Kolumne vom 17.05.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

viele Gesprächspartner fragen mich derzeit, ob meine Arbeit mir noch Spaß macht. Diese Frage ist mit einem Rückblick auf die Woche sicher einfach zu beantworten. Denn die Themen sind vielfältig. Anfragen zu der Beschaffenheit und der möglichen Aufhübschung von Spielplätzen, barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen, Kinderbetreuung, Baustellenmanagement in der Ludwigstraße, Runder Tisch des Sports, Sicherung von Verkehrsflächen, Schädlingsbekämpfung, Grünflächenmanagement, Schwimmbadbetrieb, Tourismus, Beschilderungen im öffentlichen Raum, Gesundheitskonzepte und Hausärztliche Versorgung, Phosphatwerte in der Kläranlage, Ferienspiele und Schulsport, Feuerwehr und Städtepartnerschaften, Ansiedlung neuer Gewerbetreibenden, all das war Thema in den letzten sieben Tagen. Da war noch ein Feiertag mit Brückentag dabei, und die netten Begegnungen zu Jubiläen oder anderen Treffen sind noch gar nicht mit aufgezählt.

All dies und noch viel mehr fällt in den Aufgabenbereich der Verwaltung, will geplant durchgeführt, finanziert und erklärt werden, bedarf politischer Mehrheiten und Gesprächen mit übergeordneten Behörden. Großprojekte wie Kindergartenneubau, Kasernenentwicklung oder Brandschutzsanierung von Hallen stehen auch noch auf dem Zettel. Die Vielseitigkeit der Aufgaben wird durchaus noch übertroffen von der Erwartungshaltung des Chefs. Nein, ich meine nicht meine Erwartungshaltung an meine Mitarbeiter ist damit gemeint, sondern die Erwartung unserer 17.000 Bürgerinnen und Bürger an uns alle in der Verwaltung, von Ordnungs- und Meldebehörde über Finanzen, Bauhof und Kläranlage bis hin zur Kinder- und Jugendförderung.

Die Umsetzung aller Einzelinteressen entspräche der Quadratur des Kreises, einer möchte schnell fahren, der andere sicher die Straße überqueren. Unsere Stadt mit allen ihren Stadtteilen als Kollektiv, als Gemeinschaft vorwärts zu bringen, ist Aufgabe und Anspruch aller Mitarbeiter. Das ganze zu steuern und zu organisieren ist eine anspruchsvolle, anstrengende aber auch lohnende Aufgabe, die wirklich Spaß macht.

Zum Pfingstwochenende darf ich unsere Städtepartnerschaft mit Lichtentanne mit Leben füllen und werde pünktlich zum großen Gottesdienst auf dem Marktplatz zurück sein. Danach wird Herr Rupprecht mich in gewohnter Manier vertreten, wenn ich ein paar Tage Urlaub mit der Familie mache, ist Babenhausen in erfahrenen Händen.

Viele Grüße und frohe Pfingsten aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 11.01.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

trotz der hessischen Schulferien diese Woche noch, tagte der Magistrat als Verwaltungsspitze bereits gestern das erste Mal im neuen Jahr. Die Ausschusssitzungen der parlamentarischen Gremien starten dann in der kommenden Woche. Viele Kolleginnen und Kollegen sind bereits aus dem Urlaub zurück, sodass der Tagesablauf sich einpendelt und die Aufgaben bewältigt werden können. Dabei sind auch sehr angenehme Termine, in der vergangenen Woche Geburtstage unter den Kolleginnen und Kollegen, davon drei „runde“ sowie eine Diamantene Hochzeit in unserer Bürgerschaft.

Auch die Kaserne erhält ein beträchtliches Maß an Aufmerksamkeit. Planungsmeetings setzen Termine für die nächsten Wochen, fassen letzte Entwicklungsstände und Gespräche zusammen und setzen den Kurs für die zukünftige Entwicklung. Viele weitere Projekte sind in Arbeit oder werfen ihre Schatten voraus.

Am Samstag steigt nach intensiven Vorbereitungen an vielerlei Stellen Babenhausen voll ein in die Fastnachtszeit. Während bereits im vergangenen Jahr an Wagen für den Umzug gearbeitet wurde und das diesjährige Prinzenpaar einen Song aufgenommen hat, geht am Samstag mit dem Rathaussturm die gesamte Narrenschar in die Vollen. Vor drei Jahren begann mein erster Arbeitstag im Amt an einem Samstag prompt genau mit der Machtübernahme durch das damalige Prinzenpaar. Somit steht das Ende der ersten Halbzeit unmittelbar vor der Tür. Zwar gibt es dazu Interviews mit verschiedenen Journalisten, sicherlich auch eine Analyse der ersten drei Jahre und entsprechende Planungen für die nächsten drei Jahre. Eine echte Halbzeitpause gibt es allerdings nicht, denn trotz der Machtübernahme durch das Prinzenpaar geht die Arbeit mit Volldampf weiter.

Allen Narren & Jecken eine schöne Fastnacht.

Viele Grüße aus dem Rathaus und Babenhausen Helau

Ihr Achim Knoke

 

 

Kolumne des Bürgermeisters vom 09.11.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der November kommt mit bunten Farben im Wald und Flur, mit Wind Drachen steigen auf Feldwegen um abgeerntete Felder, dampfenden Kakaotassen im Kreis der Familien in eingeheizten Stuben. Er bringt Regen und Sturm, gelegentlich Wasser im Keller zusätzlich zu den normalen Einsätzen für unsere Feuerwehrkameraden, die unserer Gesellschaft so selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn noch nicht geschehen, ist das die Zeit, mindestens eine passive Mitgliedschaft einzugehen, gern aber auch die Einsatzabteilung oder die Jugendfeuerwehr zu unterstützen, auch das ist Heimat, Lokalpatriotismus.

Zum Jahresendgeschäft gehört im Rathaus die Vorbereitung und Durchführung der Debatten zum Haushalt. Nicht nur der Terminkalender des Bürgermeisters ist gefüllt, Jahresabschlüsse, Rechnungsstellung und Abarbeitung, die Rückmeldungen zu den wiederkehrenden Straßenbeiträgen nehmen zusätzlich die Kolleginnen und Kollegen in Anspruch, wie bei Ihnen im Arbeitsumfeld sicher auch.

Da sind dann frisch abgeräumte Müllecken, die innerhalb von zwei Tagen neu missbraucht werden, dann schon Stimmungsdämpfer. Und welche Menschen fragwürdiger mentaler Kapazitäten Neonröhren auf Bolzplatzrasen zerschlägt, um im November schon den Eindruck von Schnee zu erwecken, bleibt offen, denn niemand hat etwas gesehen.

Das erschüttert uns aber nicht, denn viele schöne Eindrücke und Entwicklungen nehmen ihren Lauf. Allein die vergangene Woche war mit der wunderschönen Nacht der Lichter, dem parlamentarischen Abend und unseren neuen Ehrenbürgern von Highlights geprägt. Ein 90er Geburtstag, der Seniorennachmittag in Hergershausen, der Räuchertag der Jugend des ASV Hergershausen, die Versammlung der Jagdgenossen in Harreshausen, ein Interview der 4. Klasse der Grundschule zur eigenen Heimatstadt, all das motiviert, sich für unser Babenhausen ins Zeug zu legen.

Zwischen den Lachewiesen und dem Bahndamm sind die Felder bald abgeerntet und ein Versuch ist geplant, den Schwarzwildbestand dort zu regulieren, also bitte nicht erschrecken, wenn es knallt, es gibt nur „Terror“ gegen Wildschweine, keine schwarzen IS-Flaggen, sondern Schwarzwild.

Mit besten Wünschen für kuschelig warme Momente daheim im Familien- und Freundeskreis nach Spaziergängen durch die bunte Babenhäuser Herbstlandschaften von Harpertshausen bis Harreshausen

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 12.10.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während sicher jeder vergangene Woche den Tag der Deutschen Einheit nach seinem Gusto begangen hat, wurde in der kurzen Woche viel geschafft, aber auch das Feiern ist nicht zu kurz gekommen. Doch erst die Arbeit: Diverse Termine zu Fragen das Bauens und der Entwicklung der Stadt wurden wahrgenommen, aber auch Strategien und Herangehensweisen an Themen wie Verkehrsführung, illegale Müllentsorgung sowie weitere Angelegenheiten des Ordnungsamtes wurden besprochen. Das regelmäßige Gespräch zum Gedankenaustausch mit dem Jugendforum konnte stattfinden. Ein kurzer Ausfall der Netzwerkverbindung des Rathauses am Freitag sorgte noch für einen kurzen Schreck, konnte aber schnell behoben werden. Am Bahnhof Süd ist der fußläufige Durchgang wieder möglich, Sicherungsmaßnahmen wurden umgesetzt, damit nicht übermotivierte Radfahrer dort die zwei Stufen übersehen und zu Schaden kommen.

Gefeiert wurden zwei 90. Geburtstage und eine Eiserne (65.) Hochzeit. Und wenn ein Mitglied des Gesangvereins ein solches Jubiläum begeht, dann ist gute Stimmung vorprogrammiert. Am Wochenende dann ging es nach Lichtentanne in Sachsen. Der Stadtteil Stenn unserer Partnerstadt feierte seine Kirmes und so erwiderten wir den Besuch am Altstadtfest mit großer Freude, trafen dort auch die Kameraden de Feuerwehr Roßdorf und viele alte und neue Freunde. Deutsche Einheit hautnah erlebt. In diesem Zuge sei noch erwähnt, dass unsere talentierte junge Gitarristin Frau Lange näher an Lichtentanne als an Babenhausen herangerückt ist. Beim Konzert im Kreistagssitzungssaal Dieburg informierte Sie das Publikum über die ersten Tage als Studentin im schönen Dresden. Wünschen wir ihr viele wunderbare Begegnungen, in Dresden wie auf ihren Auftritten rund um den Globus.

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung zum Seniorentheater, das vom Präventionsrat unterstützt wird. Enkeltricks, Betrügereien gegen Senioren werden sehr unterhaltsam dargestellt und zeigt worauf man achten muss, um am Ende nicht unlauteren Gestalten ins Netz zu gehen. Wir hoffen auf ein gesteigertes Interesse für diese wichtige und nötige aber auch spannende und interessante Veranstaltung.

Mit herbstlichen Grüßen aus Sachsen

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 13.07.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein erfolgreiches Projekt geht in die dritte Runde. „Leben und Arbeiten in Babenhausen“ hat das Ziel, längerfristig Arbeitslose zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen mit über 50% Erfolgsquote. Fast allen Kommunen im Landkreis haben davon schon profitiert, am vergangenen Donnerstag startete dieses Projekt erneut.

Im Schwimmbad haben die Investoren der Kaserne dem Förderverein unter die Arme gegriffen und einen Fangzaun zwischen Fußball- und Beachvolleyballfeld gesponsert, damit kann das zweite Tor wieder genutzt werden. Bislang war das Tor eingelagert, weil Fehlschüsse auf das Tor die Beachvolleyballer kalt von der Seite erwischten.

Und was gab es nicht alles zu erleben in unserem schönen Babenhausen mit seinen Stadtteilen. Die Vernissage dreier Holzkünstler in der Langfeldsmühle Hergershausen konnte trotz Schauer beginnen. Das Turnier des Reit- und Fahrvereins zog Leute von weit her an und bot Reitsport auf hohem Niveau an der Schwedenschanze. Eine Austauschschülerin aus einer Kleinstadt in China (1,2 Millionen Einwohner) war wohl den weitesten Weg gereist, um erstmalig ein Pferd nicht nur auf einem TV zu sehen, sondern echt und zum Anfassen. Ergreifend, für Babenhäuser Kinder aber kaum vorstellbar.

Die Kickers feierten einen Hessischen Abend, Diamantene Hochzeit und 95. Geburtstage konnten gefeiert werden, und in der Innenstadt waren viele Besucher mit einem Eis in der Hand unterwegs oder pausierten bei einem gepflegten Getränk in der historischen Kulisse der Fachwerkhäuser.
Im Rathaus geht es uns wie den Anwohnern aller Baumaßnahmen, der Bohrhammer als Bassgitarre der Arbeiterband vibriert durch das Gemäuer, Decken sind offen, neue Türen werden eingesetzt, das Wasser ist mal abgestellt, am Wochenende evakuieren wir wegen der Maßnahmen den Serverraum im Keller, aber trotz Umbau: Der Betrieb geht weiter, wir sind für Sie da.

In der ehemaligen Flüchtlingseinrichtung der Kaserne hat das Regierungspräsidium die Verantwortung dem Landesamt für Bau und Immobilien übergeben. Nach Restarbeiten wird die Bundesagentur für Immobilienaufgaben das Geländer noch in diesem Jahr zurückerhalten. Dann können wir auch die Zukunft dieser sechs Hektar weiter vorantreiben. Für den Rest der Kaserne haben wir die letzte Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages im Juni knapp verpasst, es gibt allerdings noch doch noch eine Sondersitzung im August. Bis dahin werden Pläne gesichtet und Abrissgenehmigungen vorbereitet, um zeitnah in die Entwicklung einzusteigen.

Viele Grüße und schöne Sommerferien aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

 

 

 

Kolumne vom 29.06.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich könnte schwelgen in den Auswirkungen dessen, was in unserer Stadt durch Ehrenamt und Engagement auf die Beine gestellt wird. Die Liste ist so umfangreich, dass eine Person allein das Angebot gar nicht wahrnehmen kann. So hatte das vergangene Wochenende nach einem extrem heißen Donnerstag vielerlei Veranstaltungen perfekt unterstützt, das Beachvolleyball-Turnier und das Nachtschwimmen im Schwimmbad , das Spritzenhausfest in Sickenhofen, die Feierlichkeiten zum Jubiläum „750 Jahre Langstadt“, die Veranstaltung „Musik macht Spaß“ in der Aula der Bachgauschule. Die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ich will die diverse Einsätze unserer Freiwilligen Feuerwehren dabei auch benennen, die in der vergangenen Woche gefahren wurden.

Als Trainer im Sport und als Informatiker weiß ich, dass mit jedem Quäntchen an Erfahrung und Expertise, das man sich in einem speziellen Gebiet aneignet, die Lücke größer wird zu denen, die Neuland betreten. Als langjähriger IT-ler den Eltern Computer-Themen zu erklären, war immer schwierig, allein den Wortschatz auf den Zuhörer abzustimmen, war anstrengend. Genauso im Sport: Kindern die Grundregeln von Bewegungsabläufen und Spielstrategien zu erklären, ist zwar extrem lohnenswert, aber eben auch anstrengend. Sich immer wieder klar zu machen, dass man selbst auch klein angefangen hat, das eigene Wissen wieder auf Nachwuchs-Niveau zu erklären, die Neulinge nicht zu überfordern und immer wieder zu motivieren, ist eine Herkulesaufgabe, die viele in der Jugendarbeit immer wieder annehmen und bewältigen. Jugendarbeit ist eine dankbare Aufgabe. Das Leuchten in den Augen der Kinder, wenn es nach langem Üben einen donnernden Applaus vom Publikum gibt, ist eine riesige Motivation – für die Kinder als Akteure einerseits, aber auch für die Ausbilderinnen und Ausbilder, die es fertig bringen selbst auf einem professionellen Level zu agieren, sich aber auch in den Nachwuchs versetzen können und die den Fortschritt in den vielen kleinen Schritten sehen und wertschätzen, den die Kinder abliefern. Ob Sport, Musik, Feuerwehr, egal in welchem Verein – die Ausbilder, die sich dem Nachwuchs widmen, die mit Hingabe und Feingefühl die Herausforderung „Jugendarbeit“annehmen und ausfüllen, sind meine Helden der Woche. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Die Gesellschaft braucht dieses Fundament, unsere Gemeinschaft fußt auf jedem einzelnen, der sein Wissen vermittelt. Herzlichen Dank, Sie bereichern unsere Gemeinschaft.

Viele Grüße und schöne Sommerferien aus dem  Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 03.05.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Kooperationsvertrag zwischen den privaten Partnern und der Stadt ist unterschrieben. Wir sind einen großen Schritt weiter in der Entwicklung unserer Kaserne. Die nächsten Schritte sind nun der Eintrag der Gesellschaft in das Handelsregister, dazu haben wir in der vergangenen Woche noch einige Informationen bereitgestellt, danach dann der Kaufvertrag zwischen der Gesellschaft und der BImA und dann der Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages. Wir sind quasi auf dem Endspurt der ersten Etappe.

Gleiches gilt für ein Holzhaus in den Lachewiesen II. Dort stand vergangene Woche ein einsames Gerüst um eine neue Bodenplatte. Seit Dienstag wird ein Holzhaus aus Fertigelementen dort errichtet. Wenn diese Zeilen gedruckt sind, könnte es schon ein Dach haben.

Auch abgeschlossen ist der Wechsel im Amt des Stadtbrandinspektors und des Stellvertreters. Das Duo Mario Wörner und Florian Sawallich hat den Stab übergeben und Achim Frankenberger und Heiko Plischke haben übernommen, die Urkunden sind vergangene Woche überreicht. Dagegen war die Wahl zum Vorstand des Gremiums der Vereine in vielen Fällen eine Wiederwahl. Abschlüsse können zum Alltagsgeschäft gehören oder wirklich traurig sein. Die Verabschiedung unserer Schulpraktikantinnen am letzten Freitag war ein eher netter Abschluss nach 9 Tagen Schnuppern in eine Stadtverwaltung. Sehr traurig war hingegen der Gang zur Trauerfeier für eine sehr geschätzte Kollegin der Sozialstation, die alle schmerzlich vermissen werden. Wieder erfreulich war die konstruktive und zielführende Stadtverordnetenversammlung, die viele Weichen für die Zukunft unserer schönen Stadt gestellt hat. Der Bebauungsplan, der die Arztpraxis in Hergershausen final absichert, Vergabepraxis für weitere Grundstücke in Harreshausen, der Verbleib der Stadthalle in städtischer Trägerschaft, das alles ist gut geregelt. Auch das Kindergartenjahr 2017/18 ist dank den Beschlüssen zu den Satzungen nun auf gutem Weg, auch wenn die Reduktion von Flexibilität und die Anpassung der Gebühren niemandem gefällt. Die jetzige Regelung gemeinsam mit Eltern und ASB erarbeitet ist sicher ein tragfähiger Kompromiss.

Und dann haben wir zum 01. Mai das Schwimmbad der Nutzung durch unsere Bürgerinnen und Bürger übergeben. Mit 21,5 Grad am Montagmorgen war es ein gutes Anschwimmen, wir haben viele Dauerkarten verkauft, und auch, wenn die Luft noch nachlegen darf, ist das Schwimmbad einsatzbereit. Um das zweite Fußballtor wieder aufzustellen, fehlt noch ein Fangzaun, die Zaunpfosten konnten wir aber schon setzen, schweres Gerät ist zur Vollendung nicht mehr nötig.

Und auch wenn das Wetter die vielen tollen Vereinsfeste etwas ausgebremst hat, so war der Regen doch für Garten und Landwirtschaft und für den Wald sehr wichtig. Danke für das Engagement allen, die in allen Stadtteilen den 1. Mai so angebotsreich gestaltet haben.

Am kommenden Sonntag ist Frühlingsmarkt in Bouxwiller, und in unserer Partnerstadt Lichtentanne hat Tino Obst die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters übernommen. Bewährtes und Neues also auch dort.

Im Rathaus sind derzeit diverse Decken offen, Böden abgedeckt und die Handwerker tummeln sich, trotz Umbau zum Brandschutz: der Service für Sie geht weiter.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus der Baustelle Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 20.04.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach dem letzten Wochenende hatten wir die Sonne des Ostermarktes noch im Gedächtnis, am Dienstag fassen die Dachrinnen die Hagelkörner nicht mehr. Der April wird seinem Ruf gerecht und macht, was er will.

Da kommt das Thema „warmes Badewasser im Schwimmbad“ gerade recht. Die Reinigung der Becken ist abgeschlossen, das frische Wasser eingefüllt und nun wird die Chemie einjustiert. Hoffentlich am Donnerstag entscheiden dann unsere Stadtverordneten, dass das Wasser doch angewärmt werden darf. Ein kaltes Becken würde weniger Besucher und damit weniger Eintrittsgelder mit sich bringen, aber auch Sponsoren möchten natürlich ein volles Bad viel lieber unterstützen. Der Förderverein hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um eine entsprechende Gegenfinanzierung zu gewährleisten.

Viele haben in den vergangenen Tagen ihre Gärten in den Frühling versetzt, am Karfreitag die Angebote der Angler genutzt und frischen Fisch genossen oder die ersten Spargel auf den Teller gelegt. Das Osterfest als höchstes christliches Fest im Jahr liegt hinter uns, die Schulen sind wieder Ziel der Schülerinnen und Schüler, und während viele bereits dem nächsten langen Wochenende entgegenfiebern, sind bei machen noch die Aufräumarbeiten nach Ostern und Ferien im Gange.

Würdig verabschiedet haben wir in der vergangenen Woche die Kollegin Inge Krauß. Sie hat als Bürgermeisterin von Stenn und Lichtentanne in Sachsen maßgeblich an der jüngsten deutschen Geschichte, der Wiedervereinigung mitgeschrieben. Aus der Patenschaft ist eine Partnerschaft und eine Freundschaft geworden. Nun sind unsere Städte offiziell verschwistert und im Bereich von Kultur und Jugend wollen wir gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister, Tino Obst, unsere Zusammenarbeit weiter vertiefen. Unsere Partnergemeinde Bouxwiller, mit der uns eine viel längere Geschichte verbindet, war am Ostermarkt zu Gast, und so verbinden unsere Freundschaften Menschen über Entfernungen und Grenzen hinweg.

Die Urkunde mit Lichtentanne wird wie schon die mit Bouxwiller nach der Sanierung im Rathaus einen passenden Platz im Sitzungssaal finden.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 30.03.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Uhren sind umgestellt, und die Eselsbrücke mit den Gartenmöbeln, die man VOR-holt, wenn die Uhr VOR-gestellt wird, trifft zu. Viele richten sich Balkon und Garten jetzt wieder her. Und wer morgens früh anfängt, dem zaubert die Natur schöne Bilder, wie hier der Sonnenaufgang über Harreshausen und den Lachewiesen.

Am Marktplatz sieht man dieser Tage die neuen Außentische des Restaurants, die gastfreundlich zum Verweilen einladen. Und auch im Eiscafé und an der Stadthalle ist ein Mittagstisch draußen wieder möglich.

Vor einer Woche war die Seite 2 gerade geschrieben, statt am Dienstag leider erst Mittwochmorgen gerade noch rechtzeitig zum Redaktionsschluss, die Magistratssitzung war gerade beendet, als die Nachricht von der Bombe einschlug, genau wie eine solche.

Der Krisenstab kommt zusammen und nimmt seine Arbeit auf. Planungen, Kommunikation, Ressourcenbeschaffung von Hallen über Busse, Betreuungszüge, Pressestelle und Bürgerinformation, all das wird in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft und professionell abgearbeitet. Die Krise wurde dann in Ruhe und Geduld gemeistert, Babenhausen rückt zusammen, am Ende des Tages eine positive Bilanz für alle Beteiligten. Wir geben im Jahr 2017 knapp 32.000€ für den Katastrophenschutz aus, um für solche Krisen gewappnet zu sein.

Und was war noch in unserer Stadt? Der Schwimmbadverein Harpertshausen hat auf seiner Jahreshauptversammlung den Vorstand für die kommenden Jahre voll besetzt. Im Feuerwehrstützpunkt fand der 200. Grundlehrgang statt, Langstadt beginnt das Jubeljahr zur 750 jährigen urkundlichen Erwähnung mit einem Familiennachmittag.

Und dann werde ich gefragt, welches denn mein liebster Stadtteil sei. Das scheint mir, als frage man Eltern, welches das liebste Kind sei. Jedes einzelne ist lieb und teuer, von einzigartigem Charakter, ein wertvolles Unikat mit besonderen Stärken, Ecken und Kanten. Und genauso sehe ich alle unsere sechs Stadtteile, geprägt von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Man muss sie einfach gern haben.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 16.03.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unverhofft kommt oft. Am vorletzten Dienstag war die Seite 2 geschrieben, danach ging es in der Stadtverordnetenversammlung um die Gründung der Erwerbsgesellschaft für das Kasernenareal, die ja mit riesiger Mehrheit zum Wohl der Stadt und zum Fortgang der Entwicklung beschlossen wurde. Schon am nächsten Tag verkündete dann unser Sozialminister die Räumung der HEAE in der Kaserne. Was ändert sich dadurch? Am Plan zur Entwicklung nichts, wir kümmern uns zeitnah um die große Fläche ohne HEAE und später dann um die HEAE Fläche. Der Zeitplan ändert sich, der Beginn für den zweiten Schritt rückt nun allerdings deutlich näher.

Schauen wir international. Während die Wahlen in den Niederlanden Zeichen setzen und der Ton zwischen den europäischen Staaten und der Türkei schärfer wird, sehen wir Zusammenarbeit bei uns ganz anders. Die Feuerwehr in Sickenhofen hat eine neue Kameradin aus Griechenland. Sie arbeitet mit den Kameraden Hand in Hand, während das Erlernen der deutschen Sprache im laufenden Tagesablauf passiert, ist vorrübergehend Englisch das Bindeglied.

Und ein anderes Bindeglied ist derzeit „vorübergehend geschlossen“. Während nämlich die Anbindung des Wohnbaugebiets Lachewiesen II an die Bürgermeister-Willand-Straße gebaut wird, auch mit Kanalanschluss, ist der Radweg hinter der von-Stephan-Straße ebenso unbenutzbar wie der Wirtschaftsweg nach Harreshausen. Ausweichmöglichkeiten bestehen hier entlang der Lache oder der Harreshäuser Allee. Bei gutem Wetter kann man am Ende der Potsdamer Straße noch quer über einen nicht asphaltierten Wirtschaftsweg querfahren, der aber bei Nässe unangenehm zu nutzen ist.

Auch in der Bummelgass sind Straßenarbeiten erforderlich. Hier wird an der Gasleitung gearbeitet.

Für die laut Beschluss der Stadtverordneten geschlossenen Hallen in Hergershausen und Sickenhofen ist eine zeitnahe Lösung in Sicht, damit zumindest die Vereine im Tagesgeschäft mit kleiner Besetzung die Räume wieder nutzen können, während für größere Personenzahlen weitere Maßnahmen geplant und durchgeführt werden können. Dazu bedarf es eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag 23.3.17.

Für die Eröffnung des Schwimmbades in der Saison 2017 werden schon Vorbereitungen getroffen. Das Bad wird aus dem Winterschlaf geholt, Reinigung und Vorbereitungen der Technik finden statt, und wegen der Aufgabe der ISDN Technologie in Deutschland werden wir eine neue Telefonanlage und eine neue Kopplung der Alarmanlage einrichten. Dieses Projekt ist auf gutem Weg. Allerdings hofft der Förderverein auf weitere Mitglieder, von 3000 Unterschriften sind bislang nur sehr wenige auch Mitglied geworden. Auf http://schwimmbad.babenhausen.de können Sie dem Förderverein beitreten.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke