Seite 2 vom 08.06.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die vergangene Woche hatte Höhen und Tiefen. Wenn es um die Reihenfolge geht, bleibt immer meine Deutschlehrerin, Frau Schulz, im Gedächtnis, die eine Diskussion über die vorgetragene Arbeit immer begann mit: „nehmen Sie Stellung, zuerst das Positive …“ mit besonderer Betonung und Melodie auf „Positive“. Also starten wir damit.

Am vergangenen Mittwoch war es auf einem parlamentarischen Abend möglich, den Wirtschaftsminister zu unserem Antrag auf Hochstufung vom Unterzentrum zum Mittelzentrum persönlich anzusprechen. Dabei wurde schnell deutlich, dass unser Engagement um das Thema Flüchtlinge bei Innen-, Finanz-, Sozial- und Wirtschaftsministerium sehr wohl Beachtung gefunden hat. Babenhausen gehört zu den Vorzeigekommunen in der Bewältigung der Flüchtlingskrise mit HEAE.

Abstimmungsbesprechungen mit den privaten Partnern über Details zur weiteren Entwicklung der Kaserne haben begonnen, und wir warten gemeinsam auf grünes Licht aus Berlin, das hoffentlich Ende des Monats kommt. Bis dahin sind vorbereitende Maßnahmen, Planungen und Gespräche bereits jetzt im Gange.

Beim Unternehmerstammtisch konnten wir einem Jungunternehmer kurzfristig unter die Arme greifen, hemdsärmelige Wirtschaftsförderung zur schnellen Lösung eines Raumproblems haben wir im Griff. Wenn nur alle Probleme sich so leicht lösen ließen.

Geburtstage wurden reichlich gefeiert, ich durfte 90. und 95. Geburtstage besuchen, den 60. des Angelvereins Sickenhofen und vielen Mitarbeitern der Stadtverwaltung gratulieren.

Ein großes Fest trotz ungünstiger Wetterprognose fand Pfingstmontag auf dem Marktplatz statt, Petrus hielt schützend die Hand über Gottesdienst und anschließendes Beisammensein, die Erlöse des Festes und die Kollekte des Festgottesdienstes kommen vollständig dem Lebensmittelpunkt zu Gute. Allen Helfern sei herzlich gedankt.

Leider gehört zum Leben aber auch das Abschied nehmen dazu. Gleich zweimal standen Trauerfeiern an, ein ehemaliger Mitarbeiter hat seine Spuren in der Belegschaft hinterlassen, und für die nächste Kunstausstellung im Rathaus wird uns eine großartige Hilfe fehlen, der wir am Samstag die letzte Ehre erwiesen. Viele Menschen hinterlassen in uns besondere Erinnerungen. Meine Deutschlehrerin hatte auch kein Universalrezept für einen gelungenes Ende, wenn nach positiver Kritik eben auch gesagt werden sollte, was noch zu verbessern ist. Ein guter Ansatz ist immer die Hoffnung, dass durch Kritik und Reflektion Verbesserungen möglich sind, dass wir an allem wachsen können. „Am Ende ist alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch noch nicht zu Ende“. Für mich ist das immer die Aufforderung, die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken, am liebsten mit Mitstreitern, denn im Team sind die Erfolge am schönsten.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße, diesmal aus dem Familienkurzurlaub an der Ostsee.

Ihr

Achim Knoke

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