Future Walk und Talk

Unternehmer unterwegs im Odenwald…

Herrliches Grün, hügelige Landschaften und hin und wieder Edge in der Anzeige des Smartphones erwartete die Gruppe der Unternehmerinnen und Unternehmer beim Future Walk und Talk am letzten Freitag im Odenwald.

Viel Zeit beim gemeinsamen Wandern, um Herausforderungen aus dem unternehmerischen Alltag zu besprechen, aber auch um die Blaubeeren am Wegesrand zu pflücken und der Stille des Waldes zu lauschen.

Beeindruckt hat die Besichtigung der Molkerei Hüttenthal und die dort freundliche Bewirtung unserer Gruppe.

Zum Abschluss konnten wir ein Gründungsprojekt in der Guten Alten Zeit in Erbach kennen und schmecken lernen.

Backservice Milbrandt – Profi-Equipment auch für Privat!

Ich freue mich schon auf Weihnachten!

Wie ich darauf komme, wo wir alle unter der Hitze stöhnen?

Na, ich war heute Morgen schon früh beim Backshop Milbrandt, der jetzt auch für Privat in der Siemensstraße 16 (ggü Logo-Getränke-Markt) alles zum Backen anbietet. Vom Nudelholz zu Backförmchen (die, bei denen man Kekse produziert, die man an eine Tasse hängen kann fand ich Klasse!) bis zu Backmischungen findet der/die Bäckerin alles, was das Herz begehrt.

Gefallen hat mir, dass vor allem das Ungewöhnliche hier Platz hat und Frau Ott-Milbrandt mit Herz dabei ist und sogar eigene Backformen produzieren lässt. Kochveranstaltungen sind geplant und viel mehr. Ich lasse mich überraschen und freue mich auch auf die Umsetzung der einen oder anderen Idee und Kontakte, die ich für sie mit im Gepäck (beinahe hätte ich Gebäck geschrieben) hatte.

online gibt’s das natürlich auch unter www.backshop-milbrandt.de

So und jetzt freu ich mich auf Weihnachten, das im halben Jahr auch schon fast vorüber ist 😉

Unternehmerexkursion zur Prozesslernfabrik der TU Darmstadt

Am gestrigen Montag, den 24. Juni trafen sich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Babenhausen Unternehmer und Führungskräfte aus Babenhausen und der Region, vorwiegend Teilnehmer des Unternehmerstammtischs, um sich fit zu machen im Thema Digitalisierung. Digitalisierung ist in diesem Jahr Schwerpunktthema des Stammtischs.

Die Exkursion ging in die Prozesslernfabrik der TU Darmstadt, was bei 30 Grad in der Halle auch für die Konzentration eine Herausforderung war.

Wie spart man Energiekosten? Wie erkennt man rechtzeitig den Werkzeugverschleiß, Wie reduziert man Einrichtungs- und Standkosten, minimiert man Fehler? Wo bleibt der Mensch und der Mitarbeiter? Welche Prozesse gilt es im Unternehmen zu betrachten?

All diese Fragen beschäftigten die Unternehmer, die sich nach der Führung durch die “Fabrik” zum Austausch zusammensetzten, um dies zu diskutieren.

So vielseitig wie die Unternehmer und Unternehmen waren die Sichtweisen, allen aber ist klar: an der Digitalisierung kommt keiner vorbei!

Nähere Informationen zum Jahresthema und zum Stammtisch gibt es bei der städtischen Wirtschaftsförderin Sylvia Kloetzel, Telefon 06073 602-88 oder wirtschaftsfoerderung@babenhausen.de und gerne persönlich im Rathaus Zimmer 105 nach Anmeldung.

KWIS Anwender-Workshop im Rathaus

Als Wirtschaftsförderin nutze ich die Fachanwendung “Kommunales Wirtschafts Informations System KWIS” der Firma GEFAK, um meine Arbeit zu strukturieren – so wie viele Wirtschaftsförderer in Deutschland.

Gestern fand ein Anwendertreffen im Rathaus statt, hier werden neue Funktionen des Programms ebenso besprochen wie Arbeitsweisen der Wirtschaftsförderung der Landkreise und Städte in Hessen.

Auch wenn es neben vielen gleichen Tätigkeiten eine Menge Unterschiede darin gibt, scheint mir der Wirtschaftsförderer (darunter eine große Zahl von Geografen wie ich) eine besonders vielseitig aufgestellte Persönlichkeit zu sein und daher macht eine solche Zusammenkunft um so mehr Spaß.

Der Austausch war gegeben, die GEFAK war ein guter Gastgeber, denn hier endet der Austausch nicht mit Informationen über Neuigkeiten der  Fachanwendung. Die GEFAK beschäftigt sich auch mit dem Bereich der Sozialökonomie und veröffentlicht eine Gemeinwohl-Bilanz. Die Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich als ethisches Wirtschaftsmodell, in dem der Mensch mit seinen Lebensgrundlagen im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht. Ein interessanter Ansatz, wie ich finde, und der beim Treffen auch angesprochen wurde.

Ein gelungener Tag also, der mit  Catering-Boxen süss und herzhaft  (von den Teilnehmern viel gelobt) vom Babenhäuser Bahnhof Café unterstützt wurde.

Firmenbesuche

Nah am Menschen und an den Unternehmen zu sein ist uns ein wichtiges Anliegen. Nur so bekommt man mit, wo der Schuh drückt und welche Anliegen die Unternehmen haben.

So haben wir – Bürgermeister Joachim Knoke und ich – die Wirtschaftsförderin aus Babenhausen – gestern das Autohaus Scinardo in der Südstadt Babenhausen und die Firma Büxler Metall & Kunststofftechnik im Gewerbegebiet Im Riemen I besucht.

Beides Unternehmen, die dafür sorgen, dass es uns in der Stadt gut geht. Beide Unternehmen bilden aus und beschäftigen Mitarbeiter, beide fühlen sich am Standort wohl und platzen aus allen Nähten, weil die Erweiterungen und Ergänzungen in ihrem Tätigkeitsfeld in den letzten Jahren enorm waren.

Und noch etwas haben beide gemeinsam: sie wünschen sich eine niedrigere Gewerbesteuer – mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Das Foto zeigt links Joachim Knoke, Bürgermeister, mit rechts Firmeninhaber Sebastian Büxler an einer modernen Maschine
Joachim Knoke mit Inhaber Sebastian Büxler

Future Walk & Talk 1. Etappe Rödermark

Letzten Freitag kam ich bei einer Wanderung ins Gespräch mit einem Unternehmer aus Groß-Bieberau, der in der Phase der Neuorientierung ist und sich mit dem Thema Kräuteranbau und -Wanderungen beschäftigt.

Wie das denn?

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Rödermark und Unternehmensberatern aus dem Odenwald haben wir ein neues Veranstaltungsformat entwickelt und probieren dieses jetzt aus.

Neu am Gesamtkonzept des Future Walk and Talk ist der interkommunale Austausch. So sind für die Wanderung nicht nur Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Rödermark, sondern auch aus Babenhausen und dem Odenwaldkreis eingeladen.

Beim Wandern ergeben sich ganz andere Gespräche wie z.B. beim Unternehmerstammtisch. Man hat mehr Zeit und kann tiefer in das jeweilige Thema einsteigen. Den “Kräuterunternehmer” konnte ich bereits mit einem Babenhäuser Unternehmen in Verbindung bringen, ich bin gespannt, was daraus entsteht!

Die 2. Etappe findet am 25. Mai in Babenhausen statt, die Runde sollte nicht zu groß werden, daher geht es in diesem Format nur mit Anmeldungen: Sylvia.Kloetzel@babenhausen.de oder 06073 602-88.

Die Abschlusswanderung am 15.06.2019 findet in Erbach/Odenwald statt.

Tourismus boomt in Babenhausen

2018 steigerte sich die Zahl der Übernachtungen in Babenhäuser Beherbergungsbetrieben ab 10 Betten (46.547)  um 1,8% zum Vorjahr (45.718).

Hier befindet sich Babenhausen unter den 23 Kreiskommunen auf Platz 3 hinter Seeheim-Jugenheim (132.500) und Griesheim (86.449).

Zum Vergleich: die Gemeinde Groß-Umstadt weist für 2018 22.962 , Weiterstadt 29.616 Übernachtungen auf.

Dieburg und Schaafheim fallen aus der Statistik heraus, da diese vom statistischen Landesamt Wiesbaden (=Quelle) nur für Betriebe ab 10 Betten erhoben wird.

Aber: ist das bereits Tourismus? Es handelt sich doch überwiegend um Übernachtungen geschäftlicher Art?

Geschäftsreisen sind ein Teil des Tourismusbegriffs, denn auch Geschäftsreisende konsumieren vor Ort Speisen und Getränke, nutzen Wege durch die Natur und kaufen lokal ein. Der Ort hat sozusagen “was davon”, dass Geschäftsreisende sich hier aufhalten.

Schon bemerkt: in den letzten Jahren haben nahezu alle Babenhäuser Hotels angebaut und ihre Bettenkapazitäten erhöht! Hierfür sind auch Mittel aus Europa genutzt worden. Wer Interesse daran hat, wendet sich an die Wirtschaftsförderung der Stadt Babenhausen, Sylvia Kloetzel, Telefon 06073 602-88 oder Sylvia.Kloetzel@babenhausen.de