Corona-Fall an Bachgauschule in Babenhausen

Heute erreichte die Stadtverwaltung die Mitteilung, durch den Verwaltungsstab des Landekreis Darmstadt-Dieburg, dass an der Bachgauschule ein bestätigter Fall von COVID-19 aufgetreten ist.

Betroffen ist eine Schülerin des Oberstufengymnasiums, die nicht im Landkreis Darmstadt- Dieburg lebt.

In Absprache mit dem Landrat, dem Gesundheitsamt, der Schulleitung sowie dem staatlichen Schulamt und den Mitarbeitern des Rathauses, wurden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die betroffene Schülerin befindet sich in häuslicher Isolierung, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht
  • Ebenso werden die Klassenkameraden sowie die Lehrkräfte, die mit der Person in Kontakt standen, unter Quarantäne gestellt.
  • Die identifizierten Kontaktpersonen aus dem Schulumfeld werden zeitnah getestet.
  • Die Eltern der Kinder des Klassenverbandes und die Lehrkräfte wurden bereits durch das Gesundheitsamt informiert.
  • Der übrige Schulbetrieb ist davon, Stand heute, nicht betroffen.  

Da ein Teil des Klassenverbandes aus dem benachbarten Bayern stammt, beteiligt sich auch das Gesundheitsamt Aschaffenburg bei der Kontaktnachverfolgung.

Informationen der Familienkasse

Die Familienkasse weißt hinsichtlich des Kinderzuschalges (KiZ) bzw. des jetzigen Notfall-KiZ auf den KiZ-Lotsen hin. Über dieses Online-Angebot kann vorab geprüft werden, ob eventuell ein Anspruch besteht.

Sollte über den KiZ-Losten eine eventueller Anspruch festgestellt werden, lohnt sich eine individuelle Videoberatung. Die Beratung kann von zu Hause aus nach einer entsprechenden Terminvereinbarung genutzt werden.

Hier der Flyer der Familienkasse “Finanzielle Leistungen für Familien auf einen Blick”.

Hessen übernimmt Verdienstausfall für Beschäftigte

Für Eltern, die wegen geschlossener Schulen und Kitas zu Hause bleiben und deshalb Einkommenseinbußen hinnehmen mussten, ersetzt das Land Hessen diesen Verdienstausfall, der bislang von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern vorgeleistet wurde.

Die Zahlungen werden den Arbeitgebern vom Land ersetzt, Selbständige erhalten eine Direktzahlung. Aufwendungen zur sozialen Absicherung werden ebenfalls übernommen. Ende Mai hat der Deutsche Bundestag die Bezugszeit für einen Verdienstausfall wegen der Schließung von sechs auf zehn, bei Alleinerziehenden sogar auf zwanzig Wochen verlängert. Für die Zeit der Schließung von Schulen und Kitas erhält das Elternteil, das zu Hause geblieben ist oder bleibt, aufgrund der bundesgesetzlichen Entscheidung für Zeiträume ab dem 30. März eine Entschädigung. In den ersten sechs Wochen beträgt sie 67 Prozent des entgehenden Netto-Entgelts. Außerdem werden in beiden Fällen Aufwendungen für die fortbestehende soziale Absicherung in der Kranken- und Rentenversicherung übernommen. Der Anspruch kann eingeschränkt werden, wenn Überstunden oder Urlaub für die Kindererziehung genommen wurde oder hätte genommen werden können.

Für die Anträge ist hessenweit das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig. Anträge auf Ersatz des Verdienstausfalls können unter ifsg-online.de gestellt werden.

Presseerklärung des HMSI zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Infektionen in Hessen

Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose informierte heute zur aktuellen Situation der SARS-CoV-2 Infektionen: „Es treten immer wieder Infektionsherde auf, die zeigen, dass das Virus weiterhin aktiv und gefährlich ist. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, die Infektionsgefahr weiterhin ernst zu nehmen und sich und alle anderen vor Ansteckung zu schützen.“ Klose verwies auf den Mindestabstand von 1,5 Metern und Hygieneempfehlungen wie häufiges Händewaschen und die Nies-Husten-Etikette. „Tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz überall dort, wo er vorgeschrieben ist oder die Möglichkeit besteht, dass der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann. Setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung, wenn Sie unter Beschwerden wie zum Beispiel Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Geschmacksstörungen leiden. Damit leisten Sie einen aktiven Beitrag im Kampf gegen das Virus“, betonte der Minister. Quelle: https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/pressebriefing-zur-eindaemmung-der-sars-cov-2-infektionen-hessen-1

Corona-Antikörpertests – Nutzen und Risiken

Seit einigen Wochen gibt es Antikörpertests gegen das Corona-Virus (SARS-CoV-2), die Immunität nach durchgemachter Corona-Infektion und damit auch die Durchseuchung der Bevölkerung anzeigen sollen. Was ist von diesen Tests zu halten, soll man sie einsetzen, und wie sind ihre Ergebnisse zu interpretieren?

Antikörpertests dienen bekanntlich nicht der Frühdiagnose der Corona-Infektion; hier ist der sehr zuverlässige PCR-Test Standard. Da sich SARS-CoV-2-Antikörper erst circa 14 Tage nach Krankheitsbeginn deutlich ausgebildet haben, würde ein früherer Einsatz eines Antikörpertests höchst wahrscheinlich ein falsch-negatives Ergebnis produzieren. Der Antikörpertest sagt auch nichts über eine eventuell noch bestehende Infektiosität des Patienten aus. Hohe Erwartungen an Corona-Antikörpertests haben nicht nur die Menschen, die wissen wollen, ob sie ihre Großeltern im Pflegeheim endlich wieder besuchen dürfen, besonders auch die Mediziner und Pflegekräfte in ihrem täglichen Kampf gegen die Infektion. Auch Politik und Wirtschaft erhoffen sich von ihnen die notwendigen epidemiologischen Daten, die ihnen erlauben, das soziale und wirtschaftliche Leben wieder aufzutauen. Denn solange kein Impfstoff und kein Medikament gegen die Corona-Pandemie auf dem Markt ist, kann bekanntlich nur eine Durchseuchung der Bevölkerung (geschätzt bei 60-70 Prozent) das Infektionsgeschehen stoppen.

Aktuell sind Antikörpertests in Bezug auf das neue Coronavirus aber noch mit viel Unsicherheit behaftet. So sind die meisten Schnelltests noch nicht validiert. Unklar ist bislang auch noch, ob und wie lange man immun ist.

Quelle: https://www.hausarzt.digital/medizin/immunologie/corona-antikoerpertests-nutzen-und-risiken-67031.html

Mögliche Hilfe für Familien mit Kindern unter 12 Jahre

Liebe Familien,

für Sie gelten seit 02. Juni 2020 weitere CORONA-Lockerungen und Ihre Kinder können teilweise wieder die Kita oder Schule besuchen. Das ist ein positiver Anfang, der Ihren Alltag verbessert.

Sollten Sie zusätzlich zu der angespannten familiären Situation in finanzielle Not geraten sein, finden Sie hier eine Möglichkeit dem Engpass entgegenzuwirken:

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Wer Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG hat und mehr Informationen dazu gibt es unter https://ifsg-online.de/index.html.

Mund-Nasen-Masken für Kinder

Was sollten Eltern beachten, wie können Sie Kinder mit den Masken vertraut machen und welche Regelungen für Kinder gilt in welchem Bundesland? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung widmet sich dem Thema der Mund-Nasen-Masken für Kinder und fasst Wissenswertes für Eltern in einer übersichtlichen Seite zusammen.

Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasen-bedeckungen-fuer-kinder.html

Warnung vor Nutzung von nicht-öffentlichen Baggerseen

Das Regierungspräsidium Darmstadt warnt davor, angesichts der weiter geschlossenen Freibäder und Badeseen auf nicht-öffentliche Baggerseen auszuweichen. Die Lust auf einen Sprung ins kühle Nass sei nachvollziehbar, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Das Schwimmen in unbeaufsichtigten Badeseen sei aber lebensgefährlich. Dies gilt auch für die vielen Babenhäuser Seen, wo teilweise auch aktiv Kies und Sand abgebaut wird.

Das Regierungspräsidium appelliert deshalb weiter an die Vernunft und die Geduld. Die Liste der freigegeben und demnach ungefährlichen hessischen Badeseen finden Sie auf https://badeseen.hlnug.de/.

Spoiler: Derzeit steht dort eine große Null.

Meldung der Kreisagentur für Beschäftigung

Die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt- Dieburg informiert über den Start eines telefonischen Hilfsangebot zur Unterstützung beim Ausfüllen des Antragsformularen für das Arbeitslosengeld II (ALG II) ab Dienstag, 02. Juni 2020.

Weiterhin nimmt auch der Ombudsmann der Kreisagentur ab Mittwoch, 03. Juni 2020 seine Tätigkeit wieder auf. Die Stelle ist wie gewohnt mittwochs von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Informationen zum Publikumsverkehr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

um die Verbreitung des Corona Virus zu bremsen, wird der Bürgerservice der Stadtverwaltung Babenhausen eingeschränkt. Eine Vorsprachen im Rathaus und den städtischen Außenstellen ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Dies regelt einen Ablauf ohne Wartezeiten und mit reduziertem Kontakt. Weiterhin ist dadurch eine Absprache mit unserer Verwaltung möglich, welche Unterlagen für Ihr Anliegen benötigt werden. Das erspart weitere Behördengänge.

Für einen Besuch der Stadtbücherei oder des Stadtarchivs benötigen Sie keinen Termin. Sie erreichen die Kolleg*innen dort zu den gewohnten Öffnungszeiten. Hier finden Sie nähere Informationen zur Stadtbücherei und zum Stadtarchiv.

Die bundesweite Maskenpflicht gilt auch in den städtischen Gebäuden. Alle Besucher*innen dürfen das Rathaus bzw. die Außenstellen der Stadtverwaltung nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten. Wir weisen aber darauf hin, dass trotz des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes die Distanzregel von 1,50 m sowie die Hygienevorschriften einzuhalten sind. An den Eingängen stehen für Sie Spender mit Desinfektionsmittel bereit.

Machen Sie bitte von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Fragen und Anliegen per E-Mail, auf dem Postweg oder per Telefon vorzubringen. Hier finden Sie das Telefon- und Emailverzeichnis.

Die Schließung aller stadteigenen öffentlichen Einrichtungen für private Veranstaltungen bleibt vorerst bestehen.


Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.