Ablagerungen an Gewässer

Bei Begehungen der Gewässer treffen Stadt- und Behördenvertreter häufig Ablagerungen von Gartenabfällen, Grünschnitt u. ä. in den Uferbereichen sowie unsachgemäße Ufersicherungen an. Dies hat teilweise erhebliche negative Auswirkungen:

Durch Ablagerungen im Uferbereich wird der natürliche Uferbewuchs oft nachhaltig beeinträchtigt. An Stellen, an denen durch die Überdeckung Gras und Kraut absterben, wird das Ufer durch deren Wurzeln nicht mehr gehalten. Bei Hochwasser wird die Erde abgetragen, und das Ufer bricht ein. Gleiches gilt für unsachgemäße Ufersicherungen. Oftmals wird mit ungeeigneten und teilweise sogar wassergefährdenden Materialien eine instabile Sicherung vorgenommen, die zu erheblichen Ufereinbrüchen führen können. Durch diese Verhaltensweisen gefährden und schädigen sich die Anlieger somit oft selbst, da ihr Grundstück, Zäune etc. beschädigt werden.

Weiterhin können sich in den Bereichen, in denen die „standortgerechte Vegetation“ gestört ist, Neophyten – insbesondere invasive Arten (Japan-Knöterich, Springkraut) – leichter ansiedeln. Diese Pflanzen begünstigen Uferabbrüche bei Hochwasser wodurch mittelfristig wieder die Anlieger geschädigt werden. Auch machen diese am Gartenzaun nicht halt. Die Ablagerungen stellen zudem oft für Wanderratten und dem Bisam eine willkommene Nahrungsquelle dar.

Neben diesen Aspekten, die den Anlieger direkt betreffen, ist zu bedenken, was abgeschwemmte Abfälle für die Unterlieger bedeuten. Lagert sich der Abfall in Verbindung mit Geäst bei Hochwasser vor einer Brücke ab, kann es zu Rückstau und Überflutungen, die nicht selten mit erheblichen Schäden verbunden sind, kommen.

Auch verschandeln die Abfälle Landschaft und Lebensraum. Die Ufer von Gewässern sind „Wanderwege“ von vielen Lebewesen auf denen Biotope verbunden sind. Deshalb werden sie im „Hessischen Naturschutzgesetz“ als schützenswert unter besonderen Schutz gestellt.

Werden massive Ablagerungen in den Uferbereichen festgestellt, muss daher die Beseitigung veranlasst werden. Die Kosten der Abfallbeseitigung hat der Verursacher zu tragen. Ein geordneter Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück abseits des Gewässers oder der Transport zur Kompostierungsanlage sind hier die bessere Alternative.

Bitte helfen Sie uns, der Kommune und dem Gewässer indem Sie die Uferbereiche von Abfällen freihalten und eine natürliche Ufervegetation zulassen. Wie oben erläutert schützen Sie damit langfristig auch Ihr Eigentum und sich selbst.

Für weitere Informationen können Sie sich an folgende Institutionen wenden:

Stadt Babenhausen

Untere Wasserbehörde des Landkreises Darmstadt- Dieburg

Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Darmstadt- Dieburg

Wasserverband Mümling bzw. Gersprenzgebiet

Müllferkel im Babenhäuser Wald unterwegs

Mal wieder haben Angehörige der Spezi „Müllferkel“ den Babenhäuser Wald heimgesucht. Diesmal wurde eine ganze LKW-Ladung in der Nähe des Luftsportclubs an der B26 abgeladen. Die große Menge und Art lässt darauf schließen, dass jemand nach Abschluss von Renovierungsarbeit seinen gesamten Unrat einfach im Wald loswerden wollte.

Das städtische Ordnungsamt nimmt gerne unter der Telefonnummer 06073 602 – 83 oder der E-Mailadresse ordnungsamt@babenhausen.de Hinweise zu den Verursacher entgegen.

Wir machen gerne darauf aufmerksam, dass Bauschutt, wie auch viele andere Sorten von Abfall, problemlos im Recyclinghof entsorgt werden können.

Bürgeranfrage: Rasenmahd

Uns erreicht eine Anfrage zur Mahd von Rasenflächen unter anderem entlang der B26. Die im Stadteigentum befindlichen Grundstücke wurden kürzlich gemulcht, die Frage kam auf, ob dies bei der Situation von Insektenschutz und Naturschutz denn sinnvoll sei und nicht unterbleiben könne?

Es handelt sich hierbei um im Verkauf befindliche Baugrundstücke. Um diese vermarkten zu können, wäre eine schleichende Ansiedlung geschützter Arten, derer es ja südlich der B26 einige gibt, sehr hinderlich und auf Grund des dann entstehenden finanziellen Schadens der Stadt werden gerade diese Flächen nicht der Natur überlassen. Babenhausen hat im gesamten Stadtgebiet diverse bedeutende Flächen, Abwassergräben und Uferrandzonen, die Insekten, Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung geben können. An vielen Stellen können wir daher Artenvielfalt unterstützen und haben bei allen Aktionen diese Naturschutzthemen mit auf dem Radar. Natürlich geht immer auch noch mehr, daran arbeiten wir. In diesem speziellen Fall aber wurde abgewogen und in entsprechender Weise verfahren.

Schwimmbad Technik

Nachdem am Montag die Elektronik einer Umwälzpumpe im Schwimmbad defekt war, wurden alle Register gezogen, zeitnah Nichtschwimmer- und Planschbecken wieder in Betrieb zu nehmen. Am Dienstag lief die Pumpe wieder und ermöglichte damit ab 13:00 Uhr das Schwimmen in allen Becken.

Heute morgen um 7:52 Uhr wurden erneute Probleme gemeldet, die um 8:41 Uhr bereits behoben waren. Die Kollegen arbeiten schnell, die Bürgerinnen und Bürger und die Gäaste von außerhalb können das Schwimmbad voll nutzen.

Hundekot und Randalismus – Leider Alltag beim Bauhof

Die Bank auf dem Spielplatz im Erloch wurde massive beschädigt. Die Bankleisten sind aus Kunststoff, da diese langlebiger sind als Holzleisten. Leider halten Sie solcher Hirnloser Gewalt nicht Stand.

 

 

Das zweite Bild zeigt den Notausgang der Kita in Sickenhofen. Hier ist ein kleiner Grünstreifen der als Hundetoilette missbraucht wird.

Altreifen: illegal entsorgt

Am 11.12.2017 haben wir im Uferbereich der Lache in Höhe der Reiterhalle ca. 25 Autoreifen aufgenommen und entsorgt.

 

Merkwürdig an diesen Reifen ist, das der Rand bei allen abgeschnitten wurde. Vermutlich wollte jemand das darin befindliche Metal noch zu Geld machen. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Rathaus entgegen. Wenn der Verursacher nicht festgestellt werden kann, muss erneut die Allgemeinheit bezahlen. Steuergelder könnten viel sinnvoller eingesetzt werden, als die Müllentsorgung einzelner zu zahlen. Der Recyclinghof Babenhausen nimmt Autoreifen an. Statt in die Natur zu entsorgen hätten wir sie auch vor dem Hoftor des Bauhofs nur einladen müssen …

pflanzlicher Müll

Es geht gerade weiter, drei Containerfüllungen gemischtes Erdmaterial sind wild abgeladen worden. Möglicherweise hat jemand seinen Gartenbauer regelkonform bezahlt, und der hat durch die illegale Entsorgung seinen Gewinn vergrößert. Die Stadt muss es auf Kosten der Steuerzahler entsorgen, wenn wir den Verursacher nicht finden können. Sind in Ihrer Nachbarschaft gerade Erd- oder Gartenarbeiten im Gange? Vielleicht zahlen Sie mit?

Autosperre Radweg

Passend zur Fahrbahnerneuerung auf der B26 haben unbekannte die Sperrpfosten auf dem Radweg entlang der Bahn nach Sickenhofen zerstört. Am Freitag hat der Bauhof eine provisorische Sperre zum Schutz der Radfahrer und Fußgänger aufgebaut:

Bau der Sperrre Freitag

 

Damit waren die Radfahrer sicher.

Leider wurde diese Sperre über dass Wochenende zerstört und umfahren, die Autos haben sich beim umfahren durch das frisch eingesäte Feld festgefahren.

Am Montag haben wir die Sperre und das Feld in schlimmem Zustand vorgefunden und notdürftig hergerichtet.

Die Ignoranz der Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger und der Straßenverkehrsordnung ist erschreckend, ebenso die bewußte Beschädigung des Eigentums der Landwirte und der Stadt.

 

Hier kann man sich ein Bild machen, durch mehrere Bilder….

Sperre Montag mit Spuren im Feld

Zerstörte Sperre

Details festgefahren

Im Feld festgefahren

wieder hergerichtet, Schäden

Seite 2 vom 19.01.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Sturmtief Egon hat in der vergangen Woche für einigen Ärger und Durcheinander gesorgt und es fiel ihm so einiges zum Opfer. So mussten in der Nacht vom 12. auf den 13.01. bis zum späten Freitagabend die Feuerwehr und die Mitarbeiter des Bauhofes viele Bäume und große Ästen von den Straßen räumen bzw. fällen, um eine gefahrlose Fahrt für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Insgesamt stehen noch 24 Maßnahmen an, die sukzessive vom Bauhof abgearbeitet werden. Von weggeflogenen Dachziegeln bis zu umgeknickten Bäumen ist alles dabei.  – Dafür meinen herzlichsten Dank.

Neben den Straßen müssen auch rund um die Gewässer unserer Stadt Sturmschäden beseitigt werden. So auch an den Ufern des Ohlebachs neben der Volksbank, dort konnten zwei Erlen, die bereits durch einen Pilzbefall geschwächt waren, Egon nicht mehr viel entgegen setzen und vielen um, zum Glück kam dabei niemand zu Schaden.

Damit von den verbliebenden Erlen in der Zukunft keine weitere Gefahr ausgeht, werde diese in den nächsten Tagen gefällt, denn auch sie sind von Pilzerkrankung betroffen und können umfallen. Die alten Bäume werden aber durch Neupflanzungen ersetzt.

Und dann gibt es noch ein Jubiläum zu begehen, ohne Glückwunsch oder Sekt, einfach so ist der 17.01.2017. Vor genau zwei Jahren durfte ich meinen Dienst antreten. Auch wenn es viele Unwägbarkeiten gegeben hat, so genieße ich doch jeden Tag, den ich als Bürgermeister für unser Babenhausen und seine und meine Bürgerinnen und Bürger tätig sein darf. Und es liegen noch viele spannende Themen vor uns.

Nach Egon kommt Britta, ein Hochdruck, das uns klare Luft und klirrende Kälte bringen soll. Genießen Sie den Winter,

Ihr

Achim Knoke