Kolumne des Bürgermeisters vom 13.02.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor lauter Krisenmanagement kommen die regulären Aufgaben kaum noch zum Tragen. Das Profil der groben Schuhe ist noch nicht von den Erdresten des Bombenackers befreit, da geht es weiter mit Sturm Sabine. Vorab mussten unsere Florianjünger noch einen Strohballen auf dem Feld bei Harreshausen löschen, die Brandursache scheint ein Vakuum zwischen den Trommelfellen zu sein. Da könnte man einen schönen Büttenredenbeitrag von machen, der wäre sicher lustig geworden an der Sitzung am Samstag in der Stadthalle. Den Besuch der Kindersitzungen in Langstadt und Babenhausen musste ich auf Grund der Einladung zum Krisenstab „Sturm Sabine“ dann kurzhalten. Auch wenn die Wetterlage noch etwas nachgeweht hat – gelbe Säcke und Sperrmüll wurden meistenteils mit großer Vorausschau erst nach dem Wind an die Straßen verbracht – eine Anstrengung aller hat den Montag ohne Personenschäden oder größere Zwischenfälle ablaufen lassen. Wieder Danke an alle, die ruhig und bedächtig und mit Verständnis, dass Sicherheit vorgehen muss, mitgewirkt haben.

Unsere Sparkasse konnte wieder trotz schwieriger Bedingungen am Finanzmarkt gute Ergebnisse präsentieren. Unser Präventionsrat ist unter neuer Leitung weiter aktiv und passt seine Aufgaben dem aktuellen Zeitgeschehen an. Er wäre auch ein guter Ansprechpartner, wenn barrierefreie Zusammenlegung von Kreditinstitutsstellen anstehen.

Natürlich geht kaum eine Woche ins Land, in dem die Entwicklungen bei Continental, der Kinderbetreuung, der Babenhäuser Unternehmen oder der Kaserne im Kalender fehlen würden, so auch in der vergangenen Woche.

Und neben dem närrischen Treiben gab es auch andere Momente, ruhige, wie Jubiläen, aber auch traurige und bedächtige wie eine Trauerfeier.

Die Fasnacht liefert sowohl Politik wie auch Verwaltung gern einen Blick in den Spiegel, der durchaus auch einmal bissig sein kann. Das gehört mit dazu, auch wenn hier manchmal die Zuständigkeiten nicht klar rüberkommen. Völlig aus der Luft gegriffen ist derzeit aber die Suche nach der Ursache des ausgefallenen Rathaussturmes in Kreisen der Verwaltung. Diese Entscheidung wurde nicht im Rathaus getroffen und ich hoffe, dass diese liebgewonnene Tradition auch im kommenden Jahr mit großem Tamtam und breiter Beteiligung der Öffentlichkeit wieder stattfindet. Und auch wenn die Kampagne endet und am Aschermittwoch alles vorbei ist: Bis dahin Helau in alle Stadtteile und nicht vergessen: Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht.

Viele Grüße aus dem Rathaus,

Ihr Achim Knoke

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