Kolumne vom 21.02.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Wachstum braucht Mut und Zuversicht, den Optimismus, an eine gute Zukunft zu glauben. Als Beispiel stehen trotz kalter Nachttemperaturen die ersten Frühblüher im Garten, recken Ihre Blüten trotz kaltem Wind in das Sonnenlicht.

Auch in unserem Gewerbebereich ist Wachstum unterwegs. In der vergangenen Woche standen Gespräche und Terminvereinbarungen an zu neuen Gewerbeansiedlungen und dem Ausbau vorhandener Unternehmen. Kulinarisch bereits gewachsen sind wir im schönen Hergershausen mit dem neuen Betreiber des Restaurants im Schützenhaus, der zur Eröffnung die Gäste begeistert hat. Auch die Fastnachtsveranstaltungen des Wochenendes lassen kaum noch Wachstum zu, von der Kinderfastnacht bis zu den Sitzungen waren die Hallen voll, die Programme toll. Noch Wachstumspotential in Bezug auf die Teilnehmer des letzten Jahres haben unsere Ferienspiele. Die Onlineanmeldung ist freigeschaltet, nach den ersten Erfahrungen im letzten Jahr mit diesem neuen Kanal haben wir kleine Verfeinerungen durchgeführt. Leider muss die geplante direkte Onlinebezahlmöglichkeit noch warten, dieses „Wachstum“ im Angebot schaffen wir hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

Bewährt haben sich unsere Bemühungen um die gesundheitliche Versorgung in der Stadt. Hier bleibt unser Gesundheitsforum am Ball, denn trotz der neuen Praxen ist und bleibt auch der Ärztemangel auf unserem Radar. Hier bereiten wir den Boden für eine gute Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger, indem wir alle Beteiligten des Gesundheitswesens vernetzen und zum Austausch einladen.

Die gewachsenen Strukturen unserer Brückenbauten bedürfen allerdings der Hege und Pflege. Viele Brücken müssen repariert oder grundsaniert werden, das braucht viele Hände und viele Euros, auch um die aktuellen Anforderungen von Bau und Umweltschutz zu erfüllen. Hier ist leider kein „Befreiungsschlag“ möglich, wir müssen die vorhandenen Ressourcen geschickt einsetzen, um auch die Zahl der sicher nutzbaren Brücken wieder wachsen zu lassen. Gleiches gilt unter der durch eine Steuerrückzahlung aus 2008 notwendig gewordenen Haushaltssperre für andere Investitionen in Straßen, Kanäle und Immobilien. Wenn in Summe zusätzlich 1,1 Mio. € gespart werden müssen, dann braucht es umso mehr Mut, Zuversicht und Optimismus, um den Kurs zu halten.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

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