Kolumne des Bürgermeisters vom 12.09.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach ersten Schätzungen haben trotz des wenig einladenden Wetters zahlreiche Besucher den Weg zum Altstadtfest gefunden, und das ist bei dem Programm kein Wunder.

Die Hochseilshow am Sonntag anlässlich des 40. Jubiläums war sicher ein besonderes Highlight. Aber auch so zeigte sich das Altstadtfest wie Babenhausen selbst auch traditionell und modern. Viel Bewährtes war da, manches war neu oder anders. Unsere Gesundheitsmesse fand sehr großen Anklang, das Wochenende war gelungen und gemeinsam mit unseren Partnerstädten Lichtentanne und Bouxwiller konnten gar nicht alle Angebot wahrgenommen werden.

Am kommenden Wochenende feiert Lichtentanne mit dem „Parkleuchten“ den großen Abschluss des Jubeljahres 600. Babenhausen dort zu vertreten ist mir Ehre und Freude zugleich.

Den neuen Pastor der Emmaus-Gemeinde, Herrn Heupel, offiziell am Sonntag zu begrüßen, wird da termintechnisch schwierig. Er ist schon seit Anfang September in Babenhausen im Einsatz.

Zum ersten Oberligaspiel der Saison am Sonntagabend sollte es dann aber klappen.

Vorher sind noch Themen wie das Online-Zugangs-Gesetz und die damit einhergehende Digitalisierung ebenso im Kalender verankert wie Termine zu Kinderbetreuung und Kasernenentwicklung.

Leider sind offensichtlich erneute Hinweise nötig. Das Abstellen von Autos auf Gehwegen ist generell unzulässig, wenn es nicht explizit erlaubt ist. Wird dabei der Gehweg auch noch so eng zugeparkt, dass Kinderwagen oder Rollatoren nicht durchpassen, wird es dann auch gleich richtig teuer, bitte nehmen Sie Rücksicht.

Es ist vielleicht jetzt der richtige Zeitpunkt, die Garage aufzuräumen und für den Winter das Auto wieder hineinzufahren. Besonders bequem und gar nicht so teuer wie gemeinhin vermutet sind automatische Toröffner – vielleicht gönnen Sie sich diesen Komfort vorab zu Weihnachten und müssen die Scheiben nicht kratzen? Unser Fachhandel berät Sie und hilft auch bei der Montage.

Neben dem Parken sind auch wieder vermehrt die Hinterlassenschaften der Hunde im Fokus. Im Zuge der „Verwüstung von Feldern“ durch Hunde las ich in einer Schlagzeile niederer Qualität den Untertitel „Wird bald scharf geschossen?“ Da hier das Problem am oberen Ende der Leine angesiedelt ist, stellt sich vielleicht die Frage, ob jemand die Vierbeiner oder die Zweibeiner ins Visier nehmen möchte – um dann beide Gedanken als abstrus wegzuwischen und sich mehr Qualität in der Berichterstattung zu wünschen. Es gibt ja zum Glück noch guten Journalismus.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 05.09.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Terminkalender war voll spannender Einträge, Stadtverordnetenversammlung, Waldrundgang mit Infos zu der Folge der trockenen Sommer, eine weitere Veranstaltung zum Zusammenhang von Klimawandel und Katastrophenschutz liegen hinter uns. Eine interessierte Gruppe folgte den Ausführungen zum jüdischen Leben in unserer Stadt bei der Führung über den Friedhof bei Sickenhofen und neben verschiedenen persönlichen Jubiläen feierte unser Blasorchester einen 70. Geburtstag und blickt auf 20 Jahre großartiger organisierter Jugendarbeit zurück.

Auch das kommende Wochenende mit dem 40. Altstadtfest und der Gesundheitsmesse verspricht ein Highlight zu werden. Und auch der Angelsportverein am Haselsee lädt ein.

Der Magistrat berät über den Entwurf des Haushalts 2020, der im Anschluss den Stadtverordneten zur Beratung vorgelegt wird und Weichen für die Zukunft stellen wird. Das Gebäude für die evangelische Kita hat Fenster bekommen und die Elektriker schaffen in großen Mengen Stromkabel hinein. Für die Kita in den Kaisergärten sind weitere Weichen gestellt. Hier sind im Hintergrund von ehrenamtlichen Händen des neu gegründeten Fördervereins bis hin zur Gründung einer Betreibergesellschaft, Bauanträgen und Genehmigungsverfahren vielerlei Aktivitäten vorangekommen.

Das führt zu nicht gern gesehenen Bildern auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit. Der Papa bringt das Kind in die Kita und hält sich erfreulicherweise an die Tempo 30. Klar, schneller fahren ist gefährlich, namentlich mit dem Handy am Ohr und einem Kindergartenkind auf dem Beifahrersitz, das so nah an der Windschutzscheibe und so weit weg von der Rückenlehne sitzt, dass die Gurtfrage auch mit großer Phantasie eher negativ ausfallen wird. Zumindest steigt das Kind dann aber auf der sicheren Seite aus.

Verschiedene Bauleitplanungen sind auf bestem Wege. Der Satzungsbeschluss für einen Bebauungsplan zur Innenentwicklung ist gefasst, die Zukunft diverser städtischer Immobilien ist geklärt und zu einem frühen Zeitpunkt steht bereits ein Name fest für die Anlieferung der Baumaterialien für das Gebiet südlich der Bürgermeister-Hartmann-Straße in Harreshausen. Der Sonnenweg wird die Anschrift der neuen Bewohner sein.

Einen sonnigen Herbst mit hoffentlich besten Wetter zum Altstadtfest wünschen wir uns alle.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Future Walk & Talk – Unternehmer der Region wandern

Die 4. Etappe der diesjährigen Unternehmerwanderungen führte am letzten Freitag bei schönem Sonnenschein entlang des Weinlehrpfads durch die Weinberge Groß-Umstadts. Im Anschluss traf man sich zur Werksbesichtigung des Resopal-Werks, danach ging es zur Weinkellerbesichtigung der Winzergenossenschaft Groß-Umstadt. Abschluss wurde – passend zum Wetter – im Eiscafe Tivoli – mit zahlreichen Gesprächen rund um das Erlebte gefeiert.

Der Future Walk und Talk wurde von der Wirtschaftsförderung Babenhausen gemeinsam mit Gründerberatungen.de aus dem Odenwald und der Wirtschaftsförderung Rödermark organisiert. Dementsprechend kamen die teilnehmenden 22 Unternehmer aus der Region. Wichtig ist das Netzwerken und Kontakte knüpfen, das auf einer längeren Begegnung und Wanderung eher möglich ist als in kurzen Gesprächen.

“So ergänzt das Angebot zum Walk und Talk die von der Stadt initiierten monatlichen Stammtische sehr gut”, so Wirtschaftsförderin Sylvia Kloetzel. Und auch mal frech bei Resopal gefragt: “Da Resopal örtlich agiert: wie kommen jetzt die teilnehmenden Unternehmer in Kontakt mit Resopal?” wurde ebenso direkt beantwortet: “Visitenkarten hier lassen, wir stellen sehr gerne den Kontakt her”, so die Brandmanagerin von Resopal.

Foto: Hiltrud Schäfer
Foto: Stefan Richter
Foto: Stefan Richter