Kolumne vom 13.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Advent bringt nicht nur beschauliche Stunden, am Sonntagmorgen Aufregung um einen Kesselwagen auf dem Güterbahnhof. Da tropft was raus und die Beschilderung sagt „Gefahrengut“. Ein professionelles Räderwerk kommt in Gang und greift ineinander, alle Stadtteilwehren kommen, Groß-Umstadt unterstützt, der Gefahrenstoffabwehrzug aus Pfungstadt eilt herbei, in Zusammenarbeit mit Bahn, Bundes- und Landespolizei wird alles unternommen, um Schaden abzuwenden. Doch wir können uns hier schnell davon überzeugen, dass lediglich Wasser aus dem Temperaturregelkreislauf tropft, der Gefahrgutbehälter selbst ist dicht.

Unser Haushalt 2019 wurde von der Kommunalaufsicht für genehmigungsfrei erklärt und mit der Veröffentlichung der Haushaltssatzung haben wir einen Haushalt 2019, nach dem wir ab Januar arbeiten können. Wir haben als erste Stadt den Haushalt eingereicht und freuen uns nach sehr arbeitsintensiven Vorarbeiten über diesen Erfolg.

Veranstaltungen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, Inklusion, aber auch Entwicklungsthemen zu Verkehr und Mobilität sowie zum städtebaulichen Weiterkommen der Stadt bleiben Themen, die uns begleitet haben und weiter begleiten werden.

Weihnachtsgrüße von vielerlei Partnern im Gestalten der Zukunft unserer Stadt gehen ein, oftmals mit dem Hinweis darauf, dass statt kleiner Präsente das Geld lieber an gemeinnützige Projekte und Organisationen gespendet wird, eine sehr schöne Entwicklung. Besonders gefreut haben uns die lieben Grüße aus den Partnerstädten Bouxwiller und Lichtentanne. Auch in 2019 wollen wir unsere Verbindungen vertiefen, dazu sind einige interessante Projekte in Planung.

Mit dem Regen der vergangenen Tage führen auch unsere trocken gefallenen Bäche wieder Wasser, die Flüsse haben wieder einen echten Wasserdurchfluss, sodass unsere Turbine an der Stadtmühle auch wieder Strom produzieren kann. Auch hier können wir dankbar sein, dass statt Sturzbächen ein langsames Ansteigen zu vermelden ist. Auch am Wochenende haben die Kollegen die Pegelstände und Wehre kontrolliert, damit wir in unserer Stadt den nötigen Hochwasserschutz auch aufrechterhalten können.

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 29.11.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

es weihnachtet, die Adventszeit ist da, am Wochenende startet unser Weihnachtsmarkt. Baum und lebendige Krippe sind vorbereitet, die Beleuchtung hängt, viele Hände haben zugegriffen und in diesem Jahr kann nach Beschluss der Stadtverordneten auch wieder eine finanzielle Unterstützung fließen.

Und unter den Baum wurde ein Beschluss zum Haushalt gelegt. Wir können nach Veröffentlichung der Satzung also direkt im neuen Jahr ohne vorläufige Haushaltsführung loslegen, auch wenn viele wichtige Dinge dem Sparkurs geschuldet noch warten müssen.

Vor dem Advent haben wir nochmal nach hinten geblickt, zum einen mit dem Werkstattbericht zum Projekt „Erinnerungen einer Stadt“ sowie der Topothek zur digitalen Archivierung und Präsentation unserer Historie, gefördert vom Land und ohne Kosten für die Stadt. Zum anderen haben wir anlässlich des Totensonntags noch einmal wie am Volkstrauertag der Toten aus Kriegen und Gewalt gedacht.

Doch auch für die Zukunft sind Weichen gestellt. So haben wir mit den letzten Zügen der Rathaussanierung im Brandschutz, an der Fassade aber auch intern an der Computer- und Netzwerktechnik wie auch an der neuen Telefonanlage die Basis für eine digitale Verwaltung gelegt, die Ihnen schnell und umfassend bald auch im Internet erste Dienstleistungen anbieten kann. Inzwischen können Sie im Rathaus ja mit ec-Karte bezahlen, wenn Sie es wünschen. Nachdem wir Reparaturen an den Brücken beim Galileo und der Stadtmühle bereits hinter uns haben, werden wir noch dieses Jahr das Geländer an der Brücke bei der Turnhalle in Angriff nehmen können. Planungen für weitere Brückensanierungen laufen.

In der Adventszeit tauschen wir uns auch vermehrt mit unseren Partnerstädten aus, die Präsens Babenhausens beim Weihnachtsmarkt in Bouxwiller und umgekehrt ist Tradition, und auch unsere Freunde in Lichtentanne mit den schönen Schnitzereien kommen uns vermehrt in den Sinn.

Zwar hoffen wir für die Weihnachtsmärkte auf trockene Witterung, freuen uns aber über jeden Tropfen Regen, der unsere Flusspegel wieder auf ein gesundes Niveau hebt.

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 22.11.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ob bereits geplant oder spontan, wenn Sie zum Jahresende verreisen, sollten Sie jetzt einen Blick in Ihre amtlichen Dokumente werfen. Im letzten Quartal dieses Jahres  laufen 191 Personalausweise und 66 Reisepässe ab. Erneuern Sie bei Bedarf in Ruhe vor der Adventszeit Ihre Ausweisdokumente, ein kurzer Blick sollte genügen.

Das Sponsoring für unsere Neuauflage des Kinderstadtplans wird gerade in trockene Tücher gelegt. Viele lokale Unternehmen ermöglichen die aktualisierte Version mit Werbung. Der Kinderstadtplan dient nicht nur dem Tourismus, sondern findet auch Verwendung im Schulunterricht, um das heimatkundliche Wissen schon früh zu fördern.

Vorlesewochen mit Aktionen in den Kindergärten und der Bücherei sind im Gange. Kinder, denen vorgelesen wird, lernen Lesen und Sprechen leichter, diese wichtige und sehr schöne Interaktion mit den Kindern sollte man sich nicht entgehen lassen. Und bei aller Professionalität kann kein Hörbuch das Erlebnis der Kinder ersetzen, wenn Mama, Papa, Oma oder Opa plötzlich zum Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf oder Lukas, dem Lokomotivführer werden. Schöne Erinnerungen an die Kindheit sind auch mit solchen Nachmittagen verbunden, an denen die Familie im Warmen zusammensitzt, während es draußen kalt und ungemütlich daher bläst.

Andere Erinnerungen haben wir am Volkstrauertag erneuert. Wir gedachten den Opfern von Gewalt und Krieg, um gestärkt den Kampf gegen Egoismus, Nationalismus und die vielen Quellen von Gewalt und Krieg zu bestehen.

Doch auch an diesem Wochenende des Gedenkens haben uns Theatervorführungen und schöne Zusammenkünfte in Lachen und Freundschaft einander nähergebracht.

Abrücken möchte man dann doch wieder von den Zeitgenossen, die ohne jede Konsequenz die Hinterlassenschaften ihres Hundes direkt auf der Eingangsmatte erst dulden, und dann auch noch ohne Beseitigung das Weite suchen, ein solcher Charakter verdient die Bezeichnung gar nicht.

 

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 15.11.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei Regen von „Glück mit dem Wetter“ zu schreiben, erscheint zunächst widersinnig. Doch der langsame kontinuierliche Niederschlag kann vom Boden gut aufgenommen werden, anders als die reißenden Wassermassen in Norditalien in der jüngsten Vergangenheit.

“Ehrlich” könnte das Wort der Woche sein. Eine verlorene Geldbörse fand über eine Telefonnummer im Inneren schnell den Weg zurück zum Besitzer, noch bevor Karten gesperrt oder neue Ausweisdokumente beantragt werden mussten. Rechtschaffene Bürger als Aushängeschild unserer Stadt, das motiviert zusätzlich alle Mitarbeiter im Rathaus.

Und Motivation ist an vielen Stellen wahrzunehmen, ob die große Begeisterung und Treue zur Mannschaft (oder Frauschaft?) der Tischtennisdamen in Langstadt, die in meiner alten Heimat zum Spieltag mit Begleitern antraten, ob die Ausrichtung der Seniorennachmittage und die vielen Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen in der Vereinswelt und unseren freiwilligen Feuerwehren, es ist was los in allen Stadtteilen. Und mit dem 11.11. starten die Narren in die fünfte Jahreszeit, nachdem zum Martinstag die Laternenumzüge dem närrischen Treiben vorweg gingen.

In der Verwaltung beschäftigen wir uns unter anderen mit dem ÖPNV, mit der weiteren Digitalisierung unter anderem auch der Anmeldung für die Ferienspiele 2019, aber auch eine vermehrte Unterbringung von Obdachlosen bringt die Jahreszeit mit sich. Tagesgeschäft in Grundstücksangelegenheiten und Wirtschaftsförderung, aber auch interkommunale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch bei verschiedenen IT-Themen waren in der vergangenen Woche auf der Agenda. Und natürlich sind die Tagungen der politischen Gremien vorzubereiten und zu begleiten.

Eine schnelle Lösung haben wir gefunden zu einem weiteren Problem mit einem Feuerwehrauto aus dem Jahre 1986, das uns unerwartet und etwas vor dem geplanten Austausch im Stich gelassen hat. Hier kann ein kurzfristig verfügbares und auch für uns bezahlbares Vorführfahrzeug eine Lücke im Brandschutz schließen.

Und auch das Stadtarchiv, das als Pflichtaufgabe der Stadt einen wichtigen Beitrag leistet zu Identität und Bewahrung unserer Historie aller Stadtteile bedarf einer Betrachtung unter den aktuellen Neuerungen, von Gesetzgebung bis zur Digitalisierung.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 08.11.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Winterzeit heißt leider nicht nur Uhren umstellen, es ist morgens länger dunkel und derzeit erreichen uns viele Hinweise auf unzureichende bis nicht vorhandene Beleuchtung von Fahrrädern, gerade der Schulkinder. Bitte schauen Sie sich die Räder Ihrer Kinder und auch die eignen daraufhin an. Sportgeräte ohne Beleuchtung und Rückstrahler sind im Straßenverkehr eine Gefahr für die, die draufsitzen und die, die sie nicht oder zu spät sehen. Dazu dann noch dunkle Kleidung ohne Reflektoren – bitte machen Sie Ihr Kind nicht zum perfekten Schattenopfer. Sorgen Sie für funktionierende Beleuchtung und Reflektoren.

Die Nacht der Lichter war wiederum ein großer Erfolg, das Wetter hat weitgehend gepasst und die Stadt war in eine heimelige Atmosphäre getaucht, mein Dank geht an alle, die dieses Ereignis unterstützt haben. Es sind noch einige Aufräumarbeiten zu machen, der ein oder andere Wachsfleck muss noch beseitigt werden, doch es war ein wunderschöner Abend zur Einstimmung auf die kalte Jahreszeit.

Unsere jährlich stattfindende Gewässerschau führte am vergangenen Donnerstag durch den Endlauf der Gersprenz von Dieburg bis Harreshausen. Der niedrige Wasserstand, die Schäden von Sturm Fabienne aber auch allgemeine Dinge wie Gartenmüllentsorgung an den Ufern waren festzustellen und müssen angegangen werden.

Die Regionalstreckensitzung der Fachwerkstraße fand in unserem Rathaus statt, die Pflegekonferenz war am Dienstag in der Stadthalle zu Gast, der Präventionsrat hat getagt und einige Bürger haben Ihre Themen im Rathaus vorgetragen.

Der 11.11. eröffnet am Sonntag schon die närrische Zeit. Der Seniorennachmittag in Langstadt und der Martinsmarkt an der kath. Kirche St. Josef finden auch am Sonntag statt, nachdem am Samstag die Mitgliederversammlung des Fördervereins unserer Sozialstation ebenso wie der Jahresabschluss unserer Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm steht.

Die gute Nachricht der Woche zum Schluss: auch wenn die Ausschreibungsergebnisse noch nicht final ausgewertet sind, haben wir einen Betreiber für unser Freibad für die Saison 2019. Ab Mitte Mai kommt die Badehose wieder zum Einsatz.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 25.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Förderprogramm Stadtumbau wurde unter anderem unser Bahnhofsumfeld neu gestaltet. Hier sind nun letzte Maßnahmen umgesetzt, die noch offen waren. Das fehlende Drängelgitter wurde von der DB montiert, im Hintergrund zu sehen das Industriedenkmal, ein altes Bahnsignal mit Vorsignal, das nun auch montiert ist.

Die ersten Regentropfen seit langem sind am Montag das erste Mal auf die Windschutzscheibe gefallen, der lang erwartete Regen kommt und bis dahin sind die Wechselwasserzonen an den Brücken am Galileo und zwischen Schloss und Stadtmühle auch ertüchtigt worden. Der Steg an der Wilhelmstraße bekommt die Betonsanierung und die Schlosserarbeiten für das Geländer sind auch beauftragt. Wehr und Fischaufstiegsanlage an der Konfurter Mühle sind bereit und mit steigenden Pegelständen kann der Generator in der Stadtmühle seine Arbeit hoffentlich bald wiederaufnehmen.

Unsere Feuerwehr hat in ihrer Jahresabschlussübung auf dem Stadthallenparkplatz noch einmal die Leistungsfähigkeit sowohl der Jugendfeuerwehr wie auch der Einsatzabteilung präsentiert. Wir hoffen, dass nach Trockenheit und Wind nun nicht noch heftige Regenmengen die Einsatzkräfte erneut fordern.

In lockerer Atmosphäre fand der Seniorennachmittag in Harreshausen statt, Hergerhshausen feierte seine Kerb und hat in einem Jahr eine Marke geschaffen, die sonst nur großen Städten zukommt. Mit „start spreding the news“ beginnt Sinatras Hymmne an den Big Apple, sein New York.

Zu den Klängen von „counrty roads“ weiß jeder, es geht um das geile Nest, um Hergershausen, auch wenn das Storchennest dieses Jahr noch leer blieb. Fast könnte man meinen, die Störche hätten Sturmtief Fabienne erahnt und deshalb dieses Jahr das alte Schulhaus ausgelassen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 18.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„es ist des Menschen Schicksal, dass er vergisst“, soll Merlin gesagt haben. In diesem Jahr mahnt uns die weiße Marmorplatte am Rathaus seit 30 Jahren, dass Gräuel nicht vergessen werden dürfen und Versöhnung unser Antrieb sein sollte. Auch nicht vergessen sollten wir den Sohn der Stadt, Jürgen Schumann, der Dienstag vor nun 41 Jahren in Aden im Jemen sein Leben gelassen hat, um seine Passagiere in der Landshut zu schützen. Versöhnen, nicht vergessen, macht den Menschen aus.

Babenhausen war Gastgeber einer Fortbildungsveranstaltung für Standesbeamte, die wir herzlich im kleinen Saal der Stadthalle begrüßen konnten. Die morgendliche Situation auf der B26 konnte hautnah erlebt werden.

Kunst und Kultur, Sport auf hohem Niveau waren am Wochenende zu erleben, die Tischtennisdamen behaupten sich gegen den Meister und bleiben Tabellenzweiter, während im Offiziersheim der Kaserne die „Urban Expedition – Schönheit des Verfalls“ mit vielfältigem Angebot viele Menschen anzieht.

Im Rathaus sind die letzten Vorbereitungen zur Organisation der Landtagswahl im Gange, die meisten Kollegen haben im Zuge der Erneuerung unserer Arbeitsplätze bereits aktuelle Rechner mit neuen Betriebssystem bekommen, die Tauschaktion verlief weitgehend problemfrei.

Aus der Bürgerschaft kam die Anregung, den Verkauf von Bus- und Bahnfahrkarten, der früher im i-Punkt angeboten wurde, doch wieder zu etablieren. Dieses Angebot ist ohne großen Ausfall direkt von der Postfiliale an der Platanenallee übernommen worden. Wer also den persönlichen Kontakt dem Automaten vorzieht, wird dort weiter versorgt.

Versorgt wird Babenhausen auch anders. Ärztliche Versorgung wird bald auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei zur Verfügung stehen, während das Unternehmen Michelsbräu in gewohnter Tradition die saisonale Versorgung mit Starkbier am Freitag auf dem Marktplatz einläutet.

Hergershausen feiert die Kerb, Harreshausen eröffnet den Reigen der Seniorennachmittage und die Ausstellung „Kunststoff bewegt“ öffnet am Freitag die Pforten.

 

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 11.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine Stadt ist attraktiv, wenn es neben der Grundversorgung eben auch schöne und ansprechende Veranstaltungen gibt. Was genau darunter jeder einzelne versteht, ist vielschichtig, genauso war aber das Angebot am Wochenende. Komödial ging es in der Stadthalle zu, der Gesangverein Eintracht lud zu einer lustigen Reise durch die Hits der 50er und 60er ein, die von großartigen Stimmen präsentiert wurden.

Dagegen enthielt der ebenfalls hochwertig besetzte jiddische Liederabend in der Stadtmühle durchaus auch stellenweise schwer verdauliche Kost. Die Beleuchtung der Rolle der Frau in der jüdischen Gemeinschaft als ein sicher spannendes Thema band verschiedene Stücke zusammen, von denen ein Lied über die Schwester mit den grünen Augen wirklich ans Herz ging. Hier durften wir einen Gast aus Minnesota begrüßen, Mrs. Ratner als Enkelin aus dem Hause Seewald (das große Fachwerkhaus am Marktplatz) kam nach zwei Jahren erneut zu den Wurzeln ihrer Familie zurück.

Zünftiger ging es zu beim Kelterfest der Feuerwehr Hergershausen oder der Kerb in Harpertshausen, wo rechtzeitig die Überreste der großen Weide am DRK Heim entfernt werden konnten. Auch der Schaden am Schwimmbecken kann nun untersucht werden, nachdem der Baum aus dem Wasser gezogen ist.

Und auch die Elite des Turnens ist erneut in Babenhausen zu Gast, präsentiert Körperbeherrschung, Eleganz, Kraft und Anmut „made in Denmark“ und findet erneut einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.

Und weil es in Babenhausen schön ist, bleiben die Menschen lange und gesund, zwei 90. Geburtstage und eine Eiserne Hochzeit bestätigen dies.

Um die Weichen für die Zukunft zu stellen, halten wir bei den Zusammentreffen der Unternehmer einen engen Kontakt, das Oktobertreffen in der „Bretzel“ diente erneut dem Gedankenaustausch und der Vernetzung. Enge Zusammenarbeit mit der entega als einem der Innovationsmotoren der Region gehört ebenso zu unseren Aufgaben wie die sozialen Themen. Hier kommt das „ALFA-Mobil“ am 25.10. zu uns, denn auch schwierige Themen wie Analphabetismus in den unterschiedlichen Ausprägungen müssen angegangen werden.

Als Herbstausflug empfiehlt sich eine Radtour zur Konfurter Mühle. Die neue Fischaufstiegsanlage ist gerade in Betrieb gegangen, im vergangenen Jahr wurde die neue Wehranlage fertig. Bänke und Gestaltung des Umfeldes werden später folgen. Um die Mühlentour dann abzurunden, ist eine Einkehr in der Mühle Hergershausen empfehlenswert.

Sportlich erwartet Tischtennis-Fans das Duell des Aufsteigers gegen den amtierenden Deutsche Meister am Sonntag in Langstadt.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 04.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Aufräumarbeiten nach Sturmtief „Fabienne“ dauern an. Im Schwimmbecken in Harpertshausen ist ein Baum zu bergen, und die den Platz prägende Weide vor dem Grillplatz am DRK Heim ist zerstört und sollte vor der Kerb noch weggeräumt werden. Mitten in all dem Getümmel hat unser „geiles Nest“ Hergershausen Besuch von Hohlbirnen – nein, keine Früchte, aber Früchtchen – bekommen. Denn wie hohl muss man sein, um auf einem Spielplatz die Fallschutzmatten auseinanderzunehmen. Das Ganze ist umso bedauerlicher, als dass ein Teil der vernünftigen Jugendlichen aus Hergershausen  zu diesem Zeitpunkt in Harreshausen erfolgreich am Südhessenpokalwettkampf der Jugendfeuerwehren teilnahmen, Glückwunsch zur tollen Platzierung.

Über einen Austausch mit unseren Landwirten unter anderem auch zur Beseitigung von Sturmschäden kommen wir im Umweltschutz an und schlagen noch einen Haken zur Feuerwehr. Auf dem Dach des Stützpunktes erzeugt eine Solaranlage nun Strom. Von der Pacht wird die Stadt zwar nicht reich, leistet aber wie viele Bürger privat auch einen aktiven Beitrag zum Wechsel auf erneuerbare Energien. Hier sind noch weitere Aktionen in den Startlöchern.

Erneuerbare Energien sind im Einklang mit Elektromobilität dann Ziel der Aktion des Car-Sharing mit Elektroautos. Hier beginnen wir eine weitere Aktion, die die Mobilität auf neue Füße stellt. Hier wird es in kurzer Zeit eine entsprechende Angebotsvielfalt geben, denn auch zu e-Fahrrädern und elektrischen Lastenfahrrädern planen wir neue Angebote  aus Förderprogrammen nach Babenhausen zu holen. Und auch das von „Natur Pur“ Institut der entega bereitgestellte Bürgermobil- e-Fahrzeug hofft auf eine dauerhafte Präsens, dazu befindet sich nun ein Trägerverein in Gründung.

Und nicht nur der generelle Verkehr in Babenhausen, der durch die Kasernenentwicklung noch weiter in den Fokus gerückt ist, beschäftigt uns. Gemeinsam mit dem Landkreis als Schulträger  erarbeiten wir neue Konzepte zur Andienung der Schulen, derzeit der Grundschule Im Kirchgarten.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 27.09.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das vergangene Wochenende sollte uns den Sommer noch einmal zurückbringen und einen Start in einen schönen Herbst einläuten, das hat nicht geklappt. Zwar konnte ein kühles doch sonniges „Frühstück uff de Gass“ vor dem Weltladen stattfinden, das Kürbisfest in Sickenhofen und das Oktoberfest in Hergeshausen sowie die Kerb in Langstadt starten, die Verkehrswacht mit den Gewinnern der Wettbewerbe beim LSC noch abheben . Was uns dann am Sonntag blühte, hat uns dann doch umgehauen. Sturmtief „Fabienne“ traf hart, auf Harpertshausen und Langstadt am heftigsten, nachdem auch Münster große Schäden erlitt. Während Feuerwehren und Bauhof nach ersten Einsätzen keine direkten Gefahren für Personen mehr bekämpfen mussten, ging es um Sicherung von Wohnhäusern und die Räumung von Verkehrswegen sowohl für den Morgenverkehr auf Straße und Schiene am Montag wie auch für die Rettungswege. Dabei war die zeitgleiche Sperrung von Schaafheimer und Edmund-Lang-Straße für den direkten Zugang der Rettungswache Schaafheim zu uns nicht zeitnah zu beseitigen. Die Kollegen aus dem Kreis Offenbach konnten aber über die Dudenhöfer Chaussee unsere Versorgung sicherstellen.

Während viele Menschen sich gegenseitig unterstützten und halfen, sind auch Videos im Netz unterwegs, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Statt sich in Sicherheit zu bringen, wird unter Johlen die Kamera auf das Geschehen gehalten, andere meinen, durch gesperrte Waldwege fahren zu müssen und bringen nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch potentielle Hilfskräfte.

Die Aufräumarbeiten dauern an, sowohl Straße wie Schiene waren am Dienstagabend noch nicht wieder voll nutzbar, doch Gott sei Dank hielten sich bei uns die Personenschäden in Grenzen.

Doch auch das Tagesgeschäft geht weiter. Ob Städte- und Gemeindebeirat unserer DADINA Verkehrsorganisation, Gespräche zu Bauvorhaben, erneuerbaren Energien, Sport, Mobilität oder kommunalen Finanzen, eine breite Palette an Themen ist abzudecken.

Mit den ersten kühlen bis frostigen Nächten sind die Heizungen wieder in Betrieb, auf dem Weg zur Arbeit morgens kräuselt sich der Rauch aus den Schornsteinen, viele Pflanzen werden in Sicherheit gebracht, das Stadtbild passt sich der Jahreszeit an.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke