Corona-Einzelfall an der Joachim-Schumann-Schule

Babenhausen – An der Joachim-Schumann-Schule in Babenhausen wurde ein Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet. In einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz mit dem Gesundheitsamt, dem Staatlichen Schulamt, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Babenhausens Bürgermeister Joachim Knoke sowie Schuldirektor Rainer Becker wurde über das weitere Vorgehen beraten.

Da die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts noch nicht abgeschlossen ist, bleibt die gesamte Jahrgangsstufe 9 sowie die betroffenen Lehrkräfte der Joachim-Schumann-Schule am morgigen Freitag, 25. September, vorsorglich zu Hause. Alle Betroffenen werden in Kürze individuell durch die Teams des Gesundheitsamts kontaktiert und über ihre Quarantänedauer informiert. Sofern sie jünger als 12 Jahre sind, gilt auch für Geschwisterkinder von Kontaktpersonen per Landesverordnung ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und für Schulen. 

Bisher deuten alle Anzeichen darauf hin, dass die Ansteckung außerhalb des Schulbetriebs erfolgte. Ein Ausbruchsgeschehen liegt nach aktuellem Stand nicht vor. „Obwohl sie nur eine vorübergehende Maßnahme ist, bedeutet eine Quarantäne immer zusätzlichen Stress für die betroffenen Jugendlichen, ihre Eltern und ihre Lehrer“, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas. „Wir wünschen allen für diese Zeit Gesundheit, gute Nerven und die notwendige Portion Geduld.“ Bürgermeister Knoke fügt hinzu: „Es ist und bleibt wichtig, auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten und nicht nachzulassen. Babenhausen wird auch diese Herausforderung im solidarischen Zusammenschluss nach Kräften meistern! Wir halten zusammen.”

2 Gedanken zu „Corona-Einzelfall an der Joachim-Schumann-Schule

  1. Schon beachtlich bei 1000 Schülern von einem Einzelfall zu sprechen, wenn noch gar nicht getestet wurde und alleine in dieser Klasse fünf Schüler mit Erklärungen / vielleicht auch Corona sind?!

    • Mit der Argumentation kann auch von 80 Millionen potentiellen Erkrankten in Deutschland gesprochen werden. Selbst, wenn alle 6 / 1000 erkrankt wären, könnte man noch von EInzelfällen sprechen, in so weit geht diese Argumenation fehl.

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