Kolumne vom 06.03.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

da ist sie, die Fastenzeit. Zum Ende nochmal Fastnacht Vollg(l)as, Petrus hat vielen Narren mit Sturm und Regen Stress bereitet, aber sogar damit haben sich unsere heimischen Jecken bereits erprobt und schon in der Vergangenheit Mittel und Wege gefunden.

Fastenzeit ist für jeden anders, vielleicht auch für jeden etwas, die Chance, nachzudenken, neues ausprobieren, oder sich bekannten Dingen zuzuwenden, die im Laufe der Zeit zurückgerückt sind. Am Sonntag hängt am Rathaus die Flagge Tibets. Wie in jedem Jahr beteiligen wir uns am Erinnern, dass hier einem Volk Unrecht wiederfährt. Doch der Blick auf Globales soll uns nicht abhalten, im Rahmen unserer Möglichkeiten auf lokal zu gestalten.

Dazu gehen wir nächste Woche in die Ausschusssitzungen, um aktuelle Projekte in die Beschlussfassung zu bringen. Die Stadtverordnetensitzung der vergangenen Woche lieferte in sachlichen Diskussionen Entscheidungen, die mindestens 27 von 33 anwesenden Stadtverordneten mit Mehrheiten versahen.

Die Fastenzeit beginnt mit einer diamantenen Hochzeit, einem 90. Geburtstag und verschiedenen Veranstaltungen unserer Vereine. Für den Ostermarkt hoffen wir auf Gäste aus unseren Partnerstädten Bouxwiller und Lichtentanne.

Und auch die Gespräche mit Gewerbetreibenden, Entwicklungsmöglichkeiten in vielerlei Hinsicht waren und bleiben auf unserem Kalender. Unter anderem sind wir in der letzten Phase der Umstellung der Telefonanlage im Rathaus. Hier sind einige Feinschliffarbeiten offen, denen wir uns widmen. An der Ludwigstraße nimmt der letzte Bauabschnitt auch Formen an. Leider war eine Freigabe für den Fastnachtsumzug nicht zu schaffen, bis Ostern sollte hier aber das Gros der Arbeiten erledigt sein. Es geht dann hoffentlich bald in der Martin-Luther-Straße los. Hier sind letzte Fragen zur Planierung des Bodens geklärt, sodass die Kellerlöcher nun verfüllt und verdichtet werden können, damit die Kinder der Ev. Kita das Osterfest 2020 im neuen Haus vorbereiten und erleben können.

Und auch die Kinderbetreuung in den Kaisergärten nimmt Formen an. Zwar sind genaue Ausprägungen noch Gegenstand von Beratungen, die Weichen wurden aber gestellt, die Kinderbetreuung dort eine Heimat finden zu lassen. Das alte Schulgebäude ist schon in der Vorbereitung für den Umbau, die Einbauschränke, Tafeln und weiteres Mobiliar und Wandverkleidungen sind schon zurückgebaut. Im Sozialausschuss am Mittwoch berichten uns die Kollegen aus Butzbach, wie die amerikanische Mittelschule dort zu einer Kita umgestaltet wurde. In der kommunalen Familie hilft man sich gegenseitig. So haben wir unsere Erfahrungen mit den wiederkehrenden Straßenbeiträgen weitergegeben, nun erhalten wir einen Austausch mit den Kollegen aus Butzbach, ein Heimspiel für die Projektleiterin, die früher bei uns in Babenhausen gelebt hat.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

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