Kolumne vom 14.01.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein letztes Mal darf ich Ihnen heute als Ihr Bürgermeister aus dem Rathaus berichten. Wenn Sie diese BZ in Händen halten, steht meine Verabschiedung und die Vereidigung meines Nachfolgers in Corona-bedingt sehr kleinem Kreis an.

Mit Jahresabschluss haben wir in Babenhausen über 2,5 Millionen vorwiegend jungen Menschen eine Freude gemacht und eine Musik-Video Produktion unterstützt. Zum Jahresbeginn ist eine Corona –Testeinrichtung in Babenhausen etabliert, was auch der älteren Generation Sicherheit verschafft und Besuche und Miteinander etwas sicherer gestaltet.

Das Wahlamt ist nach der Bürgermeisterwahl nun mit den Vorbereitungen der Kommunalwahl am 14. März befasst. Auch hier stehen diverse Arbeiten an, unter den aktuellen Corona-Bedingungen eine ordnungsgemäße und sichere Wahl zu gewährleisten, auch in Abstimmung mit den Wahlämtern der anderen Kommunen.

Die Amtsübergabe an den neu gewählten Bürgermeister geht geordnet von statten, hier sind keine skandalträchtigen Verfahren wie in Amerika zu vermelden. Stattdessen wir in gutem demokratischen Gebaren miteinander gearbeitet, wie es sich gehört.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass ich gern und mit großem Elan Bürgermeister dieser Stadt war. Für Babenhausen zu arbeiten, Weichen zu stellen, Menschen in Kontakt zu bringen, neuen Ideen Raum zu verschaffen und für Sie alle nach besten Kräften zu agieren, hat auch bei Gegenwind viel Freude bereitet. Für jede Unterstützung in der Vergangenheit bin ich dankbar und bitte Sie, diese auch meinem demokratisch gewählten Nachfolger angedeihen zu lassen.

Als IT-Mensch meiner Generation ist „Per Anhalter durch die Galaxis“ sicherlich ein Standartwerk. Ich hatte die große Freude und Ehre, seinen Verfasser Douglas Adams tatsächlich zu treffen, einen brillanten Kopf, der leider viel zu früh von uns ging. In diesem Sinne schließe ich meine letzte Information mit dem letzten Gruß der Delfine: „so long and thanks for all the fish“

Herzliche Grüße aus dem Rathaus, Ihr Bürgermeister zu sein war mir eine Freude und eine Ehre, bleiben Sie gesund und optimistisch,

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 07.01.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich wünsche Ihnen gemeinsam mit allen Kollegen ein frohes neues Jahr 2021, das Ihnen vor allem Gesundheit bescheren möge.

Während es über die Weihnachtsfeiertage ruhig blieb, waren an Sylvester viele – aber nicht alle – diszipliniert. Die Polizei musste dann leider auch in Babenhausen einschreiten, weil einige Wenige meinten, ihren Spaßfaktor über das Gemeinwohl stellen zu müssen. Die Notaufnahmen und die Feuerwehren konnten aber über einen vergleichsweise sehr ruhigen Jahreswechsel berichten. Weder Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Böllern noch übermäßigen Alkoholkonsum mit entsprechenden Folgeverletzungen haben das Gesundheitssystem wie in anderen Jahren über Gebühr belastet. Es war eben nicht „same procedure as last year“, wenn der Silvesterklassiker sich auch in kleiner Runde großer Beliebtheit erfreut.

Vor Weihnachten ergab sich eine spannende Aktion im historischen Teil unserer Kaserne. Der Rapper „Apache 207“ wollte zum Abschluss eines Jahres ohne Life-Konzerte noch einen musikalischen Neujahrsgruß in Form eines Musikvideos an seine Fans schicken.

Ein aufwendiges Verfahren zur Genehmigung dieser Aktion konnte erfolgreich durchlaufen werden, Stadt, Landkreis und Regierungspräsidium wurden eingebunden. Ein überzeugendes Hygienekonzept wurde vorgelegt und dann zwischen Weihnachten und Silvester umgesetzt. Hier waren auch im Bereich Pyrotechnik echte Profis am Werk, sodass die Dreharbeiten ohne jeden Zwischenfall abgewickelt werden konnten. Dabei wurden alle Beteiligten isoliert und wiederholt getestet. Doch nicht nur die Fans, auch das lokale Gastronomiegewerbe und die Hotellerie konnten zum Jahreswechsel nochmal aktiv werden, ging es doch hier für die Beteiligten um gewerblichen Einsatz.

Um entsprechende Rechtssicherheit für die Kommunalwahl im März sicherzustellen, waren neben den Notdiensten für Standesamt und Einwohnermeldeamt auch das Wahlamt im Rathaus besetzt. Natürlich hat auch die Ordnungspolizei ebenso wie die Polizeikollegen des Landes Dienst getan.

Das ist ein guter Zeitpunkt, allen zu danken, die über den Jahreswechsel für uns da waren, ob im Gesundheitssektor, im Brand- und Katastrophenschutz, in den Impfzentren oder in der Ver- und Entsorgung. Herzlichen Dank für den Einsatz.

Wie es nun mit dem Lockdown weitergeht, ist beim Schreiben dieser Zeilen noch offen. Wohl ab dem 12.01. wird es den impfberechtigten Personenkreisen möglich sein, Termine in den Impfzentren zu vereinbaren. Der Landkreis wird tagesaktuell informieren, bislang kann die Telefonhotline 116117 aber noch keine Termine vergeben, bitte gedulden Sie sich noch. Auch die Betreuung in den Kitas und die Arbeitsweisen der Schulen sind noch nicht geklärt. Die Infektionszahlen zeigen aber bislang keine klare Besserung, sodass wir gerade zu Beginn des Jahres standhaft bleiben müssen. In Teilen der Republik ist auf Grund der hohen Todeszahlen das Bestattungswesen bereits nicht mehr in der Lage, Abschiede zeitnah, ortsnah und würdig zu gestalten, und auch die Belegungszahlen der Intensivstationen zeigen, dass wir unsere Reserven anbrechen müssen. Das wollten wir von Anfang an vermeiden, leider ist das nur bedingt gelungen.

So beginnt das Jahr mit Einschränkungen, die wir aber sicher viel besser ertragen können als manch andere. Es ist eben besser, im Januar als Kind in Deutschland zu leben als im Jemen. Dieses Bild vor Augen ertragen wir unsere Situation sicher gelassener.

Viele Grüße aus dem Rathaus und frisch auf in ein neues Jahr.

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 23.12.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nachdem der Haushaltsentwurf beschlossen wurde, sind die letzten Anträge einzuarbeiten, um das Zahlenwerk dann der Kommunalaufsicht vorlegen zu können. Schön, das trotz Corona dieser Meilenstein erreicht werden konnte, hält es die vorläufige Haushaltsführung zum Jahresbeginn doch kurz.

Die Zahlen der Corona-Pandemie und Ihr Fortschreiten, die Stilblüten, die der Versuch weniger Einzelner im Aushebeln oder im Schlupflöcher suchen hervorbringen, verheißen nichts Gutes und bedürfen um so mehr des Engagements der Vernünftigen. Es geht hier um Leben und Gesundheit, nicht um das Umgehen eines „Knöllchens“ für falsches Parken!

Aktuelle Informationen inklusive der Zahlen für Babenhausen gibt es auf http://ladadi.de . Eine Spiegelung, Wiederholung auf http://babenhausen.de ist zur Aktualität wenig zielführend, wenn keine Pressestelle diese Synchronität gewährleisten kann.

Im Jahresendgeschäft schließen wir die letzten Projekte ab. Der Ankauf der Flächen für den Schulsport kann endlich vollendet werden, letzte Rechnungen werden gestellt oder bezahlt, der Jahresabschluss vorbereitet. Der Bauhof aktualisiert die entsprechenden Bereitschaftspläne für den Fall von Schnee und Eis zur Straßenräumung, auch wenn weniger Menschen unterwegs sind.

Für die Festtage kommen wir mit der nächtlichen Ausgangssperre sicher klar. Und auch im Nachgang wird sich das hoffentlich eingeschränkte Geschehen auf die Tageszeit konzentrieren. Die Lieferdienste für Speisen sind ja beruflich unterwegs, Abholen geht dann nur noch bis 21:00 Uhr.

Das Jahr begann mit einem Bombenfund in Harreshausen und ohne Zeit zum Durchatmen mit einer Sturmsituation, die Feuerwehr und Bauhof sowie die Stadtverwaltung gefordert hat, um dann direkt in die Pandemie überzuwechseln. Die finanzielle Situation ist mit Corona und den von Continental geplanten Maßnahmen nur komplexer geworden. Es war ein anspruchsvolles, forderndes Jahr. Gemeinsam haben wir die Herausforderungen angenommen und gemeistert, so gut es ging – darauf können wir stolz sein.

Jetzt gilt es, in kleinem – am besten im familiären – Kreis herunterzufahren, sich auf den Geist der Weihnacht einzulassen und mit Zuversicht und Mut in ein neues Jahr aufzubrechen. Auf uns alle warten große Aufgaben, für jeden Einzelnen und als Gemeinschaft aller Bürger*innen unserer Stadt. Die Gewerbetreibenden, vor allem die Gastronomie, die Vereine, unsere Familie, Freunde und Nachbarn können an vielen Stellen eine kleine oder große Hilfe gebrauchen, von kleinen Gesten bis zu echtem Anpacken wird uns 2021 als Gemeinschaft fordern, aber auch zusammenschweißen.

So wünsche ich Ihnen gemeinsam mit all meinen Kollegen, den Stadträten, dem designierten Nachfolger ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und einen ruhigen Übergang in ein hoffentlich gesundes neues Jahr 2021 für Sie und all Ihre Lieben.

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 26.11.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell stehen im Bereich der Mobilität verschiedene Themen an. Hinweise auf Regelungen und Wünsche zu Radverkehr in Fahrradabstellplätze in der Bummelgasse sind ebenso wie E-Lastenräder-Nutzung nicht nur in den Kaisergärten im Gespräch, außerdem Maßnahmen unserer DaDiNa als ÖPNV-Träger zur Mobilität und neuen Konzepten im Ostkreis.

Unsere Sozialstation hat trotz Corona den Jahresabschluss 2019 vorgestellt. Ein leichtes Plus ist erneut zu vermelden. Leider ist absehbar, dass die Corona-Situation unsere Unterstützungsgruppe für von Demenz in der Familie („die Brücke“) derzeit nicht funktionieren kann. Für die Zukunft muss die aktuelle Herangehensweise überdacht werden.

Auch die Steuerungsgruppe für die Gemeinwesenarbeit sieht sich diversen Herausforderungen ausgesetzt, hier gilt es, das mögliche auch durchzuführen und sich auf die „nach-Corona-Zeit“ vorzubereiten.

Ein Blick zurück anlässlich der Baumpflanzung zu 725 Jahren Stadtrechte wurde von Heimat- und Geschichtsverein gegeben. Herr Wittenberger gab dem sehr begrenzten Teilnehmerkreis eine kurze aber prägnante Ausführung mit Blick in die entferntere Vergangenheit.

Gar nicht so weit in die Vergangenheit haben wir geschaut anlässlich der Kranzniederlegung am Volkstrauertag in Harreshausen, gerade jetzt, wo die Geburt der Rechtsprechung zum Völkerrecht mit den Nürnberger Prozessen wieder in den Blick rückt.

Trotz der Corona-Situation, die uns alle zu Vorsicht und Rücksicht anhält, gibt es ein anderes Virus, dass an der Grenze steht, daher unsere Vorbereitung zu Maßnahmen in Bezug auf die Afrikanische Schweinepest gemeinsam mit dem Landkreis, aber auch im Schulterschluss mit den umliegenden Gemeinden.

Die Verwaltung hat einen Haushaltsentwurf für 2021 erarbeitet, der im Magistrat abgesprochen wurde und in der nächsten Stadtverordnetenversammlung in die Diskussion und Beschlussfassung eingebracht wird. Mit Sonderregelungen zu Corona wird ein Genehmigungsfähiger Haushalt möglich sein, allerdings sind rosige Zeiten nach wie vor fern, durch die seit 2016 stabile Grundsteuer sind insgesamt 3.000.000 € nicht vereinnahmt worden, daher sind keine Polster mehr vorhanden, die in schwierigen Zeiten so wichtig wären.

Zum guten Schluss noch die Nachricht, dass ein historisches Fachwerkgebäude in Babenhausen einen Preis für Denkmalschutz erhalten wird. Eine Feierstunde muss auch hier auf später verschoben werden, die Freude jetzt ist aber ungebrochen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus,

Ihr Achim Knoke

Kolume vom 19.11.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während diese Zeilen entstehen, sprechen Bundeskanzlerin und Ministerpräsident*innen über die weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Folgen der Pandemie. Bei den hohen Zahlen ist mit Lockerung nicht zu rechnen, es wird wohl auf eine zusätzliche Verschärfung hinauslaufen, damit unsere bisherigen Bemühungen nicht vergebens waren.

Für uns bedeutet das neben Prüfungen, ob wir dem Schul- und Betreuungsbetrieb mit zusätzlichen Räumen unter die Arme greifen können eben auch den Verzicht auf vielerlei Kontakte, Jubilaren wird weiter telefonisch gratuliert, Kontakte auf das absolut notwendigste reduziert bleiben.

Die Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag wurden im Stillen und in kleinster Runde durchgeführt. Das Gedenken an die Opfer von Gewalt bedarf nicht mehr dem Blick in die weitere Vergangenheit und aus Schlachtfelder außerhalb Deutschlands in die Ferne. Akte des Terrors nicht nur in Frankreich, auch in Kassel, Berlin oder Hanau machen und deutlich, dass der Gewalt kein Millimeter Boden gewährt werden darf. Die Würde des Menschen ist und bleibt unantastbar.

Unsere Schüler*innen haben in den vergangenen Jahren den Volkstrauertag auch genutzt, um Gelder für das Erinnern zu sammeln. Hier ist dieses Jahr auch aus Pandemie-Gründen eine neue Form im Gange, engagierte junge Menschen werden Ihnen Post in den Briefkasten werfen, eine freundliche Geste – ein Lächeln, ein Winken durchs Fenster oder ein kleines „Danke“ verbunden mit einer Unterstützung im Nachgang hilft sicher, die Bereitschaft für Engagement in der jungen Generation zu stärken. Helfen Sie gern mit.

In der Innenstadt ist die Weihnachtsbeleuchtung wieder aufgehängt, den fleißigen Händen ein herzliches Dankeschön, dass unsere Stadt zum Advent wieder in weihnachtliche Stimmung eintaucht. Auch wenn die Beschränkungen uns vieles Abverlangen und manches auferlegen, wir alle werden Wege finden, uns auf Weihnachten vorzubereiten und hoffentlich ein Weihnachtsfest erleben, das ab von Weihnachtsmärkten und Glühwein mehr zu bieten hat, als eine Geburt in einem kalten Stall. Gedenken wir des Ursprungs und feiern wir dieses Fest als Familienfest in genau diesem Kreis so gut wir können. Das wünsche ich schon jetzt in der Vorbereitung allen. Wenn neben gehortetem Toilettenpapier noch Mehl da ist, backen Sie doch mal gemeinsam Plätzchen oder wagen Sie sich in Ermangelung des Restaurantbesuchs vielleicht mal wieder an ein großelterliches Rezept zu den Festtagen, die in der Erinnerung an die Kinderzeit noch präsent ist. Und wenn das so gar nicht klappen will: Babenhausens Gastronomie liefert auch hier Tolles nach Hause oder zum Abholen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 12.11.20

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sand, Kies, Flussläufe und Auen – alles hat sein für und wider. Der sandige Grund an der Gersprenz hat nun auch an der Stadtmühle zu Setzrissen geführt, die am Stuhllager und dem Technikraum erhöhte Aufmerksamkeit fordern.

Gute Nachrichten für unsere Feuerwehr und die Finanzen, der Landkreis bezuschusst das TLF4000 mit 56.250 €, das Geld wird zeitnah fließen und zum Jahresende noch die Liquidität stützen. Der Fördermittelbescheid zur grundhaften Erneuerung der Ziegelhüttenstraße in Höhe von 765.000 € ist auch eingegangen, das erleichtert die Planungen der kommenden Haushalte. Leider haben die mutwilligen Beschädigungen von Straßenbeleuchtung entlang des Schwanenwegs völlig unnötig ca. 16.000 € auf die Rechnung gebracht.

Für die Konversion wird weiter am Mobilitätskonzept der Kaisergärten auch in Verbindung mit der Reststadt gearbeitet, hier sind einige sehr interessante Ideen in der Prüfung.

Und auch das nächste Bauprojekt Kita Hergershausen ist in der finalen Klärung für die Ausschreibung. Ein entsprechender Stadtverordnetenbeschluss hat den Weg dafür freigemacht. Mit den vielen Bauvorhaben der unterschiedlichen Akteure, die auch Gewerbesteuer ermöglichen sollen, dürfen aber Infrastrukturprojekte wie der Neubau der Feuerwehr West nicht hinten runterfallen. Die Stadtplanung braucht hier dringend Verstärkung. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt, trotzdem sollten wir hier im Stellenplan nachbessern und die Möglichkeit schaffen, wichtige Projekte auch durchzuführen. Nicht verbaute Stadtumbaufördermittel mussten wir leider zurückzahlen.

Die Corona-Zahlen gehen weiter hoch, es dauert, bis die neuen Bestimmungen ihre Wirkung entfalten. Die Einschläge kommen näher, auch bei uns. Wir suchen nach Wegen, zum einen auf die sich teilweise täglich ändernden Bestimmungen zu reagieren, zum anderen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie der Gastronomie unter die Arme zu greifen. Auch, wenn das Angebot an Speisen und Getränken derzeit begrenzt ist, lade ich Sie herzlich zu einem Spaziergang durch die Bummelgasse ein. Schauen Sie mal rein, am besten erst beim Optiker, damit Sie scharf sehen, dann im Dessousladen, zum scharf aussehen. Intellektuell trägt die Auslese bei, und weil Essen Leib und Seele zusammenhält, ist das Mitnehm-Angebot der Gastronomie sehr geeignet. Diesbezüglich hat die entega drei Gastronomen eine Teststellung e-Auto bereitgestellt, um den Lieferservice zu stärken. Danke nach Darmstadt.

Die dunkle Jahreszeit macht es mit Corona angeblich besonders schwer, die Stimmung oben zu halten. Ich finde gerade jetzt ist das gemütliche Heim am Abend mit heißem Kakao, einer Kerze, die vielleicht auch den Nachbarn durchs Fenster auffällt, gemeinsames backen und verschenken eine willkommene Gelegenheit, sich und anderen eine Freude zu machen. Probieren Sie es mal aus. 500g mehr Plätzchenteig, ein kleines Tütchen für die Nachbarn, corona-sicher vor die Tür gelegt oder über den Zaun gegeben, ist doch eine schöne Geste. Babenhausen hält zusammen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Corona-Einzelfall an der Joachim-Schumann-Schule

Babenhausen – An der Joachim-Schumann-Schule in Babenhausen wurde ein Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet. In einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz mit dem Gesundheitsamt, dem Staatlichen Schulamt, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Babenhausens Bürgermeister Joachim Knoke sowie Schuldirektor Rainer Becker wurde über das weitere Vorgehen beraten.

Da die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts noch nicht abgeschlossen ist, bleibt die gesamte Jahrgangsstufe 9 sowie die betroffenen Lehrkräfte der Joachim-Schumann-Schule am morgigen Freitag, 25. September, vorsorglich zu Hause. Alle Betroffenen werden in Kürze individuell durch die Teams des Gesundheitsamts kontaktiert und über ihre Quarantänedauer informiert. Sofern sie jünger als 12 Jahre sind, gilt auch für Geschwisterkinder von Kontaktpersonen per Landesverordnung ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und für Schulen. 

Bisher deuten alle Anzeichen darauf hin, dass die Ansteckung außerhalb des Schulbetriebs erfolgte. Ein Ausbruchsgeschehen liegt nach aktuellem Stand nicht vor. „Obwohl sie nur eine vorübergehende Maßnahme ist, bedeutet eine Quarantäne immer zusätzlichen Stress für die betroffenen Jugendlichen, ihre Eltern und ihre Lehrer“, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas. „Wir wünschen allen für diese Zeit Gesundheit, gute Nerven und die notwendige Portion Geduld.“ Bürgermeister Knoke fügt hinzu: „Es ist und bleibt wichtig, auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten und nicht nachzulassen. Babenhausen wird auch diese Herausforderung im solidarischen Zusammenschluss nach Kräften meistern! Wir halten zusammen.”

Kolumne vom 10.09.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am heutigen Donnerstag zeigt Babenhausen Flagge für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Continental, ein Auto-Korso wird erneut auf die Brisanz der Pläne hinweisen und klar und deutlich machen: „Wir wollen, das Conti bleibt!“ Dabei sind Verkehrsbehinderungen wahrscheinlich, bitte haben Sie Verständnis, wenn es etwas länger dauert – vielleicht haben Sie sich spontan angeschlossen?

Die gesperrte Brücke zwischen Harreshausen und Stockstadt im Wald wir nun abgerissen, der Auftrag geht nach Obertshausen, bleibt also in der Region.

Am Sonntag den 13. September sehen wir uns hoffentlich unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsauflagen zum Matinee-Konzert unseres Blasorchesters im Schwanengraben.

Ich weise noch auf die Umfrage zum Verkehr in der Bummelgasse hin, die über http://blogs.babenhausen.de  online ausgefüllt werden kann, es ist nur ein Klick, bitte nehmen Sie Teil, Ihre Meinung ist wichtig.

Am Ostring vor der Seniorenzentrum haben erneut unbekannte den Tisch zerstört, man kann sich nur noch ohne Tisch gegenüber sitzen. Eine Reparatur ist nicht mehr möglich und im Zuge der Haushaltssperre bleibt leider nur der traurige Entfall des Tisches unter Beseitigung von Gefahrenstellen übrig.

Wir weisen noch auf die Kampagne „Heimat shoppen“ hin. Gemeinsam mit anderen Kommunen und unserem Gewerbeverein werden durch unterschiedliche Aktionen die Innenstädte gefördert, Wege verkürzt, Arbeit und Ausbildung gesichert.

Viele Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund, gelassen und auf Abstand, einen schönen Sommer weiterhin.

Ihr Achim Knoke

Frühschwimmer-Dauerkarte

Für das Freibad gibt es nun eine Frühscwimmer-Dauerkarte. Sie gilt bis zum Saisonende von 9:05 bis 11:00 Uhr. Damit wollen wir das regelmäßige Schwimmen preislich nocheinmal besser gestalten und die Randzeiten beleben, ohne in den Hochzeiten Plätze zu belegen. Sollte bereits morgens das Bad mit regulären Karten voll belegt sein, ist ein Zutritt mit der günstigen Dauerkarte leider nicht möglich. Sollte dieser Fall eintreten, so bitten wir um Verständnis, dass wir in Corona-Zeiten einen möglichst guten Ausgleich aller Interessen erzeilen wollen, aber nicht allen zu 100% gerecht werden können.

Kolumne vom 21. Juli 2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wie uns der Landkreis mitgeteilt hat, ist mit Erlass vom 25. Mai 2020 des Hessischen Kultusministeriums die Bachwiesenschule in Hergershausen in den Pakt für den Nachmittag aufgenommen.

Damit sind jetzt nach der Schule im Kirchgarten, der Edward-Flanagan-Schule und der Markwaldschule alle Grundschulen und die Grundstufe der Förderschule in unserer Kommune im Landesprogramm „Pakt für den Nachmittag“ integriert. Babenhausen gehört damit zu einer der ersten Kommunen im Landkreis, in der alle in Frage kommenden Schulen den Ganztag in der als pädagogisch sinnvoll erachteten Weise umsetzen. Eine Magistratsvorlage zu dem Thema befindet sich in Arbeit.

Trotz bürokratischer Anfangsschwierigkeiten hat sich der Schwimmbad- Kartenverkauf im Rathaus etabliert und die Bürger bedanken sich bei den Kolleginnen für den Service im Rathaus.

Am Sonntag war der lange Familien-Nachmittag erstmalig ausverkauft. Es hat sich gezeigt, dass die Schwimmbecken durchaus noch einige Besucher mehr verkraften können. Der Knackpunkt ist der Zugang zum Bad. Dort wird inzwischen an zwei Stellen parallel kontrolliert. Leider ist das linke Drehkreuz nicht einfach so automatisierbar, es hat über den Winter einen mechanischen Schaden erlitten. Der Magistrat beriet am gestrigen Mittwoch, evtl. gibt es bereits heute neue Informationen auf http://schwimmbad.babenhausen.de

Im Buchungstool war eine Reduzierung von Plätzen am Donnerstagabend zu sehen. Hier trainiert die DLRG ihre Fähigkeiten für die wichtige Rettung, darauf nehmen wir natürlich Rücksicht.

Entlang der Justus-Arnold-Straße sind einige Häuser saniert und eines im Zuge der Innenraumverdichtung neu gebaut worden. Kleine Behinderungen im Verkehrsfluss gehören bald der Vergangenheit an. Auch an der Schule und im Baugebiet in Harreshausen sind Fortschritte sichtbar. Dagegen ist an der Kaserne der alte Wohnblock 4534 gefallen, dessen Abriss schon geraume Zeit an- und feststand. Direkt daneben die 4586 – wohl das ehemalige Pfadfinderheim – ist schon geraume Zeit niedergelegt.

Ein Modell der Kaserne war zur Offenlage im Rathaus ausgestellt. Mit Ende der Frist verbringen wir es nun in das Foyer der Stadthalle, wo es von außen durch das Fenster betrachtet werden kann. Wir bedanken uns beim Hersteller für die großzügige Verlängerung der Leihgabe bis in den September hinein. Schauen Sie gern mal hin.

Sommerliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund, gelassen und kreativ,

Ihr Achim Knoke