Seite 2 vom 08.09.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein Samstag voller Termine und damit viele interessante Begegnungen und Gespräche liegt hinter mir. Den leckeren Fisch am Haselsee habe ich in diesem Jahr verpasst. Mit etwas Glück war es mir gelungen, Karten für Billy Joel im Stadion Frankfurt zu erhaschen, um mit Frau und Freunden diesen Ausnahmekünstler nach 20 Jahren wieder zu erleben. Durch einen kurzfristigen Ausfall war eine Karte übrig, und meine 14 jährige Tochter begleitete uns. Man wirkt als Vater ja nicht immer cool. Aber ein Konzert dieser Klasse, mit einem 67 jährigen Pianisten, der nicht nur am Klavier von Balladen bis Rock „voll abgeht“, ein Bandmitglied „Nessun Dorma“ vortragen lässt (ja, das ist das Opernstück, das Paul Potts berühmt gemacht hat), sondern der dann auch noch die Gitarre zur Hand nimmt, während ein anderer der Truppe mit  „Highway to Hell“die ganze Arena zum Beben bringt, rückt den Erzeuger dann doch in ein anderes Licht.

Internationale Stars, die viele Tausend unterschiedliche Menschen für 2 Stunden zusammenbringen, sind das eine. Andersherum können auch ganz bodenständige Menschen wie Sie und ich zur Verständigung von Menschen und Kulturen beitragen. Am Montag ging die vierte Auflage des gemeinsamen Kochens mit Bewohnern unserer HEAE in der Kita Wichtelwald an den Start. Und während in der Küche vier Kulturen gemeinsam werkelten, über Sprachgrenzen hinweg mit Freude dabei, spielten die Kinder gemeinsam draußen im Sandkasten. Kindern beim Spielen zu betrachten ist allein schon erhebend. Dabei gewahr zu werden, wie universell die Sprache „Spielen“einfach so funktioniert, und alle Spaß haben, das ist großartig. Wenn ich dann noch an einige wirklich erschreckende Kinderzeichnungen denke, die die Kinder aus den Kriegsgebieten in der Kinderbetreuung der HEAE gemalt haben, dann ist das Bild friedlich spielender Kinder aus vier Nationen in unserem Kindergarten ein echtes Geschenk des Himmels, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Die Rathausgemeinschaft freut sich über die Rückkehr von Kollegen aus langer Krankheit. Das Haus ist einfach nicht komplett, wenn die guten Geister fehlen. Und alle zusammen fiebern wir gemeinsam mit ganz Babenhausen dem Altstadtfest entgegen. Unsere Partnergemeinde Bouxwiller wird wieder vertreten, leider ohne meinen Amtskollegen Alain Janus, der zu Hause den neuen Geistlichen begrüßen muss. Und auch Kollegin Krauss aus Lichtentanne kann dieses Altstadtfest nicht bei uns sein, hat aber versprochen, vor ihrem Dienstende im April 2017 noch einmal von Amts wegen zu Besuch zu kommen. Und sicher wird sie mit mehr Zeit im Ruhestand das ein oder andere Mal bei uns sein, denn Freundschaft kennt keine Grenzen und lässt Entfernungen schrumpfen.

Viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

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