Auch der LaDaDi schließt sich den gemeinsamen regionalen Maßnahmen gegen Corona im Rhein-Main-Gebiet an

Die kreisfreien Städte und Landkreise im Rhein-Main-Gebiet Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach, Darmstadt, der Kreis Groß-Gerau die Landkreise Main-Kinzig, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Hochtaunus und Offenbach haben sich am Donnerstag (15.) auf gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus festgelegt, wenn die Inzidenz auf über 35 steigt. In allen genannten Städten und Landkreisen liegt die Inzidenz derzeit weit über 35, teilweise sogar über der kritischen Marke von 70.

Die Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg lag am Freitag (16.) bei 30. Der Kreis hat derzeit in der Rhein-Main-Region noch nicht die 35er-Marke überschritten. Dennoch wird sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg ebenfalls den Maßnahmen anschließen, die bereits in den anderen Kreisen und Städten ab einer Inzidenz von 35 gelten. „Das Virus macht vor den Kreisgrenzen nicht halt. Auch wir werden uns einer höheren Inzidenz annähern und deshalb ist es wichtig, dass wir schon jetzt die Maßnahmen, die gestern von unseren Nachbarkreisen und Nachbarstädten getroffen wurden, umsetzen. Wir liegen inmitten der Rhein-Main-Region und es kann und darf kein Flickenteppich entstehen. Die Menschen brauchen einheitliche Regeln. Die Maßnahmen, die auch wir jetzt ergreifen, sind präventiv. Es gibt zwischen den Landkreisen und den Städten keine Grenzen. Durch Arbeit, Schule und Familie mischen sich die Menschen, verlassen ihre Stadt oder ihren Kreis. Deshalb ist es wichtig, dass innerhalb unserer Region, auch wenn bei uns die Inzidenz derzeit noch nicht bei über 35 liegt, einheitliche Regeln gelten“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. Der Leiter des Verwaltungsstabes Rainer Leiß ergänzt: „Wir waren in die Gespräche, die gestern zwischen den Städten und Kreisen in der Rhein-Main-Region stattgefunden haben, nicht eingebunden, weil bei uns die Inzidenz noch keine kritischen Werte erreicht hat. Die Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg lag am Donnerstag (15.) bei 28. Wir haben uns dazu entschieden, die nachfolgenden Maßnahmen bereits jetzt vorsorglich anzuordnen.“
 
Ab Montag, 19. Oktober, gelten folgende zwischen dem Gesundheitsamt und dem Verwaltungsstab abgestimmte Maßnahmen:
 

  • Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien
  • Schulsport für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien nur kontaktlos und im Freien. Für Grundschulen Schulsport in diesem Zeitraum kontaktlos
  • Profisportveranstaltungen finden ab einer Inzidenz von 35 entsprechend des Beschlusses des Bundeskanzleramtes und der Chef/innen der Staatskanzleien ohne Zuschauer/innen statt. Im Amateursport sind ab einer Inzidenz von 35 ebenfalls keine Zuschauer/innen zugelassen. Ausgenommen davon sind jeweils eine erziehungsberechtigte Person pro minderjährigem Teilnehmenden sowie die Trainer/innen und Betreuer/innen
  • Ab einer Inzidenz von 50 gilt folgende Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen: maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen pro Besuch

Eine Sperrstunde in der Gastronomie sowie ein Alkoholverkaufsverbot in der Zeit von 23 bis 6 Uhr ist in Vorbereitung und wird von der Entwicklung der Inzidenz abhängig gemacht.

 „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ich appelliere nochmals eindringlich an alle, die AHA-Regeln einzuhalten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske; und an die App und das Lüften zu denken. Ich bitte alle, sich gut zu überlegen, ob die Familienfeier, das Treffen mit Freunden, der Besuch einer Veranstaltung oder die Teilnahme an einer Sitzung sein müssen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas.

Mädelsabend* – Schmuck aus Speckstein

Am vergangenen Freitag lud die Kinder- und Jugendförderung endlich wieder zum „Mädelsabend*“ ein. Unter dem Motto „Schmuck aus Speckstein“ konnten sich alle Teilnehmerinnen kreativ ausleben. So entstanden viele unterschiedliche Anhänger für Ketten und Armbänder. Um die Schmuckstücke in die gewünschte Form zu bringen wurden die Steine mit Raspeln und Feilen bearbeitet. Mit Schleifpapier wurden dann noch feine Korrekturen vorgenommen. Verziert wurden die einzigartigen Schmuckstücke nach der Politur mit Schmuckdrähten und Gravuren. Am Ende konnte jedes Mädchen eine individuelle Schmuckkollektion mit nach Hause nehmen und stolz präsentieren.  

Kolumne vom 15.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
es sind einige Fahrzeuge unterwegs, die Mutterboden vom Akazienhof in Senken auf Babenhäuser Feldern verbringen. Damit kann diese wichtige Ressource auch in Zukunft genutzt werden, dies ist allerdings mit vorübergehendem Schwerverkehr verbunden. Dabei kommt oft die Frage, ob die Ziegelhüttenstraße dafür überhaupt ausgelegt sei – um es vorweg zu nehmen: ja, ist sie. Dient sie doch dem Andienungsverkehr des Gebietes „In den Steinäckern“ wurde sie seinerzeit entsprechend ausgebaut. Wir wissen, die Straße ist in schlechtem Zustand, die Kanäle im Untergrund auch. Die Ertüchtigung ist schon in Planung, da die Lebenszeit einer auch für Schwerlastverkehr vorgesehenen (und genutzten) Straße eben begrenzt ist.
Ein Gutachten zur Innenentwicklung stellt in allen sechs Stadtteilen noch Potential an ungenutzten Bauplätzen und an Möglichkeiten zur Nachverdichtung fest. Und gerade hier hat sich in den vergangenen Jahren im Zuge des sparsamen Umgangs mit Flächen auch einiges getan – auch wenn es immer noch etwas mehr sein könnte.
Wie in den vergangenen Jahren in Hergershausen und Sickenhofen hat ein genaues Hinsehen zum Ende der Gewährleistungsfristen leider auch in Harreshausen dazu geführt, dass die Mehrzweckhalle nicht mehr uneingeschränkt als Versammlungsstätte genutzt werden kann. Übergangsweise wird eine eingeschränkte Nutzung möglich sein, bis die Probleme beseitigt sind, wir gehen hier eng abgestimmt mit den Nutzern der Räumlichkeiten vor, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten.
Der technische Brandschutz in der Erweiterung der Kita Kaisergärten gibt auch noch ein paar Nüsse zu knacken, hier sind Sachverständiger und Bauaufsicht in Kontakt, um die Genehmigungsprozesse zeitnah abzuschließen.
Im Internet kursiert ein Video eines Drohnenfluges über die Kaserne, in etwa 6 Minuten bekommt man von oben einen guten Ein- oder Überblick, wie viele Flächen bereits geräumt und entsiegelt wurden, wie viel Raum für Neues bereits entstanden ist. Die Abrissarbeiten werden zeitnah zum Ende kommen, neue Erschließungen können dann starten und das bereits neu belebte Gewerbegebiet ist ein gutes Beispiel für schnelle Entwicklung.
Ab Montag gelten neue Regeln in Bezug auf die steigenden Zahlen der Corona-Infektionen. In den Ballungszentren um uns herum steigen die Zahlen teilweise massiv an, wenige Unvorsichtige können große negative Effekte hervorrufen. Bund Land und Kommunen werfen sich dieser Entwicklung entgegen, in Offenbach unterstützt jetzt die Bundeswehr in der Organisation, steigende Zahlen in Frankfurt und Wiesbaden rufen uns alle zur Vorsicht auf. Aktuelles gibt es immer auch auf http://www.ladadi.de – Bitte bleiben Sie ruhig, gelassen und vorsichtig, AHA: „Abstand, Handhygiene, Alltagsmasken“ werden uns möglichst sicher durch den Winter bringen. Wir müssen nicht auf alles verzichten, sollten uns aber fragen: „Muss das jetzt sein? – Ist es das Risiko wert, dass uns oder anderen liebe Menschen in Gefahr gebracht werden?“ In Zeiten, in denen wir uns normalerweise heimelich aneinander kuscheln, sind liebgewonnene Gewohnheiten durchaus zu hinterfragen, damit wir Weihnachten in vielleicht kleinerer Runde aber gesund feiern können. Das wünsche ich uns allen.
 
Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,
Ihr Achim Knoke

“Neue” Coronamaßnahmen in Hessen

In einer Pressekonferenz am 12.10.2020 um 16 Uhr hat Ministerpräsident Volker Bouffier die “neuen” Coronamaßnahmen für Hessen vorgestellt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Private Feiern: Da diese immer wieder Herde von erheblichen Ausbruchsgeschehen waren und sind, werden private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung auf max. 50 Personen begrenzt. Für Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen dringend empfohlen.

Veranstaltungen/Kulturangebote: Für öffentliche Veranstaltungen gilt weiterhin eine Begrenzung auf 250 Personen. Voraussetzung ist das Vorliegen eines Hygienekonzeptes. Veranstaltungen mit mehr Personen, bedürfen einer zusätzlichen Genehmigung durch das örtliche Gesundheitsamt.

Die bisherige 3-Quadratmeter-Regelung bei Veranstaltungen oder Kulturangeboten wie Theater, Konzerten oder Kinos entfällt. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln (1,5 Meter Abstand, max. 10 Personen zusammen) wie bspw. in der Gastronomie. Auch in Schwimmbädern wird die 3-Quadratmeter-Regelung aufgehoben.

Bei Zusammenkünften von Seniorinnen und Senioren wurde die Teilnehmerzahl bislang gesondert begrenzt. Dies wird aufgehoben. Es gelten die gleichen Vorgaben wie bei anderen Zusammenkünften.

Für Clubs und Tanzlokale gelten künftig die gleichen Regeln wie für die Gastronomie. Das bedeutet, diese können wieder Gäste unter den geltenden Maßnahmen bewirten. Es gilt aber ein absolutes Tanzverbot. Dafür sind räumliche Vorkehrungen zu treffen. Die Öffnung muss durch das örtliche Gesundheitsamt genehmigt werden.

Gästelisten/Kontaktnachverfolgung: In der Vergangenheit hat sich bei Ausbruchsgeschehen gezeigt, dass falsche Angaben auf Gästelisten in der Gastronomie die Kontaktdatennachverfolgung erschwert haben. Deshalb soll die Angabe falscher Daten mit einem Bußgeld belegt werden.
Dementsprechend wird eine Pflicht der Gäste zur vollständigen und wahrheitsgemäßen Angabe der Daten zur Kontaktnachverfolgung in die Verordnung aufgenommen. Die Betreiber bzw. Veranstalter müssen die Angaben auf Plausibilität überprüfen. Dazu kann die Vorlage des Personalausweises bzw. Passes verlangt werden.

Auch Betreiber körpernaher Dienstleistungen wie bspw. Nagelstudios oder Friseure müssen zukünftig die Kontaktdaten ihrer Kundinnen und Kunden für eine mögliche Kontaktnachverfolgung erfassen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der beginnenden Erkältungszeit notwendig.

Die Verordnungen treten am Montag, 19. Oktober, in Kraft und gelten bis 31. Januar 2021.

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Landes.

Noch wenige Plätze beim Herbstferien-Special 2020:

Spannende Ausflüge für unvergessliche Ferien

In der zweiten Ferienwoche der Herbstferien bietet die städtische Kinder- und Jugendförderung auch in diesem Jahr wieder ein buntes und abenteuerliches Herbstferien-Special als Ferienbetreuungsprogramm an. Von Montag, 12.10. bis Freitag, 16.10.2020 bietet sich für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm, bei dem sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Das Herbstferienprogramm setzt sich auch in diesem Jahr aus fünf Tagesausflügen zusammen, die sowohl einzeln als auch im „Paket“ gebucht werden können.

Das spannende Programm beginnt am Montag, 12.10.2020 mit einem Ausflug ins „Bioversum Kranichstein“. In dem alten Jagdschloss befindet sich neben einem Naturmuseum auch das sogenannte Bioversum, in dem es viel Interessantes zu entdecken gibt. Wissenschaftliche Zusammenhänge in der Natur werden hier verständlich für Kinder erklärt. Im hauseigenen Freilandlabor wird die Gruppe unter dem Motto „Forschen, Spielen und Entdecken“ u.a. lernen, wie heimische Pflanzenarten bestimmt werden. Außerdem werden Lehmziegel hergestellt. Auch die heimische Tierwelt wird hier genauer unter die Lupe genommen. So wird nicht nur erkundet wo heimische Tiere ihre Verstecke angelegt haben, sondern auch genau „untersucht“, wie und wo sich die Tiere am Bachlauf ihre Lieblingsspeise organisieren. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 9:00 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 15:00 Uhr geplant.

Am Dienstag, 13.10.2020 geht es nach Klein-Auheim in den Wildtierpark „Alte Fasanerie“. Hier können viele unterschiedliche Tiere bestaunt werden; die Fasanerie lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Während einer Park-Rallye wird die Babenhäuser Gruppe die Fasanerie ganz genau erkunden. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:00 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 15:00 Uhr geplant.

Der darauffolgende Ausflug am Mittwoch, 14.10.2020 führt die Gruppe in den „Colorado-Park“, einen großen Abenteuerspielplatz, nach Frankfurt. Hier ist für jeden Abenteurer und Entdecker etwas dabei. Es kann getobt und gespielt werden, aber auch gehämmert, gesägt, gebaut oder geruht. Der Kreativität sind in diesem tollen „Abenteuerland“ keine Grenzen gesetzt. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:00 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 15:00 Uhr geplant.

Der Donnerstag, 15.10.2020 bietet ein sportliches Erlebnis, denn an diesem Tag geht es beim Klettern hoch hinaus. Geplant ist ein Ausflug in den alten Sandsteinsteinbruch nach Hainstadt im Odenwald.

Teilnehmen können Kinder ab acht Jahren. Zu Beginn gibt es eine Einführung in Kletter-, Sicherungs- und Knotentechniken, sodass sich dann jede/r an den Felsenwänden ausprobieren kann. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:45 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 16:00 Uhr geplant.

Für den krönenden Abschluss sorgt am Freitag, 16.10.2020 ein Ausflug zu den Alpakas des Babenhäuser „Lilienhofes“. Hier werden wir zu Beginn eine Einführung in Haltung, Pflege und das Leben der Alpakas erhalten. Anschließend werden wir die Tiere bei einer gemeinsamen Wanderung besser kennenlernen. Zum Abschluss werden die Tiere wieder zurück in den Stall gebracht und können gefüttert, gestreichelt und bestaunt werden. Nach einer kurzen Rast, machen wir uns zum Abschluss der spannenden Ferienwoche noch einmal auf den Weg zu einem Spielplatz. Treffpunkt für diesen Ausflug ist um 10:15 Uhr am JUZ; die Rückankunft ist für ca. 14:00 Uhr geplant.

Die Eltern werden gebeten, ihren Kindern für die Ausflüge täglich ein Lunchpaket und ausreichend zu Trinken mitzugeben. Die Kinder- und Jugendförderung wird immer zusätzliche Getränke, kleine Snacks und Obst bereithalten. Außerdem werden die Eltern gebeten, ihre Kinder entsprechend dem Wetter und der Aktion zu kleiden; eine Regenjacke und festes Schuhwerk sind wichtig! Die Ausflüge und Programme finden aufgrund der aktuellen Situation vorrangig im Außenbereich statt. Die Kinder müssen täglich eine Mund-Nasen-Bedeckung dabeihaben. Die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendförderung informieren vor jedem Angebot über die geltenden Hygienemaßnahmen.

Bitte beachten Sie auch die aktuell geltenden Regelungen für Reiserückkehrer; die ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

Für einen einzelnen Ausflugstag wird ein Teilnahmebeitrag von 15,00 € erhoben. Wird das gesamte Paket gebucht, belaufen sich die Kosten auf 65,00 €. Der Teilnahmebeitrag ist zusammen mit der Anmeldung bis spätestens zum 07.10.2020 bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen in der Bürgermeister-Rühl-Straße 6 abzugeben.

Wer jetzt neugierig auf die spannenden Ausflüge geworden ist, sollte sich schnellstmöglich anmelden! Die Teilnehmerzahlen sind aufgrund der aktuellen Situation limitiert und die Plätze bestimmt schnell vergriffen. Anmeldungen und Informationen sind ab sofort bei der Kinder- und Jugendförderung in der Bürgermeister-Rühl-Str. 6 oder unter 0 60 73 / 68 72 12 oder 71 21 49 bzw. per E-Mail: jufoe@babenhausen.de erhältlich.

Brennholzkauf beim Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR

Das Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR verantwortet für künftig 37 Mitgliedskommunen aus den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis die Holzvermarktung.
Die Ihnen bereits bekannten Revierleiter*innen bleiben Ihre Vertrauensperson vor Ort und steht Ihnen bei Fragen sicher, wie gewohnt, weiterhin gerne zur Verfügung. Brennholzbestellungen können auf diesem Wege jedoch nicht mehr getätigt werden.
Möchten Sie Brennholz als Rundholz am Waldweg oder in Einzelfällen auch als Schlagabraum erwerben, so erhalten Sie dieses ab sofort über das Holzkontor. Wir stellen auf unserer Homepage ab dem 05.10.2020 einen Brennholz-Webshop bereit. Hier finden Sie das im Wald lagernde und zum Kauf angebotene Brennholz. Über die Suchfunktionen können Sie nach Menge, Baumart und Kommune filtern und aus den angebotenen Partien die für Sie passende Holzliste auswählen. Der Brennholzbestand wird im Webshop regelmäßig aktualisiert. Sie erhalten im Webshop immer möglichst detaillierte Informationen zu der Holzpartie, für die Sie sich interessieren.
Der Brennholz-Webshop richtet sich an Personen, die das Brennholz für den privaten Eigenbedarf benötigen. Aus diesem Grund ist die Maximalmenge je Kunde und Jahr auf 25 Festmeter Holz begrenzt. Eine Vorab-Bestellung oder Reservierung von Brennholz ist nicht möglich.
Den genauen Lagerort Ihres Holzes erfahren Sie mittels einer Forstkarte, welche wir Ihnen immer zusammen mit der Holzrechnung per E-Mail zusenden.
In unserem Webshop ist bereits heute Brennholz für Sie verfügbar.
Sie finden uns unter www.holzkontor-dadiof.org

Kolume vom 08.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zur Förderung der kommunalen Digitalisierung erreichte uns ein Förderbescheid über 33.783 €. Hiermit werden wir neue Software, deren Wartung und Schulung finanzieren können, um noch moderner und effizienter für Ihre Belange da zu sein.

Unser neues Internet-Tool „Little Bird“ zur Anmeldung für Kita-Plätze erfreut sich nicht nur bei Babenhäuser Eltern großer Beliebtheit. Gleich zwei weitere Kommunen baten uns um Rückmeldungen, eine machte sich sogar vor Ort ein Bild.

Ebenso findet unser Engagement in der Gemeinwesen-Arbeit (GWA) großes Interesse. Unsere Vorreiterrolle wird auch hier gern als Blaupause genommen, haben wir uns doch sehr früh auf den Weg gemacht, hier mit Fördermitteln aus dem Hessischen Sozialbudget Gutes zum Wohle unserer Bürgerschaft auf den Weg zu bringen.

Mit Beginn der Herbstferien übernimmt Frau Dr. Siegle die Arztpraxis von Herrn Dr. Backhaus und ist mit dem bekannten Team für die Patient*innen da. Der Magistrat wünscht alles Gute und sendet seinen Dank an Herrn Dr. Backhaus.

Aus dem Bauamt kommt die Nachricht, dass die Erneuerung Westringbrücke im Zeitplan ist, Guss-Asphalt ist an den Kappen eingebracht und eine sinnvolle Eingabe eines Anwohners – gründlichst vorbereitet und vorgetragen – konnte umgesetzt werden, um die Ausleuchtung zu verbessern. Im nächsten Schritt werden die Gehwege angeglichen.

Die Radfahrer-Bedarfsstreifen wurden im Zuge weitreichender Markierungsarbeiten im Stadtgebiet mit erneuert und sichern den Weg vom Bahnhof bis zur Kirche nun wieder gut sichtbar. Das vor dem Winter noch zu erledigen, war eine Herzenssache. Bei niedrigen Temperaturen hält die Markierung ebenso wenig wie bei zu hohen.

Zum Tag der deutschen Einheit wurde in allen Medien viel berichtet, 30 Jahre sind ins vereinigte Deutschland gegangen. In alten Unterlagen sind noch Telegramme zu finden von Babenhausen nach Zwickau und Lichtentanne, man half sich mit Kopierern und Faxgeräten, ermöglichte Rotationen von Verwaltungsmitarbeiter*innen zum gegenseitigen Wissenstransfer. Gestern besuchte uns der Amtskollege aus Lichtentanne, ohne Fax, Telegram ist heute ein e-Nachrichten-Dienst, und Freundschaft verbindet uns auf vielerlei Weise. Und ob nun Sachsen oder Bayern, Lichtentanne oder Stockstadt, unter Amtskollegen sind wir alle unterwegs, unseren Städten und Gemeinden bestmöglich zu dienen, lösen ohne Blick auf Parteizugehörigkeit oftmals ähnliche Probleme auch durch freundschaftlichen Austausch.

Den Schülern in Hessen kann ich schon jetzt schöne Herbstferien wünschen, in Sachsen beginnen die Ferien am 19.10., wenn unsere Schulen wieder rufen. Die Bayern nebenan kommen noch später dran. Schöne Ferienzeit allen.

Das Beste zum Schluss: Das Regierungspräsidium hat den Flächennutzungsplan für die Kaisergärten genehmigt, ein wichtiger Meilenstein ist erreicht!

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Jugendforum nimmt an ZAW-Müllsammelaktion teil

Am vergangenen Samstag, 26.09.2020 fand die kreisweite Müllsammelaktion des Landkreises Darmstadt-Dieburg statt. Aufgerufen sind Vereine und Verbände sowie einzelne Gruppen, traditionell am letzten Samstag im September, den Unrat, den achtlose Zeitgenossen in Wald und Flur illegal entsorgen, einzusammeln Dieses Jahr war auch das Babenhäuser Jugendforum zum ersten Mal bei dieser Aktion dabei. Fünf junge Erwachsene des Jugendsprecherteams sammelten trotz schlechten Wetters zwei Stunden lang rund um das Schloss fleißig Müll ein. Zu den aufgesammelten Gegenständen gehörten überwiegend ganz alltägliche Dinge wie z.B. Verpackungen, Taschentücher oder Zigarettenstummel, die etwas kurioseren Fundstücke waren u.a. ein Cityroller und eine Unterhose, welche beide im Stadtpark gefunden wurden.

Insgesamt wurden zwei volle Müllsäcke Unrat gesammelt und das Gebiet rund um das Schloss sollte nun, zumindest vorübergehend, weitestgehend „müllfrei“ sein.

Joachim Knoke

Bürgermeister

Kolumne vom 01.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Spielplatz im Neubaugebiet Hißlacher-Straße in Langstadt wurde von den Kindern im Handstreich erobert. Die Witterung der vergangenen Wochen hat das Wachstum des Rasens beschleunigt, der Spielplatzgutachter hat die Geräte abgenommen, lediglich schattenspendende Bäume werden erst später im Jahr gepflanzt. Bis dahin gilt: Voller Spieltrieb voraus.

An der kreisweiten Müllsammelaktion des Zweckverbandes Abfall Wirtschaft (ZAW) haben in allen Stadtteilen viele Gruppen teilgenommen und etliches an Müll eingesammelt. Hoffentlich führt das zu einem bewussteren Umgang für die Zukunft und mehr „hinsehen“.

Schüler*innen der Bachgauschule haben das Heft des Handels selbst in die Hand genommen und mit Hilfe des DaDi-Werkes und der Stadt den Bewuchs der Parkplätze vor der Schule in einer gemeinsamen Aktion in Form gebracht. Die jungen Leute sind durchaus schlagkräftig und zielstrebig in der Gestaltung, Respekt!

Am Runden Tisch des Sports wurden viele Themen zu den Sportstätten behandelt, der aktuelle Stand zum Schulsportgelände ist der gelungene Ankauf der Flächen, die dann dem Landkreis zur weiteren Planung übergeben werden können. Leider zeigt sich durch den Bedarf an großen Räumen durch die Corona Pandemie in Verbindung mit notwendigen Ertüchtigungen kommunaler Hallen und Mehrzweckhäuser ein Mangel an für Sport geeigneten Räumlichkeiten, es wird im Winter nur mit solidarischem zusammenrücken gehen.

Der Blutspendetermin am vergangenen Dienstag in Langstadt war erneut ein Erfolg, waren die Plätze doch wieder gut ausgebucht, Danke an alle Spender.

Vom ersten Treffen des Verwaltungsbeirats des Holzkontors kann ich berichten, dass das Überangebot an Holz durch Sturm und Schädlinge zwar derzeit keine guten Preise erwarten lässt, das Modell des Kontors zur Vermarktung des Holzes aus kommunalen Wäldern aber weiter auf Erfolgskurs segelt, fünf neue Mitglieder konnten direkt nach der Gründung gewonnen werden. Auch die Interkommunale Zusammenarbeit zum Online-Zugangsgesetz geht weiter, diese Woche fand ein Online-Treffen der beteiligten Kommunen in unserem Cluster statt, Beschlüsse werden vorbereitet, um alles auf stabile Beine zu stellen. Und auch die Betriebskommission der Kreiskliniken regelt zum Wohle aller im Landkreis die Geschäfte, namentlich auch um die Baumaßnahmen in Groß-Umstadt. Wie wichtig kommunale Krankenhäuser sind, wird in Zeiten der Covid-19 Pandemie nochmal besonders deutlich. An dieser Stelle allen in den Krankenhäusern tätigen ein herzliches Dankeschön.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 24.09.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ab 01. Oktober beginnt die Erneuerung der Wasserleitungen und Hausanschlüsse in der Heinrich-Heine-Straße und im Schwabenweg. Die Maßnahme erfolgt in drei Bauabschnitte und ist bis zum 04. Dezember geplant. In der Zeit wird es zur Sperrung dieses Bereich kommen. Wir bitte deshalb um Ihr Verständnis.  

Zum Schutz der Verkehrsteilnehmer gibt es eine Änderung der Vorfahrtsregelung in der Hergershäuser Straße/Wirtschaftsweg. Zwischen den Hausnummer 25 und 27 der Hergershäuser Straße wird ein „Vorfahrt gewähren“ Schild aufgestellt. Nähere Informationen werden in den städtischen Bekanntmachungen veröffentlichet.

Mit neun Unterschriften ist nach Veröffentlichung der Bebauungsplan für die Erweiterung des Netto-Marktes auf dem Weg, auch hier geht die Entwicklung voran, die moderate Erweiterung kann dann umgesetzt werden.

Im Rahmen der Fortbildung wurden erfahrene Betriebs-Ersthelfer auf den neuesten Stand gebracht, neue Kollegen sind hinzugekommen.

Der Moreth Triathlon hat am Wochenende stattgefunden. Ohne Zuschauer haben die ohnehin schon disziplinierten Athleten nun auch noch unter Covid-19 Bedingungen ohne Zuschauer und mit minimalisierter Betreuung alles gegeben. Die Sperrung der B26 für drei Stunden war nicht überall angekommen, andere wussten zwar davon, meinten aber wohl, kurzfristig in die Landwirtschaft zu wechseln und eine Berechtigung für die Wirtschaftswegenutzung zu haben. Wir freuen uns, dass diese Sportveranstaltung stattfinden konnte und bedanken uns sowohl beim Veranstalter als auch bei den übergeordneten Genehmigungsbehörden.

Der Entwicklungsbeirat der Kasernenkonversionsgesellschaft hat zur Mobilität in der Kaserne getagt, die Verbandsschau des Zweckverbandes Gruppenwasserwerk Hergershausen gab interessante Einblicke in die Sanierung von Rohwasser-Rohrleitungen, die von den Brunnen zu den Filtern im Wasserwerk führen. Unsere Trinkwasserversorgung ist in guten Händen.

Gespräche zur zukunftsweisenden Versorgung mit erneuerbaren Energien haben in der vergangenen Woche im Rathaus stattgefunden, und die Verträge für die nächste Waldkitagruppe sind unterschrieben.

Nach der Feuerwehr Langstadt hat auch Sickenhofen die Jahresversammlung durchgeführt, auch das Christliche Sozialwerk Harreshausen hat Wege gefunden, unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zusammenzukommen und weitere Arbeiten u.a. für den Seniorenwohnpark einzuleiten.

Interkommunale Zusammenarbeit in der Digitalisierung wird nach den Herbstferien auf die Tagesordnung der Stadtverordneten kommen, ebenso in diesem Bereich angesiedelt ist die Vermarktung kommunaler Waldflächen. Dies darf aus Monopolrechtlichen Gründen Hessen Forst nicht mehr für uns abarbeiten, dafür wurde das Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR gegründet und nimmt seine Arbeit auf.

Mit der nun kommenden feuchten Jahreszeit gehen wir ungewissen Zeiten entgegen. Steigende Infektionszahlen, die Möglichkeiten zur Impfung gegen die normale Grippe, unsere Gesundheit ist unser höchstes Gut. Entsprechend sensibel sollten wir weiter agieren, damit ein guter Schulbetrieb bis in die Herbstferien gelingt und die Zahlen niedrig bleiben. Bislang haben wir unser Gesundheitssystem nicht überfrachten müssen, sorgen wir gemeinsam dafür, dass das so bleibt.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke