Kolumne vom 23.04.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir finden Lösungen! Wie können wir unseren derzeit noch eingeschränkten Service für Sie unter Einhaltung der Sicherheitsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der gesetzlichen Regelungen wieder in normale Bahnen lenken? Es werden Gefahrenanalysen für die Publikumsbereiche erstellt, wir beschaffen wo noch nicht geschehen Plexiglasscheiben. Der Recyclinghof wird wieder öffnen, auch hier mit zunächst längeren Öffnungszeiten und unter Einhaltung von Regeln zu unser aller Schutz. Auch die Öffnung der Stadtbücherei wird unter diesen Aspekten betrachtet.

Wo möglich bieten wir den Kollegen HomeOffice an, die dadurch dann freien Büros werden zur Entzerrung von Doppelbüros genutzt, wenn dort die Abstandsregelungen nur schwer einzuhalten sind. Schichtpläne werden aufgestellt, um potentielle Kontakte möglichst zu vermeiden oder sehr kurz zu halten. Bis wir soweit sind, bitten wir weiter um Terminabstimmung und per Telefon oder Email.

Die Gremienarbeit wird durch neue Wege ermöglicht. Informationen, die sonst in Ausschusssitzungen verteilt und diskutiert werden, verlagern sich ins Internet, um am Ende gut informierten Entscheidungsträgern die Möglichkeit für gute Beschlüsse zum Wohle unserer Stadt zu ermöglichen. Wo persönliche Anwesenheit erforderlich ist, halten wir die RKI-Regeln ein. Auch dazu sind Vorbereitungen nötig und getätigt.

Noch offen sind Themen wie ein Betrieb des Schwimmbades oder die Ferienspiele. Verhalten sich die Menschen weiter vernünftig? Oder sind in den kommenden zwei Wochen Unvorsichtigkeit und alte Verhaltensmuster soweit zurückgekehrt, dass die Infektionszahlen plötzlich doch gewaltig ansteigen? Ich habe großes Vertrauen in die Umsicht meiner Babenhäuser. Wir gehen nicht einfach zur Tagesordnung über und riskieren keinesfalls Gesundheit oder Leben unserer Familien, Freunde und Nachbarn.

Deswegen sind auch die Kollegen des Ordnungsamtes unterwegs, um Unklarheiten zu korrigieren und den richtigen Weg zu weisen. Bislang gab es wenige Situationen, in denen das Einsehen versagt blieb.

Der Griff des Virus lockert sich. Das verschafft uns mehr Freiheiten, unser Leben zu gestalten, überträgt uns aber auch mehr Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen, jedem einzelnen von uns. Mit Geduld, Weitsicht, gutem Willen und der nötigen Gelassenheit werden wir auch kritische Situationen meistern.

Viele Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund, gelassen und kreativ,

Ihr Achim Knoke

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