Kolumne vom 13.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Advent bringt nicht nur beschauliche Stunden, am Sonntagmorgen Aufregung um einen Kesselwagen auf dem Güterbahnhof. Da tropft was raus und die Beschilderung sagt „Gefahrengut“. Ein professionelles Räderwerk kommt in Gang und greift ineinander, alle Stadtteilwehren kommen, Groß-Umstadt unterstützt, der Gefahrenstoffabwehrzug aus Pfungstadt eilt herbei, in Zusammenarbeit mit Bahn, Bundes- und Landespolizei wird alles unternommen, um Schaden abzuwenden. Doch wir können uns hier schnell davon überzeugen, dass lediglich Wasser aus dem Temperaturregelkreislauf tropft, der Gefahrgutbehälter selbst ist dicht.

Unser Haushalt 2019 wurde von der Kommunalaufsicht für genehmigungsfrei erklärt und mit der Veröffentlichung der Haushaltssatzung haben wir einen Haushalt 2019, nach dem wir ab Januar arbeiten können. Wir haben als erste Stadt den Haushalt eingereicht und freuen uns nach sehr arbeitsintensiven Vorarbeiten über diesen Erfolg.

Veranstaltungen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, Inklusion, aber auch Entwicklungsthemen zu Verkehr und Mobilität sowie zum städtebaulichen Weiterkommen der Stadt bleiben Themen, die uns begleitet haben und weiter begleiten werden.

Weihnachtsgrüße von vielerlei Partnern im Gestalten der Zukunft unserer Stadt gehen ein, oftmals mit dem Hinweis darauf, dass statt kleiner Präsente das Geld lieber an gemeinnützige Projekte und Organisationen gespendet wird, eine sehr schöne Entwicklung. Besonders gefreut haben uns die lieben Grüße aus den Partnerstädten Bouxwiller und Lichtentanne. Auch in 2019 wollen wir unsere Verbindungen vertiefen, dazu sind einige interessante Projekte in Planung.

Mit dem Regen der vergangenen Tage führen auch unsere trocken gefallenen Bäche wieder Wasser, die Flüsse haben wieder einen echten Wasserdurchfluss, sodass unsere Turbine an der Stadtmühle auch wieder Strom produzieren kann. Auch hier können wir dankbar sein, dass statt Sturzbächen ein langsames Ansteigen zu vermelden ist. Auch am Wochenende haben die Kollegen die Pegelstände und Wehre kontrolliert, damit wir in unserer Stadt den nötigen Hochwasserschutz auch aufrechterhalten können.

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 06.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die letzte Woche erwähnten ergiebigen Regen zum Füllen der Flüsse haben tatsächlich etwas gebracht. Zwar war zum Weihnachtsmarkt am Sonntag ein Regenschirm durchaus nützlich, aber schon der Samstag war eine tolle Stimmung in unserer Stadt wie auch in den Stadtteilen.

Mit der offiziellen Präsentation der Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums an der Brauerei ist ein wichtiger Schritt genommen in der Versorgung unserer Bürgerschaft. Mit unserem Gesundheitsforum haben wir eine gute Basis geschaffen, damit sich medizinische Berufe bei uns zu Hause fühlen und niederlassen, trotzdem dürfen wir an dieser Stelle nicht nachlassen.

Einige Baustellen sind noch im Gange, die die Erneuerung der Telekommunikationsinfrastruktur vorantreiben, letzte Ausbaumaßnahmen zum Breitband und neue Verteilerkästen finden ihren Weg ins Stadtbild. Weitere Baulücken schließen sich, die Bauherrschaft bemüht sich, Dächer zu schließen und Fenster einzusetzen, damit der Innenausbau auch im Winter weitergehen kann.

Unser Haushalt für 2019 ist verabschiedet, es sind noch einige Nacharbeiten im Satzungsbereich erforderlich, denen sich die Politik dieser Tage widmet. So sind die Gebührensatzungen sowohl zum Bestattungswesen als auch zu den Abwässern von Fachbüros neu gerechnet und nachjustiert worden. Während die Abwassergebühr etwas gesenkt werden kann, müssen die Friedhofsgebühren zu einem Kostendeckungsgrad von 85% leicht angehoben werden, 15% lässt die Aufsichtsbehörde deshalb zu, weil Friedhöfe eben auch zu gewissem Grad öffentliche Grünflächen sind.

In der Finanzabteilung ist der finale Haushalt auf den Weg gebracht, zeitgleich wird auf den Abschluss der Rechnungslegung für das Jahr 2018 gemeinsam mit allen Fachbereichen hingearbeitet, damit ein sauberer Jahresabschluss zeitnah erfolgen kann. So beherrscht das Jahresendgeschäft das Rathaus, den Bauhof, die Kläranlage und die Jugendförderung.

Mit allen Mitarbeitern wünsche ich Ihnen einen schönen zweiten Advent.

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 15.11.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei Regen von „Glück mit dem Wetter“ zu schreiben, erscheint zunächst widersinnig. Doch der langsame kontinuierliche Niederschlag kann vom Boden gut aufgenommen werden, anders als die reißenden Wassermassen in Norditalien in der jüngsten Vergangenheit.

“Ehrlich” könnte das Wort der Woche sein. Eine verlorene Geldbörse fand über eine Telefonnummer im Inneren schnell den Weg zurück zum Besitzer, noch bevor Karten gesperrt oder neue Ausweisdokumente beantragt werden mussten. Rechtschaffene Bürger als Aushängeschild unserer Stadt, das motiviert zusätzlich alle Mitarbeiter im Rathaus.

Und Motivation ist an vielen Stellen wahrzunehmen, ob die große Begeisterung und Treue zur Mannschaft (oder Frauschaft?) der Tischtennisdamen in Langstadt, die in meiner alten Heimat zum Spieltag mit Begleitern antraten, ob die Ausrichtung der Seniorennachmittage und die vielen Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen in der Vereinswelt und unseren freiwilligen Feuerwehren, es ist was los in allen Stadtteilen. Und mit dem 11.11. starten die Narren in die fünfte Jahreszeit, nachdem zum Martinstag die Laternenumzüge dem närrischen Treiben vorweg gingen.

In der Verwaltung beschäftigen wir uns unter anderen mit dem ÖPNV, mit der weiteren Digitalisierung unter anderem auch der Anmeldung für die Ferienspiele 2019, aber auch eine vermehrte Unterbringung von Obdachlosen bringt die Jahreszeit mit sich. Tagesgeschäft in Grundstücksangelegenheiten und Wirtschaftsförderung, aber auch interkommunale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch bei verschiedenen IT-Themen waren in der vergangenen Woche auf der Agenda. Und natürlich sind die Tagungen der politischen Gremien vorzubereiten und zu begleiten.

Eine schnelle Lösung haben wir gefunden zu einem weiteren Problem mit einem Feuerwehrauto aus dem Jahre 1986, das uns unerwartet und etwas vor dem geplanten Austausch im Stich gelassen hat. Hier kann ein kurzfristig verfügbares und auch für uns bezahlbares Vorführfahrzeug eine Lücke im Brandschutz schließen.

Und auch das Stadtarchiv, das als Pflichtaufgabe der Stadt einen wichtigen Beitrag leistet zu Identität und Bewahrung unserer Historie aller Stadtteile bedarf einer Betrachtung unter den aktuellen Neuerungen, von Gesetzgebung bis zur Digitalisierung.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeister vom 01.11.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

an vielen Baustellen ist derzeit Aktivität zu verzeichnen oder zu erwarten. Der Steg an der Wilhelmstraße sollte zeitnah fertiggestellt werden, am alten Standtort des Ev. Kindergartens wird geschafft. Manches dauert gefühlt sehr lange. Am Dienstag muss diese Seite 2 wegen des Feiertags in der bayrischen Druckerei bereits mittags fertig sein, während tatsächlich noch Briefwahlstimmzettel deutlich zu spät im Posteingang ankommen.

Im Rathaus findet eine Besprechung in großer Runde zur weiteren Planung der Kaisergärten statt. Verschiedene Aspekte der in die Planung eingehenden Umstände sind zu besprechen, Straßenbreiten und Aufbau, Kanäle und weitere Grundlagen gehen in die nächst feineren Planungsebenen.

Der Haushalt 2019 ist bereits an drei Terminen des Haupt- und Finanzausschusses präsentiert und diskutiert worden, wir stehen kurz vor der Beschlussfassung für einen genehmigungsfreien und ausgeglichenen Haushalt. Der Fahrplan dafür wurde bereits im 2. Quartal aufgestellt mit dem Ziel der Verabschiedung Anfang November. Dafür haben sich alle Fachbereiche unter Organisation der Finanzen ins Zeug gelegt. Die Fraktionen hatten, um die Zeit in den Herbstferien für Ihre Klausurtagungen nutzen zu können, um Vorlage des Haushaltsentwurfs im September gebeten, was auch erfolgt ist.

Der Dienstag begann ungemütlich, leichter und kühler Nieselregen erwischte die Frühen auf dem Weg zum Briefkasten. Das langsame durchdringen des trockenen Bodens ist aber genau, dass was wir derzeit brauchen. Wer letzte Woche den Garten umgegraben hat, stand in einer Staubwolke, und ergiebige Regenfälle wie in Italien wären derzeit nicht hilfreich.

Für die Nacht der Lichter hoffen wir dann auf eine kurze trockene Phase, ich wünsche allen Babenhäusern und Gästen bei dieser Veranstaltung viel Spaß in der großartigen Kulisse unserer historischen Altstadt.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Urban Expedition ins Rathaus umgezogen

Direkt nach der gelungenen Ausstellung vom Wochenende 13./14. Oktober in der ehemaligen Kaserne Babenhausen sind einige der Fotografien ins Rathaus umgezogen.

Wer sich also noch nicht satt gesehen hat: hier geht´s weiter.

Für die Nacht der Lichter hat der Fotokünstler Reinhold Blaha im Rathaus etwas Besonderes geplant: einfach imRathaus vorbei kommen und sich überraschen lassen!

 

E-Carsharing startet in Babenhausen zum 01.10.2018 – Die Stadtverwaltung Babenhausen startet in Kooperation mit dem Energieversorger Rodau ein Pilotprojekt

Bereits im Dezember 2017 durfte die Stadt Babenhausen ein Elektrofahrzeug des Energieversorgers Rodau GmbH testen. Aufgrund der Testphase startet zum 01.10.2018, vorerst probeweise bis zum 30.09.2019, ein offizielles und für jeden zugängliches ECarsharing mit dem Energieversorger Rodau GmbH. Ziel eines E-Carsharing ist eine Kosten- und Ressourcenoptimierung durch eine gemeinsame Nutzung eines Fahrzeuges im Carsharing.

Das zur Verfügung gestellte Elektrofahrzeug, ein grüner Renault Zoe, kann aufgrund des Carsharings von jeder Person genutzt werden. Voraussetzung für die Nutzung ist der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und die kostenlose Registrierung auf www.ev-rodau.de . Nach erfolgreicher Registrierung lädt man sich die Carsharing-App „mobileeee“ im App- oder Play Store herunter und nach dem Prüfen des Führerscheins kann´s auch schon losgehen.

Eine Stunde Fahrspaß kostet nur 4,99 Euro. Kunden der Energieversorgung Rodau, die einen Stromvertrag haben, zahlen nur 0,99 Euro pro Stunde.

Das Fahrzeug ist an zwei bestimmten Parkplätzen in Babenhausen zu finden. Die zugewiesenen Parkplätze sind speziell für Carsharing gekennzeichnet. Die Parkplätze befinden sich jeweils an der Ladesäule des Parkplatzes „Platanenallee“ (Parkplatz vor der Stadthalle Babenhausen) sowie „An der Stadtmauer“ (Parkplatz an der katholischen Kirche). Die Parkplätze erkennt man an der nachfolgenden Beschilderung.

Ist die Buchung erfolgt, kann das Auto genutzt werden.

Nach der Nutzung wird das Fahrzeug wieder an einem der vorgesehenen Parkplätze abgestellt und an der Ladesäule angeschlossen. Somit wird sichergestellt, dass die nachfolgende Person das Fahrzeug uneingeschränkt nutzen kann.

Das Fahrzeug ist somit für jedermann von Montag bis Sonntag– ausgenommen ist der Donnerstag, da das Fahrzeug an diesem Tag der Stadt Babenhausen für Dienstfahrten zur Verfügung steht – zugänglich.

Bürgermeister Knoke freut sich auf dieses Projekt und hofft außerdem auf viele Buchungen, damit möglichst viele Leute auf das Carsharing aufmerksam werden und dadurch die Umwelt entlastet wird. Hinzu kommt noch die Schonung des eigenen Geldbeutels und Einsparung von Ressourcen.

 

 

 

 

 

Erfolgsmodell Unternehmerstammtisch

Ein seit nahezu 10 Jahren erfolgreiches Modell ist der Unternehmerstammtisch der Wirtschaftsförderung der Stadt Babenhausen. Regelmäßig treffen sich Unternehmer und Führungskräfte aus Babenhau

sen und der Region zum Austausch, Netzwerken und Informieren am 1. Donnerstag im Monat – in diesem Jahr in der Bretzel in Langstadt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, die darüber informiert, wer sitzt mit mir am Tisch, mit wem sollte ich Kontakt aufnehmen und ein Gespräch führen, informiert die Wirtschaftsförderin Sylvia Kloetzel über Neues in der Stadt. Auch Bürgermeister Achim Knoke kommt zum Stammtisch, wenn es ihm zeitlich möglich ist. So gibt es Informationen zu aktuellem Geschehen in der Stadtentwicklung oder man findet Zeit, sich auch bilateral um die Nöte und Sorgen, aber auch Anregungen aus der Geschäftswelt zu kümmern. Kloetzel schmunzelt: “das ist sozusagen meine Sprechstunde”, da haben die Unternehmer mal Zeit, mit mir alles, was sie auf dem Herzen haben, anzusprechen.

Die Wirtschaftsförderung ist sehr gut in der Region vernetzt, sodass durch die Teilnahme ihres Netzwerkes immer wieder neue Impulse in die Gruppe getragen werden. Die IHK ist hier ebenso zugegen wie die Sparkasse oder die Volksbank oder die Handwerkskammer.

Beim gestrigen Stammtisch konnten die neuen Räumlichkeiten in der “Bretzel” besichtigt werden. Ein klein wenig stolz – und zu Recht – ist der Inhaber, Tobias Metzler – über das neue Refugium, das den Vergleich mit großen Hotels Stand hält. Modern, großzügig bemessen aber doch mit ländlichem Flair warten die Zimmer nun auf neue Gäste. Auch ein Apartment ist dabei – schließlich möchte man auch die Anfragen von Conti oder dem VW Schulungszentrum bedienen. Aber auch sonst kann man sich hier kulinarisch verwöhnen lassen.

Wer teilnehmen möchte, ist gerne eingeladen, sich bei der Wirtschaftsförderung zu melden: wirtschaftsfoerderung@babenhausen.de

Noch mal schnell in den Biergarten

Die Hitze der letzten Wochen, um nicht zu sagen Monate, endet am Freitag.

Haben Sie schon die Außengastronomie der Babenhäuser Gaststätten in Kernstadt und Ortsteilen genutzt? Viele Gäste bewundern dafür Babenhausen, die Stadt in den Par

ks und Anlagen und die Gastronomie bietet herrliche Plätze im Schatten großer Bäume.

Jetzt nochmal einen Biergartenbesuch planen, bevor es abends zu kühl wird, oder gleich an wärmere Kleidung oder eine Decke denken, auch hier sorgen die Gastwirte vor und versorgen uns Gäste mit Gästedecken. Was will Mann/Frau mehr?

 

 

Huhn statt Hund?

Der Zustand unserer Grünanlage an der Stadtmauer trifft mich als Hundebesitzer nahezu täglich und macht mich traurig, denn von Tag zu Tag verschlimmert sich die Situation der kleinen Wiese, die sozusagen “beschissen” ist. Warum entfernen einige Hundebesitzer nicht die Hinterlassenschaften ihres Hundes?

Die Stadt wird von Bürgern und Touristen genutzt und Beschwerden häufen sich zu Recht. Das Thema reicht vom wilden Müll bis zu dem bereits Genannten.

Wir möchten Besucher in unserer Stadt haben, die gerne kommen, die hier verweilen, essen gehen und einkaufen. Das geht nur, wenn wir gemeinsam am Bild der Stadt arbeiten.

Zum Thema – was bestimmt ernst und nicht lustig ist – habe ich ein Bild gefunden, das in der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht wurde:

Nun besser Huhn statt Hund?

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 6.11.2013

Kolumne des Bürgermeisters vom 09.08.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„Schule hat begonnen“ – den Slogan kennen wir, er bittet uns um Rücksicht auf Schulanfänger, die eben oft auch Verkehrsanfänger sind. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht weisen wir mit Bannern darauf hin, die hoffentlich in der morgendlichen Routine die Sinne der Autofahrer noch schärfen, trotz der Hitze.

Die Schulanfänger haben‘s dann auch nicht leicht. Am Dienstag bleibt der Zug aus Richtung Darmstadt in Altheim mit technischem Defekt stehen, ohne brauchbare Information tritt eine Gruppe Schüler den Heimweg an – zu Fuß – über die B26. Diese gefährliche Situation, kaum gemeldet zu entschärfen erfordert Telefonate mit Busunternehmern, der Polizei, leider ist das Ordnungsamt gerade heute personell blank. Polizei erkundigt sich bei Bundespolizei, der Zug sei „schnell“ repariert worden, also war es wohl nicht so schlimm? Wir kümmern uns um unsere Kinder, auch wenn hier die Bemühungen etwas verlaufen sind.

Die B26 bleibt Schauplatz diverser Geschichten, die man eigentlich nicht glauben kann. Beschimpfungen von angetrunkenen Jugendlichen, die auf Rädern ohne Licht und dunkel gekleidet mitten in der Nacht nebeneinander auf der B26 nach Hause fahren sind ebenso unglaublich, wie Eltern, die auf der B26 stehend auf ihre Sprösslinge warten, statt auf den Parkplatz zu biegen, wo diese sicher und ohne Überquerung der Bundesstraße einsteigen können. Vielleicht liegt es an der Hitze.

Entlang des Rheins beginnt in Folge des niedrigen und zu warmen Wassers das Fischsterben. Mit steigender Temperatur reduziert sich der Sauerstoffgehalt und die Fische ersticken. Bislang sind unsere Flüsse noch unter der Grenze, aber das Regierungspräsidium hat die Wasserentnahme verboten. Ausnahmen gibt es nur für die Feuerwehr und den Beregnungsverband.

Nach den vielen Veranstaltungen am Wochenende, die trotz der Hitze großartigen Zulauf hatten (Babenhäuser lassen sich vom Feiern eben nicht abhalten), fanden diverse Termine mit Unternehmen statt, um neue Projekte zu besprechen und zu hören, wo der Schuh drückt.

Wie viele unserer Unternehmen bietet auch die Stadt jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Im Rathaus sind zwei neue Kolleginnen in die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten eingestiegen, wir freuen uns über den Zuwachs und wünschen gemeinsam eine spannende Ausbildungszeit.

Sommergrüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke