“Die 3. Hand” – beraten, begleiten, unterstützen

Das Familientelefon des Landkreises unter Tel.: 06151/881-8100

vor mehr als fünf Monaten hat der Landkreis in der „Hoch-Zeit“ der Corona-Pandemie das Projekt
„Die 3. Hand – beraten, begleiten, unterstützen“ ins Leben gerufen.

Mit diesem Projekt wurde in dieser dramatischen und unsicheren Zeit vielen Familien Unterstützung angeboten.
Die Unterstützung erfolgte zum einen in Form von telefonischen Beratungsleistungen durch ein interdisziplinäres Team in enger Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen der Kreisverwaltung (wie z.B. der Kreisagentur für Beschäftigung und dem Sozialamt). Zum anderen wurden Unterstützungsleistungen durch den Familienservice mit Hilfe der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, wie hilfreich ein schneller und verbindlicher Zugang zu Unterstützungsleistungen und eine kompetente Beratung für Familien sind.
Deshalb bleibt das Familientelefon nach wie vor aktiv – lediglich die Sprechzeiten haben sich verändert. Die Beraterinnen und Berater sind von dienstags bis donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der bekannten Telefonnummer zu erreichen.
Diese und weitere Informationen finden Sie in unseren aktualisierten Flyer im Anhang.

Kolumne vom 22.10.20

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

würdig verabschiedet haben Langstadt und Schlierbach im Schulterschluss Herrn Pfarrer Messner, den wir als Seelsorger, Macher und Menschen kennen und schätzen gelernt haben. Sein Weg führt ihn zu neuen Aufgaben in die Landeshauptstadt, wir werden ihn gerade auch in diesen schwierigen Zeiten umso mehr vermissen. Alles Gute für die Zukunft.

Vermissen werden wir auch unseren Weihnachtsmarkt 2020. Die steigenden Corona-Zahlen um uns herum vom Landkreis Groß-Gerau über Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis machen vor Landkreis- und Stadtgrenzen nicht halt. Deswegen folgen wir dem von der Kanzlerin proklamierten Kurs schon präventiv im Landkreis und bereiten uns nach Kräften vor, dem Virus weiter Paroli zu bieten. Mit einigen Tagen Verzögerung unterstützen wir die Bemühungen des Schulträgers zur Vernetzung in der Schullandschaft, zunächst einmal auch an der Bachgauschule. Zeitgleich nutzen wir Gelegenheiten, gemeinsam mit der Bürgerschaft das Freifunk-WLAN weiter auszubauen.

Nicht vermissen müssen wir gebrannte Mandeln und ähnliche Köstlichkeiten, die mal vor dem Ranis Hof, mal am A&Ö angeboten werden…

Auch nicht vermissen muss Hergershausen seinen Kerbspruch, der unter Einhaltung der Sicherheitsregeln auf dem Dalles wunderbar präsentiert wurde. Auch der Genuss von leckerem Fisch war durch die Hergershäuser Angler am Sonntag sichergestellt, hier ebenfalls unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsregeln.

Verabschiedet haben wir unseren langjährigen Ortsgerichtsvorsteher in einer kleinen Zeremonie, in der auch ein 25-jähriges Dienstjubiläum begangen werden konnte.

Mit dem großen Bagger das letzte Abrissgebäude in Angriff zu nehmen, war eine kraftvolle Erfahrung. Diese Form des Abschieds als Auftakt zu Veränderung und Erneuerung zeigt mir, dass der Wandel das beständigste im Leben ist, dem man aufgeschlossen begegnen kann.

So haben wir auch den Mietvertrag für die Kita in Harpertshausen verlängert, arbeiten in Endzügen auch an der Erweiterung der Interims-Kita Kaisergärten.

Zukunftsweisend sind Solarstrom-Projekte im Kleinen in der Umsetzung und bereiten den Weg auch für große Anlagen. Mit der Ausweitung der Distanz rechts und links von Bahntrassen ergeben sich hier neue Möglichkeiten für unser Babenhausen, die wir in aktuellen Gesprächen weiter sondieren und vertiefen konnten. Hier sind noch einige Chancen zu ergreifen, um mit erneuerbaren Energien Klimaschutz voranzubringen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Inzidenz im Landkreis überschreitet die Marke von 50

Die Inzidenz ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg am Dienstag (20.) auf 53 gestiegen und hat damit die kritische Marke von 50 überschritten, weswegen weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.
 
Bereits am vergangenen Freitag (16.) hat sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg den Maßnahmen, die die Städte und Landkreise mit einer Inzidenz von 35 und mehr aus der Rhein-Main-Region festgelegt haben, angeschlossen. „Diese Entscheidung, die von manchem als unverhältnismäßig und überzogen angesehen wurde, hat sich als richtig erwiesen. Auch bei uns ist die Inzidenz rasant gestiegen, auch wir haben einen starken Anstieg an Neuinfektionen. Neben den Maßnahmen, die wir heute getroffen haben, gelten weiterhin die Regelungen, die gestern in Kraft getreten sind. Dazu gehört das Zuschauerverbot bei Profisport- und Amateursportveranstaltungen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas.
 
Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg hat der Verwaltungsstab nun weitere Maßnahmen getroffen, die ab morgen, 21. Oktober, gelten und in zwei Allgemeinverfügungen erlassen sind. Die Allgemeinverfügungen sind in der Ausgabe des Darmstädter Echos am Donnerstag, 22. Oktober abgedruckt und hängen an den Kreishäusern in Darmstadt/Kranichstein und Dieburg aus. Außerdem stehen die Allgemeinverfügungen unter perspektive.ladadi.de und unter www.ladadi.de zum Download bereit.
 
Folgende Maßnahmen gelten im gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg ab dem 21. Oktober vorerst bis zum 4. November:
 

  • Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht. Dies gilt auch für Fußgängerzonen.
  • Bei privaten Zusammenkünften in angemieteten oder öffentlichen Räumen wird die Höchstteilnehmerzahl auf 10 Personen oder 2 Hausstände beschränkt.
  • Es wird dringend empfohlen, private Zusammenkünfte in privaten Räumen auf eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen oder zwei Hausstände zu begrenzen.
  • Es gilt ein generelles Außenabgabeverbot von Alkohol zum Sofortverzehr (Außer-Haus-Verkauf) zwischen 23 und 6 Uhr.
  • Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr verboten.
  • Öffentliche Veranstaltungen werden auf maximal 100 Teilnehmende begrenzt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

 
Diese Regelungen werden nur dann ausgesetzt, wenn die Inzidenz wieder mindestens vier aufeinander folgende Tage unterhalb von 50 liegt. Beim Erreichen einer Inzidenz von über 75 oder bei einem  weiterem kontinuierlichen Anstieg der Inzidenz über zehn Tage über 50 dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen.
 
Weiterhin gelten die am vergangenen Freitag getroffenen Maßnahmen, die gestern in Kraft getreten sind:
 

  • Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien
  • Schulsport für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien nur kontaktlos und im Freien. Für Grundschulen Schulsport in diesem Zeitraum kontaktlos.
  • Profisportveranstaltungen finden ab einer Inzidenz von 35 entsprechend des Beschlusses des Bundeskanzleramtes und der Chef/innen der Staatskanzleien ohne Zuschauer/innen statt. Im Amateursport sind ab einer Inzidenz von 35 ebenfalls keine Zuschauer/innen zugelassen. Ausgenommen davon sind jeweils eine erziehungsberechtigte Person pro minderjährigem Teilnehmenden sowie die Trainer/innen und Betreuer/innen.
  • Ab einer Inzidenz von 50 gilt folgende Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen: maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen pro Besuch.

Sperrstunde ab Mittwoch, 21. Oktober

Ab Mittwoch gibt es eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr für die Gastronomie sowie die Vergnügungsstätten (darunter fallen nicht die Spielotheken). Darüber hinaus darf in der Zeit von 23 bis 6 Uhr kein Alkohol im öffentlichen Raum konsumiert werden.

Die Sperrzeitregelungen werden nur dann ausgesetzt, wenn die Inzidenz wieder mindestens vier aufeinander folgende Tage unterhalb von 50 liegt.

Aufgrund eines Übermittlungsfehlers haben sowohl das Robert Koch-Institut (RKI) als auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) für Sonntag (18.) und Montag (19.) keine Neuinfektionen (+0) gemeldet. Am Sonntag waren es jedoch +39 Neuinfektionen und am Montag +48 (insgesamt +87). Derzeit liegt die Anzahl der Coronafälle im LaDaDi bei 980, davon sind 702 genesen, was eine Anzahl von 256 aktiven Infektionen ergibt.

Informationen zur Bürgermeisterwahl am 01. November 2020

Im Vorfeld zur Bürgermeisterwahl am 01.11.2020 möchten wir darauf hinweisen, dass aufgrund der aktuellen Verordnung bezüglich der Corona-Pandemie die Hessische Landesregierung verordnet hat, dass in Wahlräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

Daher bitten wir alle Wähler-/innen die an der Urnenwahl im Wahlraum teilnehmen, einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Weiter möchten wir alle Wähler-/innen anhalten, den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen im Wahlraum, als auch in den Zuwegungen zu diesem und vor dem Wahllokal einzuhalten.

Seitens der Stadt wird Wert auf den größtmöglichen Schutz der Wähler-/innen und des Wahlvorstandes gelegt. In den Eingangsbereichen der Wahllokale stehen Spender mit Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Weiter stehen bei Bedarf auch einfache Einweghandschuhe zur freiwilligen Nutzung bereit.

Es wird empfohlen für die Stimmabgabe einen eigenen Stift (nicht schmierend und nicht durchdrückend) mitzubringen. Es werden aber auch unter hygienischen Bedingungen Stifte im Wahllokal zur Verfügung gestellt.

Jede/r Wahlberechtigte, die/der sich nicht in ein Wahllokal begeben möchte, hat auch noch die Möglichkeit sich für die Briefwahl zu entscheiden. Briefwahlunterlagen können zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses oder auch online über www.babenhausen.de beantragt werden.

Wahlberechtigte Personen mit plötzlich auftretenden Krankheitssymptomen können auch noch am Freitag, 30.10.2020 bis 13.00 Uhr und am Samstag, 31.10.2020 von 10.00 bis 12.00 Uhr Briefwahlunterlagen im Rathaus beantragen. Zusätzlich besteht für akut auftretende Krankheitsfälle die Möglichkeit am Wahlsonntag 01.11.2020 von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr im Rathaus Briefwahlunterlagen abzuholen bzw. durch einen Bevollmächtigten abholen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wahlamt

Corona Mitteilung – Inzidenz über 100

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Babenhausen,

im Zuge des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen für die kreisfreien Städte und Landkreise wurden zuzüglich zu den Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung von der Landesregierung Notfallmechanismen beschlossen, wenn die Infektionszahlen sprunghaft ansteigen. Die konkreten Maßnahmen bemessen sich an den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage einer Region (7-Tages Inzidenz). Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde dieser Wert diese Woche überschritten und liegt heute bei 114,2. (Stand: 26.10.2020)


Konkret gilt deshalb ab sofort und bis auf weiteres, zuzüglich zu den bestehenden Beschränkungen, folgendes:


Maskenpflicht:

Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Für besonders belebte Straßen und Plätze ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mindestens zu empfehlen. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht.


Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen:


Höchststeilnehmerzahl von 5 Personen (oder 2 Hausständen)


Feiern in privaten Räumen:


Höchstteilnehmerzahl von 5 Personen (oder 2 Hausständen) dringend empfohlen


Sperrstunde und Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit:


Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten ist eine Schließung von 23:00 – 06:00 Uhr festgelegt. Der Konsum im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr verboten.


Öffentliche Veranstaltungen:


In der Regel nicht mehr als 100 Teilnehmende. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen. Ausnahmen bedürfen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes. Hiermit sind keine Veranstaltungen mit „Feier-Charakter“ gemeint – diese unterliegen der Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen.


Die Ordnungsbehörden sind angehalten ihre Tätigkeiten hinsichtlich der Einhaltung dieser Maßnahmen zu fokussieren. Wer gegen die Maßnahmen verstößt handelt ordnungswidrig und muss mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen.


Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihre Fürsorge.
Ordnungsbehörde Babenhausen

Hessen: ergänztes Eskalationskonzept

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz haben weitere Corona-Regeln vorgestellt und damit das bestehende Eskalationskonzept ergänzt. Hierin sind die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) umgesetzt. 

Das ist neu im hessischen Ampelsystem (die Zahlen geben immer den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen an):

Grün (Inzidenz <20)
Keine Änderungen.

Gelb (Inzidenz >20)
Öffentliche Veranstaltungen: Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind grundsätzlich mit einem Widerrufsvorbehalt für den Fall steigender Infektionszahlen zu verbinden.
Kontrollen: Ordnungsämter müssen die Einhaltung der Maßnahmen verstärkt kontrollieren.
Gesundheitsämter: Es muss ein Personalbestand von fünf Mitarbeitenden pro 20.000 Einwohnern zur Kontaktpersonennachverfolgung sichergestellt werden.

Orange (Inzidenz >35)
Öffentliche Veranstaltungen: Nicht mehr als 150 Teilnehmende. Ausnahmen müssen vom Gesundheitsamt unter Anwendung eines Hygienekonzepts genehmigt werden. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen.
Maskenpflicht: Die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird ausgeweitet auf die Bereiche Vergnügungsstätten (bspw. Freizeitparks), überall außerhalb des eigenen Sitzplatzes bei öffentlichen Veranstaltungen, in der Gastronomie, in Kirchen und vergleichbaren Räumen. Patientinnen und Patienten müssen bei einem Transport eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen (oder zwei Hausständen).
Feiern in privaten Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen (oder zwei Hausständen) dringend empfohlen.
Sperrstunde: Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten wird den Städten und Gemeinden eine Schließung von 23 bis 6 Uhr empfohlen.
Kontrollen: Weitere Verstärkung der Kontrolltätigkeit der Ordnungsämter hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Maßnahmen.

Rot (Inzidenz >50)
Zu den strikten Beschränkungen im Alltag wie auch der engen Abstimmung mit dem Land kommen jetzt hinzu:
Maskenpflicht: Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Für besonders belebte Straßen und Plätze ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mindestens zu empfehlen. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht.
Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen (oder 2 Hausständen).
Feiern in privaten Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen (oder zwei Hausständen) dringend empfohlen.
Sperrstunde und Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit: Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten ist eine Schließung von 23 bis 6 Uhr festzulegen. Der Konsum im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.
Öffentliche Veranstaltungen: In der Regel nicht mehr als 100 Teilnehmende. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.
Ordnungsämter: Fokussierung der Tätigkeit der Ordnungsämter hinsichtlich der Einhaltung der Maßnahmen.

Dunkelrot (Inzidenz >75 oder bei weiterem kontinuierlichen Anstieg über zehn Tage über 50)
Kontaktbeschränkungen: Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen.
Öffentliche Veranstaltungen: Bereits erteilte oder noch zu erteilende Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind mit einem strengen Maßstab zu überprüfen und ggf. zu widerrufen.

Die im Eskalationskonzept beschriebenen Maßnahmen sind für die Landkreise und kreisfreien Städte bindend. Sie müssen durch die zuständigen Gesundheits- und Ordnungsbehörden vor Ort entsprechend umgesetzt werden.

Weitere Beschlüsse des Corona-Kabinetts:
Das Beherbergungsverbot in Hessen ist aufgehoben. Damit schließt sich Hessen der überwiegenden Mehrheit der anderen Bundesländer an. Mit der Abschaffung sollen auch die dringend für medizinische Zwecke notwendigen Testkapazitäten geschont werden.

Weitere Beschlüsse:

Schulen
„Die Landesregierung unterstützt die Schulträger mit 10 Millionen Euro zur Anschaffung von Luftreinigungs- und ähnlichen Geräten. Diese sollen insbesondere für Klassenräume angeschafft werden, bei denen es nicht möglich ist, ausreichend zu lüften, weil bspw. Fenster nicht geöffnet werden können“, erklärte Hessens Kultusminister Lorz nach der Sitzung des Corona-Kabinetts. Dabei sei das Offenhalten der Bildungseinrichtungen eine „zentrale Priorität unseres Handelns.“

Quarantäneverordnung
Die zwischen Bund und Ländern abgestimmte Muster-Quarantäne-Verordnung wird mit weiteren Ausnahmen für z.B. Geschäftsreisende und bei medizinisch notwendigen Reisen umgesetzt. In diesen Punkten ändert sich an der Verordnung des Landes nichts.
Wichtigste Änderung: Bislang ist es in Hessen nach der Einreise aus einem Risikogebiet möglich, mit einem Corona-Test bspw. am Frankfurter Flughafen, die bundesweit gültige Quarantäne-Verpflichtung bereits am Tag der Einreise zu beenden. Diese Möglichkeit entfällt. Eine „Frei-Testung“ mit einem negativen Corona-Test ist erst ab dem fünften Tag möglich. Bis dahin müssen sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben.


 Quelle: Hessische Landesregierung