Kolumne vom 31.01.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Wetter ist zwar noch kalt, trotzdem sind wie hier angekündigt erste Außenmaßnahmen im Tiefbau möglich. Schweres Gerät ist am Dienstag an der Potsdamer Straße angerückt, um den Endausbau für die Lachewiesen zu beginnen. Mit etwas mehr Glück können in diesem Jahr die neuen Bewohner sich schon der Grundstückseinfriedung und der Außenbereichsgestaltung widmen. Dabei ist ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn durchaus spannend. Die scharfe und oft sehr geschlossene Abgrenzung des eigenen Grundstücks kann in vielen mitteleuropäischen Gegenden beobachtet werden, sogar in England mit dem Kanal dazwischen sind Gärten, aber auch Weiden schon sehr deutlich getrennt, während dies im mediterranen Umfeld, aber auch in Dänemark viel offener gehandhabt wird.

Auch die Ludwigstraße wird hoffentlich schnell weitergebaut werden, die Andienung an Kindergarten, Arztpraxis und Geschäfte, aber auch für die anliegende Wohnbebauung ist bestmöglich aufrechterhalten, durch die bekannten Verzögerungen hat sich der Endtermin ja bekanntlich nach hinten verschoben, sodass für die Sondersituation Fastnachtsumzug eine kreative Lösung erforderlich wird, um die Aufstellung zu ermöglichen.

Der Januar ist rum, die „2019“ im Datum zu schreiben, hat sich einigermaßen gefestigt. Abrechnungen für Energie, Wasser und Abwasser sind durch und im Februar kommen dann noch die Steuerabbuchungen hinzu, vereinzelt sind noch Tannenbäume der ordentlichen Entsorgung zuzuführen, Vorbereitungen für Schwimmbadbetrieb oder Ferienspiele im Sommer scheinen Außenstehenden noch weit weg, sind aber schon auf der Agenda oder in Arbeit.

Uns erreichen Informationen zu den Gutachterausschüssen des Amtes für Bodenmanagement ebenso wie zur Europawoche oder der Europawahl am 26. Mai und wir sind mit unseren Partnergemeinden Lichtentanne und Bouxwiller im Austausch, um alte Freundschaften zu vertiefen und neue zu gründen. Und so sind wir nicht einfach nur eine Stadt in der Mitte Deutschlands, sondern Teil einer größeren Gemeinschaft, mit unmittelbaren Verbindungen nach Frankreich, nach Kärnten, ins Allgäu oder nach Sachsen und über die Städtepartnerschaften des Landkreises und unserer Nachbargemeinden weitverzweigt von Ungarn und Italien bis in die Bretangne oder über unsere Gewerbetreibenden und Unternehmer weltweit vom fernen China oder Japan um den ganzen Erdball bis auf den amerikanischen Kontinent, wo sich viele Veteranen gern an Babenhausen erinnern. Babenhausen ist eben etwas ganz besonderes.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

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