Kolumne vom 25.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Förderprogramm Stadtumbau wurde unter anderem unser Bahnhofsumfeld neu gestaltet. Hier sind nun letzte Maßnahmen umgesetzt, die noch offen waren. Das fehlende Drängelgitter wurde von der DB montiert, im Hintergrund zu sehen das Industriedenkmal, ein altes Bahnsignal mit Vorsignal, das nun auch montiert ist.

Die ersten Regentropfen seit langem sind am Montag das erste Mal auf die Windschutzscheibe gefallen, der lang erwartete Regen kommt und bis dahin sind die Wechselwasserzonen an den Brücken am Galileo und zwischen Schloss und Stadtmühle auch ertüchtigt worden. Der Steg an der Wilhelmstraße bekommt die Betonsanierung und die Schlosserarbeiten für das Geländer sind auch beauftragt. Wehr und Fischaufstiegsanlage an der Konfurter Mühle sind bereit und mit steigenden Pegelständen kann der Generator in der Stadtmühle seine Arbeit hoffentlich bald wiederaufnehmen.

Unsere Feuerwehr hat in ihrer Jahresabschlussübung auf dem Stadthallenparkplatz noch einmal die Leistungsfähigkeit sowohl der Jugendfeuerwehr wie auch der Einsatzabteilung präsentiert. Wir hoffen, dass nach Trockenheit und Wind nun nicht noch heftige Regenmengen die Einsatzkräfte erneut fordern.

In lockerer Atmosphäre fand der Seniorennachmittag in Harreshausen statt, Hergerhshausen feierte seine Kerb und hat in einem Jahr eine Marke geschaffen, die sonst nur großen Städten zukommt. Mit „start spreding the news“ beginnt Sinatras Hymmne an den Big Apple, sein New York.

Zu den Klängen von „counrty roads“ weiß jeder, es geht um das geile Nest, um Hergershausen, auch wenn das Storchennest dieses Jahr noch leer blieb. Fast könnte man meinen, die Störche hätten Sturmtief Fabienne erahnt und deshalb dieses Jahr das alte Schulhaus ausgelassen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Wirtschaftsförderung des Landkreises besichtigt die zukünftigen “Kaisergärten” Babenhausen

Das Team der Wirtschaftsförderung des Landkreises Darmstadt-Dieburg besuchte gestern die ehemalige Kaserne – künftig Kaisergärten – Babenhausen. Einhellig war man der Meinung, dass die Stadt hier eine große Aufgabe hat, die es gemeinsam zu bewältigen gilt.

Für einige aus dem Team war es der erste Besuch, die Größe der Liegenschaft mit 60 ha bebauter Fläche und die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten begeisterte alle.

Bürgermeister Achim Knoke ließ es sich nicht nehmen, das Team persönlich über das Gelände zu führen. Die Frage nach seiner persönlichen Herausforderung als Bürgermeister einer Stadt mit einer derartig gewaltigen Aufgabe beantwortete er schmunzelnd: “Ich war mir dessen bewusst und bin mir auch der Chancen bewusst, die diese Entwicklung für die Stadt bietet. Gemeinsam bekommen wir das hin!”

Urban Expedition ins Rathaus umgezogen

Direkt nach der gelungenen Ausstellung vom Wochenende 13./14. Oktober in der ehemaligen Kaserne Babenhausen sind einige der Fotografien ins Rathaus umgezogen.

Wer sich also noch nicht satt gesehen hat: hier geht´s weiter.

Für die Nacht der Lichter hat der Fotokünstler Reinhold Blaha im Rathaus etwas Besonderes geplant: einfach imRathaus vorbei kommen und sich überraschen lassen!

 

Kolumne vom 18.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„es ist des Menschen Schicksal, dass er vergisst“, soll Merlin gesagt haben. In diesem Jahr mahnt uns die weiße Marmorplatte am Rathaus seit 30 Jahren, dass Gräuel nicht vergessen werden dürfen und Versöhnung unser Antrieb sein sollte. Auch nicht vergessen sollten wir den Sohn der Stadt, Jürgen Schumann, der Dienstag vor nun 41 Jahren in Aden im Jemen sein Leben gelassen hat, um seine Passagiere in der Landshut zu schützen. Versöhnen, nicht vergessen, macht den Menschen aus.

Babenhausen war Gastgeber einer Fortbildungsveranstaltung für Standesbeamte, die wir herzlich im kleinen Saal der Stadthalle begrüßen konnten. Die morgendliche Situation auf der B26 konnte hautnah erlebt werden.

Kunst und Kultur, Sport auf hohem Niveau waren am Wochenende zu erleben, die Tischtennisdamen behaupten sich gegen den Meister und bleiben Tabellenzweiter, während im Offiziersheim der Kaserne die „Urban Expedition – Schönheit des Verfalls“ mit vielfältigem Angebot viele Menschen anzieht.

Im Rathaus sind die letzten Vorbereitungen zur Organisation der Landtagswahl im Gange, die meisten Kollegen haben im Zuge der Erneuerung unserer Arbeitsplätze bereits aktuelle Rechner mit neuen Betriebssystem bekommen, die Tauschaktion verlief weitgehend problemfrei.

Aus der Bürgerschaft kam die Anregung, den Verkauf von Bus- und Bahnfahrkarten, der früher im i-Punkt angeboten wurde, doch wieder zu etablieren. Dieses Angebot ist ohne großen Ausfall direkt von der Postfiliale an der Platanenallee übernommen worden. Wer also den persönlichen Kontakt dem Automaten vorzieht, wird dort weiter versorgt.

Versorgt wird Babenhausen auch anders. Ärztliche Versorgung wird bald auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei zur Verfügung stehen, während das Unternehmen Michelsbräu in gewohnter Tradition die saisonale Versorgung mit Starkbier am Freitag auf dem Marktplatz einläutet.

Hergershausen feiert die Kerb, Harreshausen eröffnet den Reigen der Seniorennachmittage und die Ausstellung „Kunststoff bewegt“ öffnet am Freitag die Pforten.

 

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 11.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine Stadt ist attraktiv, wenn es neben der Grundversorgung eben auch schöne und ansprechende Veranstaltungen gibt. Was genau darunter jeder einzelne versteht, ist vielschichtig, genauso war aber das Angebot am Wochenende. Komödial ging es in der Stadthalle zu, der Gesangverein Eintracht lud zu einer lustigen Reise durch die Hits der 50er und 60er ein, die von großartigen Stimmen präsentiert wurden.

Dagegen enthielt der ebenfalls hochwertig besetzte jiddische Liederabend in der Stadtmühle durchaus auch stellenweise schwer verdauliche Kost. Die Beleuchtung der Rolle der Frau in der jüdischen Gemeinschaft als ein sicher spannendes Thema band verschiedene Stücke zusammen, von denen ein Lied über die Schwester mit den grünen Augen wirklich ans Herz ging. Hier durften wir einen Gast aus Minnesota begrüßen, Mrs. Ratner als Enkelin aus dem Hause Seewald (das große Fachwerkhaus am Marktplatz) kam nach zwei Jahren erneut zu den Wurzeln ihrer Familie zurück.

Zünftiger ging es zu beim Kelterfest der Feuerwehr Hergershausen oder der Kerb in Harpertshausen, wo rechtzeitig die Überreste der großen Weide am DRK Heim entfernt werden konnten. Auch der Schaden am Schwimmbecken kann nun untersucht werden, nachdem der Baum aus dem Wasser gezogen ist.

Und auch die Elite des Turnens ist erneut in Babenhausen zu Gast, präsentiert Körperbeherrschung, Eleganz, Kraft und Anmut „made in Denmark“ und findet erneut einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.

Und weil es in Babenhausen schön ist, bleiben die Menschen lange und gesund, zwei 90. Geburtstage und eine Eiserne Hochzeit bestätigen dies.

Um die Weichen für die Zukunft zu stellen, halten wir bei den Zusammentreffen der Unternehmer einen engen Kontakt, das Oktobertreffen in der „Bretzel“ diente erneut dem Gedankenaustausch und der Vernetzung. Enge Zusammenarbeit mit der entega als einem der Innovationsmotoren der Region gehört ebenso zu unseren Aufgaben wie die sozialen Themen. Hier kommt das „ALFA-Mobil“ am 25.10. zu uns, denn auch schwierige Themen wie Analphabetismus in den unterschiedlichen Ausprägungen müssen angegangen werden.

Als Herbstausflug empfiehlt sich eine Radtour zur Konfurter Mühle. Die neue Fischaufstiegsanlage ist gerade in Betrieb gegangen, im vergangenen Jahr wurde die neue Wehranlage fertig. Bänke und Gestaltung des Umfeldes werden später folgen. Um die Mühlentour dann abzurunden, ist eine Einkehr in der Mühle Hergershausen empfehlenswert.

Sportlich erwartet Tischtennis-Fans das Duell des Aufsteigers gegen den amtierenden Deutsche Meister am Sonntag in Langstadt.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 04.10.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Aufräumarbeiten nach Sturmtief „Fabienne“ dauern an. Im Schwimmbecken in Harpertshausen ist ein Baum zu bergen, und die den Platz prägende Weide vor dem Grillplatz am DRK Heim ist zerstört und sollte vor der Kerb noch weggeräumt werden. Mitten in all dem Getümmel hat unser „geiles Nest“ Hergershausen Besuch von Hohlbirnen – nein, keine Früchte, aber Früchtchen – bekommen. Denn wie hohl muss man sein, um auf einem Spielplatz die Fallschutzmatten auseinanderzunehmen. Das Ganze ist umso bedauerlicher, als dass ein Teil der vernünftigen Jugendlichen aus Hergershausen  zu diesem Zeitpunkt in Harreshausen erfolgreich am Südhessenpokalwettkampf der Jugendfeuerwehren teilnahmen, Glückwunsch zur tollen Platzierung.

Über einen Austausch mit unseren Landwirten unter anderem auch zur Beseitigung von Sturmschäden kommen wir im Umweltschutz an und schlagen noch einen Haken zur Feuerwehr. Auf dem Dach des Stützpunktes erzeugt eine Solaranlage nun Strom. Von der Pacht wird die Stadt zwar nicht reich, leistet aber wie viele Bürger privat auch einen aktiven Beitrag zum Wechsel auf erneuerbare Energien. Hier sind noch weitere Aktionen in den Startlöchern.

Erneuerbare Energien sind im Einklang mit Elektromobilität dann Ziel der Aktion des Car-Sharing mit Elektroautos. Hier beginnen wir eine weitere Aktion, die die Mobilität auf neue Füße stellt. Hier wird es in kurzer Zeit eine entsprechende Angebotsvielfalt geben, denn auch zu e-Fahrrädern und elektrischen Lastenfahrrädern planen wir neue Angebote  aus Förderprogrammen nach Babenhausen zu holen. Und auch das von „Natur Pur“ Institut der entega bereitgestellte Bürgermobil- e-Fahrzeug hofft auf eine dauerhafte Präsens, dazu befindet sich nun ein Trägerverein in Gründung.

Und nicht nur der generelle Verkehr in Babenhausen, der durch die Kasernenentwicklung noch weiter in den Fokus gerückt ist, beschäftigt uns. Gemeinsam mit dem Landkreis als Schulträger  erarbeiten wir neue Konzepte zur Andienung der Schulen, derzeit der Grundschule Im Kirchgarten.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke