Seite 2 vom 10.11.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die kalte Jahreszeit kommt nicht nur mit Glühwein- und Bratapfelaroma daher, viele Vorberei-

tungen sind zu treffen. So haben die Kollegen des Bauhofs nicht nur mit Laub zu kämpfen, um ein Ausrutschen zu verhindern, über 50 Stunden waren zu leisten, das Schwimmbad in den sicheren Winterschlaf zu versetzen. Auf den Friedhöfen werden Sie bis zum ersten Frost nur noch an ausgewählten Stellen die Gießkannen füllen können, bevor das Wasser ganz abgesperrt werden muss. Die ersten Laternenumzüge sind unterwegs, für die Kinder beginnt damit eine schöne Zeit im Jahr. Und auch die Narren werden den 11.11. herbeisehnen.

Doch auch Besinnliches fällt in die Zeit. Allerheiligen und Allerseelen hat viele an die Lieben erinnert, die vor uns waren und gegangen sind. Und der zweite Sonntag vor dem ersten Advent erinnert uns der Volkstrauertag an die vielen Opfer von Krieg und Gewalt. In unserem Land haben wir Frieden, doch die Auswirkungen der Krisengebiete auf dem Globus spüren auch wir hier. Erinnern wir uns, dass Frieden kein Selbstläufer ist, dass es harter Arbeit und Geduld bedarf, immer wieder das Gespräch über die Aggression zu stellen. Im Großen wie im Kleinen immer wieder den Versuch zu starten, das Gegenüber zu verstehen, führt zum Gemeinsamen, auch wenn die Konfrontation oftmals einfacher und schneller erscheint. Das erste Opfer des Krieges sei die Unschuld, so heißt es. Der erste Schritt auf dem Weg dorthin ist das Vergessen. So halten wir die Erinnerung aufrecht, durch den Volkstrauertag, durch das Gedächtnis an der ehemaligen Synagoge, wo gestern mit ehrenamtlichem Engagement die bronzene Bodenplatte verlegt wurde. An dieser Stelle sei allen ehrenamtlich Tätigen von Herzen für den Einsatz an so vielen Stellen in unserer Stadt gedankt.

Zu weiteren Terminen sollten wir uns alle nicht stressen lassen, denn es sind noch 44 Tage bis Heilig Abend. Eine Bekannte hat letzte Woche berichtet, es fehlen ihr nur noch zwei Geschenke, alles andere habe sie bereits fertig, Geschenke besorgt und verpackt, Karten geschrieben, welche Ruhe und Gelassenheit das erzeugt. So wünsche ich Ihnen 44 Tage der friedvollen und unaufgeregten Vorbereitung, ob Sie nun Weihnachten als Festtag und Urlaub ansehen, oder ob Ihnen auch der christliche Ursprung unseres Weihnachtsfestes bedeutsam ist. Eine schöne Zeit wünscht Ihnen gemeinsam mit allen Kollegen in der Stadtverwaltung

Ihr

 

Achim Knoke

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