Kolumne vom 15.02.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Welle der Fassenacht hat das Prinzenpaar den Schreibtisch am Donnerstag übernommen. Bis zum Aschermittwoch wurden dann unter Regie der Tollitäten die Rathaussanierung weitergetrieben, letzte Innenarbeiten vor der Abnahme standen auf dem Programm, außen wurde das Dach bereits gerichtet. Die noch tropfenden Glaselemente im Treppenhaus stehen noch auf der Liste.

Das Projekt „Babenhausen integriert: von der Willkommenskultur zur Teilhabestruktur“ hat begonnen und die 2. Sitzung findet zeitnah nächsten Mittwoch statt. Das Anlaufbüro in der Ziegelhüttenstraße ist eingerichtet, die Arbeit ist aufgenommen.

Auch die wiederkehrende Tour durch die Kindertagesstätten ist erfolgt, ebenso wurden die Grundschulen besucht, um einen offenen Austausch zu gewährleisten.

Leider noch nicht vollständig besetzt sind die Schiedsämter, hier suchen wir immer noch Kandidaten für diese so wichtige Aufgabe.

Mit dem Aschermittwoch gehen wir Christen in die Fastenzeit, vielerlei Möglichkeiten weit über das körperliche Fasten hinaus, der Verzicht auf liebgewonnenes, auf selbstverständliches kann uns bewusst machen, was wir haben: Internet, Mobiltelefon, Sie wissen, was ich meine?

Der Kalender spielt uns in diesem Jahr auch hier einen Streich, denn der Aschermittwoch ist auch der Valentinstag, an dem ja gern Süßigkeiten verschenkt werden. Ich denke, jeder finden einen Weg, einem lieben Menschen seine Zuneigung zu zeigen, ohne großartig über die Stränge zu schlagen. Und wenn es denn doch kalorienhaltige Feinkost sein soll, gibt es ein schönes Zitat aus einem Western mit Clint Eastwood und Shirley McClaine: „In Fällen wie diesen erteilt die Kirche Dispens“.

Einen guten Weg durch die Fastenzeit mit der entsprechenden Vorbereitung auf das höchste Fest des Christentums und viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 08.02.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zum Weiberfasching haben die Tollitäten nun tatsächlich den Bürgermeisterschreibtisch übernommen. Das närrische Treiben geht nun in den Endspurt und wird mit dem Umzug am Dienstag seinen Höhepunkt erreichen. Am Rosenmontag ist das Rathaus geöffnet, allerdings sind Kostüme sicher an der Tagesordnung.

In der vergangenen Woche waren diverse Gespräche, runde Tische, Besprechungen und Verhandlungen zu ganz unterschiedlichen Themen auf der Agenda. Gewerbetreibende fanden ein offenes Ohr, Kaserne und weitere Entwicklungsprojekte für unser schönes Babenhausen wurden weiter vorangebracht. Mit den Nachbarkommunen Schaafheim und Stockstadt sind wir bezüglich der Wegereparatur in kooperativen Gesprächen.

Auch die Reparatur des Rathausdaches ist bei offenem Wetter über die Bühne gegangen, erste Frühlingsboten haben den Kopf schon aus der Erde gesteckt und konnten  trotz frostiger Nachttemperaturen bislang in den Gärten überleben.

 

 

Bei der Planung der nächsten Freibad Saison kommen die Bilder des sattgrünen Rasens um unser Schwimmbecken auf den Bildschirm und machen bereits jetzt Lust aus Sommersonne und den unverwechselbaren Schwimmbadgeruch. Bis dahin werden wir wohl aber noch etwas frieren müssen. Wir halten durch wie die kleinen Frühlingsboten im Garten.

Nun hoffen wir auf offenes Wetter für den Umzug am Dienstag. Viel Schweiß und Enthusiasmus ist in Wagen, Kostüme und Vorbereitungen eingeflossen, Jeder hat am Ende „seinen“ Favoriten für den Kehraus, bevor am Aschermittwoch dann eine Pause einkehrt, denn nach Ostern heißt es „nach Fasnacht ist vor Fasnacht“. Schönes Wochenende und tolle Tage.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 01.02.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach einem weiteren närrischen Wochenende geht es über die Technik in die Tierwelt und zurück zum Menschen. Immer noch sammeln wir im Rathaus ausgediente Mobiltelefone und unterstützen damit zum einen das Recycling wertvoller Rohstoffe, helfen zum anderen dem Schutz der bedrohten Gorillas. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt steht hinter dieser Initiative.

Schutz ganz anderer Art ist leider vor Ort für unsere Vierbeiner erforderlich. In der Gemarkung Harreshausen hat ein Unbekannter Giftköder ausgelegt, denen bereits drei Hunde zum Opfer gefallen sind. Bitte lassen Sie beim Spaziergang Vorsicht walten. Das unkontrollierte Einbringen von Giftstoffen ist nicht nur strafbar und feige, es kann auch zum Bumerang werden, wenn die Gifte zurück in unsere Nahrungskette gelangen, denn nicht nur der beste Freund des Menschen, auch Wildtiere können diese Stoffe aufnehmen.

Trotz fast aprilhafter Wetterlage nutzen die Kollegen vom Bauhof die Zeit für die notwendigen Baumpflegemaßnahmen. Diese müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein, die Zeit wird knapp. Gefahrenstellen an öffentlichen Wegen, Bänken und Mülleimern werden behoben. Die defekte Sitzbank am Rotlacheweg wurde Mittwoch gemeldet und war Freitag repariert.

Das Gerüst um das Rathaus steht. Während innen letzte Arbeiten aus der Brandschutzsanierung im Gange sind, wird das Dach bei nächster Gelegenheit gesichert und abgedichtet.

Die vergangenen Regenfälle haben aber auch Schäden im Boden aufgezeigt. Unter dem Stadthallenparkplatz sind Kanäle verstopft, erste Untersuchungen lassen hier größere Reparaturen befürchten. Ein Provisorium wird bis Aschermittwoch halten, wir wollen nicht in das Fastnachtsgeschehen eingreifen, wenn dies vermeidbar ist.

Der Januar hat uns viel schaffen lassen, im Februar geht es hoffentlich gut weiter.

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 25.01.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„I can’t dance“ – ich kann nicht tanzen, so der Titel eines sehr erfolgreichen Liedes der Gruppe „Genesis“ beschreibt mein Wochenende. Es gab genug Gelegenheiten, der Ball der Vielharmonie, die Sitzung in Sickenhofen, leider hat ein Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht, schade.

Trotzdem geht das Tagesgeschäft weiter, unsere Ausschüsse haben getagt, ebenso hat der Sitzungslauf des Kreistages begonnen. Bürgeranfragen zu den unterschiedlichsten Themen werden bearbeitet, von Straßenzuständen über Beleuchtung bis hin zu Kanälen.

Auf Facebook wurde gefragt, wo Altpapier entsorgt werden kann. Obschon seit einiger Zeit etabliert, scheint die Möglichkeit am Bauhof sich noch nicht rumgesprochen zu haben. Doch solange das Papier nicht in der freien Wildbahn freigesetzt wird, kann uns jeder Variante von Recycling Recht sein, ob städtisch oder privat. Trotzdem noch einmal: Der Bauhof nimmt zu den bekannten Öffnungszeiten Altpapier und Kartonage entgegen.

Für die weiteren Vorgänge in der Kasernenentwicklung gab es einen Startschuss für die unterschiedlichen Planungsbüros. Gemeinsam traf man sich mit der Stadtplanung der Verwaltung und konzipierte das weitere Vorgehen, die nötigen Abstimmungen und die Erfordernisse der nächsten Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGnB), die wir anstreben, um eine qualitativ hochwertige Entwicklung zu sichern.

Aber auch interne Abläufe in der Verwaltung wurden hinterfragt. Hier spielen neue Computer-gestützte Arbeitsmethoden eine erhebliche Rolle, sowohl im internen Ablauf, als auch in Zusammenspiel mit Ihnen als Kunden unserer Verwaltung oder in der Zusammenarbeit mit den Kollegen im Landkreis. Ob nun ein gemeinsames Geo-Informations-System (GIS) mit den Kollegen in Kranichstein oder die Möglichkeit, die Ferienspiele online zu buchen, es gibt viele spannende Themen, die Zusammenarbeit einfacher, schneller, angenehmer und kostengünstiger gestalten.

Am kommenden Wochenende geht am Samstag die Sitzung in Langstadt der Kinderfasnacht in der Stadthalle am Sonntag voraus, bereits Freitagabend treffen sich unsere Feuerwehrkameraden zur 142. Jahreshauptversammlung.

Ab Montag werden Sie Gerüstbauarbeiten am Rathaus wahrnehmen. Diese sind erforderlich, um Arbeiten am Dach des Altbaus abzusichern, die leider keinen Aufschub dulden und bei günstiger Witterung umgehend starten müssen, da First- und Gratziegel befestigt oder ausgetauscht werden müssen. Eine Standzeit von bis zu zwei Wochen muss leider einkalkuliert werden.

Was auch immer Sie vorhaben, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende.

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne des Bürgermeisters vom 18.01.2018

Helau liebe Bürgerinnen und Bürger,

das alte Jahr endete für viele mit dem Klassiker „Dinner for one“ im Fernsehen, und „the same procedure as every year“ – „die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr“ trifft auch für 2018 zu. Nach dem Rathaussturm am Samstag waren die Hoheiten am Montag noch nicht in der Lage, die Amtsgeschäfte im Rathaus zu übernehmen. Mutmaßlich war der Prinzenempfang als weitere gelungene Veranstaltung noch in den Knochen, sodass das Rathaus warten muss. So lange halte ich die Stellung. Und Kondition wird nicht nur von den närrischen Hoheiten verlangt, viele Termine füllen den Kalender auch für den Bürgermeister, denn in Babenhausen ist viel los, Weihnachtsbäume werden verbrannt, Neujahrsempfänge und Veranstaltungen zu Jubiläen, Termine im Landratsamt, Grenzgänge, Planungsmeetings, Investorengespräche, Bürgeranfragen – es geht also in die Vollen.

Und da auch die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung wieder tagen, sind alle zum Jahresbeginn für ein lebens- und liebenswertes Babenhausen unterwegs.

Viel aus dem vergangenen Jahr begleitet uns weiter. Brückensanierungen und Baulandentwicklungen, Fragen rund um das Thema der Kinderbetreuung genauso wie die Vereinswelt unserer schönen Stadt bleiben auf der Tagesordnung.

Ein großer Teil der Brandschutzsanierung des Rathauses ist abgeschlossen, Restarbeiten werden noch getätigt. Trotzdem sind sicher alle froh, dass wir wieder im Rathaus tagen können. Im neuen Jahr hatten wir schon die erste Prüfung im Haus. Die Geschäftsführung des Ortsgerichtes wurde über die vergangenen Jahre geprüft und erhielt nicht nur ein tadelfreies Testat, als „Sternchen“ wurde eine „sehr ordentliche Amtsführung“ explizit bescheinigt.

Am kommenden Wochenende ist die Auswahl an Veranstaltungen wieder groß. Die Kickers Hergershausen laden zum Hähnchenessen am Samstag, eine Vernissage im K&S Seniorenzentrum lädt am Sonntag ein und gemäß „same procedure“ können wir dank der Gesangvereine am Samstag den Ball der Vielharmonie genießen.

Drei Jahre und einen Tag darf ich nun Ihr Bürgermeister sein. Es waren ereignisreiche Jahre mit vielen Herausforderungen. Ich durfte unser Babenhausen durch rauhe See steuern: Kasernenkauf, Flüchtlingskrise mit Erstaufnahme, schwierige Haushaltslage, haben uns nicht vom Kurs abgebracht, denn statt Schutz zu suchen vor dem Wind setzen wir die Segel.

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 04.01.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein frohes neues Jahr auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen im Rathaus, Bauhof, Kläranlage und Kinder- & Jugendförderung.

Während hier Restarbeiten aus der Zeit zwischen den Jahren abgearbeitet werden, sind auch schon neue Aufgaben angegangen. Zuschüsse wollen beantragt werden, neuer Gesetze und Regelungen sind umzusetzen, kurz gesagt, es gibt viel zu tun und wir packen es an.

So werden wir auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Jubilare wieder in unserem offiziellen Amtsblatt veröffentlichen, dies erfordert entsprechenden Aufwand im Haus und – sollten Sie dies nicht wünschen – den Widerspruch beim Meldeamt durch Sie.

Dem ein oder anderen wird es aufgefallen sein, in der Kaserne tut sich etwas. Es wurden einige Bäume gefällt, die zu nah an Häusern standen und Fassade oder gar Fundamente schädigten oder schlicht eine Gefahr darstellten. Und nach mehr als 10 Jahren ist nicht nur die Turmuhr wieder in Betrieb auch die Beleuchtung ist in Stand gesetzt und das Schlagwerk der Glocke verkündet wieder die volle Stunde über das Areal.

Der Jahreswechsel ging trotz starken Windes und einiger Unvorsichtigkeiten ohne Einsätze für unsere Feuerwehren über die Bühne, über 150 Einsätze waren in 2017 zu vermelden, doch nach Weihnachten blieb es ruhig, Danke für Ihre Vorsicht im Umgang mit dem Knallwerk.

Neben dem Wind haben wir derzeit ein waches Auge auf die Niederschläge und die Pegelstände unserer Flüsse hier waren Bauamt und Bauhof auch zwischen den Jahren für unser aller Sicherheit im Einsatz.

Ein kosmisches Naturschauspiel ist derzeit der Mond. Er ist auf seiner Bahn gerade jetzt in der Vollmondnacht der Erde ganz nah und wirkt sehr groß am Himmel. Ende Januar wird es das Schauspiel noch einmal geben. Den Supermond gibt es gelegentlich zu sehen, aber auf die Kombination zwei Supervollmonde hintereinander werden wir 17 Jahre warten müssen.

Wie Babenhausen sich in dieser Zeit entwickeln mag, ist für diesen Zeitraum kaum präzise zu sagen, schauen wir aber auf die letzten Jahre, die aktuellen Projekte und Entwicklungen, so ist für 2018 eine ordentliche Portion Optimismus durchaus gerechtfertigt.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 28.12.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Zeit zwischen den Jahren bleibt das Rathaus geschlossen, ein Notdienst hält sich für Sie in Bereitschaft. Das friedvolle Weihnachtsfest wirkt nach, doch es ist eine Zeit des Wandels, des Rückblicks und des Ausblicks, der Vorbereitung auf den Jahreswechsel. Wenn Schwedische Möbelhäuser Weihnachtsbäume aus dem Fenster werfen, werden Pläne geschmiedet, gute Vorsätze gefasst. Wer ein Haustier hat, quält sich mit den Böllern herum, die schon vor Silvester gezündet werden, dieselbe Prozedur, wie in jedem Jahr eben.

Nur wenige Termine waren in der vergangenen Woche dienstlich wahrzunehmen. Eine spannende Frage am Morgen des 24. wurde geklärt: „Warum heiratet ein Paar am 24.12.1947?“ Ein wundervoller Ausflug in die jüngere Vergangenheit, auch wenn die Gnadenhochzeit nach 70 Jahren Ehe eine lange Zeit scheint, bevor in der Nacht von einem anderen Paar berichtet wird. Allerdings schreibt Lukas nicht von einer „eheähnlichen Lebensgemeinschaft“, trotz der Gesetze hatten die alten Römer keine derartigen Wortschöpfungen in den lateinischen Texten.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, letzte Vorbereitungen für den Jahreswechsel werden getroffen. Die letzten Bauarbeiten im Rathaus betreffen die Toilettenanlage im Keller. Leider ist sie vor dem Jahreswechseln nicht fertig geworden, sodass das barrierefreie WC über den Jahreswechsel noch hinter dem Rathaus stehenbleiben muss. Zur ersten Stadtverordnetenversammlung am 01.02.2018 werden wir hoffentlich wieder den Sitzungssaal nutzen können.

Immer in Bereitschaft ist und bleibt auch unsere Feuerwehr, am 25. Hat ein KFZ irgendwie den Kreisel an der Bouxwillerstraße „übersehen“ und ihn nicht umrundet, sondern überquert. Weiter ging es dann nicht, denn der gesamte Unterboden inklusive Ölwanne hat extremen Schaden genommen. Die Kameraden in Blau haben das Grundwasser erfolgreich geschützt und das ausgelaufene Öl gebunden.

 

So wünsche ich Ihnen gemeinsam mit allen Kollegen einen ruhigen und unfallfreien Jahreswechsel und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Seite 2 vom 28.12.2017 – Jahresende

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

die Zeit zwischen den Jahren bleibt das Rathaus geschlossen, ein Notdienst hält sich für Sie in Bereitschaft. Das friedvolle Weihnachtsfest wirkt nach, doch es ist eine Zeit des Wandels, des Rückblicks und des Ausblicks, der Vorbereitung auf den Jahreswechsel. Wenn Schwedische Möbelhäuser Weihnachtsbäume aus dem Fenster werfen, werden Pläne geschmiedet, gute Vorsätze gefasst. Wer ein Haustier hat, quält sich mit den Böllern herum, die schon vor Silvester gezündet werden, die selbe Prozedur, wie in jedem Jahr eben.

Nur wenige Termine waren in der vergangenen Woche dienstlich wahrzunehmen. Eine spannende Frage am Morgen des 24. wurde geklärt: „Warum heiratet ein Paar am 24.12.1947?“ Ein wundervoller Ausflug in die jüngere Vergangenheit, auch wenn die Gnadenhochzeit nach 70 Jahren Ehe eine lange Zeit scheint, bevor in der Nacht von einem anderen Paar berichtet wird. Allerdings schreibt Lukas nicht von einer „eheähnlichen Lebensgemeinschaft“, trotz der Gesetze hatten die alten Römer keine derartigen Wortschöpfungen in den lateinischen Texten.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, letzte Vorbereitungen für den Jahreswechsel werden getroffen. Die letzten Bauarbeiten im Rathaus betreffen die Toilettenanlage im Keller. Leider ist sie vor dem Jahreswechseln nicht fertig geworden, sodass das barrierefreie WC über den Jahreswechsel noch hinter dem Rathaus stehenbleiben muss. Zur ersten Stadtverordnetenversammlung am 01.02.2018 werden wir hoffentlich wieder den Sitzungssaal nutzen können.

Immer in Bereitschaft ist und bleibt auch unsere Feuerwehr, am 25. Hat ein KFZ irgendwie den Kreisel an der Bouxwillerstraße „übersehen“ und ihn nicht umrundet, sondern überquert. Weiter ging es dann nicht, denn der gesamte Unterboden inklusive Ölwanne hat extremen Schaden genommen. Die Kameraden in Blau haben das Grundwasser erfolgreich geschützt und das ausgelaufene Öl gebunden.

 

So wünsche ich Ihnen gemeinsam mit allen Kollegen einen ruhigen und unfallfreien Jahreswechsel und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 21.12.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor dem 3. Advent hat es noch viele weihnachtliche Termine gegeben. Besuche in den Kindertagesstätten der Stadt, in der Bücherei und dem Bauhof, ein adventliches Treffen (Neudeutsch „get together“) der Rathausmitarbeiter und der Jugendförderung bringt uns gemeinsam der heiligen Nacht näher. Und auch musikalisch ist eine weitere Einstimmung möglich gewesen. Die Aufführung des „Messias“ in der Stadtkirche, der Gottesdienst am 3. Advent gemeinsam mit dem Blasorchester, das Weihnachtskonzert des TV-Blasorchesters in Hergershausen, wundervolle und besinnliche Stationen auf dem Weg zum Fest.

Vor 2000 Jahren waren Maria und Josef auf dem Weg von Nazareth nach Betlehem, zu jener Zeit eine echte Strapaze, selbst ohne Schwangerschaft. Da sind die Kilometer, die wir heute zurücklegen, doch um einiges angenehmer. Damit das so bleibt, tagte unter anderem der Städte- und Gemeindebeirat der DADINA, unsere Organisation für den ÖPNV im Kreis, die Verbandsversammlung ist auch noch vor Weihnachten. Stadtverordnete und Kreistagsmitglieder haben Ihre Termine für dieses Jahr abgeschlossen, es geht stark auf das Jahresende zu.

Doch zum Wochenanfang noch einmal Aufregung: Kollegen der Kläranlage und des Bauamtes gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei mussten sich am Montagmorgen noch mit Dieselkraftstoff in Kanal und Fluss auseinandersetzen. Bei einem kleinen Unfall ohne Personenschäden war eine Kraftstoffleitung gerissen, der Diesel fand seinen Weg ins Wasser. Die frühe Meldung und die schnelle Einsatzbereitschaft haben größeren Schaden verhindert, trotzdem war die Reinigung ein beträchtlicher Aufwand. Die Weihnachtswanderung unserer Feuerwehr war damit leider nicht der offizielle Jahresabschluss, die Kameraden standen am Montag morgen bereit, vielleicht erinnern wir uns Weihnachten auf an die vielen selbstlosen Menschen, die unsere Gesellschaft tragen.

In Bickenbach wurde der neue Kollege offiziell eingeführt, Marcus Hennemann legte den Amtseid als Bürgermeister ab. Zum Jahreswechsel kann dort die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte erfolgen. Erinnerungen werden wach an den Januar 2015, und wir sind mit vielen Herausforderungen fertiggeworden. Evakuierung nach Bombenfund, die Flüchtlingskrise, der Kasernenkauf, viel ist passiert in den bald drei Jahren. Und Babenhausen hat geglänzt, auch in schweren Zeiten.

 

So wünsche ich Ihnen gemeinsam mit allen Kollegen einen schönen vierten Advent, eine friedvolle stille Nacht, ein Weihnachtsfest in Ruhe und Zufriedenheit.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 14.12.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das berühmte Jahresendgeschäft ist auch im Rathaus unterwegs. Unser Fachbereich Finanzen hat den Jahresabschluss 2016 finalisiert, erstmalig seit Einführung der doppischen Buchführung sind wir mit den Abschlüssen aktuell, ein immenser Kraftakt geht zu Ende. Und während letzte Rechnungen bezahlt oder erstellt werden, steht auch schon das kommende Jahr mit tollen Projekten vor der Tür. Die erneute Ausschreibung der Straßen- und Kanalbaumaßnahme Ludwigstraße in Babenhausen ist in Vorbereitung. Die Kleestädter Straße in Langstadt liegt bei der zentralen Vergabestelle des Landkreises ganz oben auf dem Stapel, die Kollegen dort sind leider krankheitsgebeutelt und etwas im Verzug, trotzdem werden wir hier weiterkommen.

Ab Januar dann werden auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Geburtstags- und Ehejubiläen wieder veröffentlicht, wer dies nicht wünscht, kann eine Übermittlungssperre beantragen, direkt im Rathaus (Einwohnermeldeamt) oder per Formular unter www.babenhausen.de.

Adventliche Stimmung setzt sich fort. Der Schnee der vergangenen Woche hat unseren Winterdienst einerseits gefordert, andererseits sind die Kollegen auch nachts und am Wochenende unterwegs, um die Flusspegel im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass die Wehre nicht durch Unrat verstopft oder beschädigt werden. Leider können wir derzeit nicht auf die Pegelmessstelle in Harreshausen zugreifen, diese wird gerade erneuert.

Adventsstimmung auch beim Seniorennachmittag in Langstadt, den das Vereinsgremium wie schon im letzten Jahr übernommen hat, ein schönes Programm für unsere Ü65er, wie man neudeutsch sagt, stand auf dem Programm. Nachdem dort die Kinder der Schule und des Chores gesungen hatten, kam als besonderes Schmankerl das Adventssingen von Women & Voices in der Stadtkirche zum krönenden Abschluss des 2. Advent. Wer nicht zum Weihnachtsmarkt nach Bouxwiller konnte, war hier goldrichtig aufgehoben. Unterstützt von zwei jungen Musikern aus dem Blasorchester konnte man gemeinsam mit dem Chor adventliche Lieder singen oder den Stücken lauschen, die die Damen vorbereitet hatten.

Der Schnee ist zunächst einmal getaut, trotzdem hat unser Babenhausen seinen Charme, hier ein Schnappschuss von der Lache.

Wenig adventlich ist ein Umweltsünder unterwegs, der seine Altreifen an der Uferböschung der Lache entsorgt hat. Ca. 25 Reifen, die Ränder ausgeschnitten hat er in die Natur geschafft, damit wir sie mit Steuergeldern und auf Kosten der Allgemeinheit einsammeln und entsorgen müssen. Hätte er sie wenigstens vor das Tor des Bauhofs geschafft, wenn er sie schon nicht ordnungsgemäß entsorgt, im Kofferraum waren sie ja schon.

 

Das soll aber unsere adventliche Vorfreude nicht beeinflussen, das kommende Fest der Liebe und der Vergebung stimmt milde.

 

Mit den herzlichsten Adventsgrüßen aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke mit allen Kolleginnen und Kollegen