Kolumne vom 12.10.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während sicher jeder vergangene Woche den Tag der Deutschen Einheit nach seinem Gusto begangen hat, wurde in der kurzen Woche viel geschafft, aber auch das Feiern ist nicht zu kurz gekommen. Doch erst die Arbeit: Diverse Termine zu Fragen das Bauens und der Entwicklung der Stadt wurden wahrgenommen, aber auch Strategien und Herangehensweisen an Themen wie Verkehrsführung, illegale Müllentsorgung sowie weitere Angelegenheiten des Ordnungsamtes wurden besprochen. Das regelmäßige Gespräch zum Gedankenaustausch mit dem Jugendforum konnte stattfinden. Ein kurzer Ausfall der Netzwerkverbindung des Rathauses am Freitag sorgte noch für einen kurzen Schreck, konnte aber schnell behoben werden. Am Bahnhof Süd ist der fußläufige Durchgang wieder möglich, Sicherungsmaßnahmen wurden umgesetzt, damit nicht übermotivierte Radfahrer dort die zwei Stufen übersehen und zu Schaden kommen.

Gefeiert wurden zwei 90. Geburtstage und eine Eiserne (65.) Hochzeit. Und wenn ein Mitglied des Gesangvereins ein solches Jubiläum begeht, dann ist gute Stimmung vorprogrammiert. Am Wochenende dann ging es nach Lichtentanne in Sachsen. Der Stadtteil Stenn unserer Partnerstadt feierte seine Kirmes und so erwiderten wir den Besuch am Altstadtfest mit großer Freude, trafen dort auch die Kameraden de Feuerwehr Roßdorf und viele alte und neue Freunde. Deutsche Einheit hautnah erlebt. In diesem Zuge sei noch erwähnt, dass unsere talentierte junge Gitarristin Frau Lange näher an Lichtentanne als an Babenhausen herangerückt ist. Beim Konzert im Kreistagssitzungssaal Dieburg informierte Sie das Publikum über die ersten Tage als Studentin im schönen Dresden. Wünschen wir ihr viele wunderbare Begegnungen, in Dresden wie auf ihren Auftritten rund um den Globus.

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung zum Seniorentheater, das vom Präventionsrat unterstützt wird. Enkeltricks, Betrügereien gegen Senioren werden sehr unterhaltsam dargestellt und zeigt worauf man achten muss, um am Ende nicht unlauteren Gestalten ins Netz zu gehen. Wir hoffen auf ein gesteigertes Interesse für diese wichtige und nötige aber auch spannende und interessante Veranstaltung.

Mit herbstlichen Grüßen aus Sachsen

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 13.07.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein erfolgreiches Projekt geht in die dritte Runde. „Leben und Arbeiten in Babenhausen“ hat das Ziel, längerfristig Arbeitslose zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen mit über 50% Erfolgsquote. Fast allen Kommunen im Landkreis haben davon schon profitiert, am vergangenen Donnerstag startete dieses Projekt erneut.

Im Schwimmbad haben die Investoren der Kaserne dem Förderverein unter die Arme gegriffen und einen Fangzaun zwischen Fußball- und Beachvolleyballfeld gesponsert, damit kann das zweite Tor wieder genutzt werden. Bislang war das Tor eingelagert, weil Fehlschüsse auf das Tor die Beachvolleyballer kalt von der Seite erwischten.

Und was gab es nicht alles zu erleben in unserem schönen Babenhausen mit seinen Stadtteilen. Die Vernissage dreier Holzkünstler in der Langfeldsmühle Hergershausen konnte trotz Schauer beginnen. Das Turnier des Reit- und Fahrvereins zog Leute von weit her an und bot Reitsport auf hohem Niveau an der Schwedenschanze. Eine Austauschschülerin aus einer Kleinstadt in China (1,2 Millionen Einwohner) war wohl den weitesten Weg gereist, um erstmalig ein Pferd nicht nur auf einem TV zu sehen, sondern echt und zum Anfassen. Ergreifend, für Babenhäuser Kinder aber kaum vorstellbar.

Die Kickers feierten einen Hessischen Abend, Diamantene Hochzeit und 95. Geburtstage konnten gefeiert werden, und in der Innenstadt waren viele Besucher mit einem Eis in der Hand unterwegs oder pausierten bei einem gepflegten Getränk in der historischen Kulisse der Fachwerkhäuser.
Im Rathaus geht es uns wie den Anwohnern aller Baumaßnahmen, der Bohrhammer als Bassgitarre der Arbeiterband vibriert durch das Gemäuer, Decken sind offen, neue Türen werden eingesetzt, das Wasser ist mal abgestellt, am Wochenende evakuieren wir wegen der Maßnahmen den Serverraum im Keller, aber trotz Umbau: Der Betrieb geht weiter, wir sind für Sie da.

In der ehemaligen Flüchtlingseinrichtung der Kaserne hat das Regierungspräsidium die Verantwortung dem Landesamt für Bau und Immobilien übergeben. Nach Restarbeiten wird die Bundesagentur für Immobilienaufgaben das Geländer noch in diesem Jahr zurückerhalten. Dann können wir auch die Zukunft dieser sechs Hektar weiter vorantreiben. Für den Rest der Kaserne haben wir die letzte Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages im Juni knapp verpasst, es gibt allerdings noch doch noch eine Sondersitzung im August. Bis dahin werden Pläne gesichtet und Abrissgenehmigungen vorbereitet, um zeitnah in die Entwicklung einzusteigen.

Viele Grüße und schöne Sommerferien aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

 

 

 

Kolumne vom 29.06.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich könnte schwelgen in den Auswirkungen dessen, was in unserer Stadt durch Ehrenamt und Engagement auf die Beine gestellt wird. Die Liste ist so umfangreich, dass eine Person allein das Angebot gar nicht wahrnehmen kann. So hatte das vergangene Wochenende nach einem extrem heißen Donnerstag vielerlei Veranstaltungen perfekt unterstützt, das Beachvolleyball-Turnier und das Nachtschwimmen im Schwimmbad , das Spritzenhausfest in Sickenhofen, die Feierlichkeiten zum Jubiläum „750 Jahre Langstadt“, die Veranstaltung „Musik macht Spaß“ in der Aula der Bachgauschule. Die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ich will die diverse Einsätze unserer Freiwilligen Feuerwehren dabei auch benennen, die in der vergangenen Woche gefahren wurden.

Als Trainer im Sport und als Informatiker weiß ich, dass mit jedem Quäntchen an Erfahrung und Expertise, das man sich in einem speziellen Gebiet aneignet, die Lücke größer wird zu denen, die Neuland betreten. Als langjähriger IT-ler den Eltern Computer-Themen zu erklären, war immer schwierig, allein den Wortschatz auf den Zuhörer abzustimmen, war anstrengend. Genauso im Sport: Kindern die Grundregeln von Bewegungsabläufen und Spielstrategien zu erklären, ist zwar extrem lohnenswert, aber eben auch anstrengend. Sich immer wieder klar zu machen, dass man selbst auch klein angefangen hat, das eigene Wissen wieder auf Nachwuchs-Niveau zu erklären, die Neulinge nicht zu überfordern und immer wieder zu motivieren, ist eine Herkulesaufgabe, die viele in der Jugendarbeit immer wieder annehmen und bewältigen. Jugendarbeit ist eine dankbare Aufgabe. Das Leuchten in den Augen der Kinder, wenn es nach langem Üben einen donnernden Applaus vom Publikum gibt, ist eine riesige Motivation – für die Kinder als Akteure einerseits, aber auch für die Ausbilderinnen und Ausbilder, die es fertig bringen selbst auf einem professionellen Level zu agieren, sich aber auch in den Nachwuchs versetzen können und die den Fortschritt in den vielen kleinen Schritten sehen und wertschätzen, den die Kinder abliefern. Ob Sport, Musik, Feuerwehr, egal in welchem Verein – die Ausbilder, die sich dem Nachwuchs widmen, die mit Hingabe und Feingefühl die Herausforderung „Jugendarbeit“annehmen und ausfüllen, sind meine Helden der Woche. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Die Gesellschaft braucht dieses Fundament, unsere Gemeinschaft fußt auf jedem einzelnen, der sein Wissen vermittelt. Herzlichen Dank, Sie bereichern unsere Gemeinschaft.

Viele Grüße und schöne Sommerferien aus dem  Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 03.05.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Kooperationsvertrag zwischen den privaten Partnern und der Stadt ist unterschrieben. Wir sind einen großen Schritt weiter in der Entwicklung unserer Kaserne. Die nächsten Schritte sind nun der Eintrag der Gesellschaft in das Handelsregister, dazu haben wir in der vergangenen Woche noch einige Informationen bereitgestellt, danach dann der Kaufvertrag zwischen der Gesellschaft und der BImA und dann der Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages. Wir sind quasi auf dem Endspurt der ersten Etappe.

Gleiches gilt für ein Holzhaus in den Lachewiesen II. Dort stand vergangene Woche ein einsames Gerüst um eine neue Bodenplatte. Seit Dienstag wird ein Holzhaus aus Fertigelementen dort errichtet. Wenn diese Zeilen gedruckt sind, könnte es schon ein Dach haben.

Auch abgeschlossen ist der Wechsel im Amt des Stadtbrandinspektors und des Stellvertreters. Das Duo Mario Wörner und Florian Sawallich hat den Stab übergeben und Achim Frankenberger und Heiko Plischke haben übernommen, die Urkunden sind vergangene Woche überreicht. Dagegen war die Wahl zum Vorstand des Gremiums der Vereine in vielen Fällen eine Wiederwahl. Abschlüsse können zum Alltagsgeschäft gehören oder wirklich traurig sein. Die Verabschiedung unserer Schulpraktikantinnen am letzten Freitag war ein eher netter Abschluss nach 9 Tagen Schnuppern in eine Stadtverwaltung. Sehr traurig war hingegen der Gang zur Trauerfeier für eine sehr geschätzte Kollegin der Sozialstation, die alle schmerzlich vermissen werden. Wieder erfreulich war die konstruktive und zielführende Stadtverordnetenversammlung, die viele Weichen für die Zukunft unserer schönen Stadt gestellt hat. Der Bebauungsplan, der die Arztpraxis in Hergershausen final absichert, Vergabepraxis für weitere Grundstücke in Harreshausen, der Verbleib der Stadthalle in städtischer Trägerschaft, das alles ist gut geregelt. Auch das Kindergartenjahr 2017/18 ist dank den Beschlüssen zu den Satzungen nun auf gutem Weg, auch wenn die Reduktion von Flexibilität und die Anpassung der Gebühren niemandem gefällt. Die jetzige Regelung gemeinsam mit Eltern und ASB erarbeitet ist sicher ein tragfähiger Kompromiss.

Und dann haben wir zum 01. Mai das Schwimmbad der Nutzung durch unsere Bürgerinnen und Bürger übergeben. Mit 21,5 Grad am Montagmorgen war es ein gutes Anschwimmen, wir haben viele Dauerkarten verkauft, und auch, wenn die Luft noch nachlegen darf, ist das Schwimmbad einsatzbereit. Um das zweite Fußballtor wieder aufzustellen, fehlt noch ein Fangzaun, die Zaunpfosten konnten wir aber schon setzen, schweres Gerät ist zur Vollendung nicht mehr nötig.

Und auch wenn das Wetter die vielen tollen Vereinsfeste etwas ausgebremst hat, so war der Regen doch für Garten und Landwirtschaft und für den Wald sehr wichtig. Danke für das Engagement allen, die in allen Stadtteilen den 1. Mai so angebotsreich gestaltet haben.

Am kommenden Sonntag ist Frühlingsmarkt in Bouxwiller, und in unserer Partnerstadt Lichtentanne hat Tino Obst die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters übernommen. Bewährtes und Neues also auch dort.

Im Rathaus sind derzeit diverse Decken offen, Böden abgedeckt und die Handwerker tummeln sich, trotz Umbau zum Brandschutz: der Service für Sie geht weiter.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus der Baustelle Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 20.04.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach dem letzten Wochenende hatten wir die Sonne des Ostermarktes noch im Gedächtnis, am Dienstag fassen die Dachrinnen die Hagelkörner nicht mehr. Der April wird seinem Ruf gerecht und macht, was er will.

Da kommt das Thema „warmes Badewasser im Schwimmbad“ gerade recht. Die Reinigung der Becken ist abgeschlossen, das frische Wasser eingefüllt und nun wird die Chemie einjustiert. Hoffentlich am Donnerstag entscheiden dann unsere Stadtverordneten, dass das Wasser doch angewärmt werden darf. Ein kaltes Becken würde weniger Besucher und damit weniger Eintrittsgelder mit sich bringen, aber auch Sponsoren möchten natürlich ein volles Bad viel lieber unterstützen. Der Förderverein hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um eine entsprechende Gegenfinanzierung zu gewährleisten.

Viele haben in den vergangenen Tagen ihre Gärten in den Frühling versetzt, am Karfreitag die Angebote der Angler genutzt und frischen Fisch genossen oder die ersten Spargel auf den Teller gelegt. Das Osterfest als höchstes christliches Fest im Jahr liegt hinter uns, die Schulen sind wieder Ziel der Schülerinnen und Schüler, und während viele bereits dem nächsten langen Wochenende entgegenfiebern, sind bei machen noch die Aufräumarbeiten nach Ostern und Ferien im Gange.

Würdig verabschiedet haben wir in der vergangenen Woche die Kollegin Inge Krauß. Sie hat als Bürgermeisterin von Stenn und Lichtentanne in Sachsen maßgeblich an der jüngsten deutschen Geschichte, der Wiedervereinigung mitgeschrieben. Aus der Patenschaft ist eine Partnerschaft und eine Freundschaft geworden. Nun sind unsere Städte offiziell verschwistert und im Bereich von Kultur und Jugend wollen wir gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister, Tino Obst, unsere Zusammenarbeit weiter vertiefen. Unsere Partnergemeinde Bouxwiller, mit der uns eine viel längere Geschichte verbindet, war am Ostermarkt zu Gast, und so verbinden unsere Freundschaften Menschen über Entfernungen und Grenzen hinweg.

Die Urkunde mit Lichtentanne wird wie schon die mit Bouxwiller nach der Sanierung im Rathaus einen passenden Platz im Sitzungssaal finden.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 30.03.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Uhren sind umgestellt, und die Eselsbrücke mit den Gartenmöbeln, die man VOR-holt, wenn die Uhr VOR-gestellt wird, trifft zu. Viele richten sich Balkon und Garten jetzt wieder her. Und wer morgens früh anfängt, dem zaubert die Natur schöne Bilder, wie hier der Sonnenaufgang über Harreshausen und den Lachewiesen.

Am Marktplatz sieht man dieser Tage die neuen Außentische des Restaurants, die gastfreundlich zum Verweilen einladen. Und auch im Eiscafé und an der Stadthalle ist ein Mittagstisch draußen wieder möglich.

Vor einer Woche war die Seite 2 gerade geschrieben, statt am Dienstag leider erst Mittwochmorgen gerade noch rechtzeitig zum Redaktionsschluss, die Magistratssitzung war gerade beendet, als die Nachricht von der Bombe einschlug, genau wie eine solche.

Der Krisenstab kommt zusammen und nimmt seine Arbeit auf. Planungen, Kommunikation, Ressourcenbeschaffung von Hallen über Busse, Betreuungszüge, Pressestelle und Bürgerinformation, all das wird in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft und professionell abgearbeitet. Die Krise wurde dann in Ruhe und Geduld gemeistert, Babenhausen rückt zusammen, am Ende des Tages eine positive Bilanz für alle Beteiligten. Wir geben im Jahr 2017 knapp 32.000€ für den Katastrophenschutz aus, um für solche Krisen gewappnet zu sein.

Und was war noch in unserer Stadt? Der Schwimmbadverein Harpertshausen hat auf seiner Jahreshauptversammlung den Vorstand für die kommenden Jahre voll besetzt. Im Feuerwehrstützpunkt fand der 200. Grundlehrgang statt, Langstadt beginnt das Jubeljahr zur 750 jährigen urkundlichen Erwähnung mit einem Familiennachmittag.

Und dann werde ich gefragt, welches denn mein liebster Stadtteil sei. Das scheint mir, als frage man Eltern, welches das liebste Kind sei. Jedes einzelne ist lieb und teuer, von einzigartigem Charakter, ein wertvolles Unikat mit besonderen Stärken, Ecken und Kanten. Und genauso sehe ich alle unsere sechs Stadtteile, geprägt von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Man muss sie einfach gern haben.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 16.03.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unverhofft kommt oft. Am vorletzten Dienstag war die Seite 2 geschrieben, danach ging es in der Stadtverordnetenversammlung um die Gründung der Erwerbsgesellschaft für das Kasernenareal, die ja mit riesiger Mehrheit zum Wohl der Stadt und zum Fortgang der Entwicklung beschlossen wurde. Schon am nächsten Tag verkündete dann unser Sozialminister die Räumung der HEAE in der Kaserne. Was ändert sich dadurch? Am Plan zur Entwicklung nichts, wir kümmern uns zeitnah um die große Fläche ohne HEAE und später dann um die HEAE Fläche. Der Zeitplan ändert sich, der Beginn für den zweiten Schritt rückt nun allerdings deutlich näher.

Schauen wir international. Während die Wahlen in den Niederlanden Zeichen setzen und der Ton zwischen den europäischen Staaten und der Türkei schärfer wird, sehen wir Zusammenarbeit bei uns ganz anders. Die Feuerwehr in Sickenhofen hat eine neue Kameradin aus Griechenland. Sie arbeitet mit den Kameraden Hand in Hand, während das Erlernen der deutschen Sprache im laufenden Tagesablauf passiert, ist vorrübergehend Englisch das Bindeglied.

Und ein anderes Bindeglied ist derzeit „vorübergehend geschlossen“. Während nämlich die Anbindung des Wohnbaugebiets Lachewiesen II an die Bürgermeister-Willand-Straße gebaut wird, auch mit Kanalanschluss, ist der Radweg hinter der von-Stephan-Straße ebenso unbenutzbar wie der Wirtschaftsweg nach Harreshausen. Ausweichmöglichkeiten bestehen hier entlang der Lache oder der Harreshäuser Allee. Bei gutem Wetter kann man am Ende der Potsdamer Straße noch quer über einen nicht asphaltierten Wirtschaftsweg querfahren, der aber bei Nässe unangenehm zu nutzen ist.

Auch in der Bummelgass sind Straßenarbeiten erforderlich. Hier wird an der Gasleitung gearbeitet.

Für die laut Beschluss der Stadtverordneten geschlossenen Hallen in Hergershausen und Sickenhofen ist eine zeitnahe Lösung in Sicht, damit zumindest die Vereine im Tagesgeschäft mit kleiner Besetzung die Räume wieder nutzen können, während für größere Personenzahlen weitere Maßnahmen geplant und durchgeführt werden können. Dazu bedarf es eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag 23.3.17.

Für die Eröffnung des Schwimmbades in der Saison 2017 werden schon Vorbereitungen getroffen. Das Bad wird aus dem Winterschlaf geholt, Reinigung und Vorbereitungen der Technik finden statt, und wegen der Aufgabe der ISDN Technologie in Deutschland werden wir eine neue Telefonanlage und eine neue Kopplung der Alarmanlage einrichten. Dieses Projekt ist auf gutem Weg. Allerdings hofft der Förderverein auf weitere Mitglieder, von 3000 Unterschriften sind bislang nur sehr wenige auch Mitglied geworden. Auf http://schwimmbad.babenhausen.de können Sie dem Förderverein beitreten.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 09.03.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während es zum Rasenmähen zu früh ist – die Krokusse bevölkern die Fläche – haben wir es doch vor Ende Februar geschafft, einen beträchtlichen Teil der Bäume am Ostheimer Hang zurückzuschneiden. Leider mussten auch einige Bäume gefällt werden. Zwar erleichtert das die Pflege der Sportanlage und gibt einen besseren Blick von außen auf das sportliche Geschehen, schade bleibt es allemal.

Wenn gerade keine Jahreshauptversammlungen oder Neujahrsempfänge eine Anwesenheit benötigen, geht es neben dem Tagesgeschäft derzeit um zwei Themen: Die Hallen in Hergershausen und Sickenhofen, die nach Stadtverordnetenbeschluss geschlossen werden mussten und die Entwicklung der Kaserne. Schaut man 12 Monate zurück, waren auch viele Hallen nicht verfügbar. Noch vor einem Jahr waren Flüchtlinge in einigen Hallen untergebracht. Das muss nun heute nicht mehr sein. Zur Entwicklung des Kasernenareals haben die Stadtverordneten den nächsten Schritt beschlossen, damit wir handlungsfähig sind. Eine breite Mehrheit trägt dieses Projekt.

Auch der beschlossene Haushalt, der nach Einarbeitung der letzten Beschlüsse der Kommunalaufsicht vorgelegt wird, bringt verschiedenste Herausforderungen mit sich. Sobald er genehmigt ist, endet die vorläufige Haushaltsführung, trotzdem werden auf Grund der Sparmaßnahmen viele Dinge nicht mehr oder nicht mehr in gewohntem Umfang durchgeführt werden. Beispielsweise ist in 2017 kein Geld für den Betrieb der Straßenkehrmaschine mehr genehmigt worden.

Am Freitag beteiligen wir uns wieder an der Aktion für Tibet. Die Flagge wird am Rathaus wehen, um an das Schicksal des Staates im Himalaya zu erinnern. Und auch, wenn die Temperaturen es kaum erahnen lassen, sind schon erste Vorbereitungen für die Freibadsaison im Gange, damit die Saison 2017 gut starten kann.

Und dann gibt es vor Ostern noch einen Ort mit magischer Anziehung. Exzellente selbstgemachte Schokoladeneier in den tollsten Geschmacksvariationen locken die Zuckersüchtigen in das eine Café. Das Eiscafé ist auch schon wieder geöffnet und am 01.04. eröffnet das Pfannkuchenhaus in der Bummelgass. Durchhalten, wenn Sie Vorsätze für die Fastenzeit gefasst haben. Bleiben Sie standhaft. Wenn man den Versuchungen ausweicht, sieht man erst, wie viele davon es in Babenhausen gibt.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 23.02.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Haushalt wird in der Stadtverordnetenversammlung beraten, der Bürgermeister ist nicht dabei, wie kann das sein? Die Grippewelle hat auch vor der Familie Knoke nicht halt gemacht und trotz Vitaminen und anderer Vorkehrungen hat es auch mich erwischt. Da aber mit unserem ersten Stadtrat Herrn Rupprecht ein Vertreter mit entsprechendem Background übernehmen kann, braucht es keinen fiebrig hustenden schniefnasigen Einsatz, zumal die meisten Vorarbeiten ja in diversen Ausschusssitzungen und Arbeitsgruppen abgearbeitet wurden. Wenn Sie diese Zeilen lesen, sollte ein Haushalt beschlossen sein, der der Kommunalaufsicht vorgelegt werden kann.

Warum ist das alles so teuer? Diese Frage höre ich oft. Wenn bei mir daheim ein Eckventil unter dem Waschtisch tropft oder sich nicht mehr schließen lässt, fahre ich in den Baumarkt, kaufe ein Neues und tausche das aus. Wer das nicht selber kann, will oder darf, beauftragt einen Fachmann, kostet extra, verschiebt die Haftung, wenn was falsch läuft. Diese Wahl hat die öffentliche Hand eben kaum. Ob nun die Fachleute von Bauhof oder externe Firmen, eine Frage der Haftung.

Und dann haben wir eben noch andere Randbedingungen. In den Kindergärten muss das heiße Wasser eben so heiß am Becken ankommen, dass keine Legionellen überleben können. Damit besteht aber die Möglichkeit, dass die Kinder sich verbrühen. Was also tun? Eckventile mit Maximaltemperaturbegrenzung für die Sicherheit der Schutzbefohlenen, kosten 200€ das Stück. Geht man dann noch in die Tiefe, wird es richtig teuer, gerade zu sehen an der Potsdamer Straße. Die Schieber zum Absperren sind am Ende der Lebenszeit angekommen, der Tausch mit Straßensperren, Baggern und Einsturzsicherung kostet dann eben gleich extra. Das wird zwar über das Wasserwerk abgerechnet, gibt aber auch eine Idee für Kanal und Straßenarbeiten, für die die Stadt zuständig ist. Am Ende haben wir eine Infrastruktur, in der Ausfälle minimale Ausfallzeiten mit sich bringen, das ist nicht in allen Ländern so wie in Deutschland.

Die nächste Ausgabe fällt schon in die Fastenzeit, daher eine schöne letzte Faschingswoche, viel Spaß bei Weiberfasching und beim Umzug am Dienstag.

Ihr Achim Knoke

 

Seite 2 vom 15.12.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

große Ereignisse werfen Schatten voraus. Nicht der städtische Haushalt oder das neue Jahr, nicht die Silvester Party oder das gute Essen im Kreis der Familie kommt mir in den Sinn, sondern in erster Linie denke ich an das große Abenteuer, dem sich zwei Kolleginnen bald stellen. Zum Ende des Jahres verabschieden wir zwei Schwestern unserer kommunalen Familie rechtzeitig zum Fest der Geburt Jesu in den Mutterschutz und wir wünschen Beiden ihr ganz eigenes Weihnachtswunder, das aber erst nach dem 24.12. stattfinden sollte.

Während wir den Ablauf ohne unsere Kolleginnen planen und auch zwischen den Jahren das Rathaus die Türen öffnet, hoffen wir in weihnachtlicher Stimmung auf eine leichte Geburt mit besseren Rahmenbedingungen als einem Stall, einer Krippe und der biologischen Heizung zweier Stallbewohner.

So stellen sich zu Zeiten des Abschieds, des Rückblicks auch Hoffnung und Vorfreude ein auf das, was vor uns liegt. Das sind nicht nur Feierlichkeiten, Jahresabschlüsse und Neujahrsempfänge, auf uns warten auch alte und neue Aufgaben im neuen Jahr, Dinge, die wir anpacken müssen oder wollen, Herausforderungen, denen wir uns stellen dürfen. So wünsche ich uns allen in den letzten vielleicht hektischen und ereignisreichen Tagen des Jahres Gelassenheit, Ruhe und Zuversicht, ein Quäntchen mehr Rücksicht, die wir nehmen und geben dürfen.

Die letzten Eintragungen in das Buch 2016 werden vorgenommen, Vorgänge abgeschlossen, Schlussstriche gezogen. Doch das Buch mit der Aufschrift 2017 liegt schon bereit, es duftet nach frischem Papier und 364 Seiten warten darauf, dass wir sie füllen. Es werden zwei neue Namen in das Buch geschrieben werden, soviel ist sicher. Was immer Ihre persönliche Geschichte 2017 sein wird, sie ist hoffentlich spannend, ereignisreich und die Höhen prägen sie, während die Täler schnell verblassen und immer wieder den Weg nach oben zeigen.

Viele Grüße aus dem vorweihnachtlichen Rathaus.

Ihr

Achim Knoke