Informationen zur Bürgermeisterwahl am 01. November 2020

Im Vorfeld zur Bürgermeisterwahl am 01.11.2020 möchten wir darauf hinweisen, dass aufgrund der aktuellen Verordnung bezüglich der Corona-Pandemie die Hessische Landesregierung verordnet hat, dass in Wahlräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

Daher bitten wir alle Wähler-/innen die an der Urnenwahl im Wahlraum teilnehmen, einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Weiter möchten wir alle Wähler-/innen anhalten, den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen im Wahlraum, als auch in den Zuwegungen zu diesem und vor dem Wahllokal einzuhalten.

Seitens der Stadt wird Wert auf den größtmöglichen Schutz der Wähler-/innen und des Wahlvorstandes gelegt. In den Eingangsbereichen der Wahllokale stehen Spender mit Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Weiter stehen bei Bedarf auch einfache Einweghandschuhe zur freiwilligen Nutzung bereit.

Es wird empfohlen für die Stimmabgabe einen eigenen Stift (nicht schmierend und nicht durchdrückend) mitzubringen. Es werden aber auch unter hygienischen Bedingungen Stifte im Wahllokal zur Verfügung gestellt.

Jede/r Wahlberechtigte, die/der sich nicht in ein Wahllokal begeben möchte, hat auch noch die Möglichkeit sich für die Briefwahl zu entscheiden. Briefwahlunterlagen können zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses oder auch online über www.babenhausen.de beantragt werden.

Wahlberechtigte Personen mit plötzlich auftretenden Krankheitssymptomen können auch noch am Freitag, 30.10.2020 bis 13.00 Uhr und am Samstag, 31.10.2020 von 10.00 bis 12.00 Uhr Briefwahlunterlagen im Rathaus beantragen. Zusätzlich besteht für akut auftretende Krankheitsfälle die Möglichkeit am Wahlsonntag 01.11.2020 von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr im Rathaus Briefwahlunterlagen abzuholen bzw. durch einen Bevollmächtigten abholen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wahlamt

Corona Mitteilung – Inzidenz über 100

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Babenhausen,

im Zuge des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen für die kreisfreien Städte und Landkreise wurden zuzüglich zu den Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung von der Landesregierung Notfallmechanismen beschlossen, wenn die Infektionszahlen sprunghaft ansteigen. Die konkreten Maßnahmen bemessen sich an den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage einer Region (7-Tages Inzidenz). Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde dieser Wert diese Woche überschritten und liegt heute bei 114,2. (Stand: 26.10.2020)


Konkret gilt deshalb ab sofort und bis auf weiteres, zuzüglich zu den bestehenden Beschränkungen, folgendes:


Maskenpflicht:

Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Für besonders belebte Straßen und Plätze ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mindestens zu empfehlen. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht.


Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen:


Höchststeilnehmerzahl von 5 Personen (oder 2 Hausständen)


Feiern in privaten Räumen:


Höchstteilnehmerzahl von 5 Personen (oder 2 Hausständen) dringend empfohlen


Sperrstunde und Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit:


Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten ist eine Schließung von 23:00 – 06:00 Uhr festgelegt. Der Konsum im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr verboten.


Öffentliche Veranstaltungen:


In der Regel nicht mehr als 100 Teilnehmende. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen. Ausnahmen bedürfen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes. Hiermit sind keine Veranstaltungen mit „Feier-Charakter“ gemeint – diese unterliegen der Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen.


Die Ordnungsbehörden sind angehalten ihre Tätigkeiten hinsichtlich der Einhaltung dieser Maßnahmen zu fokussieren. Wer gegen die Maßnahmen verstößt handelt ordnungswidrig und muss mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen.


Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihre Fürsorge.
Ordnungsbehörde Babenhausen

Hessen: ergänztes Eskalationskonzept

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz haben weitere Corona-Regeln vorgestellt und damit das bestehende Eskalationskonzept ergänzt. Hierin sind die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) umgesetzt. 

Das ist neu im hessischen Ampelsystem (die Zahlen geben immer den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen an):

Grün (Inzidenz <20)
Keine Änderungen.

Gelb (Inzidenz >20)
Öffentliche Veranstaltungen: Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind grundsätzlich mit einem Widerrufsvorbehalt für den Fall steigender Infektionszahlen zu verbinden.
Kontrollen: Ordnungsämter müssen die Einhaltung der Maßnahmen verstärkt kontrollieren.
Gesundheitsämter: Es muss ein Personalbestand von fünf Mitarbeitenden pro 20.000 Einwohnern zur Kontaktpersonennachverfolgung sichergestellt werden.

Orange (Inzidenz >35)
Öffentliche Veranstaltungen: Nicht mehr als 150 Teilnehmende. Ausnahmen müssen vom Gesundheitsamt unter Anwendung eines Hygienekonzepts genehmigt werden. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen.
Maskenpflicht: Die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird ausgeweitet auf die Bereiche Vergnügungsstätten (bspw. Freizeitparks), überall außerhalb des eigenen Sitzplatzes bei öffentlichen Veranstaltungen, in der Gastronomie, in Kirchen und vergleichbaren Räumen. Patientinnen und Patienten müssen bei einem Transport eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen (oder zwei Hausständen).
Feiern in privaten Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen (oder zwei Hausständen) dringend empfohlen.
Sperrstunde: Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten wird den Städten und Gemeinden eine Schließung von 23 bis 6 Uhr empfohlen.
Kontrollen: Weitere Verstärkung der Kontrolltätigkeit der Ordnungsämter hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Maßnahmen.

Rot (Inzidenz >50)
Zu den strikten Beschränkungen im Alltag wie auch der engen Abstimmung mit dem Land kommen jetzt hinzu:
Maskenpflicht: Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Für besonders belebte Straßen und Plätze ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mindestens zu empfehlen. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht.
Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen (oder 2 Hausständen).
Feiern in privaten Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen (oder zwei Hausständen) dringend empfohlen.
Sperrstunde und Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit: Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten ist eine Schließung von 23 bis 6 Uhr festzulegen. Der Konsum im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.
Öffentliche Veranstaltungen: In der Regel nicht mehr als 100 Teilnehmende. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.
Ordnungsämter: Fokussierung der Tätigkeit der Ordnungsämter hinsichtlich der Einhaltung der Maßnahmen.

Dunkelrot (Inzidenz >75 oder bei weiterem kontinuierlichen Anstieg über zehn Tage über 50)
Kontaktbeschränkungen: Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen.
Öffentliche Veranstaltungen: Bereits erteilte oder noch zu erteilende Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind mit einem strengen Maßstab zu überprüfen und ggf. zu widerrufen.

Die im Eskalationskonzept beschriebenen Maßnahmen sind für die Landkreise und kreisfreien Städte bindend. Sie müssen durch die zuständigen Gesundheits- und Ordnungsbehörden vor Ort entsprechend umgesetzt werden.

Weitere Beschlüsse des Corona-Kabinetts:
Das Beherbergungsverbot in Hessen ist aufgehoben. Damit schließt sich Hessen der überwiegenden Mehrheit der anderen Bundesländer an. Mit der Abschaffung sollen auch die dringend für medizinische Zwecke notwendigen Testkapazitäten geschont werden.

Weitere Beschlüsse:

Schulen
„Die Landesregierung unterstützt die Schulträger mit 10 Millionen Euro zur Anschaffung von Luftreinigungs- und ähnlichen Geräten. Diese sollen insbesondere für Klassenräume angeschafft werden, bei denen es nicht möglich ist, ausreichend zu lüften, weil bspw. Fenster nicht geöffnet werden können“, erklärte Hessens Kultusminister Lorz nach der Sitzung des Corona-Kabinetts. Dabei sei das Offenhalten der Bildungseinrichtungen eine „zentrale Priorität unseres Handelns.“

Quarantäneverordnung
Die zwischen Bund und Ländern abgestimmte Muster-Quarantäne-Verordnung wird mit weiteren Ausnahmen für z.B. Geschäftsreisende und bei medizinisch notwendigen Reisen umgesetzt. In diesen Punkten ändert sich an der Verordnung des Landes nichts.
Wichtigste Änderung: Bislang ist es in Hessen nach der Einreise aus einem Risikogebiet möglich, mit einem Corona-Test bspw. am Frankfurter Flughafen, die bundesweit gültige Quarantäne-Verpflichtung bereits am Tag der Einreise zu beenden. Diese Möglichkeit entfällt. Eine „Frei-Testung“ mit einem negativen Corona-Test ist erst ab dem fünften Tag möglich. Bis dahin müssen sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben.


 Quelle: Hessische Landesregierung

Auch der LaDaDi schließt sich den gemeinsamen regionalen Maßnahmen gegen Corona im Rhein-Main-Gebiet an

Die kreisfreien Städte und Landkreise im Rhein-Main-Gebiet Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach, Darmstadt, der Kreis Groß-Gerau die Landkreise Main-Kinzig, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Hochtaunus und Offenbach haben sich am Donnerstag (15.) auf gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus festgelegt, wenn die Inzidenz auf über 35 steigt. In allen genannten Städten und Landkreisen liegt die Inzidenz derzeit weit über 35, teilweise sogar über der kritischen Marke von 70.

Die Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg lag am Freitag (16.) bei 30. Der Kreis hat derzeit in der Rhein-Main-Region noch nicht die 35er-Marke überschritten. Dennoch wird sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg ebenfalls den Maßnahmen anschließen, die bereits in den anderen Kreisen und Städten ab einer Inzidenz von 35 gelten. „Das Virus macht vor den Kreisgrenzen nicht halt. Auch wir werden uns einer höheren Inzidenz annähern und deshalb ist es wichtig, dass wir schon jetzt die Maßnahmen, die gestern von unseren Nachbarkreisen und Nachbarstädten getroffen wurden, umsetzen. Wir liegen inmitten der Rhein-Main-Region und es kann und darf kein Flickenteppich entstehen. Die Menschen brauchen einheitliche Regeln. Die Maßnahmen, die auch wir jetzt ergreifen, sind präventiv. Es gibt zwischen den Landkreisen und den Städten keine Grenzen. Durch Arbeit, Schule und Familie mischen sich die Menschen, verlassen ihre Stadt oder ihren Kreis. Deshalb ist es wichtig, dass innerhalb unserer Region, auch wenn bei uns die Inzidenz derzeit noch nicht bei über 35 liegt, einheitliche Regeln gelten“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. Der Leiter des Verwaltungsstabes Rainer Leiß ergänzt: „Wir waren in die Gespräche, die gestern zwischen den Städten und Kreisen in der Rhein-Main-Region stattgefunden haben, nicht eingebunden, weil bei uns die Inzidenz noch keine kritischen Werte erreicht hat. Die Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg lag am Donnerstag (15.) bei 28. Wir haben uns dazu entschieden, die nachfolgenden Maßnahmen bereits jetzt vorsorglich anzuordnen.“
 
Ab Montag, 19. Oktober, gelten folgende zwischen dem Gesundheitsamt und dem Verwaltungsstab abgestimmte Maßnahmen:
 

  • Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien
  • Schulsport für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien nur kontaktlos und im Freien. Für Grundschulen Schulsport in diesem Zeitraum kontaktlos
  • Profisportveranstaltungen finden ab einer Inzidenz von 35 entsprechend des Beschlusses des Bundeskanzleramtes und der Chef/innen der Staatskanzleien ohne Zuschauer/innen statt. Im Amateursport sind ab einer Inzidenz von 35 ebenfalls keine Zuschauer/innen zugelassen. Ausgenommen davon sind jeweils eine erziehungsberechtigte Person pro minderjährigem Teilnehmenden sowie die Trainer/innen und Betreuer/innen
  • Ab einer Inzidenz von 50 gilt folgende Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen: maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen pro Besuch

Eine Sperrstunde in der Gastronomie sowie ein Alkoholverkaufsverbot in der Zeit von 23 bis 6 Uhr ist in Vorbereitung und wird von der Entwicklung der Inzidenz abhängig gemacht.

 „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ich appelliere nochmals eindringlich an alle, die AHA-Regeln einzuhalten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske; und an die App und das Lüften zu denken. Ich bitte alle, sich gut zu überlegen, ob die Familienfeier, das Treffen mit Freunden, der Besuch einer Veranstaltung oder die Teilnahme an einer Sitzung sein müssen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas.

Mädelsabend* – Schmuck aus Speckstein

Am vergangenen Freitag lud die Kinder- und Jugendförderung endlich wieder zum „Mädelsabend*“ ein. Unter dem Motto „Schmuck aus Speckstein“ konnten sich alle Teilnehmerinnen kreativ ausleben. So entstanden viele unterschiedliche Anhänger für Ketten und Armbänder. Um die Schmuckstücke in die gewünschte Form zu bringen wurden die Steine mit Raspeln und Feilen bearbeitet. Mit Schleifpapier wurden dann noch feine Korrekturen vorgenommen. Verziert wurden die einzigartigen Schmuckstücke nach der Politur mit Schmuckdrähten und Gravuren. Am Ende konnte jedes Mädchen eine individuelle Schmuckkollektion mit nach Hause nehmen und stolz präsentieren.  

Kolumne vom 15.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
es sind einige Fahrzeuge unterwegs, die Mutterboden vom Akazienhof in Senken auf Babenhäuser Feldern verbringen. Damit kann diese wichtige Ressource auch in Zukunft genutzt werden, dies ist allerdings mit vorübergehendem Schwerverkehr verbunden. Dabei kommt oft die Frage, ob die Ziegelhüttenstraße dafür überhaupt ausgelegt sei – um es vorweg zu nehmen: ja, ist sie. Dient sie doch dem Andienungsverkehr des Gebietes „In den Steinäckern“ wurde sie seinerzeit entsprechend ausgebaut. Wir wissen, die Straße ist in schlechtem Zustand, die Kanäle im Untergrund auch. Die Ertüchtigung ist schon in Planung, da die Lebenszeit einer auch für Schwerlastverkehr vorgesehenen (und genutzten) Straße eben begrenzt ist.
Ein Gutachten zur Innenentwicklung stellt in allen sechs Stadtteilen noch Potential an ungenutzten Bauplätzen und an Möglichkeiten zur Nachverdichtung fest. Und gerade hier hat sich in den vergangenen Jahren im Zuge des sparsamen Umgangs mit Flächen auch einiges getan – auch wenn es immer noch etwas mehr sein könnte.
Wie in den vergangenen Jahren in Hergershausen und Sickenhofen hat ein genaues Hinsehen zum Ende der Gewährleistungsfristen leider auch in Harreshausen dazu geführt, dass die Mehrzweckhalle nicht mehr uneingeschränkt als Versammlungsstätte genutzt werden kann. Übergangsweise wird eine eingeschränkte Nutzung möglich sein, bis die Probleme beseitigt sind, wir gehen hier eng abgestimmt mit den Nutzern der Räumlichkeiten vor, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten.
Der technische Brandschutz in der Erweiterung der Kita Kaisergärten gibt auch noch ein paar Nüsse zu knacken, hier sind Sachverständiger und Bauaufsicht in Kontakt, um die Genehmigungsprozesse zeitnah abzuschließen.
Im Internet kursiert ein Video eines Drohnenfluges über die Kaserne, in etwa 6 Minuten bekommt man von oben einen guten Ein- oder Überblick, wie viele Flächen bereits geräumt und entsiegelt wurden, wie viel Raum für Neues bereits entstanden ist. Die Abrissarbeiten werden zeitnah zum Ende kommen, neue Erschließungen können dann starten und das bereits neu belebte Gewerbegebiet ist ein gutes Beispiel für schnelle Entwicklung.
Ab Montag gelten neue Regeln in Bezug auf die steigenden Zahlen der Corona-Infektionen. In den Ballungszentren um uns herum steigen die Zahlen teilweise massiv an, wenige Unvorsichtige können große negative Effekte hervorrufen. Bund Land und Kommunen werfen sich dieser Entwicklung entgegen, in Offenbach unterstützt jetzt die Bundeswehr in der Organisation, steigende Zahlen in Frankfurt und Wiesbaden rufen uns alle zur Vorsicht auf. Aktuelles gibt es immer auch auf http://www.ladadi.de – Bitte bleiben Sie ruhig, gelassen und vorsichtig, AHA: „Abstand, Handhygiene, Alltagsmasken“ werden uns möglichst sicher durch den Winter bringen. Wir müssen nicht auf alles verzichten, sollten uns aber fragen: „Muss das jetzt sein? – Ist es das Risiko wert, dass uns oder anderen liebe Menschen in Gefahr gebracht werden?“ In Zeiten, in denen wir uns normalerweise heimelich aneinander kuscheln, sind liebgewonnene Gewohnheiten durchaus zu hinterfragen, damit wir Weihnachten in vielleicht kleinerer Runde aber gesund feiern können. Das wünsche ich uns allen.
 
Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,
Ihr Achim Knoke

“Neue” Coronamaßnahmen in Hessen

In einer Pressekonferenz am 12.10.2020 um 16 Uhr hat Ministerpräsident Volker Bouffier die “neuen” Coronamaßnahmen für Hessen vorgestellt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Private Feiern: Da diese immer wieder Herde von erheblichen Ausbruchsgeschehen waren und sind, werden private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung auf max. 50 Personen begrenzt. Für Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen dringend empfohlen.

Veranstaltungen/Kulturangebote: Für öffentliche Veranstaltungen gilt weiterhin eine Begrenzung auf 250 Personen. Voraussetzung ist das Vorliegen eines Hygienekonzeptes. Veranstaltungen mit mehr Personen, bedürfen einer zusätzlichen Genehmigung durch das örtliche Gesundheitsamt.

Die bisherige 3-Quadratmeter-Regelung bei Veranstaltungen oder Kulturangeboten wie Theater, Konzerten oder Kinos entfällt. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln (1,5 Meter Abstand, max. 10 Personen zusammen) wie bspw. in der Gastronomie. Auch in Schwimmbädern wird die 3-Quadratmeter-Regelung aufgehoben.

Bei Zusammenkünften von Seniorinnen und Senioren wurde die Teilnehmerzahl bislang gesondert begrenzt. Dies wird aufgehoben. Es gelten die gleichen Vorgaben wie bei anderen Zusammenkünften.

Für Clubs und Tanzlokale gelten künftig die gleichen Regeln wie für die Gastronomie. Das bedeutet, diese können wieder Gäste unter den geltenden Maßnahmen bewirten. Es gilt aber ein absolutes Tanzverbot. Dafür sind räumliche Vorkehrungen zu treffen. Die Öffnung muss durch das örtliche Gesundheitsamt genehmigt werden.

Gästelisten/Kontaktnachverfolgung: In der Vergangenheit hat sich bei Ausbruchsgeschehen gezeigt, dass falsche Angaben auf Gästelisten in der Gastronomie die Kontaktdatennachverfolgung erschwert haben. Deshalb soll die Angabe falscher Daten mit einem Bußgeld belegt werden.
Dementsprechend wird eine Pflicht der Gäste zur vollständigen und wahrheitsgemäßen Angabe der Daten zur Kontaktnachverfolgung in die Verordnung aufgenommen. Die Betreiber bzw. Veranstalter müssen die Angaben auf Plausibilität überprüfen. Dazu kann die Vorlage des Personalausweises bzw. Passes verlangt werden.

Auch Betreiber körpernaher Dienstleistungen wie bspw. Nagelstudios oder Friseure müssen zukünftig die Kontaktdaten ihrer Kundinnen und Kunden für eine mögliche Kontaktnachverfolgung erfassen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der beginnenden Erkältungszeit notwendig.

Die Verordnungen treten am Montag, 19. Oktober, in Kraft und gelten bis 31. Januar 2021.

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Landes.

Noch wenige Plätze beim Herbstferien-Special 2020:

Spannende Ausflüge für unvergessliche Ferien

In der zweiten Ferienwoche der Herbstferien bietet die städtische Kinder- und Jugendförderung auch in diesem Jahr wieder ein buntes und abenteuerliches Herbstferien-Special als Ferienbetreuungsprogramm an. Von Montag, 12.10. bis Freitag, 16.10.2020 bietet sich für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm, bei dem sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Das Herbstferienprogramm setzt sich auch in diesem Jahr aus fünf Tagesausflügen zusammen, die sowohl einzeln als auch im „Paket“ gebucht werden können.

Das spannende Programm beginnt am Montag, 12.10.2020 mit einem Ausflug ins „Bioversum Kranichstein“. In dem alten Jagdschloss befindet sich neben einem Naturmuseum auch das sogenannte Bioversum, in dem es viel Interessantes zu entdecken gibt. Wissenschaftliche Zusammenhänge in der Natur werden hier verständlich für Kinder erklärt. Im hauseigenen Freilandlabor wird die Gruppe unter dem Motto „Forschen, Spielen und Entdecken“ u.a. lernen, wie heimische Pflanzenarten bestimmt werden. Außerdem werden Lehmziegel hergestellt. Auch die heimische Tierwelt wird hier genauer unter die Lupe genommen. So wird nicht nur erkundet wo heimische Tiere ihre Verstecke angelegt haben, sondern auch genau „untersucht“, wie und wo sich die Tiere am Bachlauf ihre Lieblingsspeise organisieren. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 9:00 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 15:00 Uhr geplant.

Am Dienstag, 13.10.2020 geht es nach Klein-Auheim in den Wildtierpark „Alte Fasanerie“. Hier können viele unterschiedliche Tiere bestaunt werden; die Fasanerie lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Während einer Park-Rallye wird die Babenhäuser Gruppe die Fasanerie ganz genau erkunden. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:00 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 15:00 Uhr geplant.

Der darauffolgende Ausflug am Mittwoch, 14.10.2020 führt die Gruppe in den „Colorado-Park“, einen großen Abenteuerspielplatz, nach Frankfurt. Hier ist für jeden Abenteurer und Entdecker etwas dabei. Es kann getobt und gespielt werden, aber auch gehämmert, gesägt, gebaut oder geruht. Der Kreativität sind in diesem tollen „Abenteuerland“ keine Grenzen gesetzt. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:00 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 15:00 Uhr geplant.

Der Donnerstag, 15.10.2020 bietet ein sportliches Erlebnis, denn an diesem Tag geht es beim Klettern hoch hinaus. Geplant ist ein Ausflug in den alten Sandsteinsteinbruch nach Hainstadt im Odenwald.

Teilnehmen können Kinder ab acht Jahren. Zu Beginn gibt es eine Einführung in Kletter-, Sicherungs- und Knotentechniken, sodass sich dann jede/r an den Felsenwänden ausprobieren kann. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:45 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 16:00 Uhr geplant.

Für den krönenden Abschluss sorgt am Freitag, 16.10.2020 ein Ausflug zu den Alpakas des Babenhäuser „Lilienhofes“. Hier werden wir zu Beginn eine Einführung in Haltung, Pflege und das Leben der Alpakas erhalten. Anschließend werden wir die Tiere bei einer gemeinsamen Wanderung besser kennenlernen. Zum Abschluss werden die Tiere wieder zurück in den Stall gebracht und können gefüttert, gestreichelt und bestaunt werden. Nach einer kurzen Rast, machen wir uns zum Abschluss der spannenden Ferienwoche noch einmal auf den Weg zu einem Spielplatz. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:15 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 14:00 Uhr geplant.

Die Eltern werden gebeten, ihren Kindern für die Ausflüge täglich ein Lunchpaket und ausreichend zu Trinken mitzugeben. Die Kinder- und Jugendförderung wird immer zusätzliche Getränke, kleine Snacks und Obst bereithalten. Außerdem werden die Eltern gebeten, ihre Kinder entsprechend dem Wetter und der Aktion zu kleiden; eine Regenjacke und festes Schuhwerk sind wichtig! Die Ausflüge und Programme finden aufgrund der aktuellen Situation vorrangig im Außenbereich statt. Die Kinder müssen täglich eine Mund-Nasen-Bedeckung dabeihaben. Die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendförderung informieren vor jedem Angebot über die geltenden Hygienemaßnahmen.

Bitte beachten Sie auch die aktuell geltenden Regelungen für Reiserückkehrer; die ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

Für einen einzelnen Ausflugstag wird ein Teilnahmebeitrag von 15,00 € erhoben. Wird das gesamte Paket gebucht, belaufen sich die Kosten auf 65,00 €. Der Teilnahmebeitrag ist zusammen mit der Anmeldung bis spätestens zum 07.10.2020 bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen in der Bürgermeister-Rühl-Straße 6 abzugeben.

Wer jetzt neugierig auf die spannenden Ausflüge geworden ist, sollte sich schnellstmöglich anmelden! Die Teilnehmerzahlen sind aufgrund der aktuellen Situation limitiert und die Plätze bestimmt schnell vergriffen. Anmeldungen und Informationen sind ab sofort bei der Kinder- und Jugendförderung in der Bürgermeister-Rühl-Str. 6 oder unter 0 60 73 / 68 72 12 oder 71 21 49 bzw. per E-Mail: jufoe@babenhausen.de erhältlich.

Brennholzkauf beim Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR

Das Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR verantwortet für künftig 37 Mitgliedskommunen aus den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis die Holzvermarktung.
Die Ihnen bereits bekannten Revierleiter*innen bleiben Ihre Vertrauensperson vor Ort und steht Ihnen bei Fragen sicher, wie gewohnt, weiterhin gerne zur Verfügung. Brennholzbestellungen können auf diesem Wege jedoch nicht mehr getätigt werden.
Möchten Sie Brennholz als Rundholz am Waldweg oder in Einzelfällen auch als Schlagabraum erwerben, so erhalten Sie dieses ab sofort über das Holzkontor. Wir stellen auf unserer Homepage ab dem 05.10.2020 einen Brennholz-Webshop bereit. Hier finden Sie das im Wald lagernde und zum Kauf angebotene Brennholz. Über die Suchfunktionen können Sie nach Menge, Baumart und Kommune filtern und aus den angebotenen Partien die für Sie passende Holzliste auswählen. Der Brennholzbestand wird im Webshop regelmäßig aktualisiert. Sie erhalten im Webshop immer möglichst detaillierte Informationen zu der Holzpartie, für die Sie sich interessieren.
Der Brennholz-Webshop richtet sich an Personen, die das Brennholz für den privaten Eigenbedarf benötigen. Aus diesem Grund ist die Maximalmenge je Kunde und Jahr auf 25 Festmeter Holz begrenzt. Eine Vorab-Bestellung oder Reservierung von Brennholz ist nicht möglich.
Den genauen Lagerort Ihres Holzes erfahren Sie mittels einer Forstkarte, welche wir Ihnen immer zusammen mit der Holzrechnung per E-Mail zusenden.
In unserem Webshop ist bereits heute Brennholz für Sie verfügbar.
Sie finden uns unter www.holzkontor-dadiof.org