Kolumne des Bürgermeisters vom 11.01.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

trotz der hessischen Schulferien diese Woche noch, tagte der Magistrat als Verwaltungsspitze bereits gestern das erste Mal im neuen Jahr. Die Ausschusssitzungen der parlamentarischen Gremien starten dann in der kommenden Woche. Viele Kolleginnen und Kollegen sind bereits aus dem Urlaub zurück, sodass der Tagesablauf sich einpendelt und die Aufgaben bewältigt werden können. Dabei sind auch sehr angenehme Termine, in der vergangenen Woche Geburtstage unter den Kolleginnen und Kollegen, davon drei „runde“ sowie eine Diamantene Hochzeit in unserer Bürgerschaft.

Auch die Kaserne erhält ein beträchtliches Maß an Aufmerksamkeit. Planungsmeetings setzen Termine für die nächsten Wochen, fassen letzte Entwicklungsstände und Gespräche zusammen und setzen den Kurs für die zukünftige Entwicklung. Viele weitere Projekte sind in Arbeit oder werfen ihre Schatten voraus.

Am Samstag steigt nach intensiven Vorbereitungen an vielerlei Stellen Babenhausen voll ein in die Fastnachtszeit. Während bereits im vergangenen Jahr an Wagen für den Umzug gearbeitet wurde und das diesjährige Prinzenpaar einen Song aufgenommen hat, geht am Samstag mit dem Rathaussturm die gesamte Narrenschar in die Vollen. Vor drei Jahren begann mein erster Arbeitstag im Amt an einem Samstag prompt genau mit der Machtübernahme durch das damalige Prinzenpaar. Somit steht das Ende der ersten Halbzeit unmittelbar vor der Tür. Zwar gibt es dazu Interviews mit verschiedenen Journalisten, sicherlich auch eine Analyse der ersten drei Jahre und entsprechende Planungen für die nächsten drei Jahre. Eine echte Halbzeitpause gibt es allerdings nicht, denn trotz der Machtübernahme durch das Prinzenpaar geht die Arbeit mit Volldampf weiter.

Allen Narren & Jecken eine schöne Fastnacht.

Viele Grüße aus dem Rathaus und Babenhausen Helau

Ihr Achim Knoke

 

 

Kolumne des Bürgermeisters vom 09.11.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der November kommt mit bunten Farben im Wald und Flur, mit Wind Drachen steigen auf Feldwegen um abgeerntete Felder, dampfenden Kakaotassen im Kreis der Familien in eingeheizten Stuben. Er bringt Regen und Sturm, gelegentlich Wasser im Keller zusätzlich zu den normalen Einsätzen für unsere Feuerwehrkameraden, die unserer Gesellschaft so selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn noch nicht geschehen, ist das die Zeit, mindestens eine passive Mitgliedschaft einzugehen, gern aber auch die Einsatzabteilung oder die Jugendfeuerwehr zu unterstützen, auch das ist Heimat, Lokalpatriotismus.

Zum Jahresendgeschäft gehört im Rathaus die Vorbereitung und Durchführung der Debatten zum Haushalt. Nicht nur der Terminkalender des Bürgermeisters ist gefüllt, Jahresabschlüsse, Rechnungsstellung und Abarbeitung, die Rückmeldungen zu den wiederkehrenden Straßenbeiträgen nehmen zusätzlich die Kolleginnen und Kollegen in Anspruch, wie bei Ihnen im Arbeitsumfeld sicher auch.

Da sind dann frisch abgeräumte Müllecken, die innerhalb von zwei Tagen neu missbraucht werden, dann schon Stimmungsdämpfer. Und welche Menschen fragwürdiger mentaler Kapazitäten Neonröhren auf Bolzplatzrasen zerschlägt, um im November schon den Eindruck von Schnee zu erwecken, bleibt offen, denn niemand hat etwas gesehen.

Das erschüttert uns aber nicht, denn viele schöne Eindrücke und Entwicklungen nehmen ihren Lauf. Allein die vergangene Woche war mit der wunderschönen Nacht der Lichter, dem parlamentarischen Abend und unseren neuen Ehrenbürgern von Highlights geprägt. Ein 90er Geburtstag, der Seniorennachmittag in Hergershausen, der Räuchertag der Jugend des ASV Hergershausen, die Versammlung der Jagdgenossen in Harreshausen, ein Interview der 4. Klasse der Grundschule zur eigenen Heimatstadt, all das motiviert, sich für unser Babenhausen ins Zeug zu legen.

Zwischen den Lachewiesen und dem Bahndamm sind die Felder bald abgeerntet und ein Versuch ist geplant, den Schwarzwildbestand dort zu regulieren, also bitte nicht erschrecken, wenn es knallt, es gibt nur „Terror“ gegen Wildschweine, keine schwarzen IS-Flaggen, sondern Schwarzwild.

Mit besten Wünschen für kuschelig warme Momente daheim im Familien- und Freundeskreis nach Spaziergängen durch die bunte Babenhäuser Herbstlandschaften von Harpertshausen bis Harreshausen

Ihr Achim Knoke

Wiederkehrende Straßenbeiträge sind in Babenhausen eingeführt

Babenhausen ist eine der ersten Kommunen in Hessen, in denen wiederkehrende Straßenbeiträge erhoben werden. Viele andere Städte und Kommunen haben sich mittlerweile diesem System angeschlossen. In den nächsten Tagen werden für Babenhausen, Langstadt und Harpertshausen die ersten Beitragsbescheide verschickt.

Nach dem sog. “Herbsterlass” des Hessischen Innenministeriums vom 3. März 2014 sind Kommunen ab dem Haushaltsjahr 2017 verpflichtet ihren Haushaltsplan dauerhaft auszugleichen. Wenn der Haushaltsausgleich nicht alleine durch Reduzierung der Aufwendungen erreicht werden kann, sind sämtliche Ertragsmöglichkeiten auszuschöpfen. Dazu gehört u.a. auch die Erhebung von Straßenbeiträgen. Der Landtag hatte am 20. November 2012 das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) beschlossen. Hiernach ergibt sich die von der Stadt Babenhausen bevorzugte Möglichkeit, alternativ zur Erhebung einmaliger Beiträge nach §11a Abs. 1 Satz 1KAG, wiederkehrende Beiträge abzurechnen.

Für die Finanzierung der Erneuerung, des grundhaften Ausbaus und Neubaus von Straßen wurden bis zum Jahr 2007 von der Stadt Babenhausen einmalige Straßenbeiträge erhoben. Davon betroffen waren die Eigentümer, deren Grundstücke unmittelbar an die betroffene Straße grenzten. Dabei wurden die Grundstückseigentümer mit hohen Einmalbeiträgen von oft mehreren tausend Euro belastet, die kurzfristig zu zahlen waren. Mit dem Systemwechsel wird sich dies zukünftig ändern.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Babenhausen hat am  18. Dezember 2014 beschlossen, wiederkehrende Straßenbeiträge zur Erneuerung, Verbesserung und Erweiterung von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen einzuführen.

Die entscheidende Änderung bei diesem Verfahren ist, dass zukünftig jährliche, abhängig von dem festgelegten Abrechnungszeitraum, also wiederkehrende Straßenbeiträge zu bezahlen sind, deren Beitragssatz sich jedoch in der Größenordnung von deutlich unter einem Euro je Quadratmeter Veranlagungsfläche bewegt.

Wichtig ist, dass wenn keine Investitionen an öffentlichen Straßen durchgeführt werden, auch kein wiederkehrender Beitrag erhoben wird. Reine Reparaturarbeiten sind nicht beitrags-pflichtig und gehen weiterhin zulasten der Stadt.

Veranlagt werden alle Grundstückeigentümer innerhalb eines Abrechnungsgebietes, also nicht nur die Eigentümer, deren Grundstück an die betroffene Straße grenzt (Solidargemeinschaft). Es werden die tatsächlichen Kosten auf alle Grundstücke eines Abrechnungsgebietes verteilt, wodurch sich die Gesamtveranlagungsfläche erhöht und damit ein niedriger Beitragssatz errechnet wird.

Es wurden sechs Abrechnungsgebiete festgelegt. Hierbei handelt es sich um die Kernstadt Babenhausen (Abrechnungsgebiet 1), Harpertshausen (Abrechnungsgebiet 2), Harreshausen (Abrechnungsgebiet 3),  Hergershausen (Abrechnungsgebiet 4),  Langstadt (Abrechnungsgebiet 5) und Sickenhofen (Abrechnungsgebiet 6).

Es werden nur dann Beiträge fällig, wenn in dem betroffenen Abrechnungsgebiet/Stadttteil auch Investitionen in das Straßennetz stattfinden.

Von den ermittelten Gesamtkosten wird ein festgelegter Gemeindeanteil abgezogen, da die Straßen im Abrechnungsgebiet auch als Durchgangsstraßen oder für den überörtlichen Verkehr genutzt werden. Auf Grundlage der gesamten beitragspflichtigen Aufwendungen für die Jahre 2016 bis 2018 wurden in 2016 die entsprechenden Beitragssätze in einer Satzung festgelegt.

Die Veranlagungsfläche für das einzelne Grundstück ermittelt sich auf Grundlage der Grundstücksgröße und der Anzahl der Vollgeschosse sowie der Nutzung (industriell, gewerblich, teilgewerblich oder nichtgewerblich). Gewerblich genutzte Grundstücke zahlen u.a. wegen der größeren Belastung durch zusätzliches Verkehrsaufkommen einen höheren Betrag.

Ist für das Grundstück ein Bebauungsplan vorhanden, wird von der maximal möglichen Anzahl an Vollgeschossen ausgegangen, die gemäß Bebauungsplan erlaubt wären. Ist kein Bebauungsplan vorhanden, wird die tatsächliche Anzahl der Vollgeschosse herangezogen.

In den Abrechnungsgebieten Babenhausen, Harpertshausen und Langstadt sind im Jahr 2016 erste Kosten für Straßenbaumaßnahmen angefallen. Nur für diese Stadtteile erhält nun der beitragspflichtige Grundstückseigentümer, der am 31.12.2016 als Eigentümer eingetragen war, den Bescheid für den Abrechnungszeitraum 2016.

Alle Grundstücke, für die in der Vergangenheit Erschließungsbeiträge, Ausgleichsbeiträge oder einmalige Straßenbeiträge bezahlt wurden, sind für 25 Jahre ab dem Entstehen der sachlichen Beitragspflicht verschont. Diese Grundstückseigentümer erhalten keinen Beitragsbescheid für wiederkehrende Straßenbeiträge.

In den Abrechnungsgebieten Harreshausen, Hergershausen und Sickenhofen werden aktuell keine Straßenbaumaßnahmen durchgeführt. Somit erhalten Grundstückseigentümer in diesen Stadtteilen vorerst auch keine Beitragsbescheide.

Für Fragen und Informationen werden nach Versand der Beitragsbescheide Bürgersprech-stunden und eine Telefonhotline angeboten. Die Bürgersprechstunden sind an folgenden Tagen geplant: Donnerstag, den 26.10.2017 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr in der Stadthalle Babenhausen und Donnerstag, den 02.11.2017 von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der Stadtmühle Babenhausen. Die Telefonhotline ist unter der Rufnummer 06073/602-68 zu erreichen. Weitere Informationen sind auch unter der Internet-Adresse http://www.babenhausen.strassenbeiträge.de/ abrufbar.

 

Kolumne vom 12.10.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während sicher jeder vergangene Woche den Tag der Deutschen Einheit nach seinem Gusto begangen hat, wurde in der kurzen Woche viel geschafft, aber auch das Feiern ist nicht zu kurz gekommen. Doch erst die Arbeit: Diverse Termine zu Fragen das Bauens und der Entwicklung der Stadt wurden wahrgenommen, aber auch Strategien und Herangehensweisen an Themen wie Verkehrsführung, illegale Müllentsorgung sowie weitere Angelegenheiten des Ordnungsamtes wurden besprochen. Das regelmäßige Gespräch zum Gedankenaustausch mit dem Jugendforum konnte stattfinden. Ein kurzer Ausfall der Netzwerkverbindung des Rathauses am Freitag sorgte noch für einen kurzen Schreck, konnte aber schnell behoben werden. Am Bahnhof Süd ist der fußläufige Durchgang wieder möglich, Sicherungsmaßnahmen wurden umgesetzt, damit nicht übermotivierte Radfahrer dort die zwei Stufen übersehen und zu Schaden kommen.

Gefeiert wurden zwei 90. Geburtstage und eine Eiserne (65.) Hochzeit. Und wenn ein Mitglied des Gesangvereins ein solches Jubiläum begeht, dann ist gute Stimmung vorprogrammiert. Am Wochenende dann ging es nach Lichtentanne in Sachsen. Der Stadtteil Stenn unserer Partnerstadt feierte seine Kirmes und so erwiderten wir den Besuch am Altstadtfest mit großer Freude, trafen dort auch die Kameraden de Feuerwehr Roßdorf und viele alte und neue Freunde. Deutsche Einheit hautnah erlebt. In diesem Zuge sei noch erwähnt, dass unsere talentierte junge Gitarristin Frau Lange näher an Lichtentanne als an Babenhausen herangerückt ist. Beim Konzert im Kreistagssitzungssaal Dieburg informierte Sie das Publikum über die ersten Tage als Studentin im schönen Dresden. Wünschen wir ihr viele wunderbare Begegnungen, in Dresden wie auf ihren Auftritten rund um den Globus.

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung zum Seniorentheater, das vom Präventionsrat unterstützt wird. Enkeltricks, Betrügereien gegen Senioren werden sehr unterhaltsam dargestellt und zeigt worauf man achten muss, um am Ende nicht unlauteren Gestalten ins Netz zu gehen. Wir hoffen auf ein gesteigertes Interesse für diese wichtige und nötige aber auch spannende und interessante Veranstaltung.

Mit herbstlichen Grüßen aus Sachsen

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 13.07.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein erfolgreiches Projekt geht in die dritte Runde. „Leben und Arbeiten in Babenhausen“ hat das Ziel, längerfristig Arbeitslose zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen mit über 50% Erfolgsquote. Fast allen Kommunen im Landkreis haben davon schon profitiert, am vergangenen Donnerstag startete dieses Projekt erneut.

Im Schwimmbad haben die Investoren der Kaserne dem Förderverein unter die Arme gegriffen und einen Fangzaun zwischen Fußball- und Beachvolleyballfeld gesponsert, damit kann das zweite Tor wieder genutzt werden. Bislang war das Tor eingelagert, weil Fehlschüsse auf das Tor die Beachvolleyballer kalt von der Seite erwischten.

Und was gab es nicht alles zu erleben in unserem schönen Babenhausen mit seinen Stadtteilen. Die Vernissage dreier Holzkünstler in der Langfeldsmühle Hergershausen konnte trotz Schauer beginnen. Das Turnier des Reit- und Fahrvereins zog Leute von weit her an und bot Reitsport auf hohem Niveau an der Schwedenschanze. Eine Austauschschülerin aus einer Kleinstadt in China (1,2 Millionen Einwohner) war wohl den weitesten Weg gereist, um erstmalig ein Pferd nicht nur auf einem TV zu sehen, sondern echt und zum Anfassen. Ergreifend, für Babenhäuser Kinder aber kaum vorstellbar.

Die Kickers feierten einen Hessischen Abend, Diamantene Hochzeit und 95. Geburtstage konnten gefeiert werden, und in der Innenstadt waren viele Besucher mit einem Eis in der Hand unterwegs oder pausierten bei einem gepflegten Getränk in der historischen Kulisse der Fachwerkhäuser.
Im Rathaus geht es uns wie den Anwohnern aller Baumaßnahmen, der Bohrhammer als Bassgitarre der Arbeiterband vibriert durch das Gemäuer, Decken sind offen, neue Türen werden eingesetzt, das Wasser ist mal abgestellt, am Wochenende evakuieren wir wegen der Maßnahmen den Serverraum im Keller, aber trotz Umbau: Der Betrieb geht weiter, wir sind für Sie da.

In der ehemaligen Flüchtlingseinrichtung der Kaserne hat das Regierungspräsidium die Verantwortung dem Landesamt für Bau und Immobilien übergeben. Nach Restarbeiten wird die Bundesagentur für Immobilienaufgaben das Geländer noch in diesem Jahr zurückerhalten. Dann können wir auch die Zukunft dieser sechs Hektar weiter vorantreiben. Für den Rest der Kaserne haben wir die letzte Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages im Juni knapp verpasst, es gibt allerdings noch doch noch eine Sondersitzung im August. Bis dahin werden Pläne gesichtet und Abrissgenehmigungen vorbereitet, um zeitnah in die Entwicklung einzusteigen.

Viele Grüße und schöne Sommerferien aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

 

 

 

Frage zu Blitzern

Auf Facebook gab es eine Anfrage zum Status der Blitzeranlage an der Bouxwiller Str., warum die außer Betrieb sei.

Hier die Antwort dazu:

Hallo,
der Blitzer hat über laange Zeit seinen Dienst getan, nun war die Technik überholungsbedürftig und lieferte keine zuverlässigen Bilder mehr. Im vergangenen Jahr konnten wir da nicht aktiv werden, auch eines der Projekte, die wir nun mitziehen. Die Erneuerung ist noch dieses Jahr geplant, und fällt aus Kostengründen zusammen mit der Errichtung der barrierefreien Querungshilfe an der Stelle.
Und natürlich stimme ich der Argumentation zu: Ein nicht aktiver Blitzer ist KEINE Erlaubnis zum rasen, und nicht vergessen, wir haben auch schon mobil geblitzt auf der Bouxwiller Str. Aber auch dafür sind Kräfte der Ordnungspolizei erforderlich, um die ich seit März 2016 kämpfe.
Also bitte noch etwas Geduld in dieser Sache. Blitzer sind in erster Linie mal Regelungsinstrumente. Haushaltskonsolidierung ist ein Nenebeffekt, wenn die Autofahrer sich nicht an die Regeln halten. Man bekommt aber keinen Blitzer genehmigt, weil ein Loch in der Kasse ist, der Genehmigungsprozes ist so schon aufwendig, mit der Argumentation “Einnahmen” barucht bei den Behörden niemand aufzuschlagen.
Ich hoffe, das trägt zur Klärung bei.
Schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche (mit max 50km/h innerorts   )

Seite 2 vom 14.06.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine kurze Woche liegt hinter uns. Im Rathaus gehen die Sanierungsmaßnahmen voran, bedeuten aber auch die ein oder andere Unannehmlichkeit für Sie, wenn Sie uns besuchen. Hier und da lässt sich das Bohren und Hämmern leider nicht in die Zeit außerhalb der Öffnungszeiten verschieben.

Worum ich Sie heute herzlich bitten möchte: Bitte schauen Sie in Ihre Ausweisunterlagen. Wenn Sie im Sommer eine Reise planen, dann informieren Sie sich jetzt über die nötige Restlaufzeit, die Ihr Ausweis oder Reisepass noch gültig sein muss und überprüfen Sie für alle Reisenden die Gültigkeit der amtlichen Dokumente. Dann muss niemand kurz vor knapp mit kurzfristig ausgestellten  amtlichen Ausweisen hantieren und Sie können die Reise dann ganz entspannt und ohne Adrenalinschub antreten.

Das Sommerfest auf dem Marktplatz war ein großer Erfolg, ein tolles Programm sprach viele Besucher an. Und auch im Schwimmbad sind trotz etwas gesunkener Luft-Temperaturen viele Besucher zu vermelden. Denken Sie daran: Freitag ist Grilltag im Bad, wenn Sie noch nicht da waren, spielt am Brückentag hoffentlich das Wetter mit, das wäre eine gute Gelegenheit.

Und wir haben wieder die Zeit, in der die Raupen des Eichenprozessionsspinners unterwegs sind. Zwar fressen die Raupen die Blätter der Eichen, selten sind sie auch in Hainbuchen aktiv. Allerdings werden sie nur in bewohnten Gebieten entfernt, denn die Brennhaare der Raupen können starke allergische Reaktionen hervorrufen. Im Wald überlässt man sie den natürlichen Feinden, z.B Schlupfwespen, Raupenfliegen oder dem Kuckuck. Treten Sie nahe am Menschen auf, saugen Spezialisten sie aus den Bäumen heraus, damit niemand zu Schaden kommt. Das geht normalerweise innerhalb weniger Tage.

Morgen dann geht die katholische Gemeinde St. Josef zur Fronleichnamsprozession auf die Straßen unsere Stadt, hier entstehen nur flüchtige aber wunderschöne Blumenteppiche auf den Straßen und Plätzen. Schauen Sie einfach mal hin, es lohnt sich.

Ein schönes langes Wochenende mit Brückentag und viele Grüße,

Ihr

Achim Knoke

50 traurige Nachrichten

Am Montag verlassen 50 traurige Nachrichten an unsere Vereine das Rathaus. 50 Unterschriften unter Briefe, die den ehrenamtlich Tätigen mit Bedauern mitteilen, dass in diesem Jahr trotz genehmigtem Haushalt keine Auszahlungen gemäß der Vereinsförderrichtlinien erfolgen können, da im Haushalt keine Mittel bereitgestellt wurden. Der Preis ist hoch, den die Stadtverordnetenmehrheit zahlt, um eine moderate Erhöhung der Grundsteuer B zu verhindern.

Seite 2 vom 03.05.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Kooperationsvertrag zwischen den privaten Partnern und der Stadt ist unterschrieben. Wir sind einen großen Schritt weiter in der Entwicklung unserer Kaserne. Die nächsten Schritte sind nun der Eintrag der Gesellschaft in das Handelsregister, dazu haben wir in der vergangenen Woche noch einige Informationen bereitgestellt, danach dann der Kaufvertrag zwischen der Gesellschaft und der BImA und dann der Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages. Wir sind quasi auf dem Endspurt der ersten Etappe.

Gleiches gilt für ein Holzhaus in den Lachewiesen II. Dort stand vergangene Woche ein einsames Gerüst um eine neue Bodenplatte. Seit Dienstag wird ein Holzhaus aus Fertigelementen dort errichtet. Wenn diese Zeilen gedruckt sind, könnte es schon ein Dach haben.

Auch abgeschlossen ist der Wechsel im Amt des Stadtbrandinspektors und des Stellvertreters. Das Duo Mario Wörner und Florian Sawallich hat den Stab übergeben und Achim Frankenberger und Heiko Plischke haben übernommen, die Urkunden sind vergangene Woche überreicht. Dagegen war die Wahl zum Vorstand des Gremiums der Vereine in vielen Fällen eine Wiederwahl. Abschlüsse können zum Alltagsgeschäft gehören oder wirklich traurig sein. Die Verabschiedung unserer Schulpraktikantinnen am letzten Freitag war ein eher netter Abschluss nach 9 Tagen Schnuppern in eine Stadtverwaltung. Sehr traurig war hingegen der Gang zur Trauerfeier für eine sehr geschätzte Kollegin der Sozialstation, die alle schmerzlich vermissen werden. Wieder erfreulich war die konstruktive und zielführende Stadtverordnetenversammlung, die viele Weichen für die Zukunft unserer schönen Stadt gestellt hat. Der Bebauungsplan, der die Arztpraxis in Hergershausen final absichert, Vergabepraxis für weitere Grundstücke in Harreshausen, der Verbleib der Stadthalle in städtischer Trägerschaft, das alles ist gut geregelt. Auch das Kindergartenjahr 2017/18 ist dank den Beschlüssen zu den Satzungen nun auf gutem Weg, auch wenn die Reduktion von Flexibilität und die Anpassung der Gebühren niemandem gefällt. Die jetzige Regelung gemeinsam mit Eltern und ASB erarbeitet ist sicher ein tragfähiger Kompromiss.

Und dann haben wir zum 01. Mai das Schwimmbad der Nutzung durch unsere Bürgerinnen und Bürger übergeben. Mit 21,5 Grad am Montagmorgen war es ein gutes Anschwimmen, wir haben viele Dauerkarten verkauft, und auch, wenn die Luft noch nachlegen darf, ist das Schwimmbad einsatzbereit. Um das zweite Fußballtor wieder aufzustellen, fehlt noch ein Fangzaun, die Zaunpfosten konnten wir aber schon setzen, schweres Gerät ist zur Vollendung nicht mehr nötig.

Und auch wenn das Wetter die vielen tollen Vereinsfeste etwas ausgebremst hat, so war der Regen doch für Garten und Landwirtschaft und für den Wald sehr wichtig. Danke für das Engagement allen, die in allen Stadtteilen den 1. Mai so angebotsreich gestaltet haben.

Am kommenden Sonntag ist Frühlingsmarkt in Bouxwiller, und in unserer Partnerstadt Lichtentanne hat Tino Obst die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters übernommen. Bewährtes und Neues also auch dort.

Im Rathaus sind derzeit diverse Decken offen, Böden abgedeckt und die Handwerker tummeln sich, trotz Umbau zum Brandschutz: der Service für Sie geht weiter.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus der Baustelle Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 20.04.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach dem letzten Wochenende hatten wir die Sonne des Ostermarktes noch im Gedächtnis, am Dienstag fassen die Dachrinnen die Hagelkörner nicht mehr. Der April wird seinem Ruf gerecht und macht, was er will.

Da kommt das Thema „warmes Badewasser im Schwimmbad“ gerade recht. Die Reinigung der Becken ist abgeschlossen, das frische Wasser eingefüllt und nun wird die Chemie einjustiert. Hoffentlich am Donnerstag entscheiden dann unsere Stadtverordneten, dass das Wasser doch angewärmt werden darf. Ein kaltes Becken würde weniger Besucher und damit weniger Eintrittsgelder mit sich bringen, aber auch Sponsoren möchten natürlich ein volles Bad viel lieber unterstützen. Der Förderverein hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um eine entsprechende Gegenfinanzierung zu gewährleisten.

Viele haben in den vergangenen Tagen ihre Gärten in den Frühling versetzt, am Karfreitag die Angebote der Angler genutzt und frischen Fisch genossen oder die ersten Spargel auf den Teller gelegt. Das Osterfest als höchstes christliches Fest im Jahr liegt hinter uns, die Schulen sind wieder Ziel der Schülerinnen und Schüler, und während viele bereits dem nächsten langen Wochenende entgegenfiebern, sind bei machen noch die Aufräumarbeiten nach Ostern und Ferien im Gange.

Würdig verabschiedet haben wir in der vergangenen Woche die Kollegin Inge Krauß. Sie hat als Bürgermeisterin von Stenn und Lichtentanne in Sachsen maßgeblich an der jüngsten deutschen Geschichte, der Wiedervereinigung mitgeschrieben. Aus der Patenschaft ist eine Partnerschaft und eine Freundschaft geworden. Nun sind unsere Städte offiziell verschwistert und im Bereich von Kultur und Jugend wollen wir gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister, Tino Obst, unsere Zusammenarbeit weiter vertiefen. Unsere Partnergemeinde Bouxwiller, mit der uns eine viel längere Geschichte verbindet, war am Ostermarkt zu Gast, und so verbinden unsere Freundschaften Menschen über Entfernungen und Grenzen hinweg.

Die Urkunde mit Lichtentanne wird wie schon die mit Bouxwiller nach der Sanierung im Rathaus einen passenden Platz im Sitzungssaal finden.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke