Bericht des Bürgermeisters vom 12.05.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

gute Nachbarn sind ein Segen. Und so freut es natürlich, wenn man neue Nachbarn trifft und auf gute Nachbarschaft hofft. Gegenüber dem Rathaus ist nun die Caritas eingezogen. Nachdem ich den Hauseigentümer als Nachbarn bereits kurz nach meinem Amtsantritt begrüßt habe und die Umbaumaßnahmen aus dem Bürofenster verfolgen konnte, freue ich mich nun auf eine neue und gute Nachbarschaft.

Weniger freundliche Menschen, die sicher niemand gern als Nachbarn haben möchte, haben der Apotheke in der Bummelgasse die Scheibe zerstört. Nachdem das defekte Fenster bei

Spielwaren-Ott nun vom Gewerbeverein gesichert wurde, taucht die nächste Baustelle auf. Und auch im ehemaligen Café gegenüber sind die Bauarbeiten in vollem Gange, das Lokal wird weiter ertüchtigt.

Dann gibt es ehrliche Nachbarn. So hat ein Besucher aus Hanau eine Straßenlaterne in der Bummelgasse touchiert und sich direkt gemeldet, statt sich aus dem Staube zu machen, sodass auch diese Angelegenheit geregelt werden kann.

Und dann gibt es Freunde weit weg, mit denen man gern nachbarschaftlich verbunden ist. Aus dem Nachbarland Österreich waren die Freunde aus Trebesing zu Gast. 25 Jahre lang besteht dieser enge Band nun, und das wurde am vergangenen Wochenende bei der Feuerwehr Langstadt zünftig gefeiert.

Und die Nachbarn unseres Schwimmbades aus der Aufnahmeeinrichtung haben das kühle Nass auch schon genutzt. Zwar ist der ein oder andere mit einer Überschätzung seiner Schwimmkünste eine Herausforderung für die Badeaufsicht und viele kulturelle Unterschiede sind zu überwinden, allerdings haben unser Bäderservice und der ASB gemeinsam gute Vorarbeit geleistet, damit aus der räumlichen Nachbarschaft der HEAE und des Schwimmbades auch eine gemeinsame Nutzung des Bades erfolgen kann. Der ein oder andere, ob Flüchtling oder nicht, braucht doch noch mal den Hinweis auf die Baderegeln.

Und wenn Familie, Freunde oder Nachbarn nicht mehr helfen können, wenn es um Unterstützung bei der Pflege geht, kommt unsere Sozialstation auf den Plan. Der Förderverein hat auf seiner Mitgliederversammlung den Vorstand bestätigt, erfreuliche Zahlen präsentiert und wartet eigentlich nur noch auf Sie. Ja, auf Sie! Mit 12€ im Jahr unterstützen Sie durch eine Mitgliedschaft unsere Sozialstation, denn nicht nur Ihre Eltern, auch Sie selbst werden älter. Und sollten Sie diesen Service jemals benötigen, können Sie direkt sagen: „Ich hab Euch seit Jahren unterstützt“.

In den kommenden zwei Wochen wird der erste Stadtrat mich vertreten. Trotzdem werde ich aus Italien ein waches Auge auf unser schönes Babenhausen haben.

Nachbarschaftliche Frühlingsgrüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

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