Maßnahmen: Einigung zwischen Kanzlerin und Ministerpräsidenten

Ab kommenden Montag, 2. November, und vorerst bis Monatsende, sollen bundesweit neue Corona-Maßnahmen gelten. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Minsterpräsidenten angesichts steigender Infektionszahlen in der heutigen Videokonferenz geeinigt. Was bisher bekannt ist:

Kontakte: Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet.

Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt ist weiter die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause. Auch Kantinen dürfen öffnen.

Freizeit: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören etwa Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks und Spielhallen.

Tourismus: Übernachtungsangebote im Inland sollen im November verboten sein. Sie dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden. Für Unternehmen, die schließen müssen, plant der Bund milliardenschwere Nothilfen ein.

Sport: Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.

Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet.

Supermärkte: Der Einzelhandel bleibt geöffnet – es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen.

Schulen und Kitas: Schulen und Kindergärten bleiben offen.

Quelle:Hessenschau online

Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten

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