Kolumne vom 22.02.18

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

arktische Kälte setzt den ersten Schneeglöckchen zu, trotzdem schickt uns der Frühling seinen Vorboten. Denn auch die ersten Störche sind aus dem Winterquartier in Afrika wieder bei uns und richten ihre Nester her. Besonders auf der Harpertshäuser Kirche ist derzeit das Treiben zu beobachten, doch auch andere Storchenpaare sind wieder da.

Auch italienische Eisspezialitäten sind wieder zu bekommen, ein weiteres Zeichen für den Frühling, auch wenn heiße Früchte derzeit die kühle Süßspeise am besten noch begleiten.

In der vergangenen Woche hat der Magistrat über seine 1000. Vorlage beraten. Die fünfjährige Amtsperiode davor hat bei 2.929 die Geschäfte übergeben, sodass wir unter den gegebenen Umständen gut im Rennen liegen.

Und auch die vorbereitenden Maßnahmen für den Schwimmbadbetrieb sind im Gange. Die dazu gefassten Beschlüsse und Prüfaufträge werden Schritt für Schritt umgesetzt, damit viele den Weg in unser schönes Bad finden.

Doch auch privat wie kommunal sind letzte Winterarbeiten zu erledigen. Mit der Brut- und Setzzeit vom 01.03. – 31.10.2018 ergeben sich unter anderem auch Fristen zur Pflege von Bäumen und Sträuchern, wenn Sie dort Aktionen planen, dann bei Bedarf jetzt trimmen, schneiden und sägen.

Kuschelig und heimelig war die Übernachtung im Kindergarten für die Vorschulkinder, das Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte führte uns in den Wald zum Räuber Knarz, der seine Reichtümer gegen Leichtigkeit und Zufriedenheit tauscht. Das brachte eine Verspätung zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung der Feuerwehr Harpertshausen mit sich. Dort wird persönliche Freizeit getauscht gegen Kameradschaft und gemeinsamer Arbeit für die Allgemeinheit. Beides Beispiele für Menschen, die persönliches Glück besonders definieren.

Am Sonntag versammeln sich in unmittelbarer Nachbarschaft – nämlich in der Kulturhalle Schaafheim – die Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg, Am Sonntag feiert unser Gewerbeverein auf seinem Neujahrsempfang sein 150jähriges Bestehen in unserer historischen Stadtmühle.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 15.02.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Welle der Fassenacht hat das Prinzenpaar den Schreibtisch am Donnerstag übernommen. Bis zum Aschermittwoch wurden dann unter Regie der Tollitäten die Rathaussanierung weitergetrieben, letzte Innenarbeiten vor der Abnahme standen auf dem Programm, außen wurde das Dach bereits gerichtet. Die noch tropfenden Glaselemente im Treppenhaus stehen noch auf der Liste.

Das Projekt „Babenhausen integriert: von der Willkommenskultur zur Teilhabestruktur“ hat begonnen und die 2. Sitzung findet zeitnah nächsten Mittwoch statt. Das Anlaufbüro in der Ziegelhüttenstraße ist eingerichtet, die Arbeit ist aufgenommen.

Auch die wiederkehrende Tour durch die Kindertagesstätten ist erfolgt, ebenso wurden die Grundschulen besucht, um einen offenen Austausch zu gewährleisten.

Leider noch nicht vollständig besetzt sind die Schiedsämter, hier suchen wir immer noch Kandidaten für diese so wichtige Aufgabe.

Mit dem Aschermittwoch gehen wir Christen in die Fastenzeit, vielerlei Möglichkeiten weit über das körperliche Fasten hinaus, der Verzicht auf liebgewonnenes, auf selbstverständliches kann uns bewusst machen, was wir haben: Internet, Mobiltelefon, Sie wissen, was ich meine?

Der Kalender spielt uns in diesem Jahr auch hier einen Streich, denn der Aschermittwoch ist auch der Valentinstag, an dem ja gern Süßigkeiten verschenkt werden. Ich denke, jeder finden einen Weg, einem lieben Menschen seine Zuneigung zu zeigen, ohne großartig über die Stränge zu schlagen. Und wenn es denn doch kalorienhaltige Feinkost sein soll, gibt es ein schönes Zitat aus einem Western mit Clint Eastwood und Shirley McClaine: „In Fällen wie diesen erteilt die Kirche Dispens“.

Einen guten Weg durch die Fastenzeit mit der entsprechenden Vorbereitung auf das höchste Fest des Christentums und viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 08.02.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zum Weiberfasching haben die Tollitäten nun tatsächlich den Bürgermeisterschreibtisch übernommen. Das närrische Treiben geht nun in den Endspurt und wird mit dem Umzug am Dienstag seinen Höhepunkt erreichen. Am Rosenmontag ist das Rathaus geöffnet, allerdings sind Kostüme sicher an der Tagesordnung.

In der vergangenen Woche waren diverse Gespräche, runde Tische, Besprechungen und Verhandlungen zu ganz unterschiedlichen Themen auf der Agenda. Gewerbetreibende fanden ein offenes Ohr, Kaserne und weitere Entwicklungsprojekte für unser schönes Babenhausen wurden weiter vorangebracht. Mit den Nachbarkommunen Schaafheim und Stockstadt sind wir bezüglich der Wegereparatur in kooperativen Gesprächen.

Auch die Reparatur des Rathausdaches ist bei offenem Wetter über die Bühne gegangen, erste Frühlingsboten haben den Kopf schon aus der Erde gesteckt und konnten  trotz frostiger Nachttemperaturen bislang in den Gärten überleben.

 

 

Bei der Planung der nächsten Freibad Saison kommen die Bilder des sattgrünen Rasens um unser Schwimmbecken auf den Bildschirm und machen bereits jetzt Lust aus Sommersonne und den unverwechselbaren Schwimmbadgeruch. Bis dahin werden wir wohl aber noch etwas frieren müssen. Wir halten durch wie die kleinen Frühlingsboten im Garten.

Nun hoffen wir auf offenes Wetter für den Umzug am Dienstag. Viel Schweiß und Enthusiasmus ist in Wagen, Kostüme und Vorbereitungen eingeflossen, Jeder hat am Ende „seinen“ Favoriten für den Kehraus, bevor am Aschermittwoch dann eine Pause einkehrt, denn nach Ostern heißt es „nach Fasnacht ist vor Fasnacht“. Schönes Wochenende und tolle Tage.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 01.02.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach einem weiteren närrischen Wochenende geht es über die Technik in die Tierwelt und zurück zum Menschen. Immer noch sammeln wir im Rathaus ausgediente Mobiltelefone und unterstützen damit zum einen das Recycling wertvoller Rohstoffe, helfen zum anderen dem Schutz der bedrohten Gorillas. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt steht hinter dieser Initiative.

Schutz ganz anderer Art ist leider vor Ort für unsere Vierbeiner erforderlich. In der Gemarkung Harreshausen hat ein Unbekannter Giftköder ausgelegt, denen bereits drei Hunde zum Opfer gefallen sind. Bitte lassen Sie beim Spaziergang Vorsicht walten. Das unkontrollierte Einbringen von Giftstoffen ist nicht nur strafbar und feige, es kann auch zum Bumerang werden, wenn die Gifte zurück in unsere Nahrungskette gelangen, denn nicht nur der beste Freund des Menschen, auch Wildtiere können diese Stoffe aufnehmen.

Trotz fast aprilhafter Wetterlage nutzen die Kollegen vom Bauhof die Zeit für die notwendigen Baumpflegemaßnahmen. Diese müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein, die Zeit wird knapp. Gefahrenstellen an öffentlichen Wegen, Bänken und Mülleimern werden behoben. Die defekte Sitzbank am Rotlacheweg wurde Mittwoch gemeldet und war Freitag repariert.

Das Gerüst um das Rathaus steht. Während innen letzte Arbeiten aus der Brandschutzsanierung im Gange sind, wird das Dach bei nächster Gelegenheit gesichert und abgedichtet.

Die vergangenen Regenfälle haben aber auch Schäden im Boden aufgezeigt. Unter dem Stadthallenparkplatz sind Kanäle verstopft, erste Untersuchungen lassen hier größere Reparaturen befürchten. Ein Provisorium wird bis Aschermittwoch halten, wir wollen nicht in das Fastnachtsgeschehen eingreifen, wenn dies vermeidbar ist.

Der Januar hat uns viel schaffen lassen, im Februar geht es hoffentlich gut weiter.

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke