Kolumne vom 17.05.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

viele Gesprächspartner fragen mich derzeit, ob meine Arbeit mir noch Spaß macht. Diese Frage ist mit einem Rückblick auf die Woche sicher einfach zu beantworten. Denn die Themen sind vielfältig. Anfragen zu der Beschaffenheit und der möglichen Aufhübschung von Spielplätzen, barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen, Kinderbetreuung, Baustellenmanagement in der Ludwigstraße, Runder Tisch des Sports, Sicherung von Verkehrsflächen, Schädlingsbekämpfung, Grünflächenmanagement, Schwimmbadbetrieb, Tourismus, Beschilderungen im öffentlichen Raum, Gesundheitskonzepte und Hausärztliche Versorgung, Phosphatwerte in der Kläranlage, Ferienspiele und Schulsport, Feuerwehr und Städtepartnerschaften, Ansiedlung neuer Gewerbetreibenden, all das war Thema in den letzten sieben Tagen. Da war noch ein Feiertag mit Brückentag dabei, und die netten Begegnungen zu Jubiläen oder anderen Treffen sind noch gar nicht mit aufgezählt.

All dies und noch viel mehr fällt in den Aufgabenbereich der Verwaltung, will geplant durchgeführt, finanziert und erklärt werden, bedarf politischer Mehrheiten und Gesprächen mit übergeordneten Behörden. Großprojekte wie Kindergartenneubau, Kasernenentwicklung oder Brandschutzsanierung von Hallen stehen auch noch auf dem Zettel. Die Vielseitigkeit der Aufgaben wird durchaus noch übertroffen von der Erwartungshaltung des Chefs. Nein, ich meine nicht meine Erwartungshaltung an meine Mitarbeiter ist damit gemeint, sondern die Erwartung unserer 17.000 Bürgerinnen und Bürger an uns alle in der Verwaltung, von Ordnungs- und Meldebehörde über Finanzen, Bauhof und Kläranlage bis hin zur Kinder- und Jugendförderung.

Die Umsetzung aller Einzelinteressen entspräche der Quadratur des Kreises, einer möchte schnell fahren, der andere sicher die Straße überqueren. Unsere Stadt mit allen ihren Stadtteilen als Kollektiv, als Gemeinschaft vorwärts zu bringen, ist Aufgabe und Anspruch aller Mitarbeiter. Das ganze zu steuern und zu organisieren ist eine anspruchsvolle, anstrengende aber auch lohnende Aufgabe, die wirklich Spaß macht.

Zum Pfingstwochenende darf ich unsere Städtepartnerschaft mit Lichtentanne mit Leben füllen und werde pünktlich zum großen Gottesdienst auf dem Marktplatz zurück sein. Danach wird Herr Rupprecht mich in gewohnter Manier vertreten, wenn ich ein paar Tage Urlaub mit der Familie mache, ist Babenhausen in erfahrenen Händen.

Viele Grüße und frohe Pfingsten aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

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