Kolumne vom 09.05.18

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vermehrt gibt es Hinweise auf unsensible Hundehalter, die den Leinenzwang der Brut- und Setzzeit generell ignorieren, schlimmer noch auch bei Begegnungen mit anderen angeleinten Hunden ein „der tut nichts“ erschallen lassen, wenn Ihr Vierbeiner in strammem Galopp auf den potentiellen Freund zu rennt. Der ist vielleicht nicht ohne Grund an der Leine, hat schlechte Erfahrungen mit derartigen Annäherungen. Etwas mehr Rücksicht hilft da enorm.

Die Entsorgung der Hinterlassenschaften bleibt Thema. Die Haufen liegen zu lassen, ist schon frech, sie einzupacken und in Tüten liegenzulassen ist ja nun einfach nur dumm. Also: Einpacken und mitnehmen ist richtig. Der nächste Mülleimer ist zu weit weg? Das könnte an anderen Zeitgenossen liegen, die öffentliche Mülleimer mit der eigenen Mülltonne verwechseln. Der letzte, den wir illegaler Müllentsorgung erwischt haben, hätte für die über 200€ Strafe auch gleich eine weitere Tonne hinter das Haus stellen können.

Positive Trends machen sich aber in der Gesellschaft breit. So stellt das neue „Plogging“ eine Interessante Wortschöpfung aus „jogging“ und dem schwedischen „plocka“ – „etwas aufheben“ dar.

Dahinter steht eine Kombination aus sportlicher Fortbewegung mit körperlicher Ertüchtigung durch kniebeugenähnlichen Bewegungen beim Aufheben von Müll. So kombiniert man heute Fitness und Umweltschutz, hat eine Tüte und vielleicht Einmalhandschuhe beim Sport dabei und hilft der Umwelt. Nach den ersten Runden kommt der Sportler mit weniger Beute heim, aber mit jeder Runde wird seine Strecke schöner.

Während unser Schwimmbad bereits tolle 22°C Wassertemperatur vermeldet, geht der Bauhof mit ungechlortem Wasser auf Reisen, damit Bäume und Sträucher, Hecken und Blumen gesund bleiben. Die Feuerwehr hat die Waldbrandübung hinter sich, das vergangene Wochenende hatte diverse zusätzliche Alarmierungen, die Wehr konnte immer überzeugen.

Im Rathaus ist derzeit ein beherrschendes Thema die Neuregelung der Kita Gebühren. Doch auch in Sachen Kaserne erwarten wir die ersten Abrissgenehmigungen des Landkreises, während die Planer über den Reißbrettern arbeiten. Mit dem Gewerbeverein besprechen wir zukunftsweisende Ideen für unsere Entwicklung, die Jagdgenossenschaft unterstützt beim Erhalt und Neubau der Wirtschaftswege und Hessen Forst bespricht mit uns die Bewirtschaftung der Waldflächen. Eine erneut kurze Woche gibt uns die Möglichkeit, Restarbeiten im Garten zu erledigen, sich um Haus und Hof zu kümmern, im Freibad die Seele baumeln zu lassen. Und vielleicht ist die ein oder andere Spargelstange noch zu verputzen, dieses Jahr ist die Ernte klasse.

Viele Grüße aus dem  Rathaus

Ihr Achim Knoke

 

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