Seite 2 vom 17.03.2016

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

kennen Sie das? Den Kollegen, der morgens pfeifend und voll guter Laune reinkommt, die Kollegin, die ohne den ersten Kaffee besser nicht angesprochen werden sollte? Jeder hat sein Ritual, seinen Start und seinen Ablauf. Doch auch der fröhlichste Zeitgenosse hat mal einen schwarzen Morgen. Ja, auch das Rathaus ist so ein Mikrokosmos, und der Chef kann sich da nicht rausnehmen. So kommt dann von freundschaftlicher Seite der Hinweis, beim Brötchenkauf in der Bäckerei nicht so ernst und schweigsam zu sein. Stimmt. Ist mir gar nicht aufgefallen, aber danke für den Hinweis, man wird ja gesehen. War sicher einer dieser Tage, die wir alle kennen und gern ausblenden, oder?

Der Alltag im Rathaus ist derzeit bestimmt durch die bevorstehende Pause in der Gremienarbeit. Bevor die gewählten sich neu konstituieren und die Osterferien diesen Prozess auch noch bremsen, wird noch fleißig an Entscheidungsvorlagen und Tagesordnungen für Sitzungen gearbeitet, damit es in der Übergangsphase möglichst wenig „ruckelt“. Denn auch das Tagesgeschäft muss weitergehen und da kommt dann wieder die illegale Müllentsorgung ins Spiel. Und da gibt es dann neben dem Standartwahnsinn von im Wald abgeladenen Sperrmüll, für den es nur einen Anruf zur Kostenfreien Entsorgung gebraucht hätte das Fundstück der Woche: Ein Anker, ja, sie lesen richtig, ein Anker im Feld, so abgeladen, dass auch noch eine Leitung zur Feldberegnung beschädigt wurde, ist nun im Bauhof. Wir entscheiden noch, ob wir den Stahl als Schrott verkaufen oder das Ding anpinseln und an die Jenny im Schwimmbad hängen.

Spannende Dinge wusste unser Hebammen Team zu berichten. Die Damen haben sich vorgestellt und aus Ihrem Alltag berichtet, unter anderem auch von dem Herausforderungen, Schwangere und Neugeborene in der HEAE zu versorgen. Auch über diesen Weg bekommt man Eindrücke von dem, was unsere Flüchtlinge alles erlebt und hinter sich haben.

Auch die Bürgersprechstunde in Sickenhofen war aufschlussreich. Einige Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger konnte ich schon mit den Fachabteilungen besprechen, sodass wir hier zeitnah Rückmeldungen geben können, nachdem die Restarbeiten zur Wahl abgeschlossen sind.

Dazu gilt mein Dank auch an alle ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die mit ihrer Zeit und ihrem Einsatz die erlebbare Demokratie unterstützt haben, nicht nur im Wahllokal, wo es jeder sehen kann, sondern auch bei der Auszählung im Rathaus an den folgenden Tagen. Am Donnerstag wurde das Wahlergebnis dann offiziell festgestellt.

Ich wünsche schon jetzt sicher auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, den gut gelaunten und den Kaffee-Junkies, den Morgenmuffeln und den Hochmotivierten einen schönen Ostermarkt in Babenhausen.

Viele Grüße aus dem Rathaus.

Ihr

Achim Knoke

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