Kolumne vom 05.12.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger, das erste Adventswochenende in Babenhausen war geprägt von den unterschiedlichsten schönen Veranstaltungen. Den Weihnachtsmarkt mit zu eröffnen, die Seniorennachmittage in Harpertshau-sen und Sickenhofen, letzteren musste aus Termingründen Stadtrat Kind übernehmen, erwärmten das Herz, ebenso das Konzert der Offenen Schule in der Stadtkirche und das Weihnachtsbaum-schmücken am Dalles in Hergershausen. Für den Landkreis hat das Land Hessen eine Cofinanzierung zum Ausbau der unterversorgten Breitbandanschlüsse im LaDaDi verbrieft, der VDK lud zur Weihnachtsfeier ein, diverse Jubiläen wurden gefeiert. Neben Hochzeiten und hohen Geburtstagen feiert auch unsere Babenhäuser Ehrenamtsagentur (BEA) ihren fünften Geburtstag und arbeitet weiter zum Wohl der Stadt. Zum regelmäßigen Austausch mit den Ortslandwirten fand am Montag ein Treffen im Rathaus statt, um aktuelle Themen gemeinsam zu besprechen. Von Feldwegen über Uferböschungen, Brücken, Hunden, die Felder zerwühlen und die Ernte schädigen, reichte die weite Palette. Auch der Energiebedarf und die bereits getroffenen Einsparmaßnahmen an unserer Kläranlage waren Thema eines verwaltungsinternen Gesprächs. Den Bedarf können wir kaum mehr weiter senken, regenerative Energien wären ein weiterer Schritt zum Schutz des Klimas. Der Haushalt war allerdings das beherrschende Thema, um es kurz zu machen: Es ist kein Haushalt beschlossen worden. Zwar gab es reichlich Lob für unsere Finanzabteilung für das Zahlenwerk, allerdings fanden die für eine Genehmigung erforderlichen Schritte keine Mehrheit. So starten wir mit ungewisser Dauer das Jahr 2020 in der vorläufigen Haushaltsführung, in der neue Projekte nicht begonnen und freiwillige Leistungen nicht ausgezahlt werden dürfen. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen darüber, ob dies der Stadt schadet. Erste Signale scheinen dahin zu gehen, dass der allseits beliebte Kräppelnachmittag für die Senioren wohl sehr zeitnah einen neuen Veranstalter finden muss, um nicht auszufallen. Am zweiten Adventswochenende findet in unserer Partnerstadt Bouxwiller deren Weihnachtsmarkt statt. Traditionsgemäß ist unser Heimat- und Geschichtsverein vor Ort, in diesem Jahr kann ich auch dabei sein. Vorweihnachtliche Grüße aus dem Rathaus.

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 28.11.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während ich diese Zeile schreiben, testen gerade die Kollegen vom Bauhof die weihnachtliche Straßenbeleuchtung samt der eben angebrachten Lichterkette des diesjährigen Weihnachtsbaumes.

Die gut 10 Meter hohe Tanne stammt aus der Amtsgasse und wurde von der Familie Jones gespendet. – Vielen Dank dafür.

Somit sind die ersten, sichtbaren Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt getroffen worden und wir können gespannt sein, was uns am kommenden Wochenende alles erwartet.

Auch diese Veranstaltung wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht möglich. – Auch dafür Herzlichen Dank!

Zum Jahresende sind viele Dinge im Rathaus vor dem Abschluss. Letzte Entscheidungsvorlagen für die Stadtverordneten zu unterschiedlichen Projekten sind auf der Zielgeraden, der Haushalt für 2020 ist derzeit die größte Aufgabe, der sich Verwaltung und Politik zu stellen haben. Beschlüsse zu Bauprojekten sind auf der Liste, damit nach der Winterpause fleißig geschafft werden kann. Letzte Belege und Rechnungen sind zu verarbeiten, Digitalisierungsthemen aber auch künftige Entwicklungen des Gewerbes erfordern Gespräche und Abstimmung. In Hergershausen wurden die Sportabzeichen verliehen, das Projekt „Erinnerungen einer Stadt“ lieferte einen eindrucksvollen Werkstattbericht in der Stadtmühle. Mit dem Jahreskonzert des Blasorchesters und dem Gedenken zum Volkstrauertag am Totensonntag in Harreshausen starten wir in die Vorweihnachtszeit. Unser Weihnachtsmarkt wird hoffentlich wieder Anklang finden, das Wochenende darauf feiert unsere Partnerstadt Bouxwiller den Weihnachtsmarkt dort.

Trotz der Kälte wird am Neubau der Kita ev. Kirche weitergearbeitet, Kollegen von Bauhof, Bauamt und Ordnungsamt sind unterwegs, um in den Außenbereichen letzte Hand anzulegen und die Vorbereitungen für den ersten richtigen Frost abzuschließen.

Viel Spaß beim Backen und Genießen in der Adventszeit im Kreise Ihrer Lieben.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 21.11.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

es ist schon merkwürdig, was trotz klarer Aussagen manchmal „verstanden“ wird. Kommunikation ist halt schwierig. Trotzdem befremdet es, wenn aus der Aussage „Wir sehen keine andere Möglichkeit und müssen als letzten Ausweg …“ ein „… der Bürgermeister möchte …“ gemacht wird.  Früher sprach man von „sizilianischer Hochzeit“, wenn der Bräutigam „wollte“. Niemand im Rathaus will eine Grundsteuererhöhung, wir sehen schlicht keine andere Möglichkeit, nach Jahren der Konsolidierung einen genehmigungsfähigen Haushalt für 2020 zu erreichen. Wenn allerdings die vorläufige Haushaltsführung die Alternative ist – alternativlos ist hier nichts – dann ertragen wir bei einem Investitionsstau und den bekannten Folgen in 2016 schweren Herzens eher die Grundsteuererhöhung. Dafür bleibt die Stadt handlungsfähig, kann neue Projekte starten und freiwillige Leistungen gewähren, Feste und Vereine unterstützen.

Zum Weltvorlesetag war es ein großes Vergnügen, in den Kitas den Kindern mit spannenden Geschichten funkelnde Augen zu bereiten, ein Vergnügen, das ich mit anderen ehrenamtlichen Vorlesern teilen durfte, für deren Engagement ich herzlich Danke sage. Ebenso gilt mein Dank den Vortragenden zur Veranstaltung „Das bin Ich“ der Jugendförderung in der Bauchgauschule. Zeitzeugen berichteten von ihren Empfindungen und Erfahrungen mit und seit dem Mauerfall. Aus Lichtentanne war mein Amtskollege und Freund Tino Obst angereist, um seine Erfahrungen mitzuteilen.

Auch mitempfinden konnten wir anlässlich des Volkstrauertages die Erfahrungen junger Menschen mit dem Thema. Die mit der zeitlichen Distanz größer werdende emotionale Entfernung zu den Grauen der Kriege im letzten Jahrhundert wurde durch den Bericht einer Mitschülerin aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet plötzlich und hart aufgehoben. Das Leid schob sich direkt in unsere Mitte und mahnt uns, welche Arbeit noch vor uns liegt, um Frieden zu schaffen.

Weihnachten soll das Fest des Friedens sein. Am 24.12.1914 sangen in den Schützengräben der Westfront auf beiden Seiten Soldaten in Ihrer Sprache „Stille Nacht“, legten die Waffen nieder und begegneten sich auf dem Schlachtfeld in Frieden. Dieser inoffizielle „Waffenstillstand“ von 1914 wurde nicht wiederholt. Vielleicht wird Weihnachten 2019 in die Geschichte eingehen als ein Weihnachten, auf dem die Waffen rund um den Globus schwiegen? Wir bereiten uns auf das Friedensfest vor, backen Plätzchen und treffen uns auf dem Weihnachtsmarkt und in der Kirche.

Vielleicht inspiriert das Fest der heiligen Familie genug Menschen zum Frieden, das wünsche ich uns allen für die kommende Zeit.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 07.11.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Raureif auf den Dächern, Scheiben kratzen, dampfende Kamine und die Suche nach Mütze und Handschuhen überrascht uns morgens nun nicht mehr. Das übernehmen die Werte von Solaranlagen an Tagen mit Sonnenschein, denn da kommt gelegentlich noch richtig Leistung runter. Das freut den Privaten wie die kommerziellen Betreiber, von unserem Energieversorger bis zu den Betreibern der Anlagen auf kommunalen Dächern wie dem Feuerwehrstützpunkt. Gemeinsam mit Feuerwehr, Naturschutz und Wasserwerk freuen wir uns auch über die ergiebigen Regenfälle, die den Grundwasserstand wieder etwas auffüllen können. Wer baut, ist froh, wenn das Dach schon dicht ist. Bei unserer „Feldchesbrücke“ spielt allein das keine Rolle und auch die Zwischenlösung Kita in den Kaisergärten verfügt bereits seit Eintreffen der Flüchtlinge über ein dichtes Dach. Die Eröffnung kann bei der Bausubstanz stattfinden und entlastet den Druck der Eltern.

Die Vernissage im Kommandanturgebäude der Kaserne hat viele Interessierte angelockt, hier konnte das aufmerksame Auge auch Folgen eines vorübergehend undichten Daches neben den vielfältigen Kunstwerken erhaschen.

Auch gut besucht und mit viel Liebe und Eifer vorbereitet und durchgeführt war der Seniorennachmittag in Hergershausen.

Wie freuen uns sehr über den Besuch des Herrn Merklein, der nach den Olympiamedaillen in Gold 2016 in Rio und Bronze nun auch den Doppelweltmeister-Titel der Handbiker auf Emmen in den Niederlanden errungen hat und sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hat. Für Tokio 2020 wünschen wir viel Erfolg.

Einen politischen Rekord erreichte unsere Stadtverordnetenversammlung, die am vergangenen Donnerstag alle Beschlüsse einstimmig und in kurzer Zeit gefasst hat, nachdem die Diskussionen und Vorbereitungen in den Ausschüssen eine glänzende Vorbereitung darstellten.

Und glänzend gehen wir in eine erneute „Nacht der Lichter“, in denen unser Gewerbeverein die Kulisse der historischen Altstadt in heimeliges Kerzenflackern taucht, die Geschäfte und deren Gäste sich bis in den späten Abend geöffnet sind und zum Bummeln und Verweilen einlädt.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 31.10.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Neues und Erneuertes ist derzeit an einigen Stellen wahrzunehmen. So erneuert das Wasserwerk an der Frankfurter Straße Absperrventile – im Fachjargon „Schieber“ genannt. An der Brücke bei der Turnhalle des TVBs wird das Brückengeländer erneuert. Bei der letzten Prüfung wurde die Substanz bemängelt. Da keine Ersatzteile mehr zu bekommen sind, gibt es ein neues Geländer. Das Alte wird wohl wiederverwertbar eingelagert, da wir von diesen Geländern noch einige weitere haben. Besondere Anforderungen an die Festigkeit und Haltekraft werden gestellt, das Geländer muss eben auch einen PKW aushalten können.

Neu ist sicher das erste Haus im Rohbau in der Bürgermeister-Hartmann-Str / Sonnenweg in Harreshausen ebenso wie die nun zu eröffnende „Feldchesbrücke“. Neu wird die Interims-Kita in den Kaisergärten ebenso sein wie die Waldkita, die wie auch die Kita in der Martin-Luther-Straße zügig vorangehen. Ebenso neu ist die Ausstellung „Gestern ist Morgen“ im Kommandantur Gebäude in den Kaisergärten, die die Pforten am Freitag öffnen wird.

Bewährt und ein Genuss wird die Nacht der Lichter sein, zu der die letzten Vorbereitungen ebenso laufen wie für den Seniorennachmittag in Hergershausen. Auch bewährt ist die Veranstaltung „das bin Ich“, in der Zeitzeugen ihre ganz persönliche Geschichte zur Zeitgeschichte erzählen. Zu 30 Jahren Mauerfall sind hier spannende Lebenserfahrungen zu hören. Auch unsere Partnerstadt Lichtentanne/Sachsen wird in Person des Kollegen Tino Obst persönliche Erfahrungen beisteuern. Es bewegt sich Einiges in unserer Stadt. Und von außen noch nicht sichtbar sind zur Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes viele Anstrengungen im Gange, um die Dienstleistungen des Rathauses für unsere Bürgerinnen und Bürger auch online zugreifbar zu machen, soweit es eben möglich ist. Hier sind Abstimmungen mit den anderen Kommunen, dem Landkreis sowie der Landes- und Bundesregierung ebenso wie mit IT-Dienstleistern erforderlich, um den von der Bundesregierung geforderten Service möglichst konsistent und einheitlich, aber auch kostengünstig zu erbringen; wir sind mit dabei.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 24.10.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

gestatten sie einen erneuten Hinweis auf die Zeitumstellung am Wochenende. Wie die Gartenmöbel, die wir im Frühjahr vorholen und im Herbst zurückbringen, so auch die Uhren zurückstellen, eine Stunde länger schlafen.

Pünktlich und schnell waren unsere Feuerwehrleute, die am Dienstagmorgen gleich zwei Einsätze abgewickelt haben. Auch gegen die Zeit gelaufen sind die Teilnehmer des Charity Walks der Ahmadiyya Gemeinde, die unserer Kinder- und Jugendförderung mit einer Spende von 500,- Euro erneut unter die Arme greifen, vielen Dank allen, die auf die eine oder andere Weise den Kampf gegen die Uhr angetreten haben.

Neben den Diskussionen um den Haushalt 2020 beschäftigen gerade diverse Bauleitplanverfahren das Rathaus, ein Zeichen, dass sich in Babenhausen einiges entwickelt. Angesichts der vielen Projekte und der begrenzten Anzahl schaffender Hände dauern einige leider auch etwas länger, zumal fristgebundene Anfragen der Bauaufsicht und anderer übergeordneter Behörden auch bearbeitet werden müssen.

Dann freuen wir uns im Rathaus über „Nachwuchs“, zum einen über befristete Stellenbesetzungen von KollegInnen in Elternzeit, wie auch über Neugeborene.

Entwicklung in eine ganz falsche Richtung zumindest aus Sicht unserer Stadt ist der angekündigte Kurs von Continental. Unsere Freunde und Nachbarn, die im Zeichen des Hengstes dort arbeiten, verdienen unsere Solidarität und Unterstützung zum Erhalt der Arbeitsplätze. Seit Jahrzehnten kommt aus dem Norden Babenhausens Innovation, und das sollte auch weiterhin möglich sein.

Mit der Interims-Kita in den Kaisergärten geht es mit großen Schritten vorwärts und auch die Wald-Kita in Harpertshausen ist auf dem Gleis. Vorbehaltlich der noch im Dienstgang befindlichen Baugenehmigung, die in den letzten Zügen liegt, hat das Jugendamt nach einer Besichtigung vor Ort eine klare Bereitschaft zur Betriebserlaubnis signalisiert. Ich freue mich sehr, dass wir hier gemeinsam erfolgreich unterwegs sind.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 17.10.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in den letzten Tagen durften wir uns über einen goldenen Oktober freuen und noch einmal richtig Sonne tanken. Das hat hoffentlich den Vitamin-D Speicher nochmal richtig aufgetankt. Auch der Regen hat dem Boden gutgetan, allerdings ist unterhalb von 1,80m noch nicht viel davon angekommen. Der Blick in den Kalender zeigt unwiderruflich, dass der Winter samt Zeitumstellung naht und wir in der Nacht vom 26.10. auf den 27.10. die Uhren um eine Stunde zurückstellen. Ebenso werden die Öffnungszeiten des Recyclinghofes ab dem 31.10. auf „Winter“ umgestellt. Sie haben dann die Möglichkeit, Donnerstag von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr oder Samstag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr Ihren Abfall dort hinzubringen.

Bleiben wir beim Thema Abfall: Am Montag fanden die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes 26 Ölkanister auf dem Parkplatz an der L3116, teilweise waren diese bereits ausgelaufen.

Die Kosten für die die Entsorgung muss jetzt mal wieder die Allgemeinheit tragen sowie die Natur die dadurch geschädigt wird. Bitte entsorgen Sie Altöl über den Handel (Tankstelle etc.), wo es gekauft wurde. – Am besten heben Sie dafür den Kassenzettel als Nachweis auf.

Bauprojekte gehen einige vorwärts. Mit der Kita in der Martin-Luther-Straße liegen wir gut in der Zeit und die Interims-Kita in den Kaisergärten legt ein rasantes Tempo vor. Wie damals in der Flüchtlingskrise zeigen unsere lokalen Unternehmer, was sie können. Ich kann mir vorstellen, dass neidische Blicke trotz des Fortgangs am Mehrzweckbau der Offenen Schule zu uns herübergehen.

Weitgehend störungsfrei geht der LED Straßenausbau weiter, auch in den Wohnstraßen sind die Kollegen von der Entega unterwegs, damit wir nicht nur sicher, sondern auch stromsparend Heim kommen.

Wenn es um Energie geht, liegt mir unsere Stadtmühle noch auf der Seele. Die historische Bausubstanz kann nur bedingt gedämmt werden, da hat die Sanierung vor Jahren alles Mögliche getan. Ich frage mich nun, ob eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe sich rechnet, denn im Winter hat die Gersprenz genug Wasser für die Turbine. Wir nutzen die Kraft, aber noch nicht die Temperatur. Wir wollen doch mal sehen, ob sich eine solche Investition nicht amortisiert.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 10.10.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aus Richtung Dudenhofen kommend bemerken viele die neue LED Straßenbeleuchtung auf der Bouxwiller Straße. Gerade hier erreichen wir wegen der nachts durchgehenden Beleuchtung enormes Einsparpotential gegenüber den alten Dampf-Lampen. Nach Erneuerung der Konzessionsverträge sind wir hier gemeinsam mit der entega nun endlich handlungsfähig. Die Einsparung im Strom refinanzieren den Invest in wenigen Jahren.

Auf den Straßen ist noch mehr sichtbar. Wir freuen uns für Wald und Flur über den Regen, es treten aber auch Schwachstellen in der Straßenentwässerung zu Tage. Wer seinen Kehricht schon in den Gully kehrt, sollte den dann auch mal zwischen den Reinigungszyklen der Stadt sauber machen, ist sein Keller doch der erste, der volllaufen könnte. Und in einer guten Nachbarschaft hilft ja auch der Hinweis auf den Zustand der Dachrinne. Letztes Jahr wies mich mein Nachbar auf entsprechende Ablagerungen hin, die er aus seinem Dachfenster sehen konnte. Dieses Jahr kann ich umgekehrt gute Nachrichten an ihn zurückgeben.

Ärgerlich ist, dass wir eine entsprechend lange Ölspur zu bekämpfen hatten. Die Feuerwehr hat das Öl gebunden, der Verursacher ist leider nicht feststellbar. Wieder wird ein einfacher Versicherungsfall zu Lasten der Gemeinschaft abgewickelt werden müssen.

Wetter und Jahreszeit bringen dann das nächste Thema. Haben Sie schon die Warnweste fürs Radfahren hervorgeholt, vielleicht einmal durchgewaschen? Ist die Lichtanlage am Rad in Ordnung, die Reflektoren den Namen noch wert? In der dunklen Jahreszeit sollten gerade wir Zweiradfahrer dafür sorgen, dass wir gut sichtbar sind, Eltern kümmern sich um ihre Kinder. Und für die KFZ ist mit Beginn des Oktobers auch Zeit für die „Winterfüße“ am Auto gekommen, und auch hier ist ein Lichttest sicher gut investiert.

In der kommenden Woche ist dann auch für die Pendler wieder hoffentlich alles beim Alten, der Schienenersatzverkehr während der Herbstferien war schon lästig. Bitte achten Sie dann morgens auch auf die Anfänger im Straßenverkehr besonders.

Ein besonderer Dank geht an die netten Menschen, die auf der Bouxwiller Straße vor den Querungshilfen auch mal jemanden durchlassen. Das kurze Fuss vom Gas nehmen entspannt dann auch die Autofahrer, die sonst an den Fußgängerampeln entsprechende Wartezeiten haben. Danke für die morgendliche Babenhäuser Freundlichkeit.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 02.10.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mitten in die letzten Vorbereitungen zur Einbringung des Haushaltsentwurfes 2020 kam die Nachricht über die geplanten Maßnahmen bei Continental, das hat wie in der ganzen Stadt auch im Rathaus für Wirbel gesorgt. Wie wir unseren Nachbarn helfen können, ist offen, aber es mangelt nicht an Ideen. Trotzdem hatte diese Nachricht nicht nur in Babenhausen selbst für Bestürzung gesorgt. Auch beim Wirtschaftsgespräch des LaDaDi mit Preisverleihung für innovative Unternehmen war das Thema präsent. Freude über die Auszeichnung unseres naschlabor.de kam trotzdem auf, in einer Reihe mit einem der innovativsten Hersteller von E-Fahrädern und IT-Unternehmungen zu stehen, ist in jedem Fall eine Feierstunde wert.

Abschiedsstimmung dann auch von unserem ersten Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann, der neben dem Schulbau und der Abfallwirtschaft viele weiter Beiträge für unser Leben im Landkreis eingebracht hat. Gemeinsam mit Herrn Wolfgang Klos als Chef der Bauaufsicht gehen hier zwei durchschlagende Kaliber in den Ruhestand, hinterlassen aber ein geordnetes Feld mit fähiger Nachfolge.

Gute Stimmung bringen dann Nachrichten über Förderquoten bis zu 90% als Klimakommune in Hessen ebenso wie ein Bescheid über 5.256€ Zuschuss zum Wegebau in unserer forstwirtschaftlichen Infrastruktur.

Buntes Wachstum war dann bei „Kunst und Hortensien“ in Sickenhofen zu vermelden. Nahrungsquellen für Bienen sind noch einige vorhanden. Trotzdem zieht es vermehrt unterschiedliches Getier in trockene und warme Quartiere wie Keller und Garagen, von Insekten bis zu Mäusen muss man derzeit auf geschlossene Türen achten. Im Frühjahr haben wir „schon-Fliegen“, im Sommer dann die Sch3!$-Fliegen und im Herbst die „noch-Fliegen“ in der Wohnung.

Mit dem Oktober sind dann wieder außerhalb der Setz- und Brutzeit auch wieder radikalere Heckenschnitte und weitere Arbeiten in Garten, Wald und Flur möglich. Entlang der Bahn haben übrigens nicht wir von der Stadt die ersten Maßnahmen ergriffen. Wir räumen unser Schnittgut nämlich gleich weg, das hat hier jemand doch glatt vergessen.

Die „Aktion roter Sessel“ übertrifft das erwartete Spendenvolumen bereits heute. Babenhausen stellt hier sicher einen neuen Rekord auf, auf den wir stolz sein können.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 26.09.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Herbst macht sich bemerkbar durch feuchte Rasenflächen und Rauch aus den Schornsteinen der Häuser. Es wird kühl, die Pflanzen sind an die Hauswand gezogen. Entsprechend ist die Dämmung der Kita in der Martin-Luther-Straße so gut wie fertiggestellt, die Dachhaut wird gefertigt, Fenster sind montiert, es kann innen weitergehen.

Im Straßenbild schließen sich mehr und mehr die Aufbrüche und Kopflöcher. Zum Herbst bringt die Stadtverwaltung den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr in die Stadtverordnetenversammlung ein. Nach den Herbstferien gehen wir dann in die Beratungen.

Für den Kita-Neubau rufen wir den nächsten Förderbetrag von 600.000 € ab, das Schreiben dazu ist versandt.

Weitere Termine sind abgehalten oder stehen in den Startlöchern. Das Wirtschaftsgespräch mit Preisverleihung im Landratsamt am Mittwoch, die „lange Nacht der Volkshochschulen“ ging der ausstehenden Verabschiedung des ersten Kreisbeigeordneten voran, die am Freitag stattfinden wird. Auch der Städte- und Gemeindebeirat der DaDiNa als Nahverkehrsorganisation tagte bereits Dienstag. Treffen mit der e-netz und dem Zweckverband Gruppenwasserwerk zum Austausch über aktuelle Themen haben stattgerfunden

Wir haben die Kerb in Langstadt, das Kürbisfest in Sickenhofen und Spiel & Spaß im Zuge der Interkulturellen Wochen gefeiert.

Gespräche zu Bauvorhaben, Gewerbeunternehmungen wie auch zu Kinderbetreuung und Vereinsarbeit fanden statt. Der „Runde Tisch des Sports“ tagte und Impulse aus dieser Runde sind bereits aufgenommen und werden bearbeitet.

Mit großer Freude dürfen wir unseren Olympioniken Herrn Merklein nun auch Doppel-Weltmeister nennen. Eine Einladung zu einer kleinen Zeremonie ins Rathaus erfolgt selbstredend.

Mit Beginn der Herbstferien werde ich von den Stadträten Herrn Rupprecht und Herrn Heintzenberg vertreten. Ich wünsche gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen in Rathaus, Bauhof, Kläranlage und Jugendförderung schöne Ferien.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke