Friedhof Babenhausen

Frage:

Hallo Herr Bürgermeister Knoke,

seit Jahren haben wir eine Grabstätte auf dem Friedhof Babenhausen und immer war der Friedhof sehr gepflegt und die Wege ordentlich ohne Bewuchs von Unkraut und anderem Grün. Seit diesem Jahr ist eine extreme Verschlechterung eingetreten, sämtliche Wege sind fast vollkommen grün mit Unkraut und anderem Grün wo die Wege mit Kies bedeckt sind. Das Unkraut dringt extrem durch und vermehrt sich rasant. Die Friedhofsmitarbeiter können dieser Lage nicht mehr gerecht werden. Es fehlt wohl an genügend Personal für die anfallende Arbeit aus Pflege, Beerdigungen, Grabstätten vor- und nachbereiten usw.

Die ganzen letzten Jahre war der Friedhof immer ordentlich gepflegt. Aber der jetzige Zustand ist fürchterlich. In Babenhausen bin ich nicht alleine dieser Meinung, wo man hinhört, beschweren sich die Friedhofsbesucher über diesen Zustand. Die Kosten für Grabstätten sind ja sehr hoch, so dass man einen ordentlichen Zustand auf dem Friedhof erwarten kann.

Vielleicht machen Sie sich mal ein persönliches Bild davon und statten unserem Friedhof mal einen Besuch ab.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Antwort:

ein zeitnaher Besuch auf dem Friedhof ist ein Anstoß, den ich gern aufnehme.

Ich kann aber schon vorab darauf hinweisen, dass die momentane Witterung das Wachstum einerseits extrem beschleunigt, wir keine chemischen Unkrautvernichter einsetzen und die Kollegen am Bauhof an allen Fronten kämpfen, um die Verkehrssicherungspflicht auch übernehmen zu können.

Auch mir wären zusätzliche Kräfte im Bauhof herzlich willkommen. Allerdings erzeugt das weitere Kosten, und wie Sie sagen – unsere Friedhofsgebühren sind auf dem Kostendeckungssatz von 85%. Wir dürfen, weil der Friedhof anteilig mit 15% aus kommunale Grünfläche angerechnet wird, in der angespannten Finanzlage mit diesem Kostendeckungsfaktor arbeiten. Mehr läßt die Finanzlage und damit die Kommunalaufsicht nicht zu.

Ich versichere Ihnen, dass unsere Kollegen die 6 Friedhöfe mit Herzblut pflegen, die besondere Wettersituation bring die von Ihnen beobachtete Situation leider mit sich. Wir werden da wieder in den Griff bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Knoke

Bürgermeister

Kolumne vom 25.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

den Bauvorhaben der öffentlichen Hand wird oft unterstellt, dass es nicht zügig vorangeht. Sowohl das Mehrzweckgebäude an der Offenen Schule zeigt im Augenblick einen rasanten Rohbau-Fortschritt, wie auch die neue Kita für vier Gruppen an der Matin-Luther-Straße. Hier sollte die Decke zeitnah gegossen sein.

Auch die finalen Genehmigungsunterlagen für die neue Außentreppe am Bürgerhaus Hergershausen liegt vor und kann vom Brandschutzsachverständigen nun in das finale Brandschutzkonzept übernommen werden.

Die Ferienbetreuung der Schulen im Kirchgarten war zu Gast im Rathaus und hat Kinderkunstwerke mitgebracht. Babenhausen aus Kindersicht zeigt Hexenturm und Stadtmühle ebenso wie Spielplätze und Eiscafé, Kirche und Bäckerei.

Der Schienenersatzverkehr zwischen Darmstadt und Aschaffenburg bringt weitere Herausforderungen mit. Offensichtlich gibt es noch Informationsbedarf zu der gar nicht mehr so neuen Busregelung am Bahnhof Babenhausen. Die Haltestelle an der Hindenburgstraße sollte nicht mehr genutzt werden, um vom Bahnhof aus die Straße nicht mehr queren zu müssen. Das ist nicht jedem Busfahrer mitgeteilt worden. Wir arbeiten auch hier gemeinsam mit den Verkehrsverbünden DaDiNa und RMV an der Verbesserung der Lage.

Auch unsere Städtepartnerschaften beschäftigen uns. Aktuelle Berichte und Termine aus Lichtentanne laden ein ins Zwickauer Land und im August besuchen einige Babenhäuser das schöne Bouxwiller im Elsass mit dem Rad. Hier sind noch Feinabstimmungen im Gange, damit Reise wie Aufenthalt gute gelingen.

Die hohen Temperaturen steigern erneut die Waldbrandgefahr.

Die noch moderat warmen Stunden des vergangenen Wochenendes haben mit vielen Schattenspendern sowohl das Sommerfest im K&S wie auch das Sommernachtsfest der Feuerwehr zu tollen Veranstaltungen gemacht. Kurz vor Beginn waren unsere Floriansjünger noch zu einem brennenden Acker nach Langstadt/Kleestadt ausgerückt, trotzdem wurden die Gäste pünktlich ab 16:00 Uhr versorgt. Die Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und Flexibilität vor Ort direkt mitzuerleben, hat großen Spaß gemacht.

Die Arbeiten zur Interims Kita in den Kaisergärten sind bereits angelaufen, eine genaue Zeitlinie kann noch nicht genannt werden. Das Gebäude wird wahrscheinlich schneller zur Verfügung stehen als das Personal, trotzdem arbeiten alle Beteiligten an einer möglichst zeitnahen Lösung.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 18.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Woche beschrieb ich die Niederschläge als nicht ausreichend für eine signifikante Eindämmung der Waldbrandgefahr. Das vergangene Wochenende hat da ein klein wenig aufgeholt. Als Beispiel sei der eher fragwürdige Versuch einer nicht ganz schlauen Person genannt, einen außen feuchten Rundballen Stroh anzuzünden.

Neben unseren Feuerwehren und dem Bauhof, der weiter zumindest die großen Flächen im Griff halten muss, haben die Kollegen der Kläranlage für diese Temperaturen vorgebeugt und schon deutlich vor den heißen Tagen die Bio-Filter in den Kanaldeckeln ersetzt. Bei Trockenheit und hohen Temperaturen kann es zu Gärungsprozessen schon im Kanal kommen, was ohne diese Filter zu einem Aroma weit weg von Rosenduft führen würde.

Pendler nach Aschaffenburg und Darmstadt sind durch den Schienenersatzverkehr der Regionalbahn 75 eingeschränkt. Für die aus Hessen kommenden Schüler an Bayrischen Schulen ist das Ende in Sicht, auch dort beginnen bald die Ferien. Wer zur Arbeit pendelt, muss durchhalten.

In der Flüchtlingskrise hat sich Babenhausen als gastfreundlich und hilfsbereit gezeigt. Bis heute ist das an vielen Stellen der vorherrschende Eindruck. In der Stadtverwaltung sieht man aber auch durchaus hinter die Kulissen. Es gibt dort Unterbringungsformen, die eigentlich verboten gehören. Allein der Wohnungsmangel in RheinMain lässt Menschen Dinge erdulden, für die ich mich als Vermieter schämen würde.

Natürlich bewegen uns auch in der Sommerzeit viele Themen, ganz voran die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen. Von einer zeitnahen Zwischenlösung zur Bereitstellung der fehlenden Plätze – die Prognosen aus 2018 sind leider noch deutlicher als gedacht eingetreten – bis hin zur Erneuerung der vorhandenen Infrastruktur auch mit Hilfe des Förderprogramms „Hessenkasse“ reicht die Bandbreite.

Den Finger am Puls der Zeit haben wir auch in unseren regelmäßigen Terminen mit dem Gewerbeverein. Gemeinsam wollen wir die vorhandenen Betriebe und Unternehmen stärken und neue Gewerbe und Arbeitsplätze nach Babenhausen holen. Die Ideen und Initiativen dazu sind vielfältig.

Das vergangene Wochenende war geprägt von der Großveranstaltung des Reit- und Fahrvereins. Das Turnier lockte Besucher des Leistungssports aus nah und fern in unsere Pferdestadt. Das kommende Wochenende leuchtet Blau, denn unsere Florianjünger laden ein zum Sommernachtsfest in den Feuerwehrstützpunkt. Strahlende Kinderaugen bei der Besichtigung des Fuhrparks sind ebenso garantiert wie gute Stimmung bei Musik, Speis und Trank für alle.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 11.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Die Niederschläge und etwas gesunkenen Temperaturen der vergangenen Tage machen uns das Leben erträglicher, sind aber leider der Natur nicht ausreichend. Das Forstamt informiert daher über die hohe Waldbrandgefahr, Alarmstufe A ist ausgerufen und bleibt bestehen. Entsprechende Vorsicht und Wachsamkeit bleiben geboten.

Allerdings erzeugt die Kombination aus Sonne, Wärme und Feuchtigkeit andere Situationen, In den Grünanlagen herrscht teilweise Wachstum, als gäbe es kein Morgen. Unsere Priorität liegt in der Verkehrssicherungspflicht. Gerade, wo es in den Sicht- oder Bewegungsbereich im Straßenverkehr hineinwächst, sind wir tätig. Dabei bleiben im Augenblick zwangsläufig andere Stellen liegen. Dazu erreichen und viele Hinweise. Das zeigt eben auch, dass es unseren Bürgerinnen und Bürgern das Erscheinungsbild der Stadt wichtig ist. Wir müssen trotzdem um Verständnis bitten, wenn es etwas länger dauert.

Die Sanierung der Ludwigstraße wurde nun mit Anbringung von Bodenmarkierung für Bushaltestellen, Sperr- sowie Parkflächen beendet. Bei zuletzt genannten wurden keine Areale verändert, es wird nun lediglich aufgezeigt, wie in einer Straße mit vielen Hofausfahrten ordnungsgemäß geparkt werden kann. Es wurde darauf geachtet, dass nach Möglichkeit ganze Parkstreifen eingezeichnet wurden und keine Einzelparkplätze nach Maßvorgabe, da diese zu einem Verlust von Abstellfläche geführt hätten.

Leider kam es in der Vergangenheit regelmäßig zu Problemen und gefährlichen Verhalten, da die Autos nicht gemäß der StVO abgestellt wurden. Es wurde vor der eigenen Ausfahrt geparkt (was nicht erlaubt ist), sodass kein Halten möglich war, um den entgegenkommenden Verkehr durchzulassen. Dieser wiederum machte dann den Gehweg zur erweiterten Fahrbahn, ohne Rücksicht auf Verluste. Weiter wurde mit dem Ziel, sich auf beiden Straßenseiten hinzustellen zu können, jeweils der Gehweg mitgenutzt, auch dies ist nicht zulässig und kann zu brenzlige Situationen führen.

Aus der Bürgerschaft erreichten uns bereits positive Rückmeldungen zu dieser Verbesserung.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 04.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Ferienzeit macht sich gerade im morgendlichen Verkehr bemerkbar. Daher wurde auch die Kanalanschlussleitung für den Kindergarten in der Martin-Luther-Straße direkt zu Ferienbeginn angegangen. Dem Beobachter bot sich ein merkwürdiges Bild – steht dort doch ein Mensch, blickt in die Baugrube uns scheint sonst wenig Interesse. Kenner der Szene können den Schriftzug auf dem T-Shirt allerdings mit den Kampfmittelexperten in Verbindung bringen. Wir feiern die Befreiung Europas, haben aber immer noch mit den Altlasten des Krieges zu tun – ob wir nun Kanäle verlegen oder in Münster und Mecklenburg-Vorpommern Feuer löschen müssen. Alte Kampfmittel bleiben Thema und der Schutz von Menschenleben oberste Prämisse.

Da mag ein Fehlalarm in Folge eines kurzen Stromausfalls am Montagmorgen als das kleiner Übel gelten, immerhin war damit eine Räumungsübung eines Kindergartens erfolgreich durchgeführt. Die Infrastruktur im Rathaus hatte trotz Batteriepufferung einige Wiederanlaufschwierigkeiten, denen wir uns im Nachgang widmen müssen.

Unsere Partnerstadt Lichtentanne feierte Ihr 750-jähriges Jubiläum und gemeinsam mit Roßdorf durften wir mit unseren Freunden eine großartige Geburtstagsparty feiern. Das Jubeljahr findet in der Woche nach dem Altstadtfest beim „Parkleuchten“ seinen würdigen Abschluss. Karten dafür gibt es im Internet. Vorsicht: Lichtentanne passt extrem gut zu Babenhausen, die wissen auch, wie man feiert. Wir freuen uns auf die Feste über die Ferien, dass Sommernachtsfest der Feuerwehr sein als Beispiel für die vielen Events genannt, die unsere Vereinswelt auf die Beine stellt. Ob wir unsere 725 Jahre in 2020 auch so schön feiern können? Wir arbeiten daran.

Mit Beginn der Ferien kehrt an vielen Stellen etwas Ruhe ein, an anderen brennt die Luft. So haben diverse Schwimmbäder wegen Überfüllung Besucher vertrösten müssen. Auch unser Bad wurde zwischenzeitlich überrannt und konnte keine weiteren Gäste verkraften – so wichtig sind eben Kommunale Bäder. Wenn dann aber eine solche Enge herrscht, steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Unfälle und Notfälle. Wenn dann ganze Wohngebiete zugeparkt sind und Rettungskräfte nicht durchkommen, ist das eine nicht hinnehmbare Situation. Die Ordnungspolizei wird daher auch am Wochenende diese neuralgischen Punkte überprüfen, und da es hier um Gefahrenabwehr geht, werden wir auch nur kurz warnen. Es stehen im Eingang der Kaserne genug Parkplätze zur Verfügung. Wir arbeiten auch noch an einer bessern Ausschilderung für Ortsunkundige, trotzdem gilt die Straßenverkehrsordnung. Die Stadtverordnetenversammlung hat am vergangenen Donnerstag den Weg freigemacht für eine Aufstockung unserer Ordnungspolizei, um die wir uns seit langer Zeit bemüht haben. Unsere Bürger*innen haben ein Recht darauf, dass Regelungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung eingefordert und kontrolliert werden.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Future Walk und Talk

Unternehmer unterwegs im Odenwald…

Herrliches Grün, hügelige Landschaften und hin und wieder Edge in der Anzeige des Smartphones erwartete die Gruppe der Unternehmerinnen und Unternehmer beim Future Walk und Talk am letzten Freitag im Odenwald.

Viel Zeit beim gemeinsamen Wandern, um Herausforderungen aus dem unternehmerischen Alltag zu besprechen, aber auch um die Blaubeeren am Wegesrand zu pflücken und der Stille des Waldes zu lauschen.

Beeindruckt hat die Besichtigung der Molkerei Hüttenthal und die dort freundliche Bewirtung unserer Gruppe.

Zum Abschluss konnten wir ein Gründungsprojekt in der Guten Alten Zeit in Erbach kennen und schmecken lernen.