“Die 3. Hand” – beraten, begleiten, unterstützen

Das Familientelefon des Landkreises unter Tel.: 06151/881-8100

vor mehr als fünf Monaten hat der Landkreis in der „Hoch-Zeit“ der Corona-Pandemie das Projekt
„Die 3. Hand – beraten, begleiten, unterstützen“ ins Leben gerufen.

Mit diesem Projekt wurde in dieser dramatischen und unsicheren Zeit vielen Familien Unterstützung angeboten.
Die Unterstützung erfolgte zum einen in Form von telefonischen Beratungsleistungen durch ein interdisziplinäres Team in enger Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen der Kreisverwaltung (wie z.B. der Kreisagentur für Beschäftigung und dem Sozialamt). Zum anderen wurden Unterstützungsleistungen durch den Familienservice mit Hilfe der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, wie hilfreich ein schneller und verbindlicher Zugang zu Unterstützungsleistungen und eine kompetente Beratung für Familien sind.
Deshalb bleibt das Familientelefon nach wie vor aktiv – lediglich die Sprechzeiten haben sich verändert. Die Beraterinnen und Berater sind von dienstags bis donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der bekannten Telefonnummer zu erreichen.
Diese und weitere Informationen finden Sie in unseren aktualisierten Flyer im Anhang.

Abrissarbeiten in den Kaisergärten

Ein Tag mit symbolischer Bedeutung: Auf dem Areal der Kaisergärten steht das Ende der Abrissarbeiten unmittelbar bevor. Für die Konversionsgesellschaft Kaserne-Babenhausen mbH ein guter Tag. In den vergangenen 1,5 Jahren wurden auf dem 60 Hektar großen Areal insgesamt 118 Gebäude abgerissen – darunter diverse Wohnblöcke aus den 1950er Jahren, die ehemalige Kantine und der Burgerking. Die Kosten für die Maßnahme beliefen sich auf über drei Millionen Euro. Sämtliche Schadstoffe wurden fachgerecht entsorgt. Unbelastete Betonteile werden aktuell daraufhin geprüft, ob sie nach ihrem Recycling auf dem Kasernenareal für Straßen und Gehwege verbaut werden können.

Die Vertreter der Konversionsgesellschaft Kaserne-Babenhausen mbH:

V.l.n.r.: Daniel Beitlich, Revikon GmbH, Markus und Kevin Aumann, Aumann GmbH

oben: Bürgermeister Joachim Knoke

Das Reparatur-Café hat wieder geöffnet

Wir freuen uns, dass wir am Mittwoch, 28.Oktober 2020 das Reparatur-Café der Babenhäuser EhrenamtsAgentur (BEA) wieder öffnen können. Von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr stehen Ihnen ehrenamtlich Mitarbeitende mit Rat und Tat zur Seite, um Ihnen bei Reparaturen aller Art zu helfen.

Bei Störungen an Elektrogeräten bringen Sie bitte vorhandene Bedienungsanleitungen, Schaltpläne und Zubehör mit. Wenn Sie vorab Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Schlegel, Tel.:06073-3133.

Sie finden das Reparatur-Café in Hergershausen, beim Verein Herigar e.V., Rodgaustr.16, im ersten Stock.

Wir freuen uns auch auf Menschen, die gerne mithelfen möchten, mit eigenen Ideen zu uns kommen oder einfach nur zum Plaudern da sind.

In Zeiten von Corona bitten wir alle Besucher*innen sich an die Hygienevorschriften zu halten. Einen Mund-, Nasenschutz tragen, Sicherheitsabstand halten und Hände desinfizieren.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich an Frau Gaßmann im Rathaus, Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Tel.: 06073-60248.

Das Team des Reparatur-Cafés freut sich auf Ihren Besuch.

Kolumne vom 22.10.20

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

würdig verabschiedet haben Langstadt und Schlierbach im Schulterschluss Herrn Pfarrer Messner, den wir als Seelsorger, Macher und Menschen kennen und schätzen gelernt haben. Sein Weg führt ihn zu neuen Aufgaben in die Landeshauptstadt, wir werden ihn gerade auch in diesen schwierigen Zeiten umso mehr vermissen. Alles Gute für die Zukunft.

Vermissen werden wir auch unseren Weihnachtsmarkt 2020. Die steigenden Corona-Zahlen um uns herum vom Landkreis Groß-Gerau über Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis machen vor Landkreis- und Stadtgrenzen nicht halt. Deswegen folgen wir dem von der Kanzlerin proklamierten Kurs schon präventiv im Landkreis und bereiten uns nach Kräften vor, dem Virus weiter Paroli zu bieten. Mit einigen Tagen Verzögerung unterstützen wir die Bemühungen des Schulträgers zur Vernetzung in der Schullandschaft, zunächst einmal auch an der Bachgauschule. Zeitgleich nutzen wir Gelegenheiten, gemeinsam mit der Bürgerschaft das Freifunk-WLAN weiter auszubauen.

Nicht vermissen müssen wir gebrannte Mandeln und ähnliche Köstlichkeiten, die mal vor dem Ranis Hof, mal am A&Ö angeboten werden…

Auch nicht vermissen muss Hergershausen seinen Kerbspruch, der unter Einhaltung der Sicherheitsregeln auf dem Dalles wunderbar präsentiert wurde. Auch der Genuss von leckerem Fisch war durch die Hergershäuser Angler am Sonntag sichergestellt, hier ebenfalls unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsregeln.

Verabschiedet haben wir unseren langjährigen Ortsgerichtsvorsteher in einer kleinen Zeremonie, in der auch ein 25-jähriges Dienstjubiläum begangen werden konnte.

Mit dem großen Bagger das letzte Abrissgebäude in Angriff zu nehmen, war eine kraftvolle Erfahrung. Diese Form des Abschieds als Auftakt zu Veränderung und Erneuerung zeigt mir, dass der Wandel das beständigste im Leben ist, dem man aufgeschlossen begegnen kann.

So haben wir auch den Mietvertrag für die Kita in Harpertshausen verlängert, arbeiten in Endzügen auch an der Erweiterung der Interims-Kita Kaisergärten.

Zukunftsweisend sind Solarstrom-Projekte im Kleinen in der Umsetzung und bereiten den Weg auch für große Anlagen. Mit der Ausweitung der Distanz rechts und links von Bahntrassen ergeben sich hier neue Möglichkeiten für unser Babenhausen, die wir in aktuellen Gesprächen weiter sondieren und vertiefen konnten. Hier sind noch einige Chancen zu ergreifen, um mit erneuerbaren Energien Klimaschutz voranzubringen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Herbstferien-Special 2020:

Spannende Ausflüge für unvergessliche Ferien

In der zweiten Ferienwoche der Herbstferien bot die städtische Kinder- und Jugendförderung auch in diesem Jahr wieder ein buntes und abenteuerliches Herbstferien-Special als Ferienbetreuungsprogramm an. Von Montag, 12.10. bis Freitag, 16.10.2020 begab sich die Babenhäuser Kindergruppe im Alter von sechs bis 14 Jahren auf eine Reise in die Region, die fünf spannende und ganz unterschiedliche Tagesausflüge vorsah.

Die Tagesausflüge konnten einzeln als auch im „Paket“ gebucht werden, sodass sich jeder sein individuelles Ausflugspaket für die Ferien schnüren konnte.

Der Montag führte die Gruppe ins „Bioversum“ nach Darmstadt-Kranichstein. Hier wurde im Freilandlabor des Bioversums gemeinsam mit einer Biologin die heimische Flora und Fauna unter die Lupe genommen. Spielerisch konnten die Kinder entdecken, welche Krabbeltierchen der Gattung der Insekten zuzuordnen sind, wie und wo diese Leben und woran man ein Insekt ganz leicht erkennen kann. Nach dem Kennenlernen der kleinen Krabbler, befassten sich alle näher mit den unterschiedlichen Lebensräumen und der spezifischen Nahrungsaufnahme der Insekten. So wurde anschließend auch der Aufbau einer Blüte und ihre Aufgaben in der Natur erforscht. Das Highlight war aber der Lebensraum „Wasser“, in dem auch viele heimische Insekten zuhause sind. An einer vorbereiteten Fläche lernten die Kinder die Struktur eines Baches kennen und bauten diesen auf einer betonierten Fläche selbst nach. So wurde mit Steinen, Stöcken, Ästen und viel Sand neben einem Staudamm auch ein Flussbett nachgebaut. Über eine Pumpe wurde Wasser in einen Behälter geleitet, der dann über dem erschaffenen Bachlauf ausgegossen wurde. Hierbei konnten die Kinder verschiedene Beobachtungen machen und das Verhalten von Wasser und seinen Bewohnern hautnah erleben und erforschen.

Am Dienstag besuchte eine Gruppe den Wildtierpark „Alte Fasanerie“ in Hanau. Der beliebte Park im nahegelegenen Klein-Auheim bietet allen Besuchern die Möglichkeit, heimische Wald- und Wildtiere gut zu beobachten. Die meisten dieser Tiere leben normalerweise zurückgezogen oder verstecken sich vor den Menschen. In den artgerecht gestalteten Gehegen fühlen sich die teils seltenen Tiere sehr wohl und den Besuchern bietet sich die Chance, diese Tiere hautnah zu erleben. So trifft man dort neben dem Rotwild und dem Wildschwein auch seltenere Tiere, wie den Wisent, den Wolf oder den Luchs, an. Mit einer vorbereiteten Rallye machten sich die Kinder auf, um den Park neu und anders zu entdecken. Die spannenden und lehrreichen Quizfragen brachten die Kinder dazu, sich mit den unterschiedlichen Tieren intensiver auseinander zu setzen und lieferten zudem spannendes Hintergrundwissen zu den Bewohnern des Wildtierparks.

Der Mittwoch sollte die Gruppe ursprünglich zum Toben nach Frankfurt zum Abenteuerspielplatz „Colorado Park“ führen. Aufgrund der aktuellen Situation wurde aber kurzerhand umgeplant und die Kinderschar machte sich auf den Weg zur Straußenfarm nach Schaafheim. Der „Tannenhof“ ist in ganz Südhessen einmalig und beherbergt aktuell ca. 150 Tiere. Während einer Führung konnten die Kinder viel Wissenswertes über den Vogel Strauß erfahren, aber auch ein paar Experimente machen. So konnte beispielsweise getestet werden, wie groß und stabil ein Straußenei ist. Nach dem Besuch der Straußenfarm ging es mit einem kurzen Zwischenstopp am Wartturm – inklusive toller Aussicht über die Region – weiter zu den Windrädern in Klein-Umstadt. Hier konnte sich jeder mal ein gutes Bild davon machen, wie groß so ein Windrad aus nächster Nähe wirklich ist. An einer nahegelegenen Feuerstelle wurde dann gemeinsam ein Lagerfeuer entzündet, um sich bei dem leider regnerischen Wetter wieder etwas aufzuwärmen.

Am Donnerstag stand mit dem Kletterangebot in den ehemaligen Steinbruch in Hainstadt im Odenwald ein sportliches Event im Vordergrund. Aufgrund des schlechten Wetters wurde jedoch kurzerhand die Kletterhalle des DAV in Darmstadt angesteuert. Nach einer Einführung in Kletter-, Sicherungs- und Knotentechniken, konnten sich die Teilnehmer*innen im Boulderbereich und an den bis zu 17m hohen Kletterwänden in Topropebahnen ausgiebig ausprobieren und mal so richtig auspowern. Aufgrund des großen Zeitfensters konnte jeder an diesem Tag diese spannende Abenteuersportart intensiv kennenlernen, seine bisherigen Kenntnisse weiter vertiefen und seine persönlichen Grenzen austesten.

Für den krönenden Abschluss des „Herbstferien-Specials 2020“ sorgte am Freitag dann ein Ausflug zu den Alpakas des Babenhäuser „Lilienhofes“. Zu Beginn gab es auch hier eine Einführung, bei der zunächst alles Wissenswerte über die plüschigen Vierbeiner von Besitzerin Claudia Waltinger vermittelt wurde. Bei der anschließenden Wanderung über die Babenhäuser Felder konnten die Teilnehmer*innen die Tiere an der Leine führen und natürlich noch viel besser kennenlernen. Zurück auf dem „Lilienhof“ wurden die Alpakas noch gefüttert und wieder zurück in den Stall begleitet. Anschließend hatten die Kinder auch noch genügend Zeit um die anderen Tiere auf dem Hof kennenzulernen. So lassen sich dort neben Hühnern und Schweinen derzeit auch Alpakafohlen und viele Hundewelpen finden. Auf dem Spielplatz im Stadtpark fand das diesjährige Herbstferienangebot der Kinder- und Jugendförderung dann am Freitagnachmittag schließlich sein Ende.

Auswertung des Fotowettbewerbes: „Babenhausen ist bunt“

Vor knapp vier Wochen endete der Fotowettbewerb „Babenhausen ist bunt“. Insgesamt 18 Personen aus Babenhausen nahmen daran teil und präsentierten der Jury ihre Sichtweise auf ein „buntes Babenhausen“. Die fachkundige Jury setzte sich aus Michael Wagner (Team der Kinder- und Jugendförderung und Hobbyfotograph), Sabine Frank (Gewerbeverein Babenhausen) und Reinhold Blaha (Fotokünstler) zusammen. Die insgesamt 32 eingesendeten Bilder, wurden in den Kategorien „Idee und Mottobezug“, „Kreativität und Ästhetik“, „Aufwand und Blickwinkel“ sowie „Bildqualität“ bewertet. Zu jeder Kategorie konnte jedes Mitglied der Jury, jedem Bild maximal 10 Punkte geben, weshalb maximal 120 Punkte pro Bild vergeben werden konnten. Die Bilder wurden je nach Alter der Fotographen in die Kategorien „Kinder“, „Erwachsene“ oder „Senioren“ eingeteilt. Für das jeweils beste Bild pro Kategorie in allen drei Altersgruppen wird ein Preis vergeben, den der Gewerbeverein Babenhausen sponsert.

Da es in der Altersgruppe Kinder nur zwei Teilnehmer gab, können in dieser Gruppe auch nur zwei Preise vergeben werden. Gewonnen in der Kategorie „Idee und Mottobezug“ hat Melina Kreiß mit ihrem Werk „Backe backe Kuchen, Frau Antje hat gerufen“, welches in dieser Kategorie insgesamt 21 von 30 Punkten sammeln konnte. Der Preis in der Kategorie „Kreativität und Ästhetik“ geht an das Werk „Bunte Mutter Natur im Herbst“ mit 24 von 30 Punkten an Lasse Spiehl.

In der Altersgruppe Erwachsene gibt es vier Gewinner, da hier insgesamt elf Personen teilgenommen haben. Der Preis für „Idee und Mottobezug“ geht mit 30 von 30 Punkten an das Werk „Morgennebel“ von Stefan Scheidler. Bei der Kategorie „Kreativität und Ästhetik“ gewann das Werk „Auszeit“ von Iris Kreiß mit 28 von 30 Punkten. Das Werk „Libelle auf dem Stacheldraht“ von Rudolf Matthes konnte sich mit 27 von 30 Punkten den Preis für „Aufwand und Blickwinkel“ sichern. Zuletzt geht der Preis für die beste „Bildqualität“ an Ulrich Kapraun mit ebenfalls 27 von 30 Punkten.

In der letzten Gruppe der Senioren, in welcher es 5 Teilnehmer gab, gewann Doris Diehl mit ihrem Werk „SOMMERBUNT-mein Blumenbeet für die Insekten“ mit 29 von 30 Punkten in der Kategorie „Idee und Mottobezug“. Der Preis für „Kreativität und Ästhetik“ geht mit 25 von 30 Punkten an Richard Simonis mit seinem Werk „Unser altehrwürdiger Hexenturm, geschmückt mit jungem Frühlingsgrün“. In der Kategorie „Aufwand und Blickwinkel“ landete das Werk „Gesprenz an der Stadtmühle“ von Udo Hemme-Unger mit 23 von 30 Punkten. Als letztes gewann Wilhelm Spiehl mit seinem Werk „Altstadt von Westen“ den Preis für die beste „Bildqualität“.

Insgesamt, über alle Kategorien verteilt, konnte sich das Werk „Morgennebel“ mit 110 von 120 die meisten Punkte sichern.

Die Preisverleihung findet am 28.10.2020 um 16:30 Uhr am Schachfeld der Stadthalle bei der Kinder- und Jugendförderung in der Bürgermeister-Rühl-Str. 6 statt. Anschließend werden die Bilder in der „Bummelgass“ in verschiedenen Geschäften und Auslagen ausgestellt und können dort mehrere Wochen lang bestaunt werden.       

Inzidenz im Landkreis überschreitet die Marke von 50

Die Inzidenz ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg am Dienstag (20.) auf 53 gestiegen und hat damit die kritische Marke von 50 überschritten, weswegen weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.
 
Bereits am vergangenen Freitag (16.) hat sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg den Maßnahmen, die die Städte und Landkreise mit einer Inzidenz von 35 und mehr aus der Rhein-Main-Region festgelegt haben, angeschlossen. „Diese Entscheidung, die von manchem als unverhältnismäßig und überzogen angesehen wurde, hat sich als richtig erwiesen. Auch bei uns ist die Inzidenz rasant gestiegen, auch wir haben einen starken Anstieg an Neuinfektionen. Neben den Maßnahmen, die wir heute getroffen haben, gelten weiterhin die Regelungen, die gestern in Kraft getreten sind. Dazu gehört das Zuschauerverbot bei Profisport- und Amateursportveranstaltungen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas.
 
Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg hat der Verwaltungsstab nun weitere Maßnahmen getroffen, die ab morgen, 21. Oktober, gelten und in zwei Allgemeinverfügungen erlassen sind. Die Allgemeinverfügungen sind in der Ausgabe des Darmstädter Echos am Donnerstag, 22. Oktober abgedruckt und hängen an den Kreishäusern in Darmstadt/Kranichstein und Dieburg aus. Außerdem stehen die Allgemeinverfügungen unter perspektive.ladadi.de und unter www.ladadi.de zum Download bereit.
 
Folgende Maßnahmen gelten im gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg ab dem 21. Oktober vorerst bis zum 4. November:
 

  • Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht. Dies gilt auch für Fußgängerzonen.
  • Bei privaten Zusammenkünften in angemieteten oder öffentlichen Räumen wird die Höchstteilnehmerzahl auf 10 Personen oder 2 Hausstände beschränkt.
  • Es wird dringend empfohlen, private Zusammenkünfte in privaten Räumen auf eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen oder zwei Hausstände zu begrenzen.
  • Es gilt ein generelles Außenabgabeverbot von Alkohol zum Sofortverzehr (Außer-Haus-Verkauf) zwischen 23 und 6 Uhr.
  • Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr verboten.
  • Öffentliche Veranstaltungen werden auf maximal 100 Teilnehmende begrenzt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

 
Diese Regelungen werden nur dann ausgesetzt, wenn die Inzidenz wieder mindestens vier aufeinander folgende Tage unterhalb von 50 liegt. Beim Erreichen einer Inzidenz von über 75 oder bei einem  weiterem kontinuierlichen Anstieg der Inzidenz über zehn Tage über 50 dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen.
 
Weiterhin gelten die am vergangenen Freitag getroffenen Maßnahmen, die gestern in Kraft getreten sind:
 

  • Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien
  • Schulsport für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien nur kontaktlos und im Freien. Für Grundschulen Schulsport in diesem Zeitraum kontaktlos.
  • Profisportveranstaltungen finden ab einer Inzidenz von 35 entsprechend des Beschlusses des Bundeskanzleramtes und der Chef/innen der Staatskanzleien ohne Zuschauer/innen statt. Im Amateursport sind ab einer Inzidenz von 35 ebenfalls keine Zuschauer/innen zugelassen. Ausgenommen davon sind jeweils eine erziehungsberechtigte Person pro minderjährigem Teilnehmenden sowie die Trainer/innen und Betreuer/innen.
  • Ab einer Inzidenz von 50 gilt folgende Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen: maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen pro Besuch.

Sperrstunde ab Mittwoch, 21. Oktober

Ab Mittwoch gibt es eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr für die Gastronomie sowie die Vergnügungsstätten (darunter fallen nicht die Spielotheken). Darüber hinaus darf in der Zeit von 23 bis 6 Uhr kein Alkohol im öffentlichen Raum konsumiert werden.

Die Sperrzeitregelungen werden nur dann ausgesetzt, wenn die Inzidenz wieder mindestens vier aufeinander folgende Tage unterhalb von 50 liegt.

Aufgrund eines Übermittlungsfehlers haben sowohl das Robert Koch-Institut (RKI) als auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) für Sonntag (18.) und Montag (19.) keine Neuinfektionen (+0) gemeldet. Am Sonntag waren es jedoch +39 Neuinfektionen und am Montag +48 (insgesamt +87). Derzeit liegt die Anzahl der Coronafälle im LaDaDi bei 980, davon sind 702 genesen, was eine Anzahl von 256 aktiven Infektionen ergibt.