Kolumne vom 20.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Ausgabe in 2018 kann ich über diverse Abschlüsse von Vorgängen berichten. Offiziell beendet ist das große Projekt Altstadtsanierung, das drei Amtszeiten gedauert hat und das drei Bürgermeister getragen haben. Der Rechtsstreit zwischen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ist vor dem Jahreswechsel offiziell beigelegt worden und auch die Erneuerung unseres Vertrages zu Betrieb, Instandhaltung und Teilerneuerung der Straßenbeleuchtung ist so gut wie abgeschlossen.

Ebenfalls konnten die Fußgängerbrücken an der Danziger Straße und der Wilhelmstraße fertiggestellt und wieder geöffnet werden. An der Brücke „Wilhelmstraße“ folgen noch einige Restarbeiten, dafür ist aber nur eine kurzzeitige Sperrung erforderlich.

 

Für das Wohnbaugebiet Bürgermeister-Hartmann-Straße in Harreshausen sind viele Fragen geklärt worden, somit werden wir direkt im Januar die letzten Hürden nehmen. Die Erschließungskosten steigen mit den Marktpreisen, aber auch hier geht es zügig weiter.

Vor dem Jahreswechsel noch übergibt der Landkreis als Schulträger den 10er-Jahrgang nach Umbau dem Schulbetrieb und der erste Spaten zum Mensaumbau gräbt sich in den Boden.

Die Brandschutzertüchtigung der Hallen in Sickenhofen und Hergershausen ist weit fortgeschritten, in 2019 können die Arbeiten hoffentlich zeitnah abgeschlossen werden.

Intern haben wir die Brandschutzsanierung des Rathauses bis auf minimale Restarbeiten abgeschlossen, die Erneuerung unserer IT- und Telefonanlage ist durchgeführt, und seit 2018 verfügt das Rathaus endlich über ec-Karten-Bezahlung. Wir haben in 2018 bewährte und geschätzte Kollegen verloren und neue kompetente und ideenreiche Mitarbeiter gewinnen können.

Nach langen Jahren der guten Versorgung von Reisenden im Coffee-Shop am Bahnhof wird auch hier der Stab weitergereicht, Familie Hausmann übergibt den Lebensretter manches eiligen Pendlers in gute Hände der Nachfolge, wir dürfen gespannt sein.

Erlauben Sie mir einen wichtigen Hinweis zum Jahreswechsel: Feuerwerk in historischen Stadtkernen obliegt besonderer Beschränkungen, hier ist weniger mehr, denn unsere FeuerwehrkameradInnen hatten ein sehr anstrengendes Jahr und 2019 mit einer unbewohnbaren Brandruine zu beginnen, wünscht natürlich auch niemand.

 

Damit wünsche ich Ihnen und all Ihren Lieben gemeinsam mit allen Kollegen Ihrer Stadtverwaltung ein friedvollen und Ihren Vorstellungen entsprechendes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein gesundes 2019, in dem sich Ihre Wünsche erfüllen und Sie Ihre Ziele erreichen, voll Freude und Tatendrang.

 

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 13.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Advent bringt nicht nur beschauliche Stunden, am Sonntagmorgen Aufregung um einen Kesselwagen auf dem Güterbahnhof. Da tropft was raus und die Beschilderung sagt „Gefahrengut“. Ein professionelles Räderwerk kommt in Gang und greift ineinander, alle Stadtteilwehren kommen, Groß-Umstadt unterstützt, der Gefahrenstoffabwehrzug aus Pfungstadt eilt herbei, in Zusammenarbeit mit Bahn, Bundes- und Landespolizei wird alles unternommen, um Schaden abzuwenden. Doch wir können uns hier schnell davon überzeugen, dass lediglich Wasser aus dem Temperaturregelkreislauf tropft, der Gefahrgutbehälter selbst ist dicht.

Unser Haushalt 2019 wurde von der Kommunalaufsicht für genehmigungsfrei erklärt und mit der Veröffentlichung der Haushaltssatzung haben wir einen Haushalt 2019, nach dem wir ab Januar arbeiten können. Wir haben als erste Stadt den Haushalt eingereicht und freuen uns nach sehr arbeitsintensiven Vorarbeiten über diesen Erfolg.

Veranstaltungen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, Inklusion, aber auch Entwicklungsthemen zu Verkehr und Mobilität sowie zum städtebaulichen Weiterkommen der Stadt bleiben Themen, die uns begleitet haben und weiter begleiten werden.

Weihnachtsgrüße von vielerlei Partnern im Gestalten der Zukunft unserer Stadt gehen ein, oftmals mit dem Hinweis darauf, dass statt kleiner Präsente das Geld lieber an gemeinnützige Projekte und Organisationen gespendet wird, eine sehr schöne Entwicklung. Besonders gefreut haben uns die lieben Grüße aus den Partnerstädten Bouxwiller und Lichtentanne. Auch in 2019 wollen wir unsere Verbindungen vertiefen, dazu sind einige interessante Projekte in Planung.

Mit dem Regen der vergangenen Tage führen auch unsere trocken gefallenen Bäche wieder Wasser, die Flüsse haben wieder einen echten Wasserdurchfluss, sodass unsere Turbine an der Stadtmühle auch wieder Strom produzieren kann. Auch hier können wir dankbar sein, dass statt Sturzbächen ein langsames Ansteigen zu vermelden ist. Auch am Wochenende haben die Kollegen die Pegelstände und Wehre kontrolliert, damit wir in unserer Stadt den nötigen Hochwasserschutz auch aufrechterhalten können.

Adventliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 06.12.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die letzte Woche erwähnten ergiebigen Regen zum Füllen der Flüsse haben tatsächlich etwas gebracht. Zwar war zum Weihnachtsmarkt am Sonntag ein Regenschirm durchaus nützlich, aber schon der Samstag war eine tolle Stimmung in unserer Stadt wie auch in den Stadtteilen.

Mit der offiziellen Präsentation der Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums an der Brauerei ist ein wichtiger Schritt genommen in der Versorgung unserer Bürgerschaft. Mit unserem Gesundheitsforum haben wir eine gute Basis geschaffen, damit sich medizinische Berufe bei uns zu Hause fühlen und niederlassen, trotzdem dürfen wir an dieser Stelle nicht nachlassen.

Einige Baustellen sind noch im Gange, die die Erneuerung der Telekommunikationsinfrastruktur vorantreiben, letzte Ausbaumaßnahmen zum Breitband und neue Verteilerkästen finden ihren Weg ins Stadtbild. Weitere Baulücken schließen sich, die Bauherrschaft bemüht sich, Dächer zu schließen und Fenster einzusetzen, damit der Innenausbau auch im Winter weitergehen kann.

Unser Haushalt für 2019 ist verabschiedet, es sind noch einige Nacharbeiten im Satzungsbereich erforderlich, denen sich die Politik dieser Tage widmet. So sind die Gebührensatzungen sowohl zum Bestattungswesen als auch zu den Abwässern von Fachbüros neu gerechnet und nachjustiert worden. Während die Abwassergebühr etwas gesenkt werden kann, müssen die Friedhofsgebühren zu einem Kostendeckungsgrad von 85% leicht angehoben werden, 15% lässt die Aufsichtsbehörde deshalb zu, weil Friedhöfe eben auch zu gewissem Grad öffentliche Grünflächen sind.

In der Finanzabteilung ist der finale Haushalt auf den Weg gebracht, zeitgleich wird auf den Abschluss der Rechnungslegung für das Jahr 2018 gemeinsam mit allen Fachbereichen hingearbeitet, damit ein sauberer Jahresabschluss zeitnah erfolgen kann. So beherrscht das Jahresendgeschäft das Rathaus, den Bauhof, die Kläranlage und die Jugendförderung.

Mit allen Mitarbeitern wünsche ich Ihnen einen schönen zweiten Advent.

Ihr Achim Knoke