Seite 2 vom 07.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wussten Sie, dass die Hegegemeinschaft Gersprenz zuständig ist für alles, was sich unter der Wasseroberfläche tut? Die Gemeinschaft leistet hier auch in unserem Flusslauf der Gersprenz ehrenamtlich tollen Arbeit auf hohem fachlichen Niveau, wie auf der Jahreshauptversammlung deutlich wurde.

Bleiben wir beim Wasser, es hält sich ein nachhaltiges Gerücht, das unser Freibad geschlossen bliebe. Das ist Unsinn, das Bad wird wie gehabt im Mai eröffnen. In frühzeitigen Gesprächen haben Stadtverwaltung, Schwimmbadservice und der ASB als Betreiber der Flüchtlingsunterkunft die Besonderheiten der kommenden Saison besprochen und Abstimmungen zu einem geregelten Betrieb vorgenommen. Es ist Sorge getragen, dass die Flüchtlinge vorab mit den Baderegeln vertraut sind, wissen, dass es ohne Schwimmbekleidung nicht geht und ausreichend Personal auch vom ASB im Schwimmbad nach dem Rechten sieht. Uns fehlt nur noch die volle Maisonne.

Von Schwimmbekleidung zu nackten Tatsachen. Da sind zunächst unsere Rathauswände, die derzeit in schlichtem weiß daherkommen. Die letzte Kunstausstellung ist beendet, aber vor den Arbeiten zur Brandschutzsanierung heißt es: eine geht noch. Ab dem 21.04. ist noch einmal Kunst im Rathaus zu sehen.

Auch nackt sind aktuelle Zahlen. Bleiben wir im Rathaus, so kostet uns die Barriere Freiheit doch einige Euros: Am Aufzug war ein Motor durchgerannt, der die Türen öffnet. Leider gibt es für dieses Schätzchen keine Ersatzteile mehr, sodass die komplette Tür nebst Antrieb auf neuen Stand gebracht werden musste. Ähnlich alt ist einer der Aufzüge im Sophie-Kehl-Haus, der uns Sorgen macht. Für die Wartung aller Aufzüge in kommunalen Liegenschaften sind gerade ebenfalls entsprechende Rechnungen zu bezahlen. Und im Bauamt laufen die Vorbereitungen für die barrierefreien Querungshilfen über die Bouxwiller Straße. All diese Maßnahmen kosten zwar, da wir aber alle älter werden, sind auch diese Ausgaben für unser aller Zukunft wichtig.

Am vergangenen Wochenende durfte ich in unserer Partnerstadt Bouxwiller anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung in der Orangerie mein erstes Grußwort auf Französisch sprechen. Je zwei Künstler aus Bouxwiller und Babenhausen stellten dort ihre Kunstwerke aus, und es zeigte sich schnell, dass Kunst alle Barrieren, auch die Sprachbarriere überwindet. So sprachen am Ende allen in Französisch, Deutsch, Englisch oder Elsässisch durcheinander, wenn Völkerverständigung nur immer so einfach und friedlich wäre.

Mit den Boten des Frühlings – die Hecken werden grün – kommt auch weitere Arbeit auf unseren Bauhof zu. Die Kollegen planen schon den Einsatz für die Grünpflege und hoffen, dass Sie auf den Spielplätzen und öffentlichen Flächen eine schöne Zeit verleben. Wenn Sie selbst sich um grün kümmern, passen Sie bei Rasenmäher und Heckenschere gut auf. Nach dem Winterschlaf ist eine Kontrolle immer gut, checken Sie die Kabel und ziehen sie wirklich Stecker, ob Strom oder Zündkerze, wenn sie an die Schneidewerkzeuge gehen. Und sollten Sie nach getaner Arbeit den Grill anfeuern, bitte nicht mit dem Schluck Restbenzin vom Rasenmäher tanken, unsere Feuerwehr hat genug zu tun.

Viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr Achim Knoke

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