Kolumne vom 04.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Ferienzeit macht sich gerade im morgendlichen Verkehr bemerkbar. Daher wurde auch die Kanalanschlussleitung für den Kindergarten in der Martin-Luther-Straße direkt zu Ferienbeginn angegangen. Dem Beobachter bot sich ein merkwürdiges Bild – steht dort doch ein Mensch, blickt in die Baugrube uns scheint sonst wenig Interesse. Kenner der Szene können den Schriftzug auf dem T-Shirt allerdings mit den Kampfmittelexperten in Verbindung bringen. Wir feiern die Befreiung Europas, haben aber immer noch mit den Altlasten des Krieges zu tun – ob wir nun Kanäle verlegen oder in Münster und Mecklenburg-Vorpommern Feuer löschen müssen. Alte Kampfmittel bleiben Thema und der Schutz von Menschenleben oberste Prämisse.

Da mag ein Fehlalarm in Folge eines kurzen Stromausfalls am Montagmorgen als das kleiner Übel gelten, immerhin war damit eine Räumungsübung eines Kindergartens erfolgreich durchgeführt. Die Infrastruktur im Rathaus hatte trotz Batteriepufferung einige Wiederanlaufschwierigkeiten, denen wir uns im Nachgang widmen müssen.

Unsere Partnerstadt Lichtentanne feierte Ihr 750-jähriges Jubiläum und gemeinsam mit Roßdorf durften wir mit unseren Freunden eine großartige Geburtstagsparty feiern. Das Jubeljahr findet in der Woche nach dem Altstadtfest beim „Parkleuchten“ seinen würdigen Abschluss. Karten dafür gibt es im Internet. Vorsicht: Lichtentanne passt extrem gut zu Babenhausen, die wissen auch, wie man feiert. Wir freuen uns auf die Feste über die Ferien, dass Sommernachtsfest der Feuerwehr sein als Beispiel für die vielen Events genannt, die unsere Vereinswelt auf die Beine stellt. Ob wir unsere 725 Jahre in 2020 auch so schön feiern können? Wir arbeiten daran.

Mit Beginn der Ferien kehrt an vielen Stellen etwas Ruhe ein, an anderen brennt die Luft. So haben diverse Schwimmbäder wegen Überfüllung Besucher vertrösten müssen. Auch unser Bad wurde zwischenzeitlich überrannt und konnte keine weiteren Gäste verkraften – so wichtig sind eben Kommunale Bäder. Wenn dann aber eine solche Enge herrscht, steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Unfälle und Notfälle. Wenn dann ganze Wohngebiete zugeparkt sind und Rettungskräfte nicht durchkommen, ist das eine nicht hinnehmbare Situation. Die Ordnungspolizei wird daher auch am Wochenende diese neuralgischen Punkte überprüfen, und da es hier um Gefahrenabwehr geht, werden wir auch nur kurz warnen. Es stehen im Eingang der Kaserne genug Parkplätze zur Verfügung. Wir arbeiten auch noch an einer bessern Ausschilderung für Ortsunkundige, trotzdem gilt die Straßenverkehrsordnung. Die Stadtverordnetenversammlung hat am vergangenen Donnerstag den Weg freigemacht für eine Aufstockung unserer Ordnungspolizei, um die wir uns seit langer Zeit bemüht haben. Unsere Bürger*innen haben ein Recht darauf, dass Regelungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung eingefordert und kontrolliert werden.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

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