Bericht des Bürgermeisters vom 28.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unsere Stadt ist mit Flüssen und Auen gesegnet. So prägt das lebenspendende Wasser viele schöne Orte in allen Stadtteilen. In der vergangenen Woche stellen sich viele unserer Kollegen aber auch den Gefahren und Problemen, die die Nähe zum Wasser mit sich bringt. Eine Präsentation zum Hochwasserschutz nebst Aktionsplan zeigte im Sitzungssaal sehr deutlich, dass auch hier stete Wachsamkeit notwendig ist. Auch der Wasserverband Gesprenz widmet sich diesem Thema, kümmert sich um Renaturierung zur Milderung von Hochwasserschäden und sicheren Ufern.

Aus dem letzten Hochwasser wurde auch deutlich, dass die Unart, seinen Rasenschnitt nicht über die grüne Tonne zu entsorgen, sondern an die Böschung zu kippen, die Vegetation maßgeblich hindert, durch natürliche Wurzelbildung das Ufer zu befestigen.

Auch im Magistrat wird wie jedes Jahr entschieden, ob die Ausbilder von DLRG und TV, die unseren Kindern das Schwimmen beibringen, im Schwimmbad den Eintritt erlassen bekommen. Eine kleine Anerkennung dieser wichtigen Arbeit, die sich die Stadt leistet. Und am Sonntag ist es soweit, wir eröffnen unser Bad und hoffen auf gutes Wetter. Die Schwimmbadtechnik ist aus dem Winterschlaf erwacht, der Bauhof hat alles geprüft, Teile erneuert, prompt gab es am Freitag Abend noch eine „Funktionsüberprüfung“ der Chlorgasüberwachung, die unsere Feuerwehr auf den Plan rief. Aber alles ist wieder in Ordnung.

Auch in Harpertshausen hat der Verein sein Schwimmbad aus dem Winterschlaf geholt. Wir dürfen gespannt sein, wann die Solaranlage das Wasser auf Badetemperatur hochgewärmt hat.

In unserer Erstaufnahmeeinrichtung sind derzeit knapp 700 Personen untergebracht, davon ca 270 Kinder. Der soziale Dienst des ASB arbeitet gemeinsam mit unserer Kinder- und Jugendförderung und unseren Kindergärten zusammen. Flüchtlingskinder kochen gemeinsam mit Ihren Eltern und Familien aus unserer Stadt in der Kita gemeinsam Abendessen, oder nutzen den Freitagstreff im Jugendzentrum zum Freundschaften schließen. Und auch die Vermittlung unserer Grundregeln des Miteinanders wirkt an anderer Stelle. So lernen die Flüchtlinge, wie bei uns mit Müll umgegangen wird und kümmern sich selbst um die Sauberhaltung der Zufahrten zur Einrichtung und darüber hinaus.

Auch das politische Geschäft steht in den Startlöchern. Die Ausschüsse konstituieren sich diese Woche und starten dann in die Sachthemen. Da doch einige neue Gesichter die Gremienlandschaft zieren, werden die Erklärungen zu verschiedenen Themen in der ersten Zeit sicher tiefgreifender werden, auch für die erfahrenen sicher Gelegenheit, sich des eigenen Wissens zu versichern. Freuen wir uns auf 5 produktive Jahre für unser schönes Babenhausen.

Alle Kolleginnen und Kollegen wünschen Ihnen ein schönes Wochenende zum 1. Mai.

Ihr

Achim Knoke

Bericht des Bürgermeisters vom 21.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Baustellen haben doch auf alle Kinder eine faszinierende Wirkung. Nicht nur die Kleinen aus der Aufnahmeeinrichtung können nicht genug von den großen Maschinen bekommen, auch in der Kita Danziger Straße gibt es Baustellenkino für die kleinen. Allerdings geordnet und betreut.FullSizeRender

Die Ev. Kita im Sophie-Kehl-Haus arbeitet unter erschwerten Bedingungen. Nach einem Wasserrohrbruch ist das Büro nicht einsatzbereit, der Fussboden muss erneuert werden, sobald die Trockenmaschine nicht mehr im Einsatz ist. Trotzdem werden bis Mai beide Gruppen gefüllt sein und im September die Dritte eröffnet.

Am anderen Ende der Alterspyramide sind die Verhältnisse ähnlich. Die Seniorenfahrt nach Bamberg ist so gefragt, dass wir einen zweiten Termin erwägen. So arbeiten wir für Jung und Alt gleichermaßen nach Kräften.

Die Hilfe für die Flüchtlinge in Babenhausen entwickelt sich auch weiter. Am Montag tagte der Präventionsrat gemeinsam mit dem ASB als Betreiber der Aufnahmeeinrichtung. Ein Informationsaustausch zu Projekten und Ideen zum besseren Miteinander fand statt. In weiteren Gesprächen wurde dann deutlich, dass durch den Einsatz unserer vielen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer auch in der Kaserne noch einige bei uns lebende Kontingentflüchtlinge ohne Paten sind. Wenn Sie den in unserer Stadt lebenden Flüchtlingen unter die Arme greifen möchten, wenden Sie sich gern an uns.

Derzeit konstituieren sich die Ortsbeiräte in allen Stadtteilen. Ihre gewählten Ansprechpartner vor Ort stehen dann für Sie bereit.

Viele Frühlingsgrüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

Bericht des Bürgermeisters vom 14.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

trotz des wechselhaften Aprilwetters gibt die Natur Vollgas. Überall tritt Neues und Buntes zu Tage, so auch die im Herbst gepflanzten Narzissenbänder zwischen den Stadtteilen, die unsere eh-renamtlich tätige Arbeitsgruppe „Tourismus und Stadtmarketing“ im Zuge des integrierten kommu-nalen Entwicklungskonzepts (IKEK) begonnen hat. Im Herbst soll weiter gepflanzt werden.
Es entwickeln sich aber auch ganz andere Projekte prächtig. Für die Erweiterung der Kita Danziger Straße ist die Bodenplatte gegossen. Am VW Schulungszentrum werden die Parkplätze hergerichtet. Die Erweiterung des Gewerbegebietes „Im Riemen II“ hat begonnen, die Tiefbauarbeiten für Kanal, Versorgung und Straße laufen. Die Bedingungen sind hier erschwert, denn diese Baumaß-nahme direkt vor den Toren der Kaserne lockt deren Bewohner zum Zuschauen an. „Betreten der Baustelle verboten, Eltern haften für Ihre Kinder“ muss eben auch in verschiedene Sprachen über-setzt werden, damit die neugierigen Kleinen nicht zu Schaden kommen und es zügig weitergeht.
Seit Jahren immer wieder auf der Liste ist die Sanierung der Wehranlage an der Konfurter Mühle. Hier beginnen die Arbeiten zum Hochwasserschutz auch dieser Tage.
Die größten Beeinträchtigungen kommen aber nicht direkt durch Menschenhand. Durch die milden Temperaturen kommt es zu langen Blühzeiten der Pflanzen und zu einer lang andauernden Aus-schüttung unterschiedlicher Pollen in verstärktem Maße. Allergiegeplagte sollten sich früh um Ge-genmaßnahmen kümmern.
In der vergangenen Woche durften wird Herrn Milan Kardic im Rathaus begrüßen, der sich als Weltmeister im Kickboxen in das goldene Buch der Stadt eingeschrieben hat. Herr Kadic hat seine erste Teilnahme auch direkt in den Titel verwandelt und wir hoffen, er bringt noch weitere Erfolge mit Heim nach Langstadt.
Und heute Abend begrüßen wir die neu gewählten Stadtverordneten zur konstituierenden Sitzung im Rathaus. Noch bevor der Kreistag sich konstituiert, nehmen unsere Stadtverordneten die Arbeit auf und und bekommen als Erstausstattung den Haushaltsentwurf als Leitlinie der Entwicklung mit an die Hand, der ganze Ordner voller Zahlen wird in den kommenden Tagen und Wochen gelesen und beraten.
Vielleicht kommen Sie am Wochenende in die Sporthalle zum „Rendezvouz der Besten“? Dieses Jahr trägt Babenhausen diesen Bundeslandübergreifenden Wettbewerb im Showtanz aus, wir bekommen eine tolles Event direkt vor die Haustür.

Viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr
Achim Knoke

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Seite 2 vom 07.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wussten Sie, dass die Hegegemeinschaft Gersprenz zuständig ist für alles, was sich unter der Wasseroberfläche tut? Die Gemeinschaft leistet hier auch in unserem Flusslauf der Gersprenz ehrenamtlich tollen Arbeit auf hohem fachlichen Niveau, wie auf der Jahreshauptversammlung deutlich wurde.

Bleiben wir beim Wasser, es hält sich ein nachhaltiges Gerücht, das unser Freibad geschlossen bliebe. Das ist Unsinn, das Bad wird wie gehabt im Mai eröffnen. In frühzeitigen Gesprächen haben Stadtverwaltung, Schwimmbadservice und der ASB als Betreiber der Flüchtlingsunterkunft die Besonderheiten der kommenden Saison besprochen und Abstimmungen zu einem geregelten Betrieb vorgenommen. Es ist Sorge getragen, dass die Flüchtlinge vorab mit den Baderegeln vertraut sind, wissen, dass es ohne Schwimmbekleidung nicht geht und ausreichend Personal auch vom ASB im Schwimmbad nach dem Rechten sieht. Uns fehlt nur noch die volle Maisonne.

Von Schwimmbekleidung zu nackten Tatsachen. Da sind zunächst unsere Rathauswände, die derzeit in schlichtem weiß daherkommen. Die letzte Kunstausstellung ist beendet, aber vor den Arbeiten zur Brandschutzsanierung heißt es: eine geht noch. Ab dem 21.04. ist noch einmal Kunst im Rathaus zu sehen.

Auch nackt sind aktuelle Zahlen. Bleiben wir im Rathaus, so kostet uns die Barriere Freiheit doch einige Euros: Am Aufzug war ein Motor durchgerannt, der die Türen öffnet. Leider gibt es für dieses Schätzchen keine Ersatzteile mehr, sodass die komplette Tür nebst Antrieb auf neuen Stand gebracht werden musste. Ähnlich alt ist einer der Aufzüge im Sophie-Kehl-Haus, der uns Sorgen macht. Für die Wartung aller Aufzüge in kommunalen Liegenschaften sind gerade ebenfalls entsprechende Rechnungen zu bezahlen. Und im Bauamt laufen die Vorbereitungen für die barrierefreien Querungshilfen über die Bouxwiller Straße. All diese Maßnahmen kosten zwar, da wir aber alle älter werden, sind auch diese Ausgaben für unser aller Zukunft wichtig.

Am vergangenen Wochenende durfte ich in unserer Partnerstadt Bouxwiller anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung in der Orangerie mein erstes Grußwort auf Französisch sprechen. Je zwei Künstler aus Bouxwiller und Babenhausen stellten dort ihre Kunstwerke aus, und es zeigte sich schnell, dass Kunst alle Barrieren, auch die Sprachbarriere überwindet. So sprachen am Ende allen in Französisch, Deutsch, Englisch oder Elsässisch durcheinander, wenn Völkerverständigung nur immer so einfach und friedlich wäre.

Mit den Boten des Frühlings – die Hecken werden grün – kommt auch weitere Arbeit auf unseren Bauhof zu. Die Kollegen planen schon den Einsatz für die Grünpflege und hoffen, dass Sie auf den Spielplätzen und öffentlichen Flächen eine schöne Zeit verleben. Wenn Sie selbst sich um grün kümmern, passen Sie bei Rasenmäher und Heckenschere gut auf. Nach dem Winterschlaf ist eine Kontrolle immer gut, checken Sie die Kabel und ziehen sie wirklich Stecker, ob Strom oder Zündkerze, wenn sie an die Schneidewerkzeuge gehen. Und sollten Sie nach getaner Arbeit den Grill anfeuern, bitte nicht mit dem Schluck Restbenzin vom Rasenmäher tanken, unsere Feuerwehr hat genug zu tun.

Viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr Achim Knoke