Was ist wieder erlaubt, was nicht?

Auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums finden sich nun wieder die Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtung und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie, auch bekannt als Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung oder CoKoBeV). Diese regelt die Bedingungen, unter denen eine stufenweise Rückkehr in das „normale“ Leben unter Pandemiebedingungen verantwortungsvoll gestaltet werden kann.

Kolumne vom 10.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Online-Zugangs-Gesetz (OZG) treibt uns weiter an. Neue Online-Dienstleistungen werden wir Ihnen schrittweise bereitstellen. Dafür arbeiten wir sowohl an unserer internen Infrastruktur wie auch an den Zugangsmöglichkeiten für Sie. Im nächsten Wettlauf um Fördermittel WiFi4EU sind wir mitgestartet, vielleicht erhalten wir im dritten Versuch dann einen Zuschlag?

Verschiedene Themenbereiche in Kita Fragen waren sowohl mit der Evangelischen Kirche wie auch mit der gGmbH Kita Kaisergärten zu besprechen und konnten Lösungen zugeführt werden. Das Hochfahren der Kinderbetreuung nach Lockerung der Regelungen durch die Landesregierung bindet entsprechende Kräfte auch in der Verwaltung. Wir suchen gemeinsam mit allen Betreibern nach praktikablen Lösungen für Kinder, Eltern und Arbeitgeber.

Ein Präsenstermin in Harpertshausen zu Naturschutz- und Bauthemen war unter Einhaltung der Abstände möglich. Neben Obstbäumen am Ortsrand Harpertshausens beschäftigen uns auch altehrwürdige Platanen im historischen Kasernenquartier.

Auch die Stadtverwaltung unterstützt das Aktionsbündnis für den Verbleib von Continental. Hier sind einige Arbeiten im Schulterschluss erledigt, weitere folgen. Und Zukunft gestaltend sind wir sowohl mit dem Gremium der Vereine unterwegs und suchen nach Möglichkeiten für ein Altstadtfest 2020 als auch die Frage zu klären, unter welchen Umständen das Schwimmbad diesen Sommer noch nutzbar sein kann. Zur Einhaltung der Klimaziele hat sich eine weitere Gelegenheit ergeben, mit der Kasernenkonversionsgesellschaft die vergangene Woche erwähnte CO2-arme Duschwasseraufbereitung hinzubekommen. Das Klimathema ist durch Corona leider ins Hintertreffen geraten, wir sind dem „Punkt ohne Umkehr“ zeitlich näher gerückt, ohne die Probleme selbst zu lösen, allerdings haben die Corona bedingten Reiseeinschränkungen den Ausstoß von CO2 durchaus verringert. Trotzdem müssen wir das in unserer Macht stehende tun, um den Kindern eine bewohnbare Kugel zu hinterlassen.

Ein einzelner Fall von Corona in einer Schule konnte durch entsprechende Pläne und Konzepte schnell und gut abgewickelt werden. Quarantäne für die Kontakte wurde zeitnah umgesetzt, Tests etabliert, Risiken noch weiter begrenzt.

Die Regenfälle der vergangenen Woche haben die Waldbrandgefahr etwas reduziert und der Flora durchaus geholfen. Leider benötigt gerade der Waldboden noch deutlich mehr Flüssigkeit, um den Ausgleich der trockenen Perioden zu schaffen, freuen wir uns über den gelungenen Anfang. Und mit der Sonne kommt dann auch der Appetit auf das kühle Eis. Die neue Eisquelle in der Bummelgasse erfreut sich großer Beliebtheit, auch wenn durch das Rathausfenster die ein oder andere Leichtsinnigkeit in der Wahrung von Abständen beobachtet wird. Auch am Fluss kann man wieder seine italienischen Eisspezialitäten genießen und die Gastronomie ist zwar von der Platzzahl noch sehr begrenzt, aber einsatzfähig. Für die kommende Woche steht eine Stadtverordnetenversammlung an, ausnahmsweise am Mittwoch, denn Donnerstag braucht der Blutspendedienst die Stadthalle, dankenswerterweise hat der Stadtverordnetenvorsteher dies mit ermöglicht. Blut wird dringend gebraucht, die Sicherheit ist gewährleistet, bitte spenden Sie. Termine gibt es online. Einen schönen Feiertag, Brückentag oder was auch immer Sie geplant haben. Die Fronleichnamsprozession wird dieses Jahr minimalisiert, nur von Pfarrer Winter mit wenigen Messdienern den Segen durch die Stadt tragen, ein Dank nach oben für die Bewältigung der Corona Krise anders als in Italien, England oder den USA ist sicher angebracht.

Viele Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund, gelassen und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Die Stadtbücherei hat wieder geöffnet

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Sie nun wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten begrüßen zu können.

Natürlich muss auch die Stadtbücherei die Auflagen zur Hygiene, zum Zutritt sowie zur Vermeidung von Warteschlangen sowie zur Wahrung des Abstands von mind. 1,50 m einhalten.

Hier einige Hinweise dazu:

Es dürfen maximal 6 LeserInnen die Bücherei gleichzeitig nutzen. Um möglichst vielen den Zugang zu ermöglichen, bitten wir Sie, Ihren Aufenthalt möglichst kurz zu halten, indem Sie sich vorab über den Bibliothekskatalog (= Findus) über ausleihbare Medien informieren. Diese können Sie gerne auch per e-mail oder Telefon vorbestellen, damit wir sie Ihnen bereitstellen können. Kinder unter 10 Jahren dürfen die Bücherei nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten. Außerdem gilt für über 10-Jährige die Pflicht, eine Maske zu tragen.

In der Bücherei liegt eine Liste aus, in die alle BesucherInnen ihre Kontaktdaten eintragen müssen. Die Daten werden ausschließlich für den Fall einer Benachrichtigung erfasst und die Listen werden automatisch nach vier Wochen vernichtet.

Das Team der Bibliothek unterstützt Sie bei Fragen auch weiterhin per e-mail (stadtbuecherei@babenhausen.de) oder Telefon (06073/610151).

An dieser Stelle noch eine Bitte zu den noch ausgeliehenen Medien: Bitte bringen Sie diese baldmöglichst zurück oder rufen Sie uns an bzw. schreiben uns eine e-mail zwecks Verlängerung. Vielen Dank!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bis dahin herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Das Team der Stadtbücherei Babenhausen

Corona-Fall an Bachgauschule in Babenhausen

Heute erreichte die Stadtverwaltung die Mitteilung, durch den Verwaltungsstab des Landekreis Darmstadt-Dieburg, dass an der Bachgauschule ein bestätigter Fall von COVID-19 aufgetreten ist.

Betroffen ist eine Schülerin des Oberstufengymnasiums, die nicht im Landkreis Darmstadt- Dieburg lebt.

In Absprache mit dem Landrat, dem Gesundheitsamt, der Schulleitung sowie dem staatlichen Schulamt und den Mitarbeitern des Rathauses, wurden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die betroffene Schülerin befindet sich in häuslicher Isolierung, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht
  • Ebenso werden die Klassenkameraden sowie die Lehrkräfte, die mit der Person in Kontakt standen, unter Quarantäne gestellt.
  • Die identifizierten Kontaktpersonen aus dem Schulumfeld werden zeitnah getestet.
  • Die Eltern der Kinder des Klassenverbandes und die Lehrkräfte wurden bereits durch das Gesundheitsamt informiert.
  • Der übrige Schulbetrieb ist davon, Stand heute, nicht betroffen.  

Da ein Teil des Klassenverbandes aus dem benachbarten Bayern stammt, beteiligt sich auch das Gesundheitsamt Aschaffenburg bei der Kontaktnachverfolgung.

Stadtbücherei ist wieder geöffnet

Das Team der Stadtbücherei freut sich, seine Leserinnen und Leser wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Stadtbücherei begrüßen zu können. Natürlich muss auch die Stadtbücherei die Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Wahrung des Abstands von 1,50 m einhalten. Es dürfen maximal 6 Personen zeitgleich die Bücherei nutzen. Um möglichst vielen den Zugang zu ermöglichen, wird darum gebeten, den Aufenthalt möglichst kurz zu halten. Dazu können die Leserinnen und Leser sich über den Bibliothekskatalog (Findus) über ausleihbare Medien informieren und im besten Fall die Medien per Mail oder Telefon vorbestellen, damit sie bereitgestellt werden können. Kinder unter 10 Jahren dürfen die Bücherei nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten. Außerdem gilt für über 10-Jährige die Plicht, eine Maske zu tragen.

Darüber hinaus liegt in der Bücherei eine Liste aus, in die alle Besucherinnen und Besucher ihre Kontaktdaten eintragen müssen. Die Daten werden ausschließlich für den Fall einer Benachrichtigung erfasst und die Listen automatisch nach vier Wochen vernichtet.

Das Team der Bibliothek unterstützt Sie bei Fragen auch weiterhin per Mail (stadtbuecherei@babenhausen.de) oder Telefon (06073/610151).

Die Stadt Babenhausen und die Stadtbücherei bitten vor dem Hintergrund der derzeitigen Ausnahmesituation um Verständnis und freuen sich auf Ihren Besuch.

Kolumne vom 04.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Ausfälle sind im Augenblick das Thema im Rathaus. Ausfälle von Steuereinnahmen beschäftigen uns schon mit Beginn der Pandemie. In Folge dessen ist unser Pfingstgottesdienst aller christlichen Gemeinden am Pfingstmontag leider auch ausgefallen, wir werden diese junge Tradition hoffentlich in 2021 wieder erleben können, der Blick am Montagmorgen aus dem Rathausfenster auf den leeren Marktplatz war sehr deprimierend. Am Dienstag dann: Stromausfall! Im Mittelspannungsnetz sucht und findet die entega den Fehler recht schnell. Die Chlorgaswahranlage des Schwimmbades hat die Feuerwehr auf den Plan gerufen, Gott sein Dank kein Einsatz, nur Ausfallstunden. Die IT-Systeme des Rathauses haben den Vorgang schadenfrei überstanden, aber die Abhängigkeit vom Strom wird schnell bewusst.

Dann fällt vom 8.6.-20.6. die Einfahrt von der B26 nach Harpertshausen aus. In drei Phasen wird die Straße bis Langstadt durchsaniert, Bauabschnitt 1 geht von der B26 bis zum Ortseingang, der Bus fährt einen Umweg, der fällt nicht aus.

Die Persönliche Begegnung mit den Kollegen der Bürgermeisterkreisversammlung fiel auch aus, stattdessen eine Telefonkonferenz, die abrupt durch den Stromausfall unterbrochen wurde. Damit warten wir dann auch auf weitere Abstimmungen des Landes zu Thema Schwimmbadbetrieb am Wochenende, soviel war vor dem Stromausfall noch klar.

Dafür werden wir die Betreuung – wenn auf in anderer Form als bisher – der Ferienspiele durchführen. Die Kinder- und Jugendförderung hat hier frühzeitig viele Planungsaspekte bedacht und wir werden die RKI-Richtlinien und Verordnungen einhalten können. Das Bauamt begleitet die Bereitstellung der Flächen in Harreshausen.

Und weil Kinder die Zukunft sind und auch die Kinderbetreuung in den Kitas wieder vorsichtig hochfährt, ein Unterfangen mit extrem viel Bastimmungsbedarf, gestalten wir die Zukunft künftig mit weniger städtischen CO2. Solare Erwärmung des Duschwassers im Schwimmbad ist für sehr kleines Geld in Vorbereitung. Damit wollen wir auf Jahre weniger Gas verbrennen, am liebsten gar keines mehr.

Hoffen wir, dass die Gewitter die Stromversorgung unbeeindruckt lassen und etwas Regen Wald und Flur guttut und die Waldbrandgefahr niedrig hält, denn auch Feuerwehreinsätze sind in Pandemiezeiten unter erschwerten Bedingungen durchzuführen. Unsere Floriansjünger sind gut vorbereitet. Nicht nur bei Gewitter ist schwimmen gefährlich, auch die Versuchung, illegal in den Baggerseen Abkühlung zu suchen, haben viele auch erfahrene Schwimmer mit dem Leben bezahlt. Derartiges sollten alle dringend unterlassen, zumal der Zugang zu den Seen oftmals überwacht wird. Bitte bleiben Sie vernünftig und schonen Sie auch hier die Ressourcen der Rettungskräfte. Vielen Dank.

Viele Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund, gelassen und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Informationen der Familienkasse

Die Familienkasse weißt hinsichtlich des Kinderzuschalges (KiZ) bzw. des jetzigen Notfall-KiZ auf den KiZ-Lotsen hin. Über dieses Online-Angebot kann vorab geprüft werden, ob eventuell ein Anspruch besteht.

Sollte über den KiZ-Losten eine eventueller Anspruch festgestellt werden, lohnt sich eine individuelle Videoberatung. Die Beratung kann von zu Hause aus nach einer entsprechenden Terminvereinbarung genutzt werden.

Hier der Flyer der Familienkasse “Finanzielle Leistungen für Familien auf einen Blick”.

Hessen übernimmt Verdienstausfall für Beschäftigte

Für Eltern, die wegen geschlossener Schulen und Kitas zu Hause bleiben und deshalb Einkommenseinbußen hinnehmen mussten, ersetzt das Land Hessen diesen Verdienstausfall, der bislang von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern vorgeleistet wurde.

Die Zahlungen werden den Arbeitgebern vom Land ersetzt, Selbständige erhalten eine Direktzahlung. Aufwendungen zur sozialen Absicherung werden ebenfalls übernommen. Ende Mai hat der Deutsche Bundestag die Bezugszeit für einen Verdienstausfall wegen der Schließung von sechs auf zehn, bei Alleinerziehenden sogar auf zwanzig Wochen verlängert. Für die Zeit der Schließung von Schulen und Kitas erhält das Elternteil, das zu Hause geblieben ist oder bleibt, aufgrund der bundesgesetzlichen Entscheidung für Zeiträume ab dem 30. März eine Entschädigung. In den ersten sechs Wochen beträgt sie 67 Prozent des entgehenden Netto-Entgelts. Außerdem werden in beiden Fällen Aufwendungen für die fortbestehende soziale Absicherung in der Kranken- und Rentenversicherung übernommen. Der Anspruch kann eingeschränkt werden, wenn Überstunden oder Urlaub für die Kindererziehung genommen wurde oder hätte genommen werden können.

Für die Anträge ist hessenweit das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig. Anträge auf Ersatz des Verdienstausfalls können unter ifsg-online.de gestellt werden.

Presseerklärung des HMSI zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Infektionen in Hessen

Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose informierte heute zur aktuellen Situation der SARS-CoV-2 Infektionen: „Es treten immer wieder Infektionsherde auf, die zeigen, dass das Virus weiterhin aktiv und gefährlich ist. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, die Infektionsgefahr weiterhin ernst zu nehmen und sich und alle anderen vor Ansteckung zu schützen.“ Klose verwies auf den Mindestabstand von 1,5 Metern und Hygieneempfehlungen wie häufiges Händewaschen und die Nies-Husten-Etikette. „Tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz überall dort, wo er vorgeschrieben ist oder die Möglichkeit besteht, dass der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann. Setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung, wenn Sie unter Beschwerden wie zum Beispiel Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Geschmacksstörungen leiden. Damit leisten Sie einen aktiven Beitrag im Kampf gegen das Virus“, betonte der Minister. Quelle: https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/pressebriefing-zur-eindaemmung-der-sars-cov-2-infektionen-hessen-1