Seite 2 vom 26.01.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

was haben Spaß, gewaltsames Eindringen in ein Gebäude, ehrenamtliches Engagement gemeinsam mit angenehmer körperlicher Ertüchtigung und Staatstrauer? Nun, alle Themen sind in der vergangenen Woche in der einen oder anderen Form über uns hereingebrochen.

Doch der Reihe nach. Am Dienstag war anlässlich der Trauerfeier von Roman Herzog die Fahne am Rathaus auf Halbmast. Ein großer und kluger Kopf ist von uns gegangen, und es gab auch aus dem Babenhäuser Umfeld traurige Nachrichten über unerwartete Abschiede –viel zu früh.

Doch um unterschiedliche Generationen zusammenzubringen, gibt es eben auch neue Initiativen. So gibt es nun die Möglichkeit, im Bethesda in Harreshausen auf ein Kaffeegedeck oder ein Mittagessen zu verweilen, ein Ort der Begegnung ist allen offen. Und in Groß-Umstadt gab es eine Veranstaltung „anders Wohnen im Alter“die als Startschuss für neue Möglichkeiten des selbstbestimmten Lebens erlebbar war.

Und dann war da noch der Rathaussturm, die Tollitäten Babenhausens und das närrische Gefolge übernehmen das Ruder, das Sagen und die Schulden, wie sich das gehört. Und damit sind wir bei der angenehmen körperlichen Ertüchtigung, die zur Musik stattfindet. Doch das fröhliche und warmhaltende Schunkeln kann fast nahtlos übergehen in die eleganten Schritte und Drehungen auf dem Ball der Vielharmonie. Leider kann jeder nur auf einer Hochzeit tanzen, sodass der Besuch des Prinzenempfangs viel zu kurz ausfiel. Was an ehrenamtlicher Arbeit in diesen Veranstaltungen steckt, wissen die am besten, die fleißig beitragen. Und auch das war in der vergangenen Woche nicht nur in Stadthalle und Stadtmühle zu erleben, sondern auch bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins Harreshausen und Gesprächen mit Teilen des Vorstands vom Schwimmbadförderverein und der Germania im Rathaus. So sind in vielerlei Weise Menschen unterwegs, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, auf vielerlei Gebieten und in unterschiedlicher Weise. Roman Herzog hätte gelächelt.

Ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 19.01.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Sturmtief Egon hat in der vergangen Woche für einigen Ärger und Durcheinander gesorgt und es fiel ihm so einiges zum Opfer. So mussten in der Nacht vom 12. auf den 13.01. bis zum späten Freitagabend die Feuerwehr und die Mitarbeiter des Bauhofes viele Bäume und große Ästen von den Straßen räumen bzw. fällen, um eine gefahrlose Fahrt für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Insgesamt stehen noch 24 Maßnahmen an, die sukzessive vom Bauhof abgearbeitet werden. Von weggeflogenen Dachziegeln bis zu umgeknickten Bäumen ist alles dabei.  – Dafür meinen herzlichsten Dank.

Neben den Straßen müssen auch rund um die Gewässer unserer Stadt Sturmschäden beseitigt werden. So auch an den Ufern des Ohlebachs neben der Volksbank, dort konnten zwei Erlen, die bereits durch einen Pilzbefall geschwächt waren, Egon nicht mehr viel entgegen setzen und vielen um, zum Glück kam dabei niemand zu Schaden.

Damit von den verbliebenden Erlen in der Zukunft keine weitere Gefahr ausgeht, werde diese in den nächsten Tagen gefällt, denn auch sie sind von Pilzerkrankung betroffen und können umfallen. Die alten Bäume werden aber durch Neupflanzungen ersetzt.

Und dann gibt es noch ein Jubiläum zu begehen, ohne Glückwunsch oder Sekt, einfach so ist der 17.01.2017. Vor genau zwei Jahren durfte ich meinen Dienst antreten. Auch wenn es viele Unwägbarkeiten gegeben hat, so genieße ich doch jeden Tag, den ich als Bürgermeister für unser Babenhausen und seine und meine Bürgerinnen und Bürger tätig sein darf. Und es liegen noch viele spannende Themen vor uns.

Nach Egon kommt Britta, ein Hochdruck, das uns klare Luft und klirrende Kälte bringen soll. Genießen Sie den Winter,

Ihr

Achim Knoke

 

 

 

Seite 2 vom 12.01.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Zahl des Jahres 2017 ist 10,060 Millionen, denn das, so wurde uns mitgeteilt, ist in Summe als Kreis- und Schulumlage fällig. Dafür kümmert sich unser Landkreis um Schulwesen, öffentlichen Personennahverkehr und viele weitere Dinge, die Landkreisweit geregelt und organisiert werden. Die Stadt zahlt monatlich 842.000€.

Als Zahl des Monats bieten wir die 50. Denn für genau diesen Betrag werden am Bauhof die stabilen aber ausgesonderten Grünabfall-Kompostständer verkauft. Ich hatte im vergangenen Jahr davon berichtet, dass durch Abfallbehälter und Automatisierung die Entsorgung auf den Friedhöfen vereinfacht wurde. Gerade im Hinblick auf die nun angehobenen Preise für Grünabfall am Recyclinghof im Zuge der von den Stadtverordneten beschlossenen Konsolidierung mag dem einen oder anderen die eigene Kompostierung sehr gelegen kommen.

Als Zahl der Woche haben wir die 25. So nämlich lautet das Dienstjubiläum einer Kollegin, das Einzige, das wir dieses Jahr feiern dürfen.

Und die Superzahl ist die 65. Es gibt in diesem Jahr einige Ehepaare, die seit 1952 verheiratet sind. Adenauer war Kanzler, Heuss Bundespräsident, Truman regierte die USA, Stuttgart dominierte und der VfB wurde Deutscher Meister. Ford beginnt die Autoproduktion in Köln, Die Westfalenhalle mit 13.500 Plätzen als größte Sporthalle wird eingeweiht. Elisabeth II wird Königin von England, in der Bundesrepublik leben 9,6 Millionen Flüchtlinge. Wir bekommen unsere Nationalhymne und die Bildzeitung. Der alte Mann und das Meer und Warten auf Godot erscheinen. Mit Ivy Mike zünden die USA die erste Wasserstoffbombe. Eisenhower gewinnt die Präsidentschaftswahl in den USA und Albert Schweitzer erhält den Friedensnobelpreis. Seit dem ist viel passiert in der Welt, und in unserer Mitte sind Paare, die all das gemeinsam durchlebt haben. Das erinnert daran, das hinter all den Zahlen dann doch Menschen, Emotionen Schicksale und Geschichten stehen und wir gespannt sein können, welche Geschichten wir in 2017 schreiben werden.

Eine Zahl zum Abschluss: die 4, denn ab 4:00 Uhr morgens sind unsere Bauhofmitarbeiter unterwegs, um Ihrer Wege schneefrei und rutschfest zu machen, damit wir alle sicher ans Ziel kommen.

Dass das immer gelingt, wünscht Ihnen mit allen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus

ihr

Achim Knoke

Seite 2 vom 05.01.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit besten Wünschen zum neuen Jahr meldet sich das Rathaus zurück. Zwar war „zwischen den Jahren“das Haus geöffnet und besetzt, allerdings nur in kleiner Belegschaft. Die meisten Schreibtische sind wieder besetzt und der Bauhof hat im Winterdienst bereits morgens die meisten neuralgischen Punkte geräumt und gestreut, dies wird mit Beginn der Schule umso wichtiger. Mit viel Schwung und Elan gehen wir nun an alte und neue Aufgaben. Immer noch sind  illegale Müllentsorgungen, Hinterlassenschaften von Hunden, große Hunde ohne Leine genauso auf der Liste wie der Zustand unserer Brücken und Straßen, doch all das sind lösbare Probleme im Vergleich zu anderen Ecken des Planeten. Wer möchte heute gern Bürgermeister von Aleppo sein? Gegen die dortigen Probleme sind unsere Herausforderungen überschaubar. Doch es sind einige. Die Park & Ride Anlage am Bahnhof Süd, zu der wir uns vertraglich verpflichtet haben, wird in diesem Jahr starten, erhebliche Fördermittel sind bewilligt. Am Ende bekommen wir eine ordentliche Lösung zum Preis eines Provisoriums, weil die Absprachen der Vergangenheit gut für die Stadt waren und sind. Entwicklungen von Gewerbegebieten, der Kaserne, Ertüchtigungen von Straßen und Kanälen, die Kolleginnen und Kollegen sind schon wieder in voller Aktion. Im vergangenen Jahr wurden Weichen gestellt, auf denen wir nun Züge fahren lassen werden. Das Schwimmbad bleibt offen, die Bücherei wird weiter betrieben, aber auch die eingeleiteten Sparmaßnahmen werden sich an einigen Stellen noch deutlicher zeigen. Reinigungsintervalle werden gestreckt, die Reparatur von Straßenlaternen hat sich verzögert, einige werden auch in 2017 nicht oder weniger leuchten.

Damit ist 2017 nun offiziell gestartet. Die Verwaltung hat noch einige Tage Zeit, bis die Narren das Zepter an sich reißen werden, um bis Aschermittwoch am Ruder zu stehen. Trotz Umbau, der Betrieb geht weiter, denn auch die Brandschutzsanierung des Rathauses muss in 2017 anlaufen. Dazu werden intern Archive umgezogen, der Sitzungssaal wird teilweise als Ausweichquartier herhalten, sodass in 2017 einige Sitzungen in anderen Räumlichkeiten stattfinden müssen. Bitte beachten Sie die entsprechenden Einladungen.

Viele Grüße aus dem Rathaus und für 2017 vor allem anderen Gesundheit wünscht

ihr

Achim Knoke