Seite 2 vom 24.05.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

diese Zeilen schreibe ich auf dem Sprung zum Notartermin zur Unterzeichnung des Akufvertrags für die Kaserne. Wenn Sie die Zeitung in Händen halten, warten wir nur noch auf die Genehmigung des Haushaltsausschusses des Bundestages, stehen aber gemeinsam mit den Partnern in den Startlöchern, um die ersten bürokratischen Hürden zu Abrissgenehmigungen und weiteren Detailplanungen zu nehmen. Ein Zukunftsprojekt für Babenhausen kommt ins Rollen.

Auch eine Stabübergabe findet in den Kindertagesstätten statt. Die Großen, die im Herbst den Sprung in die Schule vollziehen, bereiten sich auf dieses Ereignis vor, übernachten in ihren Einrichtungen, erstellen Abschlusszeitungen und besuchen zum Interview das Rathaus.

Die Flanaganschule feiert nicht nur ihr Schulfest, sondern blickt zurück auf 40 Jahre Arbeit und schaut voraus auf die nächsten 60 Jahre, denn die Idee von „Boys Town“ des Pater Flanagan lebt seit bereits 100 Jahren und ist über den Globus gewachsen. Es gibt einen Spielfilm „Teufelskerle“, der die Geschichte dieses Paters berühmt gemacht hat, sein Grundsatz: „kein Kind ist von Natur aus böse“.

Mit kameradschaftlich sportlichem Eifer gingen 8 Jugendfeuerwehrmannschaften zu einem sportlichen Wettkampf in Hergershausen an den Start, die Heimmannschaft hielt sich vornehm zurück und überließ den ersten Platz der Gemeinde Messel.

Einladungen zum Spargelessen der Kickers in Hergershausen, zum Fest des Ortsverschönerungsvereins Sickenhofen, zur Vernissage bei K&S und zum Maschinen-Boden- und Landschaftsverband wurden wahrgenommen, bei letzterem handelt es sich um einen Zusammenschluss von Landwirten und Kommunen unter anderem auch zur effizienten Nutzung von Großgeräten. Zwar sind die Aufgaben weit gefasst, der aktuelle Stand der Technik war aber gerade in Verbindung mit dem Zustand unserer Brücken sehr informativ. Die Schlepper und ihre Last werden zwar immer effizienter, aber eben auch schwerer, breiter und stärker.

Zwar wurde das Schulfest der Flanagan Schule wegen des Regens am Freitag kurzerhand nach drinnen verlegt, das Wochenende lieferte aber Sonne reichlich, davon profitierten viele Veranstaltungen, und auf dem Rückweg vom mittelalterlichen Spektakel in Schaafheim war ein Sprung ins erfrischende Nass unseres Freibades ein gelungener Abschluss einer tollen Woche. Mit dem Brückentag morgen ist diese Woche auch kurz und für viele eigentlich schon herum. Das Wetter hat uns vergangene Woche einen Regenbogen beschert. Zwar liegen an keinem der Enden Goldtöpfe verborgen, künstlerisch und wissenschaftlich ist dieses Naturschauspiel aber so bedeutend, dass der Regenbogen im Alten Testament das Symbol der Verbindung zwischen Gott und den Menschen war.

Auch ohne Goldtopf bestimmt ein inzwischen von der Kommunalaufsicht genehmigter Haushalt die Handlungen der Stadt. Damit sind wir in sehr engen Banden handlungsfähig, auch wenn die Möglichkeiten überschaubar sind.

Ein schönes langes Wochenende mit Brückentag und viele Grüße aus dem  Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

 

    

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