Jugendforum nimmt an ZAW-Müllsammelaktion teil

Am vergangenen Samstag, 26.09.2020 fand die kreisweite Müllsammelaktion des Landkreises Darmstadt-Dieburg statt. Aufgerufen sind Vereine und Verbände sowie einzelne Gruppen, traditionell am letzten Samstag im September, den Unrat, den achtlose Zeitgenossen in Wald und Flur illegal entsorgen, einzusammeln Dieses Jahr war auch das Babenhäuser Jugendforum zum ersten Mal bei dieser Aktion dabei. Fünf junge Erwachsene des Jugendsprecherteams sammelten trotz schlechten Wetters zwei Stunden lang rund um das Schloss fleißig Müll ein. Zu den aufgesammelten Gegenständen gehörten überwiegend ganz alltägliche Dinge wie z.B. Verpackungen, Taschentücher oder Zigarettenstummel, die etwas kurioseren Fundstücke waren u.a. ein Cityroller und eine Unterhose, welche beide im Stadtpark gefunden wurden.

Insgesamt wurden zwei volle Müllsäcke Unrat gesammelt und das Gebiet rund um das Schloss sollte nun, zumindest vorübergehend, weitestgehend „müllfrei“ sein.

Joachim Knoke

Bürgermeister

Kolumne vom 01.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Spielplatz im Neubaugebiet Hißlacher-Straße in Langstadt wurde von den Kindern im Handstreich erobert. Die Witterung der vergangenen Wochen hat das Wachstum des Rasens beschleunigt, der Spielplatzgutachter hat die Geräte abgenommen, lediglich schattenspendende Bäume werden erst später im Jahr gepflanzt. Bis dahin gilt: Voller Spieltrieb voraus.

An der kreisweiten Müllsammelaktion des Zweckverbandes Abfall Wirtschaft (ZAW) haben in allen Stadtteilen viele Gruppen teilgenommen und etliches an Müll eingesammelt. Hoffentlich führt das zu einem bewussteren Umgang für die Zukunft und mehr „hinsehen“.

Schüler*innen der Bachgauschule haben das Heft des Handels selbst in die Hand genommen und mit Hilfe des DaDi-Werkes und der Stadt den Bewuchs der Parkplätze vor der Schule in einer gemeinsamen Aktion in Form gebracht. Die jungen Leute sind durchaus schlagkräftig und zielstrebig in der Gestaltung, Respekt!

Am Runden Tisch des Sports wurden viele Themen zu den Sportstätten behandelt, der aktuelle Stand zum Schulsportgelände ist der gelungene Ankauf der Flächen, die dann dem Landkreis zur weiteren Planung übergeben werden können. Leider zeigt sich durch den Bedarf an großen Räumen durch die Corona Pandemie in Verbindung mit notwendigen Ertüchtigungen kommunaler Hallen und Mehrzweckhäuser ein Mangel an für Sport geeigneten Räumlichkeiten, es wird im Winter nur mit solidarischem zusammenrücken gehen.

Der Blutspendetermin am vergangenen Dienstag in Langstadt war erneut ein Erfolg, waren die Plätze doch wieder gut ausgebucht, Danke an alle Spender.

Vom ersten Treffen des Verwaltungsbeirats des Holzkontors kann ich berichten, dass das Überangebot an Holz durch Sturm und Schädlinge zwar derzeit keine guten Preise erwarten lässt, das Modell des Kontors zur Vermarktung des Holzes aus kommunalen Wäldern aber weiter auf Erfolgskurs segelt, fünf neue Mitglieder konnten direkt nach der Gründung gewonnen werden. Auch die Interkommunale Zusammenarbeit zum Online-Zugangsgesetz geht weiter, diese Woche fand ein Online-Treffen der beteiligten Kommunen in unserem Cluster statt, Beschlüsse werden vorbereitet, um alles auf stabile Beine zu stellen. Und auch die Betriebskommission der Kreiskliniken regelt zum Wohle aller im Landkreis die Geschäfte, namentlich auch um die Baumaßnahmen in Groß-Umstadt. Wie wichtig kommunale Krankenhäuser sind, wird in Zeiten der Covid-19 Pandemie nochmal besonders deutlich. An dieser Stelle allen in den Krankenhäusern tätigen ein herzliches Dankeschön.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 24.09.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ab 01. Oktober beginnt die Erneuerung der Wasserleitungen und Hausanschlüsse in der Heinrich-Heine-Straße und im Schwabenweg. Die Maßnahme erfolgt in drei Bauabschnitte und ist bis zum 04. Dezember geplant. In der Zeit wird es zur Sperrung dieses Bereich kommen. Wir bitte deshalb um Ihr Verständnis.  

Zum Schutz der Verkehrsteilnehmer gibt es eine Änderung der Vorfahrtsregelung in der Hergershäuser Straße/Wirtschaftsweg. Zwischen den Hausnummer 25 und 27 der Hergershäuser Straße wird ein „Vorfahrt gewähren“ Schild aufgestellt. Nähere Informationen werden in den städtischen Bekanntmachungen veröffentlichet.

Mit neun Unterschriften ist nach Veröffentlichung der Bebauungsplan für die Erweiterung des Netto-Marktes auf dem Weg, auch hier geht die Entwicklung voran, die moderate Erweiterung kann dann umgesetzt werden.

Im Rahmen der Fortbildung wurden erfahrene Betriebs-Ersthelfer auf den neuesten Stand gebracht, neue Kollegen sind hinzugekommen.

Der Moreth Triathlon hat am Wochenende stattgefunden. Ohne Zuschauer haben die ohnehin schon disziplinierten Athleten nun auch noch unter Covid-19 Bedingungen ohne Zuschauer und mit minimalisierter Betreuung alles gegeben. Die Sperrung der B26 für drei Stunden war nicht überall angekommen, andere wussten zwar davon, meinten aber wohl, kurzfristig in die Landwirtschaft zu wechseln und eine Berechtigung für die Wirtschaftswegenutzung zu haben. Wir freuen uns, dass diese Sportveranstaltung stattfinden konnte und bedanken uns sowohl beim Veranstalter als auch bei den übergeordneten Genehmigungsbehörden.

Der Entwicklungsbeirat der Kasernenkonversionsgesellschaft hat zur Mobilität in der Kaserne getagt, die Verbandsschau des Zweckverbandes Gruppenwasserwerk Hergershausen gab interessante Einblicke in die Sanierung von Rohwasser-Rohrleitungen, die von den Brunnen zu den Filtern im Wasserwerk führen. Unsere Trinkwasserversorgung ist in guten Händen.

Gespräche zur zukunftsweisenden Versorgung mit erneuerbaren Energien haben in der vergangenen Woche im Rathaus stattgefunden, und die Verträge für die nächste Waldkitagruppe sind unterschrieben.

Nach der Feuerwehr Langstadt hat auch Sickenhofen die Jahresversammlung durchgeführt, auch das Christliche Sozialwerk Harreshausen hat Wege gefunden, unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zusammenzukommen und weitere Arbeiten u.a. für den Seniorenwohnpark einzuleiten.

Interkommunale Zusammenarbeit in der Digitalisierung wird nach den Herbstferien auf die Tagesordnung der Stadtverordneten kommen, ebenso in diesem Bereich angesiedelt ist die Vermarktung kommunaler Waldflächen. Dies darf aus Monopolrechtlichen Gründen Hessen Forst nicht mehr für uns abarbeiten, dafür wurde das Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR gegründet und nimmt seine Arbeit auf.

Mit der nun kommenden feuchten Jahreszeit gehen wir ungewissen Zeiten entgegen. Steigende Infektionszahlen, die Möglichkeiten zur Impfung gegen die normale Grippe, unsere Gesundheit ist unser höchstes Gut. Entsprechend sensibel sollten wir weiter agieren, damit ein guter Schulbetrieb bis in die Herbstferien gelingt und die Zahlen niedrig bleiben. Bislang haben wir unser Gesundheitssystem nicht überfrachten müssen, sorgen wir gemeinsam dafür, dass das so bleibt.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Vertragsunterzeichnung für den Waldkindergarten „Die bunten Vielfalter II Babenhausen“

Vor ca. einem Jahr eröffnete der erste Waldkindergarten in Babenhausen-Harpertshausen. Seitdem hat sich viel getan. Das Konzept wurde von Eltern und Kindern gut angenommen.

Anfang März dieses Jahres hatten die Stadtverordneten beschlossen, Plätze in der Waldkita auszubauen. Am 16.09.2020 wurde im Rathaus mit der Betreiberin der SenseAbilityAcademy, dem Bürgermeister, dem ersten Stadtrat sowie dem Fachbereich Soziales & Familie eine Vereinbarung für eine zweite Waldkita unter dem Namen „Die bunten Vielfalter II Babenhausen“ unterzeichnet.

Die zweite Waldkita wird wie die Erste ihren Platz in Harpertshausen finden. Der Bauwagen für die zweite Gruppe wird im gleichen Waldstück zu finden sein, jedoch an einem anderen Platz. Das DRK-Heim in Harpertshausen wird sowohl als Schutzraum bei Sturm als auch zum Mittagessen genutzt werden. Das Mittagessen wird für beide Kitas angeliefert, gegessen wird dann zeitlich versetzt im gleichen Raum.

Das Personal für die Erweiterung wurde bereits gefunden, es handelt sich um zwei ausgebildete Erzieherinnen, eine davon mit langjähriger Erfahrung in der Waldpädagogik. Die dritte Betreuungskraft befindet sich in Ausbildung. Voraussichtlich werden die alte und die neue Gruppe gemischt, weil sich die Eingewöhnung für die neuen Kinder zusammen mit bereits walderfahrenen Kindern besser gestaltet.

Es ist angedacht, auf einem Wiesengelände einen Garten anzulegen, der genaue Platz lässt sich erst im Herbst bestimmen, wenn die Pflanzen, die sich dort befinden, abgeblüht sind. Dadurch bieten sich neue Erfahrungsmöglichkeiten für die Kinder, denn sie können selbst angebautes und geerntetes Gemüse und Kräuter aus „ihrem“ Garten auf dem Mittagstisch finden.

Des Weiteren gibt es Gespräche zur Kooperation mit dem Schwimmverein Harpertshausen. Die Kinder bekämen die Möglichkeit, ihr erstes Schwimmabzeichen, das Seepferdchen, während der Kindergartenzeit abzulegen. Zwei Fachkräfte haben bereits eine Ausbildung zur DLRG-Rettungsschwimmerin durchlaufen.

Wir freuen uns, dass es weitere 20 Kita-Plätze für Babenhausen geben wird und wünschen für die zweite Waldkita in Harpertshausen gutes Gelingen.

Vorträge „Aufsichtspflicht“, „Kindeswohlgefährdung“ und „Hygienebelehrung nach Infektionsschutzgesetz“ für Jugendbetreuer, Trainer, Übungsleiter und Ehrenamtler

In Kooperation mit dem Präventionsrat der Stadt Babenhausen, dem Juleica-Netz Darmstadt-Dieburg und dem Gesundheitsamt Darmstadt-Dieburg bietet die städtische Kinder- und Jugendförderung im Herbst drei Vorträge / Schulungen für Ehrenamtliche an.

Die Schulung am 20.10.2020 „Kindeswohlgefährdung“ findet von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus statt. Der Vortrag zum Thema „Aufsichtspflicht“ findet am 27.10.2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der Babenhäuser Stadthalle statt. Für die Hygienebelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz steht am 11.11.2020 die Markwaldhalle in Langstadt ab 18:00 Uhr zur Verfügung.

Die Themen:

KINDESWOHLGEFÄHRDUNG

Ein blaues Auge, ein Kind ist auffällig aggressiv, mangelnde Körperpflege, verschlissene Kleidung – dies kann, muss aber nicht, ein Anzeichen dafür sein, dass in seiner Familie etwas nicht stimmt. Ist dies ein Fall für das Jugendamt?

Dies könnte für Ihren Verein, in Ihrer Gruppe, in Ihrem Angebot, Ihrer Übungsstunde oder bei einem Ausflug mit Kindern zum Thema werden!

In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wird eine Kindeswohlgefährdung definiert als eine gegenwärtige, in einem solchen Maße vorhandene Gefahr, dass sich bei der weiteren Entwicklung eine erhebliche Schädigung mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt.

Als Kindeswohl gefährdende Erscheinungsformen lassen sich grundsätzlich unterscheiden:

– körperliche und seelische Vernachlässigung

– seelische und körperliche Misshandlung und

– sexuelle Gewalt.

Die Einschätzung von Gefährdungssituationen muss jedoch auch immer auf den Einzelfall bezogen sein und insbesondere das Alter des Kindes sowie den Entwicklungsstand berücksichtigen.

Wie aber schätze ich dies richtig ein? Auf welche Anhaltspunkte muss ich achten? Welche Verantwortung liegt überhaupt bei mir? Wer gibt mir Hilfestellung?

Über dieses Thema ergeben sich vielfältige Fragestellungen, selbst für erfahrene pädagogische Fachkräfte.

Die Veranstaltung „Kindeswohlgefährdung“ soll die o.g. Adressaten für das Thema sensibilisieren, aufklären, Fragen beantworten, Unsicherheiten und Ängste abbauen und bereits Bekanntes konkretisieren. Bei dem Vortrag am 20.10.2020 wird das Thema durch praktische Tipps von Frau Damaris Reichenbach-Figge vom Kinderschutzbund praxisnah aufbereitet.

AUFSICHTSPFLICHT

Kaum ein Begriff innerhalb der (Vereins-) Jugendarbeit ist (zu Unrecht) derart gefürchtet und daher zwangsläufig auch missverstanden wie die Aufsichtspflicht. Jeder, der beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, weiß um die Aufsichtspflicht als wichtiges Element der eigenen Arbeit. Aber wie definiert sich diese genau?

Aufsichtspflichtige Personen haben u.a. die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass die ihnen zur Aufsicht anvertrauten Kinder und/oder Jugendlichen selbst nicht zu Schaden kommen und auch keinen anderen Personen Schaden zufügen. Aufsichtspflichtige Personen müssen ständig wissen, wo sich die ihnen zur Aufsicht anvertrauten Minderjährigen befinden und was diese gerade tun. Aufsichtspflichtige Personen müssen vorhersehbare Gefahren vorausschauend erkennen und zumutbare Anstrengungen unternehmen, um die ihnen anvertrauten Minderjährigen vor Schäden zu bewahren.

Daraus ergeben sich natürlich vielfältige Fragestellungen, die jede/r Jugendbetreuer*in, Trainer*in und Übungsleiter*in für sich und das entsprechende Arbeitsfeld abklären sollte. Mit der „Übernahme“ einer Gruppe oder auch von Einzelpersonen geht immer eine bestimmte Verantwortung einher. Wo aber fängt diese an und wann ist man wieder von der Verantwortung befreit? Auf was muss ich alles achten? Wie sind die rechtlichen Hintergründe und Konsequenzen und für was kann ich beispielsweise haftbar gemacht werden?

Neben einem Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingen und Regelungen sowie der Darstellung der „Pflichten“ von Jugendleiter*innen, Ehrenamtlichen etc. stehen auch das Jugendschutzgesetz sowie der Jugendmedienschutz im Fokus. Die Informationsveranstaltung am 27.10.2020 bietet somit einen umfassenden Einblick in das Thema „Aufsichtspflicht und Haftung“ und wird von Referent Rainer Glowalla praxisnah aufbereitet und gestaltet.

Anmeldungen werden in der Geschäftsstelle des JULEICA-Netzes entgegengenommen:

Evangelisches Stadtjugendpfarramt Darmstadt

Kiesstr. 16

64283 Darmstadt

Telefon: 06151 497910

Fax: 06151 497916

E-Mail: info@juleica-netz.de

HYGIENEBELEHRUNG

Die Hygienebelehrung nach §42,43 aus dem Infektionsschutzgesetz richtet sich an alle, die beruflich oder privat über Vereine, Schulen, KITA´s etc. bei Betriebs- oder Schulfesten, bei Vereinsfeiern, Stadtfesten und/oder auf dem Weihnachtsmarkt mit der Zubereitung oder der Herausgabe von Lebensmitteln zu tun haben.

Über §43, Abs. 1 ist diese Belehrung gesetzlich vorgeschrieben. Die Hygienebelehrung muss einmal beim Gesundheitsamt gemacht werden und ist dann dauerhaft gültig, Voraussetzung hierfür ist der Beginn / die Ausübung der Tätigkeit im Lebensmittelbereich innerhalb von drei Monaten. Für die Hygienebelehrung wird ein Teilnahmebeitrag von 28,00 € / pro Person erhoben.

Zur effektiveren Planung der Veranstaltung ist eine verbindliche Anmeldung nötig. Das Anmeldeformular kann über das Büro der städtischen Kinder- und Jugendförderung (ki jufoe@babenhausen.de) angefordert werden sowie unter www.jufoe-babenhausen.de heruntergeladen werden. Die ausgefüllte Anmeldung muss bis zum 23.10.2020 im Büro der Kinder- und Jugendförderung (Bgm.-Rühl-Str. 6) abgegeben werden.

Die Belehrung / Inhouse-Schulung durch Frau Neumann am 11.11.2020 in der Markwaldhalle in Langstadt ist eine gute Gelegenheit für alle Babenhäuser diese Bescheinigung zu erhalten und somit auch Fahrt- und Wartezeiten im Darmstädter Gesundheitsamt zu sparen.

Die Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Verordnungen statt, ein entsprechendes Hygienekonzept findet Anwendung.

Bitte bringen Sie zu allen Veranstaltungen eine Mund-Nasen-Bedeckung, etwas zu Trinken und einen eigenen Stift / eigene Schreibutensilien mit.

Workshop: KIDPOWER – Selbstschutz für Kinder

Kostenfreier Eltern-Kind-Workshop am 07.11.2020 in Kooperation mit dem Landkreis DA-DI

„Wie können wir unsere Kinder vor Gewalt schützen, ohne sie zu ängstigen?“, eine Frage die sich vor allem Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen oft stellt. Das Projekt KIDPOWER der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Darmstadt-Dieburg vermittelt Kindern Selbstvertrauen in den Bereichen Gefühlswelt, Körperlichkeit und Gefahrensituationen.

Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen bietet deshalb gemeinsam mit der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises am 07.11.2020 diesen Eltern-Kind-Workshop im Babenhäuser Rathaus an.

Eltern und Kinder lernen gemeinsam das Programm KIDPOWER kennen und setzten es direkt in praktische Übungen um. Die Kinder haben dabei die Gelegenheit, ihre Stärken zu ergründen, ihre Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen zu nutzen und sprachliche und körperliche Selbstschutzkompetenzen einzuüben. Die begleitenden Elternteile lernen hingegen ihre Kinder in diesem Prozess zu unterstützen und ihnen etwas zuzutrauen. Im besten Fall gehen alle mit einem Stück Zuversicht und einem „kleinen Rucksack“ voll neuer Erfahrungen nach Hause.

Von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr können bei KIDPOWER Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren mit einem Elternteil an diesem kostenfreien Workshop im Sitzungssaal im Rathaus teilnehmen. Die schriftliche Anmeldung erfolgt über das Sekretariat der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Darmstadt-Dieburg (Mail: kijufoe@ladadi.de). Anmeldeschluss ist 10 Tage vor der Veranstaltung. Flyer mit Anmeldeabschnitt sind im Babenhäuser Rathaus erhältlich oder über die KiJuFö Babenhausen zu beziehen.

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Verordnungen statt; ein entsprechendes Hygienekonzept findet Anwendung.

Bitte bringen Sie zu diesem Angebot jeweils eine Mund-Nasen-Bedeckung, etwas zum Trinken und einen eigenen Stift mit.

Bau einer Kräuterspirale als Aktion zum „Hessischen Tag der Nachhaltigkeit“

Am vergangenen Freitag hat die Kinder- und Jugendförderung als Beitrag zum „6. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit“ im Wohnquartier „Erloch“ in Babenhausen eine Kräuterspirale angelegt.

Unter der fachkundigen Anleitung von Ulrich Willand von der NABU-Ortsgruppe Babenhausen, entstand die Kräuterspirale mit verschiedensten Kräuter, wie zum Beispiel Minze, Basilikum, Salbei und Thymian.

Die unterschiedlichen Kräuter wurden in 3 verschiedene Zonen innerhalb der Steinmauer in unterschiedliche Erde eingepflanzt, damit jede Kräuterart die optimalen Voraussetzungen vorfindet und sie sich nicht gegenseitig beim Wuchs im Wege stehen.

Anwohner*innen und Besucher*innen können diese Kräuterspirale in Zukunft gleichermaßen nutzen und bewirtschaften.

Herzlichen Dank an Herrn Willand von der NABU-Ortsgruppe. 

Bild links nach rechts: Günther Titz, Moritz Spiegel, Michael Spiehl, Ulrich Willand, Lara Kresz, Dominik Walter

Mädelsabend im JUZ: „Schmuck aus Speckstein“

Am Freitag, 02. Oktober 2020 ist es endlich wieder so weit: Von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr findet in der städtischen Kinder- und Jugendförderung der nächste Mädelsabend für Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren statt. Dieses Mal werden die Teilnehmerinnen* unter dem Motto: „Schmuck aus Speckstein“ gemeinsam kreativ.

Der Speckstein eignet sich aufgrund seines Glanzes gut als Schmuckstein, weil er dadurch sehr edel und hochwertig aussieht. Mit verschiedenen Werkzeugen kann man den Stein leicht und unkompliziert in die gewünschte Form bringen und anschließend mit Öl schön aufpolieren. Für den Anfang stehen vorerst die unterschiedlichsten Kettenanhänger auf dem Programm, sodass die Mädchen* die Arbeit mit diesem tollen Material kennenlernen können.

Mit einem kleinen Imbiss findet der Mädelsabend um 19:00 Uhr seinen Abschluss.

Bei gutem Wetter wird das Angebot im Außenbereich des JUZ stattfinden. Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen muss jede Teilnehmerin* eine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen. Die derzeit geltenden Hygienebestimmungen werden zu Beginn des Angebotes von den Mitarbeiterinnen der KiJuFö erklärt.

Wer nun neugierig geworden ist, sollte sich schnell für den Mädelsabend anmelden bzw. anmelden lassen, aufgrund der aktuellen Situation sind die Plätze stark limitiert.

Anmeldeformulare für dieses Angebot sind ab sofort in der Kinder- und Jugendförderung in der Bürgermeister-Rühl-Straße 6 in Babenhausen oder unter www.jufoe-babenhausen.de erhältlich. Für die Teilnahme am Mädelsabend ist neben dem Teilnahmebeitrag von 3,00 € auch eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Fragen oder weitere Infos können über das Büro der Kinder- und Jugendförderung (06073 712149 oder 06073 687212) bei Michael Spiehl oder Lara Kresz geklärt bzw. eingeholt werden.

Kolumne vom 17.09.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Ab sofort läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2020. Der Fahrradclub ADFC ruft gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wieder hunderttausende Radfahrer*innen dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen.

Unter www.fahrradklima-test.adfc.de haben Sie bis zum 30. November 2020 die Möglichkeit, an der Online-Umfrage teilzunehmen und 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit zu beantworten. Bitte geben Sie dieser Umfrage Substanz. Danke.

Seit Dienstag weisen Banner auf die neuen Regelungen zum Überholen von Radfahrern hin. Im Zuge der Haushaltssperre haben sich lokale Unternehmer erneut in die finanzielle Bresche geworfen und die Beschaffung ermöglicht. Sie alle können durch lokalen Einkauf in unseren Betrieben und Gewerben sicherstellen, dass solche Unterstützung auch in Zukunft nicht ausbleibt.

Danke auch für die Beteiligung an unserer Umfrage zur Verkehrsregelung in unserer Bummelgasse. Wir sprachen gestern im Magistrat über eine Vorlage zur Neuregelung und konnten neben den reinen Abstimmungsergebnissen auch auf die Kommentare auf unserer Seite blogs.babenhausen.de zurückgreifen. Mit diesen Informationen wird dann die Stadtverordnetenversammlung um Entscheidung gebeten.

Mit den Beratungen in den Ausschusssitzungen der vergangenen Woche gehen die Fraktionen vor der Stadtverordnetenversammlung nochmal in die internen Beratungen, Tendenzen waren an einigen Stellen absehbar, Entscheidungsempfehlungen direkt bedürfen wohl noch weiterer Abstimmung. Nach den Herbstferien werden wir wieder in einen geregelten Sitzungsbetrieb gehen, hier wird unter anderem die Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung zur Beschlussfassung anstehen.

Fast 11.700 Buchungen hat das Schwimmbad gehabt, davon 42 Dauerkarten und 1.211 Kinderermäßigungen. Unter schwierigen Umständen ein sehr erfreuliches Ergebnis.

Die teilweise dringenden Mitglieder- und Jahreshauptversammlungen unter den aktuellen Umständen durchzuführen, ist vielen ein Anliegen. Erste Termine in den großen kommunalen Immobilien sind dafür gemacht oder haben bereits stattgefunden. Auch wenn das wenig mit „normal“ zu tun hat, finden wir doch Lösungen.

Die Kasernenentwicklung geht voran, die Ausweisung von Ausgleichsflächen für den Naturschutz geht voran, nachdem durch eine Verkettung unglücklicher Umstände die eigentlich vorgesehenen Flächen von der Eigentümerin (BImA) anderen Verwendungen zugeführt wurden. Doch auch zu weiteren Entwicklungsthemen wie Energieversorgung, Flächennutzungsplanung oder Gewässerschutz haben Gespräche stattgefunden.

Nach der deutlichen Solidarität Babenhausens mit unseren Continental Mitarbeitern anlässlich des Auto-Korso haben sich zum einen weitere Städte und Gemeinden, die von den neuerlichen Ankündigungen aus Hannover organisiert, zum anderen habe ich mit dem hessischen Wirtschaftsminister weiteren Austausch vereinbart, um auch von Seiten der Landesregierung entsprechende Unterstützung zu erhalten. Ich danke allen, die gemeinsam mit den Continental Mitarbeitern die geplante Entwicklung hinterfragt wissen wollen und sich solidarisch zeigen. Danke.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus,

Ihr Achim Knoke

Workshop „Cajón-Bau“ & „Trommeln mit der Cajón“

„Kistentrommel“ bauen und spielen lernen für Kinder und Jugendliche

Am Freitag, 04. September wurde im Kinder- und Jugendzentrum der Stadt Babenhausen zunächst gehämmert, gebohrt, geschliffen und geleimt, um eine Woche später am 11. September auf der aus einem Bausatz entstandenen „Kistentrommel“ das Spielen zu erlernen.

Dabei lernten sie nicht nur, dass der Bau Einfluss auf den Klang der Cajón nimmt sondern auch, dass man mit der entsprechenden „Schlagfertigkeit“ musizieren, den Rhythmus vorgeben und Songs ausdrucksstark begleiten kann.

Insgesamt fünf Kinder ab 8 Jahren bauten bei diesem Workshop ihr eigenes Rhythmusinstrument mit dem „Snare-Effekt“ aus Holz, welches seinen Ursprung in Südamerika, genauer in Peru, hat. Die selbst gebauten Cajónes können die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen.

Das Angebot fand unter den aktuell geltenden Verordnungen / Hygieneregeln statt.