Kolumne vom 19.10.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach einen phantastischen Sommerwochenende mitten im Oktober hat die Woche mit zauberhaften Licht- und Schattenspielen begonnen, viele tolle Bilder sind in den sozialen Medien zu finden, Stonehenge in Babenhausen entstand Dienstagmorgen. Weniger mystisch, in Stille, allerdings voller Dankbarkeit begingen wir am Montag den 40. Todestag des Kapitäns der Lufthansamaschine „Landshut“. Zusammen mit dem Stadtverordnetenvorsteher und Vertretern des Magistrats legten wir im Beisein der Familie Schumann einen Kranz am Grab von Jürgen Schumann nieder. Sein Mut, sein Einsatz für die ihm anvertrauten Passagiere bleibt uns als Vorbild im Gedächtnis – auch nach 40 Jahren ist das Einstehen für andere und gegen die grausamen Handlungen des Terrors leider aktuell. Babenhausen darf stolz sein, auf seinen Helden der zivilen Luftfahrt. Geschichte wiederholt sich leider immer wieder in der ein oder anderen Form, sodass wir immer wachsam die aktuellen Entwicklungen verfolgen sollten.

Geschichte und aktuelle Entwicklungen sind die Stichworte für das nächste große Thema: am 29. Oktober öffnen wir die Tore zur Kaserne, bevor dann Abrissarbeiten das Antlitz des Areals maßgeblich ändern. Noch einmal besteht die Möglichkeit, die Kaserne so zu erleben, wie sie die Amerikaner verlassen haben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, bevor durch Baustellenverkehr der Zugang zunächst einmal sehr beschnitten werden muss, damit niemand zu Schaden kommt. Gleich, ob Sie in früheren Zeiten das Gelände betreten konnten, dort ein und aus gingen oder es nur von außen erleben konnten, sehen Sie sich ein letztes Mal um, bevor die aktuelle Entwicklung in Gang kommt. Der Turnverein sorgt dankenswerter Weise für das leibliche Wohl, es gibt in spannenden Führungen einiges zu entdecken und die Planungen für Zukunft zu erforschen.

Sie haben sicher schon festgestellt, dass unsere neue Kehrmaschine endlich eingetroffen ist und die Kollegen des Bauhofs ihr möglichstes tun, die Stadt wieder in Fasson zu bringen. Für die Fortführung des Leasing der alten Kehrmaschine wurden in 2017 keine Mittel bewilligt, nun ist endlich die neue im Einsatz, sodass wir wieder gemeinsam mit Ihnen die Straßen und Wege in Ordnung bringen und halten können. Bitte achten Sie darauf, dass bei der Reinigung vor der Haustüre kein Kehrgut die Fangkörbe der Gullys verstopft, damit Regen- und Schmelzwasser gut ablaufen können. Dann können wir alle entspannt Herbst und Winter entgegensehen, denn schön sind auch diese Jahreszeiten allemal in unserem Babenhausen, von der Grenze östlich Harreshausens bis nach Harpersthausen und Hergershausen im Westen.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus

 

Ihr Achim Knoke

 

 

 

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