Kolumne vom 21.02.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Wachstum braucht Mut und Zuversicht, den Optimismus, an eine gute Zukunft zu glauben. Als Beispiel stehen trotz kalter Nachttemperaturen die ersten Frühblüher im Garten, recken Ihre Blüten trotz kaltem Wind in das Sonnenlicht.

Auch in unserem Gewerbebereich ist Wachstum unterwegs. In der vergangenen Woche standen Gespräche und Terminvereinbarungen an zu neuen Gewerbeansiedlungen und dem Ausbau vorhandener Unternehmen. Kulinarisch bereits gewachsen sind wir im schönen Hergershausen mit dem neuen Betreiber des Restaurants im Schützenhaus, der zur Eröffnung die Gäste begeistert hat. Auch die Fastnachtsveranstaltungen des Wochenendes lassen kaum noch Wachstum zu, von der Kinderfastnacht bis zu den Sitzungen waren die Hallen voll, die Programme toll. Noch Wachstumspotential in Bezug auf die Teilnehmer des letzten Jahres haben unsere Ferienspiele. Die Onlineanmeldung ist freigeschaltet, nach den ersten Erfahrungen im letzten Jahr mit diesem neuen Kanal haben wir kleine Verfeinerungen durchgeführt. Leider muss die geplante direkte Onlinebezahlmöglichkeit noch warten, dieses „Wachstum“ im Angebot schaffen wir hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

Bewährt haben sich unsere Bemühungen um die gesundheitliche Versorgung in der Stadt. Hier bleibt unser Gesundheitsforum am Ball, denn trotz der neuen Praxen ist und bleibt auch der Ärztemangel auf unserem Radar. Hier bereiten wir den Boden für eine gute Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger, indem wir alle Beteiligten des Gesundheitswesens vernetzen und zum Austausch einladen.

Die gewachsenen Strukturen unserer Brückenbauten bedürfen allerdings der Hege und Pflege. Viele Brücken müssen repariert oder grundsaniert werden, das braucht viele Hände und viele Euros, auch um die aktuellen Anforderungen von Bau und Umweltschutz zu erfüllen. Hier ist leider kein „Befreiungsschlag“ möglich, wir müssen die vorhandenen Ressourcen geschickt einsetzen, um auch die Zahl der sicher nutzbaren Brücken wieder wachsen zu lassen. Gleiches gilt unter der durch eine Steuerrückzahlung aus 2008 notwendig gewordenen Haushaltssperre für andere Investitionen in Straßen, Kanäle und Immobilien. Wenn in Summe zusätzlich 1,1 Mio. € gespart werden müssen, dann braucht es umso mehr Mut, Zuversicht und Optimismus, um den Kurs zu halten.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 14.02.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Emotionen sind wundervoll und wichtig, bewegen sie doch einen beträchtlichen Teil unseres Lebens. Die Narren bringen uns zum Schmunzeln, ein herzliches Lachen, Wahrheiten in Humor verpackt, mal süffisant – mal augenzwinkernd den Finger in die Wunde gelegt ist die Kampagne eine schöne Zeit. Mit vielen Emotionen werden derzeit auch Argumente zu den Themen Kinderbetreuung, Bauleitplanung und anderen Themen der Lokalpolitik behandelt. Das ist verständlich und gerade, wenn es um Kinder und deren Betreuung oder auch Schwierigkeiten bei derselben geht, auch nachvollziehbar. Trotzdem ist es wichtig, den Weg zurück auf die Sachebene zu finden, um Probleme zielgerichtet anzugehen und Aufgaben gemeinsam zu lösen. Dazu hat es in der vergangenen Woche viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Akteuren gegeben. Auch wenn nicht alle Themen zum Abschluss gebracht werden konnten, sind wir doch Lösungen nähergekommen.

In einem Dokument der US Army zu unserer Kaserne finden sich auf der Titelseite in einer Art Wappen die emotionalen Worte „Service, Pride, Excellence“ und „Kaserne Babenhausen – ein großartiger Ort zum Leben und Arbeiten“, eine schöne Zusammenfassung, was aus der Kaserne (wieder) werden soll und wie das zu erreichen ist. Nüchterne sachliche Zahlen führen dann 13 Instandsetzungsarbeiten auf, die im Jahr 2001 mit über 20 Mio. Dollar veranschlagt waren, unter anderem über 11 Mio. für die Sanierung der großen Wohngebäude. Viele der damaligen Vorhaben wurden tatsächlich umgesetzt und nutzen uns heute, leider ist von den 90.000 für die Spielplatzsanierungen nicht mehr viel übriggeblieben.

Was jedoch bleibt, sind die kraftvollen Worte: Dienst, Stolz, Kompetenz. Unternehmungen, die wir mit einer solchen Einstellung angehen, haben beste Erfolgsaussichten. Ob die Ansiedlung weiterer Gewerbe, die Verbesserung unseres Schulstandortes, soziale Projekte oder Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen, gemeinsam mit den Kollegen möchten wir in der Verwaltung unsere Stadt vorwärtsbringen.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 07.02.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

schon viel zu lange warten wir auf die Markierungsarbeiten, die die Querungshilfen an der Bouxwiller Straße von den provisorischen Baken befreien werden. Damit diese Markierungen dauerhaft halten, benötigen wir eine frostfreie Bodentemperatur. Zuständig für diese Arbeiten ist als Straßenbaulastträger HessenMobil. Uns erreichen immer wieder Fragen, wann denn dieses Projekt endlich abgeschlossen ist. Leider liegt es nicht in unserer Hand. Wir können nur immer wieder auf diese offene Baustelle hinweisen.

Sie merken es sicher auch in Ihrem Umfeld. Viele haben zum Winterende mit krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen, die Wartezimmer hingegen sind voll. Auch am Rathaus geht diese Welle nicht spurlos vorbei, derzeit bleiben sogar Standartaufgaben liegen, weil die Kollegen sich auskurieren müssen. In den Kindergärten ist die Situation ebenfalls extrem angespannt. Hier ist der Arbeitsmarkt so leergefegt, dass die offenen Stellen nicht besetzt werden konnten.

Wie kann Demokratie in Zeiten sozialer Netzwerke funktionieren? Sind Diskussionen im Netz geeignet, zielführend Standpunkte auszutauschen oder Konsens zu finden, wenn Mimik, Gestik oder Tonfall fehlen? Dazu wird auch in Babenhausen ein vom Land Hessen gefördertes Projekt stattfinden, das Informationsbeschaffung, aber auch den Umgang miteinander auch im Netz thematisieren wird. Ist der Umgang miteinander in der Anonymität des Straßenverkehrs durch Windschutzscheiben getrennt bereits oft erschreckend, bringt dies leider auch in der Anonymität des Internet oft noch schlimmere Auswüchse hervor. Eine spannende Veranstaltung gerade für junge Leute ist hier in Vorbereitung.

Soziale Projekte brauchen einen Ankerpunkt. Einen Raum zum Treffen, zum Austausch, zum gemeinsamen Lernen. Wo solche Räume bestehen und bestehen bleiben sollen, bedarf einer entsprechenden Diskussion, auch diese Themen beschäftigen Ihre Stadtverwaltung.

Und während die unterschiedlichsten Bauvorhaben und Entwicklungen in den Startlöchern stehen oder bereits auf der Strecke sind, nimmt die Kampagne unserer Fassenachter Ihren Lauf. Viel Spaß beim närrischen Treiben.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 31.01.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Wetter ist zwar noch kalt, trotzdem sind wie hier angekündigt erste Außenmaßnahmen im Tiefbau möglich. Schweres Gerät ist am Dienstag an der Potsdamer Straße angerückt, um den Endausbau für die Lachewiesen zu beginnen. Mit etwas mehr Glück können in diesem Jahr die neuen Bewohner sich schon der Grundstückseinfriedung und der Außenbereichsgestaltung widmen. Dabei ist ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn durchaus spannend. Die scharfe und oft sehr geschlossene Abgrenzung des eigenen Grundstücks kann in vielen mitteleuropäischen Gegenden beobachtet werden, sogar in England mit dem Kanal dazwischen sind Gärten, aber auch Weiden schon sehr deutlich getrennt, während dies im mediterranen Umfeld, aber auch in Dänemark viel offener gehandhabt wird.

Auch die Ludwigstraße wird hoffentlich schnell weitergebaut werden, die Andienung an Kindergarten, Arztpraxis und Geschäfte, aber auch für die anliegende Wohnbebauung ist bestmöglich aufrechterhalten, durch die bekannten Verzögerungen hat sich der Endtermin ja bekanntlich nach hinten verschoben, sodass für die Sondersituation Fastnachtsumzug eine kreative Lösung erforderlich wird, um die Aufstellung zu ermöglichen.

Der Januar ist rum, die „2019“ im Datum zu schreiben, hat sich einigermaßen gefestigt. Abrechnungen für Energie, Wasser und Abwasser sind durch und im Februar kommen dann noch die Steuerabbuchungen hinzu, vereinzelt sind noch Tannenbäume der ordentlichen Entsorgung zuzuführen, Vorbereitungen für Schwimmbadbetrieb oder Ferienspiele im Sommer scheinen Außenstehenden noch weit weg, sind aber schon auf der Agenda oder in Arbeit.

Uns erreichen Informationen zu den Gutachterausschüssen des Amtes für Bodenmanagement ebenso wie zur Europawoche oder der Europawahl am 26. Mai und wir sind mit unseren Partnergemeinden Lichtentanne und Bouxwiller im Austausch, um alte Freundschaften zu vertiefen und neue zu gründen. Und so sind wir nicht einfach nur eine Stadt in der Mitte Deutschlands, sondern Teil einer größeren Gemeinschaft, mit unmittelbaren Verbindungen nach Frankreich, nach Kärnten, ins Allgäu oder nach Sachsen und über die Städtepartnerschaften des Landkreises und unserer Nachbargemeinden weitverzweigt von Ungarn und Italien bis in die Bretangne oder über unsere Gewerbetreibenden und Unternehmer weltweit vom fernen China oder Japan um den ganzen Erdball bis auf den amerikanischen Kontinent, wo sich viele Veteranen gern an Babenhausen erinnern. Babenhausen ist eben etwas ganz besonderes.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 24.01.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Kommunikation kann immer wieder überraschen. Trotz vieler Beiträge und Informationen taucht zum Beispiel in sozialen Netzwerken immer wieder die Forderung nach Videoüberwachung missbrauchter Recyclingplätze auf, und die Antworten zu Persönlichkeitsrechten und Datenschutz, obschon mit etwas aufmerksamem Lesen zu finden, wiederholen sich gefühlt endlos. Doch auch im persönlichen Austausch können Missverständnisse schon fast lustig werden. Der Bericht über „Rasen an der Stadtmauer“, gemeint war zu schnelles Fahren, wurde direkt auf die Grünfläche und die Hinterlassenschaften von Hunden aufgefasst. Im Gespräch ist das Teekesselchen viel schneller erkannt und unter lachen aufgeklärt als in den sozialen Netzwerken.

Wiederkehrendes Thema ist auch das Parken entlang der Bouxwiller Str. Auf dem Mehrzweckstreifen darf tatsächlich geparkt werden, hier sind allerdings Überlegungen im Gange, wie der Radverkehr besser gelöst werden kann.

Ein großes Thema ist derzeit die Beantragung der Mittel aus der Hessenkasse. Hierzu sind nötige Anträge auf dem Weg zum Land Hessen, damit die 3,5 Mio € und in den kommenden Jahren auch zu Gute kommen. Sie fließen in Neuanschaffungen von Kindertagesstätten bis Feuerwehrfahrzeuge, Brücken, Kanäle und Straßen Sanierung und Reparatur oder auch zu Arbeiten am Schiff im Schwimmbad, hier muss der Anstrich des Stahls erneuert werden.

Konkrete Baumaßnahmen werden auf Grund der Witterung noch warten müssen, geplant ist, ab 28.01.19 Maßnahmen in Ludwigstraße und Lachewiesen aufzunehmen, wenn bis dahin der Frost vorbei ist.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 17.02.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während unsere Finanzabteilung weiter mit dem Kassenabschluss 2018 beschäftigt ist, um sich dem Jahresabschluss zu widmen, wird an anderen Stellen das Tagesgeschäft abgearbeitet. So werden im Hoch- und Tiefbau die laufenden Projekte betreut und die neuen Aufgaben für 2019 angegangen. Die Betreuung unserer Kinder ist ebenso Thema wie die Sportflächen.

Derweilen lebt unsere Stadt nach der ruhigen Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel wieder auf. Viele Veranstaltungen zum Jahresbeginn füllen die Kalender, unser aktives Vereinsleben schafft reichhaltige Angebote. Leider sind auch weniger schöne Aufgaben zu lösen, wie beispielsweise der Brand eines Reisebusses mitten in der Nacht. Gut, dass nun auch in Sickenhofen mit den Löschlöwen eine Kinderfeuerwehr am Start ist. Das eigene Sternzeichen im Namen einer guten Sache vorzufinden, kann gern als gutes Omen gewertet werden. Jedenfalls ist mit dieser Form der Zukunftssicherung unserer Wehren ein weiterer wichtiger Schritt getan, wenn in zehn Jahren wieder ein Bus brennt, werden vielleicht auch die heutigen Kinderfeuerwehr-Mitglieder in der Einsatzabteilung zum Schutz unserer Gemeinschaft mit ausrücken.

Am Samstag erfolgt neben einer technischen Schulung zur Topothek, über die schon berichtet wurde, der Sturm der Narren auf das Rathaus. Heute vor genau vier Jahren war dieses Event meine erste offizielle Amtshandlung, vier Jahre voller Herausforderungen und Ereignisse, in denen Flüchtlingskrise und Kasernenentwicklung gemeistert wurden, viele große und kleine Projekte vorangekommen sind, und doch immer neue Aufgaben warten. Gemeinsam mit dem Rathausteam, allen Akteuren in Vereinen und Organisationen gestalten wir auch in der Zukunft unser schönes Babenhausen mit all seinen Stadtteilen.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 10.01.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zum Jahresbeginn stehen privat wie dienstlich die üblichen Aufgaben an. Während die Versorger um die Ablesung der Zähler für Wasser, Gas und Strom bitten, um die Jahresabrechnungen zeitnah zu erstellen, ist auch die Verwaltung im Abschluss der Konten für 2018, einbuchen letzter Rechnungen involviert. In der kommenden Woche stehen die ersten Ausschusssitzungen an, sodass auch die politischen Gremien nach der Weihnachtspause in die Arbeit einsteigen.

In der Kaserne gehen – von außen noch kaum sichtbar – die Abrissarbeiten weiter, die ersten Leichtbauhäuser können auch bei dieser Witterung innen sauber entkernt werden. Währenddessen warten andere Bauprojekte wie die Ludwigstraße noch auf die Rückkehr der Arbeitskolonnen, während die Brücke an der Danziger Straße noch im letzten Jahr wieder in Nutzung gehen konnte.

Die Sternsinger haben ihre Besuche gemacht, und damit ist bei vielen auch der Weihnachtsbaum abgeschmückt, die Werbung eines schwedischen Möbelhauses mag diese Zeit für sich verbuchen, wir wissen es besser.

Seit viel zu langer Zeit warten wir auf die Markierungsarbeiten auf der Bouxwiller Straße. Hoffentlich lässt die Witterung hier alsbald einen Abschluss der Arbeiten zu. Eine andere Baustelle hat sich kurz vor Weihnachten in unserer Bummelgass ergeben, der ehemalige Spielwarenladen ist auf Initiative der Bauaufsicht unter Hinzuziehen der Stadt sicherheitshalber abgesperrt worden, hier sind statische Arbeiten von höherer Stelle angeordnet, die sie Standsicherheit des Gebäudes sicherstellen sollen. Diese Arbeiten sollen zeitnah erfolgen.

Auch alte „Baustellen“ begleiten uns in 2019, beispielsweise sind die Kollegen des Bauhofes auch in diesem Jahr schon gefordert, an den Recyclingcontainerplätzen Unrat zu entsorgen, der dort großflächig abgeladen wurde, statt ihn zum Recyclinghof zu bringen. Eine immer wieder nachgefragte Videoüberwachung ist hier nicht ins Einvernehmen mit dem Datenschutz zu bringen, weshalb wir nach anderen Lösungen suchen müssen.

Es geht also nach einer etwas ruhigeren Zeit wieder mit Volldampf an die Aufgaben, die die Entwicklung unserer Stadt mit sich bringt. Die Vereine starten mit den üblichen Veranstaltungen in das neue Jahr, Termine werden gesetzt, auch 2019 wird für Babenhausen ein Jahr reich an Veranstaltungen, die unsere Stadt vielseitig, lebens- und liebenswert machen. Allen Aktiven viel Spaß und Erfolg bei Ihren vielfältigen Tätigkeiten.

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 03.01.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zusammen mit allen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus wünsche ich Ihnen ein frohes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2019. Im vergangenen Jahr haben wir viele Projekte abgeschlossen und viele neue gestartet und auf den Weg gebracht. Einige davon dauern länger andere werden hoffentlich in 2019 abgeschlossen.

Der übliche Rückblick zum Jahreswechsel erfüllt mich neben Stolz für die geleistete Arbeit meines Teams, auch mit einer großen Dankbarkeit für den Zusammenhalt und das gemeinsame Schaffen in unserer Stadt. Das Engagement im Ehrenamt kann hier gar nicht hoch genug wertgeschätzt werden.

2019 wird viele Aufgaben, Herausforderungen, viel Freude aber auch harte Arbeit für uns bereithalten. Wir werden uns dem stellen, gemeinsam, zuversichtlich, und nach den Feiertagen im Kreis der Familie mit neuer Energie, mit neuen Ideen und hochgekrempelten Ärmeln.

Mit besten Wünschen Für Sie, Ihre Familien, Freunde und Nachbarn

Ihr Achim Knoke und das gesamte Team des Rathauses

Kolumne vom 20.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Ausgabe in 2018 kann ich über diverse Abschlüsse von Vorgängen berichten. Offiziell beendet ist das große Projekt Altstadtsanierung, das drei Amtszeiten gedauert hat und das drei Bürgermeister getragen haben. Der Rechtsstreit zwischen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ist vor dem Jahreswechsel offiziell beigelegt worden und auch die Erneuerung unseres Vertrages zu Betrieb, Instandhaltung und Teilerneuerung der Straßenbeleuchtung ist so gut wie abgeschlossen.

Ebenfalls konnten die Fußgängerbrücken an der Danziger Straße und der Wilhelmstraße fertiggestellt und wieder geöffnet werden. An der Brücke „Wilhelmstraße“ folgen noch einige Restarbeiten, dafür ist aber nur eine kurzzeitige Sperrung erforderlich.

 

Für das Wohnbaugebiet Bürgermeister-Hartmann-Straße in Harreshausen sind viele Fragen geklärt worden, somit werden wir direkt im Januar die letzten Hürden nehmen. Die Erschließungskosten steigen mit den Marktpreisen, aber auch hier geht es zügig weiter.

Vor dem Jahreswechsel noch übergibt der Landkreis als Schulträger den 10er-Jahrgang nach Umbau dem Schulbetrieb und der erste Spaten zum Mensaumbau gräbt sich in den Boden.

Die Brandschutzertüchtigung der Hallen in Sickenhofen und Hergershausen ist weit fortgeschritten, in 2019 können die Arbeiten hoffentlich zeitnah abgeschlossen werden.

Intern haben wir die Brandschutzsanierung des Rathauses bis auf minimale Restarbeiten abgeschlossen, die Erneuerung unserer IT- und Telefonanlage ist durchgeführt, und seit 2018 verfügt das Rathaus endlich über ec-Karten-Bezahlung. Wir haben in 2018 bewährte und geschätzte Kollegen verloren und neue kompetente und ideenreiche Mitarbeiter gewinnen können.

Nach langen Jahren der guten Versorgung von Reisenden im Coffee-Shop am Bahnhof wird auch hier der Stab weitergereicht, Familie Hausmann übergibt den Lebensretter manches eiligen Pendlers in gute Hände der Nachfolge, wir dürfen gespannt sein.

Erlauben Sie mir einen wichtigen Hinweis zum Jahreswechsel: Feuerwerk in historischen Stadtkernen obliegt besonderer Beschränkungen, hier ist weniger mehr, denn unsere FeuerwehrkameradInnen hatten ein sehr anstrengendes Jahr und 2019 mit einer unbewohnbaren Brandruine zu beginnen, wünscht natürlich auch niemand.

 

Damit wünsche ich Ihnen und all Ihren Lieben gemeinsam mit allen Kollegen Ihrer Stadtverwaltung ein friedvollen und Ihren Vorstellungen entsprechendes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein gesundes 2019, in dem sich Ihre Wünsche erfüllen und Sie Ihre Ziele erreichen, voll Freude und Tatendrang.

 

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 13.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Advent bringt nicht nur beschauliche Stunden, am Sonntagmorgen Aufregung um einen Kesselwagen auf dem Güterbahnhof. Da tropft was raus und die Beschilderung sagt „Gefahrengut“. Ein professionelles Räderwerk kommt in Gang und greift ineinander, alle Stadtteilwehren kommen, Groß-Umstadt unterstützt, der Gefahrenstoffabwehrzug aus Pfungstadt eilt herbei, in Zusammenarbeit mit Bahn, Bundes- und Landespolizei wird alles unternommen, um Schaden abzuwenden. Doch wir können uns hier schnell davon überzeugen, dass lediglich Wasser aus dem Temperaturregelkreislauf tropft, der Gefahrgutbehälter selbst ist dicht.

Unser Haushalt 2019 wurde von der Kommunalaufsicht für genehmigungsfrei erklärt und mit der Veröffentlichung der Haushaltssatzung haben wir einen Haushalt 2019, nach dem wir ab Januar arbeiten können. Wir haben als erste Stadt den Haushalt eingereicht und freuen uns nach sehr arbeitsintensiven Vorarbeiten über diesen Erfolg.

Veranstaltungen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, Inklusion, aber auch Entwicklungsthemen zu Verkehr und Mobilität sowie zum städtebaulichen Weiterkommen der Stadt bleiben Themen, die uns begleitet haben und weiter begleiten werden.

Weihnachtsgrüße von vielerlei Partnern im Gestalten der Zukunft unserer Stadt gehen ein, oftmals mit dem Hinweis darauf, dass statt kleiner Präsente das Geld lieber an gemeinnützige Projekte und Organisationen gespendet wird, eine sehr schöne Entwicklung. Besonders gefreut haben uns die lieben Grüße aus den Partnerstädten Bouxwiller und Lichtentanne. Auch in 2019 wollen wir unsere Verbindungen vertiefen, dazu sind einige interessante Projekte in Planung.

Mit dem Regen der vergangenen Tage führen auch unsere trocken gefallenen Bäche wieder Wasser, die Flüsse haben wieder einen echten Wasserdurchfluss, sodass unsere Turbine an der Stadtmühle auch wieder Strom produzieren kann. Auch hier können wir dankbar sein, dass statt Sturzbächen ein langsames Ansteigen zu vermelden ist. Auch am Wochenende haben die Kollegen die Pegelstände und Wehre kontrolliert, damit wir in unserer Stadt den nötigen Hochwasserschutz auch aufrechterhalten können.

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke