Kolumne vom 28.02.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

was kann nicht alles schnell geschehen. Der Winter hat der Grünanlage an der Stadtmauer zugesetzt, die Wiese ist kaum noch grün und übersät mit Hundehaufen, über die ich mich gemeinsam mit vielen anderen verantwortungsvollen Hundehaltern sehr ärgere, zumal ja eine Hundetoilette nicht mehr als 50 Meter entfernt zur Verfügung steht.

Die Pfadfinder der Royal Rangers sammeln am Samstag in 90 Minuten mit mehr als 10 Leuten bald 20 kg Hundehaufen und im selben Umfang Müll ein, zeigen Engagement zum Wohl der Stadt und Ihrer Bewohner, keine drei Tage später sind neue Haufen vom unteren Ende der Leine gelegt und dem oberen Ende der Leine liegengelassen. Schade, dass es nicht die rudimentäre Existenz eines Gehirns braucht, um in Deutschland einen Hund zu halten. Schade, dass die gute Nachricht von Engagement zum Wohle der Gemeinschaft gleich wieder durch wenige Schmutzpummel umschlagen muss.

Trotzdem gibt es gute Nachrichten. Unserer Feuerwehrjugend wurde bei der Mitgliederversammlung der Kreisjugendfeuerwehren in Pfungstadt gleich 2x vor großem Publikum gelobt, zudem die Leistungen in unterschiedlichen Wettkämpfen anerkannt, wir können stolz sein auf unsere jungen Florianer.

Zukunftsthemen sind in Arbeit. Ob Bauleitplanverfahren in den Kaisergärten, Erschließungsmaßnahmen in Harreshausen, Endausbau in den Lachewiesen oder Vorbereitungen zum Altstadtfest, Gewerbeentwicklungen in ganz Babenhausen oder das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) für Chirurgie und Gynäkologie in Groß-Umstadt – Stadt und Landkreis arbeiten an vielen Themen zum Wohle unserer Gemeinschaft.

Unser Bauhof legt letzte Hand an die Hecken, Bäume und Büsche, die mit Beginn der Brut- und Setzzeit ab Anfang März nicht mehr radikal beschnitten werden dürfen. Wenn Sie im Garten noch Hecken zu stutzen haben, gerade auch zum Nachbarn oder zur Straße, dann läuft jetzt die Zeit weg. Und damit beginnt auch für die verantwortungsvollen Hundebesitzer (ja, wir sind in der Überzahl) die Zeit, den besten Freund des Menschen wieder kurz zu halten, damit Bodenbrüter und jungen Nachwuchs in Wald und Flur geschützt bleiben.

Der Frühling kommt mit großen Schritten. Der Solarertrag hat sich gegenüber dem Januar bereits vervierfacht, die Tage werden länger und schöner, das närrische Treiben steht vor dem Höhepunkt und vier Wochen Fastenzeit und Vorbereitung auf das Osterfest scheinen vielen schon fast als willkommene Pause in unserer Stadt, die mal als „Bastion urhessischer Lebensfreude“ bezeichnet wurde.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

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