Future Walk & Talk – Unternehmer der Region wandern

Die 4. Etappe der diesjährigen Unternehmerwanderungen führte am letzten Freitag bei schönem Sonnenschein entlang des Weinlehrpfads durch die Weinberge Groß-Umstadts. Im Anschluss traf man sich zur Werksbesichtigung des Resopal-Werks, danach ging es zur Weinkellerbesichtigung der Winzergenossenschaft Groß-Umstadt. Abschluss wurde – passend zum Wetter – im Eiscafe Tivoli – mit zahlreichen Gesprächen rund um das Erlebte gefeiert.

Der Future Walk und Talk wurde von der Wirtschaftsförderung Babenhausen gemeinsam mit Gründerberatungen.de aus dem Odenwald und der Wirtschaftsförderung Rödermark organisiert. Dementsprechend kamen die teilnehmenden 22 Unternehmer aus der Region. Wichtig ist das Netzwerken und Kontakte knüpfen, das auf einer längeren Begegnung und Wanderung eher möglich ist als in kurzen Gesprächen.

“So ergänzt das Angebot zum Walk und Talk die von der Stadt initiierten monatlichen Stammtische sehr gut”, so Wirtschaftsförderin Sylvia Kloetzel. Und auch mal frech bei Resopal gefragt: “Da Resopal örtlich agiert: wie kommen jetzt die teilnehmenden Unternehmer in Kontakt mit Resopal?” wurde ebenso direkt beantwortet: “Visitenkarten hier lassen, wir stellen sehr gerne den Kontakt her”, so die Brandmanagerin von Resopal.

Foto: Hiltrud Schäfer
Foto: Stefan Richter
Foto: Stefan Richter

Kolumne des Bürgermeisters vom 29.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wirklich schnell und in großer Einsatzzahl konnten die Feuerwehren den am 26.08. gemeldeten Waldbrand unter Kontrolle bringen. Schnelle Hilfe weit über Stadtteil- und Stadtgrenzen hinaus konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindern.

Bei guten Nachrichten bleibend durften wir zum 95. Geburtstag wie auch einer Diamantenen Hochzeit gratulieren. Die Woche war außerdem geprägt von Vorbereitungen unterschiedlicher Art. Die erste DeMedCon – Demokratie-Medien-Convention – fand gemeinsam mit dem Landkreis, der Kinder- und Jugendförderung, den Babenhäuser Schulen sowie der Kasernenkonversionsgesellschaft statt und gab 100 Schülern die Möglichkeit zum Austausch über Mitsprache in der Demokratie und die Wirkung neuer Medien. Auch die zum Altstadtfest parallel in der Stadthalle laufende Gesundheitsmesse liegt in den letzten Vorbereitungszügen, und die erste Informationsveranstaltung zum Waldkinderkarten hat stattgefun-den. Mit dem Abschluss der Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet „Südlich der Bürgermeister-Hartmann-Straße“ in Harreshausen sind auch die Vorbereitungen für das Häuslebauen dort abgeschlossen. Ein weiterer großer Part nehmen weitere Gespräche zur Haushaltsplanung 2020 ein.

Nach außen sichtbar wird ab dieser Woche dann die Reduzierung des CO2 Abdrucks unserer Stadt. Die alten Quecksilberdampfleuchten der Straßenbeleuchtung werden gegen moderne und sparsame LED-Leuchtköpfe ausgetauscht.

Die Bürgermeister-Kreisversammlung hatte als beherrschendes Thema die finanziellen Auswirkungen eines neuen Landesprogramms, die Zusammenarbeit mit dem Rechnungshof und verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinaus, zum Beispiel bei Schwimmbädern oder in der Kinderbetreuung aber auch in der Umsetzung verschiedener neuer Vorschriften und Gesetze.

Zum Abschluss der Schwimmbadsaison hatten die letzten Besucher noch einmal einen richtig schönen Augustsonntag zu genießen.

Mit dem Altstadtfest, zu dem auch ein Wiedersehen mit den Freunden aus unseren Partnerstädten auf dem Programm steht, rechnen wir dann mit dem tatsächlichen Herbstbeginn, das leuchtende Gelb der Sonne wird dann von der bunten Laubvielfalt abgelöst.

Einen schönen Restsommer

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 22.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit Ende der Sommerferien sind auch die parlamentarischen Gremien wieder im Einsatz.  Die Ausschüsse haben sich Meinungen zu vielerlei Sachthemen bilden können, um Empfehlungen für die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zu geben. Das weitreichendste Thema war sicher finanzieller Natur. Der Verlauf der globalen Konjunktur führt für uns zum Ausfall der aktuellen Gewerbesteuer in Höhe von einkalkulierten 1.000.000 € in 2019. Mit diesem Sachverhalt verschärft sich die ohnehin angespannte Situation erneut und wirkt natürlich auf das aktuelle Jahr, aber eben auch auf den im Aufbau befindlichen Haushaltsentwurf 2020.

Wem das noch nicht genug Nullen sind, der sei auf eine richtungsweisende Entscheidung unseres Kreistages verwiesen, der in einer Sondersitzung zu unserer zukünftigen Gestaltung der stationär medizinischen Versorgung im Ostkreis 100.000.000 € in die Kreiskliniken Groß-Umstadt investieren wird. Damit ist die Versorgung auch zukünftig gewährleistet.

Die Versorgung ganz anderer Art ist für die Kaserne Thema. Ob Trink- oder Löschwasser, Internet, Straßenbeleuchtung oder Abwasserentsorgung – die Erschließungsplanungen der Kaisergärten erfordert das Zusammenspiel vieler Beteiligter. Dazu sind immer wieder Planungs- und Austauschmeetings wichtig.

Austausch und neue Entwicklungen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes waren auf der Dienstversammlung am Rande des wirklich gelungenen Feuerwehrkreistages in Kleestadt Thema, an dem auch unser Teleskopgelenkmast ausgestellt wurde, um direkt nach dem Wochenende grenzübergreifend in Rodgau zum Einsatz zu kommen.

Im Einsatz waren auch viele ehrenamtliche sowohl beim Sport- du Spielfest in Babenhausen als auch beim Jubiläum der Angler in Langstadt. Mit Ihnen teile ich den Jahrgang 1969 als gemeinsames „Geburtsjahr“ und das Fest selbst feierte 40-jähriges. Bis auf kurze Schauer in Kleestadt hielt das Wetter durch, um erst am Sonntagabend gerade nördlich von uns zuzuschlagen und das Thema Brand- und Katastrophenschutz wieder aktuell zu halten.

Dagegen sind anstehende Endarbeiten an der Asphaltdecke in der Kleestädter Straße in Langstadt und die Herrichtung der Potsdamer Straße nach weitgehender Fertigstellung der Lachewiesen dann die erfreulichen Nachrichten. Letzte Chance für eine Runde im Schwimmbad besteht bis zum Wochenende. Danach schließt das Bad seine Tore und begibt sich zeitnah in die Winterruhe, wobei schon Verbesserungen für die kommende Saison in unseren Köpfen erarbeitet und über die Ruhezeit umgesetzt werden.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 15.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„der Adler ist gelandet“ – diese Nachricht sandten Collin und Armstrong vor 50 Jahren vom Mond an Mission Control in Houston. Die Feldchesbrücke liegt nun auch auf Ihren Widerlagern über die Gersprenz – vielleicht taucht diese Nachricht in 50 Jahren aus den Archiven auch wieder auf?

Die Fertigstellung des Rohbaus der Kita in der Martin-Luther-Straße ist offiziell angezeigt. Ab vom formalen Protokoll konnte am Montag der Abbau des großen Baukrans beobachtet werden. Die neuen Erstklässler haben dieses Ereignis knapp verpasst, wurden sie doch erst am Dienstag offiziell in die Schule aufgenommen. Können Sie sich noch an Ihre Schultüte erinnern? Meine war blau-gelb.

Bemerkt wird das Ende der Ferien auch im Straßenverkehr, es sind wieder mehr Autos unterwegs. Hoffentlich denken alle an die Rücksicht gerade den neuen und kleinen Verkehrsteilnehmern gegenüber.

Weitgehend unbemerkt bleibt die Erneuerung der Lärmschutzwand zwischen Bahn und Sickenhofen. Diese war durch ein Feuer im vergangenen Jahr beschädigt und musste in Teilen erneuert werden, ist wieder grün und lebendig gestaltet und bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

An anderer Stelle nimmt das Grün überhand. Wassergebundene Wege, auch Kieswege genannt, haben viele Vorteile, können aber von Rasen und Unkraut in Beschlag genommen werden. Der Bauhof kämpft auch hier, die Kollegen müssen aber derzeit auch im Hinblick auf den Schulverkehr zunächst die Wege und Sichtachsen freihalten, dann die neu angepflanzten Bäume und Sträucher versorgen und können erst dann in die weiteren Maßnahmen einsteigen.

Neben verschiedenen Veranstaltungen der Vereine – wie dem Feuerwehrfest in Harpertshausen und dem Teichfest in Hergershausen – bot Stadt-Land-Bass jungen und junggebliebenen ein entsprechendes Angebot. Nun ist bis zum Altstadtfest erst einmal eine ruhige Phase angebrochen.

Soziale Aktivitäten sind ja regulär unterwegs – so helfen die Kolleginnen und Kollegen der Sozialstation gerade auch in der warmen Jahreszeit an vielen Stellen. Wussten Sie, dass der Förderverein der Sozialstation ab nur 12€ Mitgliedsbeitrag im Jahr diese Tätigkeiten unterstützt? Die Stiftung „Bärenherz“ unterstützen einige lokale Aktivisten mit der Spendenaktion „roter Sessel“. Die Fotoaktion sammelt für schwerstkranke Kinder (http://derrotesessel.de). Wir hoffen auf hohe Beteiligung aus ganz Babenhausen.

Grenzübergreifend war unser Besuch in Bouxwiller. So weit weg von der Stadt Hanau wird dort mit dem „Hanauer Land“ sowohl Identifikation wie auch touristische Attraktivität hochgehalten. Auch wir waren Residenzstadt einer der größten Grafschaften gewesen – spannende Ausflüge in die Geschichte haben bei uns eine Pole Position.

Der Rasenmäher im Schwimmbad muss morgens ruhen. Mit dem August liegt Tau auf dem Rasen und bereitet die frühen Schwimmer auf das Ende der Saison vor. Trotzdem ist das Wasser auch bei diesen Temperaturen zu genießen – ein Besuch lohnt sich nach wie vor.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 07.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

von fliegenden Untertassen hat man schon gehört. Ob in der berühmten „Area 51“ in Nevada tatsächlich welche sind, bleibt offen. Babenhausen hat allerdings am kommenden Montag statt fliegender Untertassen eine „schwebende Brücke“. Die Feldchenbrücke zwischen Sickenhofen und Babenhausen wird im Zuge der Brückenerneuerungen in zwei Teilen am Montagmorgen geliefert, eingehoben und endmontiert. Wir investieren weiter in unsere Verkehrsinfrastruktur.

Verkehr ist nicht nur generell unser Aufgabengebiet der Zukunft. Im Besonderen hat das gut organisierte Seebeben zwar innerhalb des Geländes wieder hervorragend geklappt. Entlang und auf der B26 waren aber einige unschöne Szenen zu verzeichnen. Wenn der Alkoholkonsum den Selbsterhaltungstrieb abschaltet, war es zu viel des Guten. Die Ordnungskräfte hatten Ihre Mühe, die feierwütigen vom Mittelstreifen der B26 wegzuführen.

Der Zustand der Friedhöfe ist in Folge der Witterung Thema. Unsere Kollegen vom Bauhof arbeiten auch hier nach Kräften. Seit Jahren schon werden keine chemischen Unkrautvernichter mehr eingesetzt. Die Pflege der Wege erfolgt thermisch. Diese Entscheidung auf Grund der aktuellen Witterung zu überdenken, wurde angeregt. Der Klimawandel und der Verfall des Artenreichtums in Flora und Fauna lässt allerdings etwas Unkraut als die bessere Variante erscheinen.

Politisch nicht korrekt ist heute in diesem Zuge das Fangen und Verzehren von Singvögeln, in südlichen Ländern früher normal. Trotzdem erfreut Mozarts „Zauberflöte“ über den Vogelfänger die Menschen seit jeher. So auch unsere Senioren, die Ende Oktober die Fahrt ins Staatstheater nach Darmstadt antreten. Der Bus ist gebucht, die Karten gekauft und die Vorfreude groß.

Auch die Gesundheitsmesse, die wieder parallel mit dem Altstadtfest stattfindet, ist vorbereitet, die Partnerstädte sind eingeladen und wir freuen uns auf den Besuch. Die wackeren Pedalritter, die Bouxwiller mit dem Fahrrad erreicht haben, werden pünktlich zum erscheinen unserer Babenhäuser Zeitung wieder daheim sein. Mit dem Verfassen dieser Zeilen geht der Rücktransport-Express auf Reisen. Unser örtlicher Fahrrad-Fachmarkt sponsert mit Fahrzeug und Anhänger dieses Event der Völkerverständigung.

Genießen Sie aktuellen Temperaturen noch im Schwimmbad. Die Ferienspiele haben dort Ihren Halt gemacht und enden diese Woche dann auch wie gehabt mit der Abschlussveranstaltung. Den Kindern und Eltern einen guten Start in die Schulzeit. Bitte achten Sie auf die neuen Teilnehmer im Straßenverkehr.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 02.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wo ist es grün? Wo wird der Boden braun? Unser Schwimmbad verfügt über einen eigenen Brunnen, das ermöglicht uns das prachtvolle Grün der Liegewiese auch in den heißen Sommern. Privat hat der ein oder andere einen Brunnen oder einen Extrazähler für das Gartenwasser und kann damit seinen Garten noch als Lebensraum bewahren, für sich selbst, Tiere und Pflanzen.

Im öffentlichen Grün wird das allein auf Grund der Distanzen schwerer. Die ersten drei Jahre nach Pflanzung kümmern sich die Kollegen vom Bauhof nach Kräften um die neu angelegten Anlagen, danach müssen die Pflanzen selbst klarkommen. In normalen Sommern funktioniert das, die letzten zwei Sommer waren nicht normal. So sind wir sehr dankbar, wenn viele Bürger bereit sind, auch das öffentliche Grün in Ihrer Straße mal außer der Reihe des Bauhofes mit zu versorgen, dem Baum draußen vor dem Grundstück mal den Schlauch hinzulegen, damit das Mikroklima in der Straße von gesunder Baumkrone profitiert. Danke dafür.

Unser Wasserwerk hat in 2018 762.772 m³ Wasser an Babenhausen geliefert, insgesamt wurden 7.63 Mio. m³ Wasser an die am Zweckverband beteiligten Kommunen abgegeben. Die Planung für das vergangene Jahr wurde damit um 5,8% übertroffen. Das hat durchaus sichtbaren Einfluss auf den Grundwasserstand und die Pegel in den Flüssen. Dabei hat die Gersprenz derzeit vor der Stadtmühle einen niedrigen Pegel, auch um die Baumaßnahmen an der Feldchesbrücke zu ermöglichen. Hier sind in der vergangenen Woche die neuen Widerlager abgenommen worden, die den Brückenkörper tragen werden. Und nach der Baugenehmigung für die Fluchttreppe am Bürgerhaus Hergershausen ist nun auch die Genehmigung für die ökologische Ausgleichsfläche an der VDO-Straße eingegangen. Diese kompensiert den Eingriff in die Natur im Gewerbegebiet „Im Riemen“. Auch die Interims-Kita für die Kaisergärten nimmt Gestalt an. Umbaupläne für das Erdgeschoss im Boarding House sind gezeichnet und in der Abstimmung mit der Bauaufsicht. Das vom Klima her sicher derzeit angenehmere Waldkita-Konzept wird genauso vorangebracht, wie es bei hohen Temperaturen die Bauarbeiter am Kitaneubau in der Martin-Luther-Str. mit den Betonarbeiten der Dachplatte tun.

Erschreckt haben uns in der Woche sicher der Verkehrsunfall in der Südstadt mit eingeklemmten Personen und Einsatz zweier Rettungshubschrauber ebenso wie das wilde Parken um das Schwimmbad. Hier sind Rettungskräfte oft nicht in der Lage, den schnellen Weg zum Einsatzort zu nutzen. Unser Ordnungsamt hat in einem einzigen Umlauf um Schwimmbad und See allein 94 Ordnungswidrigkeiten aufnehmen müssen. Falschparker, die argumentieren, die Stadt wolle nur Geld verdienen, werden oft erst einsichtig, wenn Sie oder ein Familienmitglied selbst verletzt und hilfebedürftig auf dem Boden liegen. Unser Rettungssystem ist wirklich gut. Effektiv arbeiten kann es nur, wenn Rücksicht und Einhalten der Regeln zum Wohle der Gemeinschaft die Wege freihalten. Helfen Sie bitte mit.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke