Kolumne vom 22.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit Ende der Sommerferien sind auch die parlamentarischen Gremien wieder im Einsatz.  Die Ausschüsse haben sich Meinungen zu vielerlei Sachthemen bilden können, um Empfehlungen für die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zu geben. Das weitreichendste Thema war sicher finanzieller Natur. Der Verlauf der globalen Konjunktur führt für uns zum Ausfall der aktuellen Gewerbesteuer in Höhe von einkalkulierten 1.000.000 € in 2019. Mit diesem Sachverhalt verschärft sich die ohnehin angespannte Situation erneut und wirkt natürlich auf das aktuelle Jahr, aber eben auch auf den im Aufbau befindlichen Haushaltsentwurf 2020.

Wem das noch nicht genug Nullen sind, der sei auf eine richtungsweisende Entscheidung unseres Kreistages verwiesen, der in einer Sondersitzung zu unserer zukünftigen Gestaltung der stationär medizinischen Versorgung im Ostkreis 100.000.000 € in die Kreiskliniken Groß-Umstadt investieren wird. Damit ist die Versorgung auch zukünftig gewährleistet.

Die Versorgung ganz anderer Art ist für die Kaserne Thema. Ob Trink- oder Löschwasser, Internet, Straßenbeleuchtung oder Abwasserentsorgung – die Erschließungsplanungen der Kaisergärten erfordert das Zusammenspiel vieler Beteiligter. Dazu sind immer wieder Planungs- und Austauschmeetings wichtig.

Austausch und neue Entwicklungen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes waren auf der Dienstversammlung am Rande des wirklich gelungenen Feuerwehrkreistages in Kleestadt Thema, an dem auch unser Teleskopgelenkmast ausgestellt wurde, um direkt nach dem Wochenende grenzübergreifend in Rodgau zum Einsatz zu kommen.

Im Einsatz waren auch viele ehrenamtliche sowohl beim Sport- du Spielfest in Babenhausen als auch beim Jubiläum der Angler in Langstadt. Mit Ihnen teile ich den Jahrgang 1969 als gemeinsames „Geburtsjahr“ und das Fest selbst feierte 40-jähriges. Bis auf kurze Schauer in Kleestadt hielt das Wetter durch, um erst am Sonntagabend gerade nördlich von uns zuzuschlagen und das Thema Brand- und Katastrophenschutz wieder aktuell zu halten.

Dagegen sind anstehende Endarbeiten an der Asphaltdecke in der Kleestädter Straße in Langstadt und die Herrichtung der Potsdamer Straße nach weitgehender Fertigstellung der Lachewiesen dann die erfreulichen Nachrichten. Letzte Chance für eine Runde im Schwimmbad besteht bis zum Wochenende. Danach schließt das Bad seine Tore und begibt sich zeitnah in die Winterruhe, wobei schon Verbesserungen für die kommende Saison in unseren Köpfen erarbeitet und über die Ruhezeit umgesetzt werden.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 15.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„der Adler ist gelandet“ – diese Nachricht sandten Collin und Armstrong vor 50 Jahren vom Mond an Mission Control in Houston. Die Feldchesbrücke liegt nun auch auf Ihren Widerlagern über die Gersprenz – vielleicht taucht diese Nachricht in 50 Jahren aus den Archiven auch wieder auf?

Die Fertigstellung des Rohbaus der Kita in der Martin-Luther-Straße ist offiziell angezeigt. Ab vom formalen Protokoll konnte am Montag der Abbau des großen Baukrans beobachtet werden. Die neuen Erstklässler haben dieses Ereignis knapp verpasst, wurden sie doch erst am Dienstag offiziell in die Schule aufgenommen. Können Sie sich noch an Ihre Schultüte erinnern? Meine war blau-gelb.

Bemerkt wird das Ende der Ferien auch im Straßenverkehr, es sind wieder mehr Autos unterwegs. Hoffentlich denken alle an die Rücksicht gerade den neuen und kleinen Verkehrsteilnehmern gegenüber.

Weitgehend unbemerkt bleibt die Erneuerung der Lärmschutzwand zwischen Bahn und Sickenhofen. Diese war durch ein Feuer im vergangenen Jahr beschädigt und musste in Teilen erneuert werden, ist wieder grün und lebendig gestaltet und bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

An anderer Stelle nimmt das Grün überhand. Wassergebundene Wege, auch Kieswege genannt, haben viele Vorteile, können aber von Rasen und Unkraut in Beschlag genommen werden. Der Bauhof kämpft auch hier, die Kollegen müssen aber derzeit auch im Hinblick auf den Schulverkehr zunächst die Wege und Sichtachsen freihalten, dann die neu angepflanzten Bäume und Sträucher versorgen und können erst dann in die weiteren Maßnahmen einsteigen.

Neben verschiedenen Veranstaltungen der Vereine – wie dem Feuerwehrfest in Harpertshausen und dem Teichfest in Hergershausen – bot Stadt-Land-Bass jungen und junggebliebenen ein entsprechendes Angebot. Nun ist bis zum Altstadtfest erst einmal eine ruhige Phase angebrochen.

Soziale Aktivitäten sind ja regulär unterwegs – so helfen die Kolleginnen und Kollegen der Sozialstation gerade auch in der warmen Jahreszeit an vielen Stellen. Wussten Sie, dass der Förderverein der Sozialstation ab nur 12€ Mitgliedsbeitrag im Jahr diese Tätigkeiten unterstützt? Die Stiftung „Bärenherz“ unterstützen einige lokale Aktivisten mit der Spendenaktion „roter Sessel“. Die Fotoaktion sammelt für schwerstkranke Kinder (http://derrotesessel.de). Wir hoffen auf hohe Beteiligung aus ganz Babenhausen.

Grenzübergreifend war unser Besuch in Bouxwiller. So weit weg von der Stadt Hanau wird dort mit dem „Hanauer Land“ sowohl Identifikation wie auch touristische Attraktivität hochgehalten. Auch wir waren Residenzstadt einer der größten Grafschaften gewesen – spannende Ausflüge in die Geschichte haben bei uns eine Pole Position.

Der Rasenmäher im Schwimmbad muss morgens ruhen. Mit dem August liegt Tau auf dem Rasen und bereitet die frühen Schwimmer auf das Ende der Saison vor. Trotzdem ist das Wasser auch bei diesen Temperaturen zu genießen – ein Besuch lohnt sich nach wie vor.

Grüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 07.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

von fliegenden Untertassen hat man schon gehört. Ob in der berühmten „Area 51“ in Nevada tatsächlich welche sind, bleibt offen. Babenhausen hat allerdings am kommenden Montag statt fliegender Untertassen eine „schwebende Brücke“. Die Feldchenbrücke zwischen Sickenhofen und Babenhausen wird im Zuge der Brückenerneuerungen in zwei Teilen am Montagmorgen geliefert, eingehoben und endmontiert. Wir investieren weiter in unsere Verkehrsinfrastruktur.

Verkehr ist nicht nur generell unser Aufgabengebiet der Zukunft. Im Besonderen hat das gut organisierte Seebeben zwar innerhalb des Geländes wieder hervorragend geklappt. Entlang und auf der B26 waren aber einige unschöne Szenen zu verzeichnen. Wenn der Alkoholkonsum den Selbsterhaltungstrieb abschaltet, war es zu viel des Guten. Die Ordnungskräfte hatten Ihre Mühe, die feierwütigen vom Mittelstreifen der B26 wegzuführen.

Der Zustand der Friedhöfe ist in Folge der Witterung Thema. Unsere Kollegen vom Bauhof arbeiten auch hier nach Kräften. Seit Jahren schon werden keine chemischen Unkrautvernichter mehr eingesetzt. Die Pflege der Wege erfolgt thermisch. Diese Entscheidung auf Grund der aktuellen Witterung zu überdenken, wurde angeregt. Der Klimawandel und der Verfall des Artenreichtums in Flora und Fauna lässt allerdings etwas Unkraut als die bessere Variante erscheinen.

Politisch nicht korrekt ist heute in diesem Zuge das Fangen und Verzehren von Singvögeln, in südlichen Ländern früher normal. Trotzdem erfreut Mozarts „Zauberflöte“ über den Vogelfänger die Menschen seit jeher. So auch unsere Senioren, die Ende Oktober die Fahrt ins Staatstheater nach Darmstadt antreten. Der Bus ist gebucht, die Karten gekauft und die Vorfreude groß.

Auch die Gesundheitsmesse, die wieder parallel mit dem Altstadtfest stattfindet, ist vorbereitet, die Partnerstädte sind eingeladen und wir freuen uns auf den Besuch. Die wackeren Pedalritter, die Bouxwiller mit dem Fahrrad erreicht haben, werden pünktlich zum erscheinen unserer Babenhäuser Zeitung wieder daheim sein. Mit dem Verfassen dieser Zeilen geht der Rücktransport-Express auf Reisen. Unser örtlicher Fahrrad-Fachmarkt sponsert mit Fahrzeug und Anhänger dieses Event der Völkerverständigung.

Genießen Sie aktuellen Temperaturen noch im Schwimmbad. Die Ferienspiele haben dort Ihren Halt gemacht und enden diese Woche dann auch wie gehabt mit der Abschlussveranstaltung. Den Kindern und Eltern einen guten Start in die Schulzeit. Bitte achten Sie auf die neuen Teilnehmer im Straßenverkehr.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 02.08.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wo ist es grün? Wo wird der Boden braun? Unser Schwimmbad verfügt über einen eigenen Brunnen, das ermöglicht uns das prachtvolle Grün der Liegewiese auch in den heißen Sommern. Privat hat der ein oder andere einen Brunnen oder einen Extrazähler für das Gartenwasser und kann damit seinen Garten noch als Lebensraum bewahren, für sich selbst, Tiere und Pflanzen.

Im öffentlichen Grün wird das allein auf Grund der Distanzen schwerer. Die ersten drei Jahre nach Pflanzung kümmern sich die Kollegen vom Bauhof nach Kräften um die neu angelegten Anlagen, danach müssen die Pflanzen selbst klarkommen. In normalen Sommern funktioniert das, die letzten zwei Sommer waren nicht normal. So sind wir sehr dankbar, wenn viele Bürger bereit sind, auch das öffentliche Grün in Ihrer Straße mal außer der Reihe des Bauhofes mit zu versorgen, dem Baum draußen vor dem Grundstück mal den Schlauch hinzulegen, damit das Mikroklima in der Straße von gesunder Baumkrone profitiert. Danke dafür.

Unser Wasserwerk hat in 2018 762.772 m³ Wasser an Babenhausen geliefert, insgesamt wurden 7.63 Mio. m³ Wasser an die am Zweckverband beteiligten Kommunen abgegeben. Die Planung für das vergangene Jahr wurde damit um 5,8% übertroffen. Das hat durchaus sichtbaren Einfluss auf den Grundwasserstand und die Pegel in den Flüssen. Dabei hat die Gersprenz derzeit vor der Stadtmühle einen niedrigen Pegel, auch um die Baumaßnahmen an der Feldchesbrücke zu ermöglichen. Hier sind in der vergangenen Woche die neuen Widerlager abgenommen worden, die den Brückenkörper tragen werden. Und nach der Baugenehmigung für die Fluchttreppe am Bürgerhaus Hergershausen ist nun auch die Genehmigung für die ökologische Ausgleichsfläche an der VDO-Straße eingegangen. Diese kompensiert den Eingriff in die Natur im Gewerbegebiet „Im Riemen“. Auch die Interims-Kita für die Kaisergärten nimmt Gestalt an. Umbaupläne für das Erdgeschoss im Boarding House sind gezeichnet und in der Abstimmung mit der Bauaufsicht. Das vom Klima her sicher derzeit angenehmere Waldkita-Konzept wird genauso vorangebracht, wie es bei hohen Temperaturen die Bauarbeiter am Kitaneubau in der Martin-Luther-Str. mit den Betonarbeiten der Dachplatte tun.

Erschreckt haben uns in der Woche sicher der Verkehrsunfall in der Südstadt mit eingeklemmten Personen und Einsatz zweier Rettungshubschrauber ebenso wie das wilde Parken um das Schwimmbad. Hier sind Rettungskräfte oft nicht in der Lage, den schnellen Weg zum Einsatzort zu nutzen. Unser Ordnungsamt hat in einem einzigen Umlauf um Schwimmbad und See allein 94 Ordnungswidrigkeiten aufnehmen müssen. Falschparker, die argumentieren, die Stadt wolle nur Geld verdienen, werden oft erst einsichtig, wenn Sie oder ein Familienmitglied selbst verletzt und hilfebedürftig auf dem Boden liegen. Unser Rettungssystem ist wirklich gut. Effektiv arbeiten kann es nur, wenn Rücksicht und Einhalten der Regeln zum Wohle der Gemeinschaft die Wege freihalten. Helfen Sie bitte mit.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Friedhof Babenhausen

Frage:

Hallo Herr Bürgermeister Knoke,

seit Jahren haben wir eine Grabstätte auf dem Friedhof Babenhausen und immer war der Friedhof sehr gepflegt und die Wege ordentlich ohne Bewuchs von Unkraut und anderem Grün. Seit diesem Jahr ist eine extreme Verschlechterung eingetreten, sämtliche Wege sind fast vollkommen grün mit Unkraut und anderem Grün wo die Wege mit Kies bedeckt sind. Das Unkraut dringt extrem durch und vermehrt sich rasant. Die Friedhofsmitarbeiter können dieser Lage nicht mehr gerecht werden. Es fehlt wohl an genügend Personal für die anfallende Arbeit aus Pflege, Beerdigungen, Grabstätten vor- und nachbereiten usw.

Die ganzen letzten Jahre war der Friedhof immer ordentlich gepflegt. Aber der jetzige Zustand ist fürchterlich. In Babenhausen bin ich nicht alleine dieser Meinung, wo man hinhört, beschweren sich die Friedhofsbesucher über diesen Zustand. Die Kosten für Grabstätten sind ja sehr hoch, so dass man einen ordentlichen Zustand auf dem Friedhof erwarten kann.

Vielleicht machen Sie sich mal ein persönliches Bild davon und statten unserem Friedhof mal einen Besuch ab.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Antwort:

ein zeitnaher Besuch auf dem Friedhof ist ein Anstoß, den ich gern aufnehme.

Ich kann aber schon vorab darauf hinweisen, dass die momentane Witterung das Wachstum einerseits extrem beschleunigt, wir keine chemischen Unkrautvernichter einsetzen und die Kollegen am Bauhof an allen Fronten kämpfen, um die Verkehrssicherungspflicht auch übernehmen zu können.

Auch mir wären zusätzliche Kräfte im Bauhof herzlich willkommen. Allerdings erzeugt das weitere Kosten, und wie Sie sagen – unsere Friedhofsgebühren sind auf dem Kostendeckungssatz von 85%. Wir dürfen, weil der Friedhof anteilig mit 15% aus kommunale Grünfläche angerechnet wird, in der angespannten Finanzlage mit diesem Kostendeckungsfaktor arbeiten. Mehr läßt die Finanzlage und damit die Kommunalaufsicht nicht zu.

Ich versichere Ihnen, dass unsere Kollegen die 6 Friedhöfe mit Herzblut pflegen, die besondere Wettersituation bring die von Ihnen beobachtete Situation leider mit sich. Wir werden da wieder in den Griff bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Knoke

Bürgermeister

Kolumne vom 25.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

den Bauvorhaben der öffentlichen Hand wird oft unterstellt, dass es nicht zügig vorangeht. Sowohl das Mehrzweckgebäude an der Offenen Schule zeigt im Augenblick einen rasanten Rohbau-Fortschritt, wie auch die neue Kita für vier Gruppen an der Matin-Luther-Straße. Hier sollte die Decke zeitnah gegossen sein.

Auch die finalen Genehmigungsunterlagen für die neue Außentreppe am Bürgerhaus Hergershausen liegt vor und kann vom Brandschutzsachverständigen nun in das finale Brandschutzkonzept übernommen werden.

Die Ferienbetreuung der Schulen im Kirchgarten war zu Gast im Rathaus und hat Kinderkunstwerke mitgebracht. Babenhausen aus Kindersicht zeigt Hexenturm und Stadtmühle ebenso wie Spielplätze und Eiscafé, Kirche und Bäckerei.

Der Schienenersatzverkehr zwischen Darmstadt und Aschaffenburg bringt weitere Herausforderungen mit. Offensichtlich gibt es noch Informationsbedarf zu der gar nicht mehr so neuen Busregelung am Bahnhof Babenhausen. Die Haltestelle an der Hindenburgstraße sollte nicht mehr genutzt werden, um vom Bahnhof aus die Straße nicht mehr queren zu müssen. Das ist nicht jedem Busfahrer mitgeteilt worden. Wir arbeiten auch hier gemeinsam mit den Verkehrsverbünden DaDiNa und RMV an der Verbesserung der Lage.

Auch unsere Städtepartnerschaften beschäftigen uns. Aktuelle Berichte und Termine aus Lichtentanne laden ein ins Zwickauer Land und im August besuchen einige Babenhäuser das schöne Bouxwiller im Elsass mit dem Rad. Hier sind noch Feinabstimmungen im Gange, damit Reise wie Aufenthalt gute gelingen.

Die hohen Temperaturen steigern erneut die Waldbrandgefahr.

Die noch moderat warmen Stunden des vergangenen Wochenendes haben mit vielen Schattenspendern sowohl das Sommerfest im K&S wie auch das Sommernachtsfest der Feuerwehr zu tollen Veranstaltungen gemacht. Kurz vor Beginn waren unsere Floriansjünger noch zu einem brennenden Acker nach Langstadt/Kleestadt ausgerückt, trotzdem wurden die Gäste pünktlich ab 16:00 Uhr versorgt. Die Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und Flexibilität vor Ort direkt mitzuerleben, hat großen Spaß gemacht.

Die Arbeiten zur Interims Kita in den Kaisergärten sind bereits angelaufen, eine genaue Zeitlinie kann noch nicht genannt werden. Das Gebäude wird wahrscheinlich schneller zur Verfügung stehen als das Personal, trotzdem arbeiten alle Beteiligten an einer möglichst zeitnahen Lösung.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 18.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Woche beschrieb ich die Niederschläge als nicht ausreichend für eine signifikante Eindämmung der Waldbrandgefahr. Das vergangene Wochenende hat da ein klein wenig aufgeholt. Als Beispiel sei der eher fragwürdige Versuch einer nicht ganz schlauen Person genannt, einen außen feuchten Rundballen Stroh anzuzünden.

Neben unseren Feuerwehren und dem Bauhof, der weiter zumindest die großen Flächen im Griff halten muss, haben die Kollegen der Kläranlage für diese Temperaturen vorgebeugt und schon deutlich vor den heißen Tagen die Bio-Filter in den Kanaldeckeln ersetzt. Bei Trockenheit und hohen Temperaturen kann es zu Gärungsprozessen schon im Kanal kommen, was ohne diese Filter zu einem Aroma weit weg von Rosenduft führen würde.

Pendler nach Aschaffenburg und Darmstadt sind durch den Schienenersatzverkehr der Regionalbahn 75 eingeschränkt. Für die aus Hessen kommenden Schüler an Bayrischen Schulen ist das Ende in Sicht, auch dort beginnen bald die Ferien. Wer zur Arbeit pendelt, muss durchhalten.

In der Flüchtlingskrise hat sich Babenhausen als gastfreundlich und hilfsbereit gezeigt. Bis heute ist das an vielen Stellen der vorherrschende Eindruck. In der Stadtverwaltung sieht man aber auch durchaus hinter die Kulissen. Es gibt dort Unterbringungsformen, die eigentlich verboten gehören. Allein der Wohnungsmangel in RheinMain lässt Menschen Dinge erdulden, für die ich mich als Vermieter schämen würde.

Natürlich bewegen uns auch in der Sommerzeit viele Themen, ganz voran die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen. Von einer zeitnahen Zwischenlösung zur Bereitstellung der fehlenden Plätze – die Prognosen aus 2018 sind leider noch deutlicher als gedacht eingetreten – bis hin zur Erneuerung der vorhandenen Infrastruktur auch mit Hilfe des Förderprogramms „Hessenkasse“ reicht die Bandbreite.

Den Finger am Puls der Zeit haben wir auch in unseren regelmäßigen Terminen mit dem Gewerbeverein. Gemeinsam wollen wir die vorhandenen Betriebe und Unternehmen stärken und neue Gewerbe und Arbeitsplätze nach Babenhausen holen. Die Ideen und Initiativen dazu sind vielfältig.

Das vergangene Wochenende war geprägt von der Großveranstaltung des Reit- und Fahrvereins. Das Turnier lockte Besucher des Leistungssports aus nah und fern in unsere Pferdestadt. Das kommende Wochenende leuchtet Blau, denn unsere Florianjünger laden ein zum Sommernachtsfest in den Feuerwehrstützpunkt. Strahlende Kinderaugen bei der Besichtigung des Fuhrparks sind ebenso garantiert wie gute Stimmung bei Musik, Speis und Trank für alle.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke

Kolumne vom 11.07.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Die Niederschläge und etwas gesunkenen Temperaturen der vergangenen Tage machen uns das Leben erträglicher, sind aber leider der Natur nicht ausreichend. Das Forstamt informiert daher über die hohe Waldbrandgefahr, Alarmstufe A ist ausgerufen und bleibt bestehen. Entsprechende Vorsicht und Wachsamkeit bleiben geboten.

Allerdings erzeugt die Kombination aus Sonne, Wärme und Feuchtigkeit andere Situationen, In den Grünanlagen herrscht teilweise Wachstum, als gäbe es kein Morgen. Unsere Priorität liegt in der Verkehrssicherungspflicht. Gerade, wo es in den Sicht- oder Bewegungsbereich im Straßenverkehr hineinwächst, sind wir tätig. Dabei bleiben im Augenblick zwangsläufig andere Stellen liegen. Dazu erreichen und viele Hinweise. Das zeigt eben auch, dass es unseren Bürgerinnen und Bürgern das Erscheinungsbild der Stadt wichtig ist. Wir müssen trotzdem um Verständnis bitten, wenn es etwas länger dauert.

Die Sanierung der Ludwigstraße wurde nun mit Anbringung von Bodenmarkierung für Bushaltestellen, Sperr- sowie Parkflächen beendet. Bei zuletzt genannten wurden keine Areale verändert, es wird nun lediglich aufgezeigt, wie in einer Straße mit vielen Hofausfahrten ordnungsgemäß geparkt werden kann. Es wurde darauf geachtet, dass nach Möglichkeit ganze Parkstreifen eingezeichnet wurden und keine Einzelparkplätze nach Maßvorgabe, da diese zu einem Verlust von Abstellfläche geführt hätten.

Leider kam es in der Vergangenheit regelmäßig zu Problemen und gefährlichen Verhalten, da die Autos nicht gemäß der StVO abgestellt wurden. Es wurde vor der eigenen Ausfahrt geparkt (was nicht erlaubt ist), sodass kein Halten möglich war, um den entgegenkommenden Verkehr durchzulassen. Dieser wiederum machte dann den Gehweg zur erweiterten Fahrbahn, ohne Rücksicht auf Verluste. Weiter wurde mit dem Ziel, sich auf beiden Straßenseiten hinzustellen zu können, jeweils der Gehweg mitgenutzt, auch dies ist nicht zulässig und kann zu brenzlige Situationen führen.

Aus der Bürgerschaft erreichten uns bereits positive Rückmeldungen zu dieser Verbesserung.

Feriengrüße aus dem Rathaus

Ihr

Achim Knoke