Falsche Entsorgung von Restmüll

So bitte nicht. – Bei der letzten Leerung des Restmülles entstand dieses Foto, das eine Reihe akkurat aufgestellter Tonnen zeigt, auf die zusätzlich noch Mülltüten gelegt wurden. Da es sich bei den Tüten nicht um die offiziellen blauen Restmüll-Säcke des ZAWs handelt, werden diese auch von den Müllwerkern nicht mitentsorgt und am Straßenrand liegen gelassen, was wiederrum zu wildem Müll führt. Sie auf die Mülltonnen zu legen, bringt die Gefahr mit sich, dass auch die Tonnen nicht geleert werden.

Unser Ordnungsamt hat noch vor Ankunft des Müllfahrzeugs versucht, mit den Verursachern dieser Situation Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam und schnell eine Lösung zu finden.

Wenn Ihre Restmülltonne generelle nicht ausreicht, können Sie diese durch eine größere Tonne tauschen, dazu wenden Sie sich bitte an die Kolleginnen der Steuerabteilung (Telefonnummer: 06073 602 – 79 oder – 29; E-Mailadresse: steuern@babenhausen.de). Eine Gebühren- und Größenübersicht finden Sie unter https://www.zaw-online.de/gebuehren/sonstige-gebuehren.

Sollte einmal, nach einer Aufräum- oder Renovierungsaktion oder eine Festlichkeit mehr Restmüll anfallen, empfiehlt sich der Kauf von ZAW-Restmüllsäcken. Diese erhalten Sie im Rewe-Markt Babenhausen, EDEKA Stolzenberger, Bauzentrum Andre & Oestereicher und Micka´s Nahkauf in Langstadt. Die Säcke werden dann einfach am Abfuhrtag für die Restmülltonne am Gehweg zur Abholung bereitgestellt. Achten Sie bitte auf Durchgangsmöglichkeiten für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen, ein Ausweichen auf die Straße sollte möglichst nicht stattfinden müssen. Danke.

Ablagerungen an Gewässer

Bei Begehungen der Gewässer treffen Stadt- und Behördenvertreter häufig Ablagerungen von Gartenabfällen, Grünschnitt u. ä. in den Uferbereichen sowie unsachgemäße Ufersicherungen an. Dies hat teilweise erhebliche negative Auswirkungen:

Durch Ablagerungen im Uferbereich wird der natürliche Uferbewuchs oft nachhaltig beeinträchtigt. An Stellen, an denen durch die Überdeckung Gras und Kraut absterben, wird das Ufer durch deren Wurzeln nicht mehr gehalten. Bei Hochwasser wird die Erde abgetragen, und das Ufer bricht ein. Gleiches gilt für unsachgemäße Ufersicherungen. Oftmals wird mit ungeeigneten und teilweise sogar wassergefährdenden Materialien eine instabile Sicherung vorgenommen, die zu erheblichen Ufereinbrüchen führen können. Durch diese Verhaltensweisen gefährden und schädigen sich die Anlieger somit oft selbst, da ihr Grundstück, Zäune etc. beschädigt werden.

Weiterhin können sich in den Bereichen, in denen die „standortgerechte Vegetation“ gestört ist, Neophyten – insbesondere invasive Arten (Japan-Knöterich, Springkraut) – leichter ansiedeln. Diese Pflanzen begünstigen Uferabbrüche bei Hochwasser wodurch mittelfristig wieder die Anlieger geschädigt werden. Auch machen diese am Gartenzaun nicht halt. Die Ablagerungen stellen zudem oft für Wanderratten und dem Bisam eine willkommene Nahrungsquelle dar.

Neben diesen Aspekten, die den Anlieger direkt betreffen, ist zu bedenken, was abgeschwemmte Abfälle für die Unterlieger bedeuten. Lagert sich der Abfall in Verbindung mit Geäst bei Hochwasser vor einer Brücke ab, kann es zu Rückstau und Überflutungen, die nicht selten mit erheblichen Schäden verbunden sind, kommen.

Auch verschandeln die Abfälle Landschaft und Lebensraum. Die Ufer von Gewässern sind „Wanderwege“ von vielen Lebewesen auf denen Biotope verbunden sind. Deshalb werden sie im „Hessischen Naturschutzgesetz“ als schützenswert unter besonderen Schutz gestellt.

Werden massive Ablagerungen in den Uferbereichen festgestellt, muss daher die Beseitigung veranlasst werden. Die Kosten der Abfallbeseitigung hat der Verursacher zu tragen. Ein geordneter Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück abseits des Gewässers oder der Transport zur Kompostierungsanlage sind hier die bessere Alternative.

Bitte helfen Sie uns, der Kommune und dem Gewässer indem Sie die Uferbereiche von Abfällen freihalten und eine natürliche Ufervegetation zulassen. Wie oben erläutert schützen Sie damit langfristig auch Ihr Eigentum und sich selbst.

Für weitere Informationen können Sie sich an folgende Institutionen wenden:

Stadt Babenhausen

Untere Wasserbehörde des Landkreises Darmstadt- Dieburg

Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Darmstadt- Dieburg

Wasserverband Mümling bzw. Gersprenzgebiet

Müllferkel im Babenhäuser Wald unterwegs

Mal wieder haben Angehörige der Spezi „Müllferkel“ den Babenhäuser Wald heimgesucht. Diesmal wurde eine ganze LKW-Ladung in der Nähe des Luftsportclubs an der B26 abgeladen. Die große Menge und Art lässt darauf schließen, dass jemand nach Abschluss von Renovierungsarbeit seinen gesamten Unrat einfach im Wald loswerden wollte.

Das städtische Ordnungsamt nimmt gerne unter der Telefonnummer 06073 602 – 83 oder der E-Mailadresse ordnungsamt@babenhausen.de Hinweise zu den Verursacher entgegen.

Wir machen gerne darauf aufmerksam, dass Bauschutt, wie auch viele andere Sorten von Abfall, problemlos im Recyclinghof entsorgt werden können.

Kolumne vom 02.05.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alles neu macht der Mai oder vielleicht war es doch ein Bagger? Zumindest steht bereits ein Bagger in den Startlöchern und erledigt die ersten Erschließungsarbeiten für das Wohnbaugebiet „südlich der Bürgermeister-Hartmann-Straße“ in Harreshausen.

Viele von Ihnen nutzen die jetzige Zeit für einen Frühjahrputz und trennen sich dabei auch gleich von nicht mehr benötigen Gegenständen. Die Meisten von Ihnen kümmern sich anschließend auch um die ordnungsgemäße Entledigung dieser Besitztümer, leider trifft dies aber nicht auf Alle zu.

So musste der Bauhof in der letzten Woche zur Gefahrenverhütung ausrücken um „an der Hasenbühl“ (Zwischen Babenhausen und Sickenhofen) eine umweltgefährdende Abfallablagerung in Form von Kanister zu entfernen. Da es bei dieser illegalen Art der Entsorgung zu erheblichen Gefahren für Mensch, Tier und Natur kommen kann, wurden durch die Polizei weitere Ermittlungen eingeleitet. Sollte Sie Hinweise zu dem Verursacher geben könne, wenden Sie sich bitte an die Polizeistation Dieburg oder an die Kollegen vom Ordnungsamt.

Leider muss berichtet werden, dass trotz Setz- und Brutzeit eine erhebliche Anzahl an freilaufenden Hunden in Wald und Flur zu vermelden ist. Es werden auch immer wieder gerissene Kadaver von Jungwild gefunden. Hierbei handelt es sich um Wilderei. Und auf Entfernung ist nicht zu erkennen, ob ein wildernder Hund ein Haushund mit Marke und Halsband oder ein ausgewildertes Tier ist. Verantwortungsvolle Hundehalter haben Ihren besten Freund unter Kontrolle, durch Erziehung oder an der Leine.

Eine neue Infrastruktur zur besseren Koordination mit den Kollegen im Feuerwehrstützpunkt ist fast fertiggestellt. War die Anbindung an das Rathausnetzwerk für den Bauhof vor Jahren noch 10.000 € schwer, gelingt die Verbindung heute für wenige Hundert Euro. In dem Zuge waren die Kameraden aus Sickenhofen mit dem neuen LF10 zur Übung am Stützpunkt anzutreffen. Um im Einsatz die neue Technik blind zu beherrschen, wurde geübt, geprobt, und dafür die vorhandene Zisterne für die Wasserversorgung verwendet. Das Urteil über die neue Technik fällt sehr positiv aus, ein durchdachtes, gut ausgestattetes Fahrzeug steht nun zur Verfügung. Auch die Jugend- und die Kinderfeuerwehr Sickenhofen können sich früh mit dieser Technik unter fachkundiger Anleitung befassen und begeistern.

In der vergangenen Woche fanden einige Termine mit interessierten Vorhabenträgern statt. Die Stärkung unserer Gesamtstadt durch neues Gewerbe und innovative Projekte hat hohe Priorität.

Nachdem bereits am Wochenende viele Termine in den Stadtteilen lockten, war der erste Mai traditionell der Radtour durch die Stadtteile gewidmet. Babenhausen im Ganzen ist so vielfältig, dass gar nicht alle Veranstaltungen besucht werden können.

Ein besonderer Dank geht an den Heimat- und Geschichtsverein für die innovative und liebevolle Präsentation des Lebens im Jahre 1919 in Babenhausen, ein spannender Montagabend im Territorialmuseum.

Frühlingsgrüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 05.04.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bis Pfingsten feiern wir das Osterfest. Es erinnert uns daran, wie das Miteinander eigentlich gemeint ist, dass Freundschaft und Dankbarkeit wichtige Teile unserer Gemeinschaft sein sollen.

Deshalb Danke an alle, die gerade in den Kirchengemeinden, aber auch in den sozialen Diensten und Vereinen für andere da sind.

Leider nur Kopfschütteln statt Dank den Schmutzfinken, die den Grillplatz im Wald verschandelt haben. Hinweise zu den Übeltätern nimmt das Ordnungsamt gerne auf. Wir überlegen, ob ein Weiterbetrieb noch sinnvoll ist. Den ordentlichen Nutzern möchten wir dieses Angebot eigentlich erhalten.

Um die Sicherheit auf unseren Friedhöfen zu gewährleisten, finden die regelmäßigen Standsicherheitsprüfungen für Grabmale statt. Wir hoffen auf wenig Bedarf an Korrekturen.

In dieser Woche übernimmt Herr Rupprecht als erster Stadtrat in gewohnter Art die Pflichten meines Amtes, während mich der Weg zu einigen Partnerstädten der Kommunen unseres Landkreises in die Toskana führt. In der kommenden Woche stehe ich wieder vor Ort zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen allen eine österliche Grundstimmung auch ab von Schokohasen und den bunten Nougateiern

Viele Grüße aus dem fast fertig sanierten Rathaus

Ihr Achim Knoke

Hundekot und Randalismus – Leider Alltag beim Bauhof

Die Bank auf dem Spielplatz im Erloch wurde massive beschädigt. Die Bankleisten sind aus Kunststoff, da diese langlebiger sind als Holzleisten. Leider halten Sie solcher Hirnloser Gewalt nicht Stand.

 

 

Das zweite Bild zeigt den Notausgang der Kita in Sickenhofen. Hier ist ein kleiner Grünstreifen der als Hundetoilette missbraucht wird.

Altreifen: illegal entsorgt

Am 11.12.2017 haben wir im Uferbereich der Lache in Höhe der Reiterhalle ca. 25 Autoreifen aufgenommen und entsorgt.

 

Merkwürdig an diesen Reifen ist, das der Rand bei allen abgeschnitten wurde. Vermutlich wollte jemand das darin befindliche Metal noch zu Geld machen. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Rathaus entgegen. Wenn der Verursacher nicht festgestellt werden kann, muss erneut die Allgemeinheit bezahlen. Steuergelder könnten viel sinnvoller eingesetzt werden, als die Müllentsorgung einzelner zu zahlen. Der Recyclinghof Babenhausen nimmt Autoreifen an. Statt in die Natur zu entsorgen hätten wir sie auch vor dem Hoftor des Bauhofs nur einladen müssen …

pflanzlicher Müll

Es geht gerade weiter, drei Containerfüllungen gemischtes Erdmaterial sind wild abgeladen worden. Möglicherweise hat jemand seinen Gartenbauer regelkonform bezahlt, und der hat durch die illegale Entsorgung seinen Gewinn vergrößert. Die Stadt muss es auf Kosten der Steuerzahler entsorgen, wenn wir den Verursacher nicht finden können. Sind in Ihrer Nachbarschaft gerade Erd- oder Gartenarbeiten im Gange? Vielleicht zahlen Sie mit?