Kolumne vom 24.05.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das bürokratisch-verwaltungstechnische Unwort der Woche lautet „Tiergesundheitsbekämpfungsmaßnahmen“. Es ist in Zusammenhang mit Schutz von Tieren vor Infektionen genannt, meint sicher nicht Maßnahmen zur Bekämpfung der Tiergesundheit. Gemeint sein können nur Tiergesundheitssicherstellungsmaßnahmen, aber auch das Wort allein braucht eigentlich niemand, die Maßnahmen aber sind sicher wichtig. Damit hat der Amtsschimmel genug gewiehert.

Neues aus Wiesbaden betrifft unsere Finanzen. Das Gesetz zur „Hessenkasse“ entschuldet nicht nur von Kassenkrediten, die wir nicht mehr haben. Es gibt nicht nur kassenkreditfreien Kommunen – auch uns – zusätzliche Investitionsmittel. Es ändert auch die Hessische Gemeindeordnung (HGO) und die Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO). Ein Effekt davon ist das Schaffen einer „Liquiditätsreserve“, die in unserem Fall ca. 550.000€ groß sein muss. Das macht unsere Haushaltsplanung für 2019 nicht leichter. Andererseits sind unsere Jahresabschlüsse inzwischen so aktuell, dass wir hier durch die neuen engeren Regelungen keine Verzögerungen in der Haushaltsgenehmigung befürchten müssen.

Und was haben London, Berlin, Geiselwind, Lichtentanne, Roßdorf und Babenhausen gemeinsam? Zunächst war in allen diesen Orten am Wochenende richtig was los. Hochzeit, DFB-Pokalfinale haben viele auf dem Radar. In Geiselwind fand das größter Trucker- und Country- Festival statt, Roßdorf hatte ein großes Reitturnier, Babenhausen feierte das große Pfingstfest auf dem Marktplatz und Lichtentanne-Ebersbrunn 900 Jahr Pleißenquelle mit einem Festumzug und einem Festwochenende riesigen Ausmaßes. Gemeinsam mit den Amtskollegen aus Geiselwind, Roßdorf, Babenhausen und Lichtentanne hat der Ministerpräsident Sachsens nun einen Baum an der Quelle der Pleiße gepflanzt, der seine Wurzeln hoffentlich genauso tief und sicher eingräbt wie die Freundschaft dieser Städte sich zeigt, denn trotz der vollen Terminkalender waren alle dabei. Die Freundschaft, die Gastlichkeit und die Weltoffenheit waren auch in Babenhausen zu spüren. Der ganze Marktplatz war voller Menschen, die gemeinsam singen, beten, bitten, feiern. Herkunft, Glaubensrichtung, nichts davon spielt eine Rolle, wir sind alle eine Gemeinde, eine Stadt, eine Gemeinschaft. Wenn dieses Gefühl über das Jahr immer wieder zu Tage tritt, wird es ein gutes Jahr für ganz Babenhausen sein. Möge uns der Geist von Pfingsten durch das Jahr begleiten. Mich wird jede Glocke im kommenden Jahr an dieses Wochenende erinnern.

Viele Grüße aus dem  Rathaus

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 17.05.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

viele Gesprächspartner fragen mich derzeit, ob meine Arbeit mir noch Spaß macht. Diese Frage ist mit einem Rückblick auf die Woche sicher einfach zu beantworten. Denn die Themen sind vielfältig. Anfragen zu der Beschaffenheit und der möglichen Aufhübschung von Spielplätzen, barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen, Kinderbetreuung, Baustellenmanagement in der Ludwigstraße, Runder Tisch des Sports, Sicherung von Verkehrsflächen, Schädlingsbekämpfung, Grünflächenmanagement, Schwimmbadbetrieb, Tourismus, Beschilderungen im öffentlichen Raum, Gesundheitskonzepte und Hausärztliche Versorgung, Phosphatwerte in der Kläranlage, Ferienspiele und Schulsport, Feuerwehr und Städtepartnerschaften, Ansiedlung neuer Gewerbetreibenden, all das war Thema in den letzten sieben Tagen. Da war noch ein Feiertag mit Brückentag dabei, und die netten Begegnungen zu Jubiläen oder anderen Treffen sind noch gar nicht mit aufgezählt.

All dies und noch viel mehr fällt in den Aufgabenbereich der Verwaltung, will geplant durchgeführt, finanziert und erklärt werden, bedarf politischer Mehrheiten und Gesprächen mit übergeordneten Behörden. Großprojekte wie Kindergartenneubau, Kasernenentwicklung oder Brandschutzsanierung von Hallen stehen auch noch auf dem Zettel. Die Vielseitigkeit der Aufgaben wird durchaus noch übertroffen von der Erwartungshaltung des Chefs. Nein, ich meine nicht meine Erwartungshaltung an meine Mitarbeiter ist damit gemeint, sondern die Erwartung unserer 17.000 Bürgerinnen und Bürger an uns alle in der Verwaltung, von Ordnungs- und Meldebehörde über Finanzen, Bauhof und Kläranlage bis hin zur Kinder- und Jugendförderung.

Die Umsetzung aller Einzelinteressen entspräche der Quadratur des Kreises, einer möchte schnell fahren, der andere sicher die Straße überqueren. Unsere Stadt mit allen ihren Stadtteilen als Kollektiv, als Gemeinschaft vorwärts zu bringen, ist Aufgabe und Anspruch aller Mitarbeiter. Das ganze zu steuern und zu organisieren ist eine anspruchsvolle, anstrengende aber auch lohnende Aufgabe, die wirklich Spaß macht.

Zum Pfingstwochenende darf ich unsere Städtepartnerschaft mit Lichtentanne mit Leben füllen und werde pünktlich zum großen Gottesdienst auf dem Marktplatz zurück sein. Danach wird Herr Rupprecht mich in gewohnter Manier vertreten, wenn ich ein paar Tage Urlaub mit der Familie mache, ist Babenhausen in erfahrenen Händen.

Viele Grüße und frohe Pfingsten aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 09.05.18

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vermehrt gibt es Hinweise auf unsensible Hundehalter, die den Leinenzwang der Brut- und Setzzeit generell ignorieren, schlimmer noch auch bei Begegnungen mit anderen angeleinten Hunden ein „der tut nichts“ erschallen lassen, wenn Ihr Vierbeiner in strammem Galopp auf den potentiellen Freund zu rennt. Der ist vielleicht nicht ohne Grund an der Leine, hat schlechte Erfahrungen mit derartigen Annäherungen. Etwas mehr Rücksicht hilft da enorm.

Die Entsorgung der Hinterlassenschaften bleibt Thema. Die Haufen liegen zu lassen, ist schon frech, sie einzupacken und in Tüten liegenzulassen ist ja nun einfach nur dumm. Also: Einpacken und mitnehmen ist richtig. Der nächste Mülleimer ist zu weit weg? Das könnte an anderen Zeitgenossen liegen, die öffentliche Mülleimer mit der eigenen Mülltonne verwechseln. Der letzte, den wir illegaler Müllentsorgung erwischt haben, hätte für die über 200€ Strafe auch gleich eine weitere Tonne hinter das Haus stellen können.

Positive Trends machen sich aber in der Gesellschaft breit. So stellt das neue „Plogging“ eine Interessante Wortschöpfung aus „jogging“ und dem schwedischen „plocka“ – „etwas aufheben“ dar.

Dahinter steht eine Kombination aus sportlicher Fortbewegung mit körperlicher Ertüchtigung durch kniebeugenähnlichen Bewegungen beim Aufheben von Müll. So kombiniert man heute Fitness und Umweltschutz, hat eine Tüte und vielleicht Einmalhandschuhe beim Sport dabei und hilft der Umwelt. Nach den ersten Runden kommt der Sportler mit weniger Beute heim, aber mit jeder Runde wird seine Strecke schöner.

Während unser Schwimmbad bereits tolle 22°C Wassertemperatur vermeldet, geht der Bauhof mit ungechlortem Wasser auf Reisen, damit Bäume und Sträucher, Hecken und Blumen gesund bleiben. Die Feuerwehr hat die Waldbrandübung hinter sich, das vergangene Wochenende hatte diverse zusätzliche Alarmierungen, die Wehr konnte immer überzeugen.

Im Rathaus ist derzeit ein beherrschendes Thema die Neuregelung der Kita Gebühren. Doch auch in Sachen Kaserne erwarten wir die ersten Abrissgenehmigungen des Landkreises, während die Planer über den Reißbrettern arbeiten. Mit dem Gewerbeverein besprechen wir zukunftsweisende Ideen für unsere Entwicklung, die Jagdgenossenschaft unterstützt beim Erhalt und Neubau der Wirtschaftswege und Hessen Forst bespricht mit uns die Bewirtschaftung der Waldflächen. Eine erneut kurze Woche gibt uns die Möglichkeit, Restarbeiten im Garten zu erledigen, sich um Haus und Hof zu kümmern, im Freibad die Seele baumeln zu lassen. Und vielleicht ist die ein oder andere Spargelstange noch zu verputzen, dieses Jahr ist die Ernte klasse.

Viele Grüße aus dem  Rathaus

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 03.05.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich bin an dieser Stelle noch Informationen schuldig zum Thema Schiedsämter. Der Artikel hat es letzte Woche nicht in den Presseverteiler geschafft. Da es mir wichtig ist, die Infos nun hier:

Wozu gibt es Schiedsämter?

Aufgabe der Schiedsämter ist die außergerichtliche Streitschlichtung in zivilrechtlichen und strafrechtlichen Angelegenheiten. Die Schiedspersonen arbeiten ehrenamtlich und sind in aller Regel keine Juristen. Da aber die Schiedsfrauen und –männer auch in ihren Amtsbezirken leben, kennen sie oft die menschlichen Hintergründe eines Streits und sind deswegen in der Lage, vernünftige Vorschläge für eine Einigung der streitenden Parteien zu unterbreiten.

Aufgabe der Schiedsämter ist nur das Schlichten, nicht aber das Richten. Hier geht es demnach allein um die Vermittlung einer gütlichen Einigung, nicht aber um die rechtliche Beurteilung und Entscheidung eines Rechtsstreits.

Aus Vergleichen, die von den Schiedsämtern protokolliert werden, kann – wie aus einem Urteil – 30 Jahre lang vollstreckt werden.

In allen hessischen Städten und Gemeinden sind Schiedsämter eingerichtet.

Voraussetzungen für Schiedspersonen in Hessen:

Grundsätzlich kann jede Bürgerin und jeder Bürger ab dem 30. Lebensjahr bis zum noch nicht erreichten 76. Lebensjahr zur Schiedsperson gewählt werden.

Darüber hinaus muss die Schiedsperson nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. Es dürfen keine Umstände in der Person liegen, die sie zur Führung dieses Amtes ungeeignet machen. In einzelnen Ländern gibt es noch weitere Eignungskriterien.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns über Ihre Interessensbekundung. Diese können Sie entweder per Email an personal@babenhausen.de oder an den Fachbereich Personal und Organisation – Frau Krapp – Marktplatz 2, 64832 Babenhausen –bis spätestens 31.05.2018 – richten.

Ferner gibt es zu berichten von zielführenden Ausschusssitzungen. Unter anderem werden wir uns intensiv und zeitnah mit dem vom Landtag verabschiedeten Gesetz zur gebührenfreien Betreuung der 3-6jährigen Kinder befassen, die Ausführungsbestimmungen dazu liegen noch nicht vor und die finanziellen Aspekte dieser Gesetzeslage für die Stadt müssen bearbeitet werden.

Nach tollen Veranstaltungen am vergangenen Wochenende und dem ersten Mai mit Schwimmbaderöffnung und vielerlei Veranstaltungen der Vereine in allen Stadtteilen wird das nächste Wochenende von Familienfeiern dominiert, Konfirmation und Erstkommunion mögen dem ein oder anderen in den Kalender purzeln, in unserer Rathausfamilie wird eine Ehe geschlossen. Vor 30 Jahren im Mai habe ich eine Beziehung mit einer wunderbaren jungen Frau begonnen. Sieben Jahre später war sie verrückt genug, mich zu heiraten. Nach all der Zeit ist für mich immer noch jedes „Ja“ zweier liebender Menschen ein Zeichen der Hoffnung, des Glaubens an die Zukunft. Allen Paaren – ob nun im Mai oder nicht getraut – meine besten Wünsche für die Zukunft. Die Kollegen des Standesamtes sind zu beneiden, sie können immer dabei sein und helfen gern.

 

Viele Grüße aus dem  Rathaus

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 26.04.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

letzte Woche berichtete ich vom Spargel-Mangel in England. Um es zu präzisieren, dort gibt es Spargel, aber keine weißen Stangen. Diese Delikatesse unter anderem aus unserer Heimat ist eben doch etwas Besonderes.

Wir prüfen gerade die Teilnahme an verschiedenen Förderprogrammen. WIFI4EU fördert den Ausbau des freien WLAN. Hier ist Babenhausen bereits so aktiv, dass andere Kommunen im Landkreis bei uns nachfragen, wie wir das machen. Wir arbeiten mit der Freifunk-Initiative Darmstadt eng zusammen. Das Land Hessen hat ein Förderprogramm für Bürgerbusse im Rahmen der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ in den Startlöchern. Auch der „Hessische Integrationspreis 2018“ möchte in 9-facher Ausfertigung postalisch beantragt werden.

Währenddessen arbeitet das Bauamt an Brückensanierungen und kümmert sich um den Fortgang der Sanierung der Ludwigstraße, den Kita-Neubau ev. Kirche, die Brandschutzsanierung der Hallen in Sickenhofen und Hergershausen und ermöglicht Training und Durchführung der Bundesjugendspiele und des Sportabiturs am Ostheimer Hang. Hier waren 20.000 € erforderlich, um zumindest die Außenanlage zu ertüchtigen. Jetzt geht es an die Stromleitungen.

Die vergangenen Tage waren geprägt von der Arbeitsgruppe Kinderbetreuung, Veranstaltungen zu den neuen Regelungen zum Datenschutz, Mitgliederversammlungen, dem Tag der offenen Tür beim Tennis Club, dem Angrillen der Feuerwehr in Hergershausen, aber auch Gesprächen zur Arbeitssicherheit.

In der laufenden Woche werden die kommenden Sachthemen in den Ausschuss Sitzungen besprochen, bevor am Freitag dann die neuen Räumlichkeiten des Projektes „Babenhausen integriert – von der Willkommenskultur zur Teilhabestruktur“ offiziell eröffnet werden.

Am kommenden Samstag begrüßen wir das Komitee des hessischen Denkmalschutzes in unserer Stadt, können die Sommerausstellung von Arno Räder in Harreshausen besuchen oder der SG Rot-Weiß beistehen, die einen langen Wettkampftag in der heimischen Halle bewältigt. Am Sonntag locken in Sickenhofen Kunst & Kamelien und in Langstadt feiert der Posaunenchor seinen 90. Geburtstag beim Apfelblütenfest. Bei uns ist eben immer was los.

Viele Grüße aus dem  Rathaus

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 19.04.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unser Schiff im Schwimmbad heißt Jenny, ob schon immer oder seit dem Spielfilm „Forrest Gump“ ist hier nicht wichtig. Damit war „Jennys Bücherkiste“ als Name für den Büchertausch im Schwimmbad gesetzt und wird auch ab dem 01. Mai wieder verfügbar sein.
Bahnreisende haben den Büchertauschschrank im Warteraum unseres Bahnhofes entdeckt und nutzen ihn. Hier haben wir aber zwei Mangelerscheinungen. Zum einen fehlt es am Namen. Den Klassiker liefert Michael Ende mit Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“. Die Loks Emma und Molly könnten den Namen inspirieren, Emmas Büchertender oder Mollys Bücherkessel klingen doch ganz gut. Haben Sie noch eine schöne Idee?
Der andere Mangel ist leider die konstante Entnahme von Büchern ohne Nachfüllen, die den Tauschbestand sehr hat schrumpfen lassen. Hier ist das Geben und Nehmen leider sehr ungleich verteilt. Sollten Sie noch gut erhaltene Bücher bereitstellen wollen, sind Sie herzlich eingeladen.

Auch fehlen wird in diesem Jahr wohl eine Traditionsveranstaltung am 01. Mai in Harreshausen. Die Party am Auweg wird wohl auf Grund der Baustelle dort in diesem Jahr leider ausfallen. Dort hat sich ein simpler Straßeneinbruch zu einer Herausforderung im Tiefbau entwickelt. Im Boden befindliche Abwasserbauwerke, mit teilweise noch handgemauerten Zuflüssen, Abstürze, die Höhen überwinden, mussten erneuert werden. Und erst hatten wir kein Glück, dann kam noch Pech dazu. Neben besonders anzufertigenden Schachtbauwerken mussten Gasleitungen und Trinkwasserleitungen erneuter werden, Provisorien wurden zur Versorgung der Anwohner erforderlich, die Witterung hat die Maßnahmen in die Länge gezogen und Planer und Akteure vor immer neue technische Herausforderungen gestellt. Vielleicht ist bis auf eine Spülbohrung unter dem Mühlgraben her die Asphaltdecke am 01. Mai wieder hergestellt, aber für die Vorbereitung ist das sicher zu knapp. Den Anwohnern, die diese Baumaßnahme wirklich lange erdulden mussten, sei herzlich für das Verständnis gedankt. Im vergangenen Jahr wurde ich spontan vom Grill zum Zapfhahn beordert, in diesem Jahr muss die Tradition möglicherweise aussetzen, wenn nicht spontan noch etwas passiert. Aber in 2019 werden wir den Letzen wieder an der Brücke nehmen können.

Der letzte Mangel ist nicht unserer, macht er doch aber deutlich, wie gut wir es haben. Meine ältere Tochter hat herausgefunden, dass frischer Spargel in England nicht zu bekommen ist. Damit werden Semesterferien in Babenhausen noch sehnlicher herbeigewünscht.

An nichts gemangelt hat es beim Konzert von ChorColores „A long time waiting“ am Samstag in der Stadtkirche. Aus Gänsehaut-Momenten wurden ganze Episoden, ein bunter Straß bewegender Lieder in toller Kulisse grandios vorgetragen boten ein wunderbares Erlebnis, auf das wir hoffentlich nicht wieder neun Jahre warten müssen.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 12.04.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sonntagmorgen, die Sonne scheint durchs Fenster, die Vögel singen. Meine Frau liest die tagesaktuellen Nachrichten: „Du möchtest heute nicht Bürgermeister von Paderborn sein.“ – „Nein, möchte ich nicht, ich habe in Babenhausen genug zu tun, wieso?“

So beginnt mein Tag daheim, während Freunde in meiner Universitätsstadt seit 4:00 Uhr früh in den Hilfsorganisationen wegen einer zerstörerischen Bombe ein riesiges Areal räumen, drei Krankenhäuser, eine Neugeborenen-Intensivstation, zwei Seniorenheime, …

Das Ganze nach einer Woche Besuch der Partnergemeinden unserer Landkreiskommunen in Italien, knüpfen neuer Kontakte, neuer Freundschaften, Blicke auf einen der größten Friedhöfe der US Streitkräfte in Italien. Freunde, Brüder arbeiten zusammen, sie streiten auch mal, aber sie bringen sich nicht um, bewerfen sich nicht mit Bomben. Deshalb ist grenzüberschreitende Freundschaft auch heute so unerhört wichtig, schafft Sie doch eine Atmosphäre der Toleranz und des Verständnisses.

Bei uns tut sich was an der Gemarkungsgrenze nach Schaafheim. Die Erneuerung des Radweges liegt in den letzten Zügen. Und auch der überregionale Radweg R4 hat seinen Verlauf geändert und führt Radreisende nun nicht mehr an Babenhausen vorbei, sondern durch unsere schöne und gastfreundliche Altstadt hindurch.

In der Kaserne sind erste Entsieglungsarbeiten im Gange. Die Betonflächen im südöstlichen Teil des Motorpools erbeben unter den schweren Schlägen des großen Presslufthammers, die perforierte Fläche nimmt sich die Baggerschaufel dann vor.

Die Bevölkerungsstatistik des Landkreises für das Jahr 2016 liegt vor. Während die Einwohnerzahlen in Babenhausen stabil blieben, legte der Landkreis insgesamt um 1971 Personen zu. Dabei sind die Geschlechter weitestgehend ausgeglichen. In 2017 erwarten auch wir wieder einen entsprechenden Zuwachs.

Viele Projekte sind auf dem Gleis: Die Straßenerneuerungen in der Ludwigstraße nehmen ebenso Form an wie in Harpertshausen, Langstadt zieht nach. Wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, geht es auch in den übrigen Ortsteilen weiter. Auch die Sanierung der Brücken nimmt Formen an. Die Planungen sind soweit abgeschlossen und die Beauftragung der ersten Brücke kann in Kürze erfolgen. Und auch die Ertüchtigung der Hallen in Sickenhofen und Hergershausen geht voran. Und natürlich fiebern alle Freunde des Spargels bereits der kommenden Saison entgegen.

Viele Grüße aus dem  Rathaus

Ihr Achim Knoke

 

Kolumne vom 05.04.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bis Pfingsten feiern wir das Osterfest. Es erinnert uns daran, wie das Miteinander eigentlich gemeint ist, dass Freundschaft und Dankbarkeit wichtige Teile unserer Gemeinschaft sein sollen.

Deshalb Danke an alle, die gerade in den Kirchengemeinden, aber auch in den sozialen Diensten und Vereinen für andere da sind.

Leider nur Kopfschütteln statt Dank den Schmutzfinken, die den Grillplatz im Wald verschandelt haben. Hinweise zu den Übeltätern nimmt das Ordnungsamt gerne auf. Wir überlegen, ob ein Weiterbetrieb noch sinnvoll ist. Den ordentlichen Nutzern möchten wir dieses Angebot eigentlich erhalten.

Um die Sicherheit auf unseren Friedhöfen zu gewährleisten, finden die regelmäßigen Standsicherheitsprüfungen für Grabmale statt. Wir hoffen auf wenig Bedarf an Korrekturen.

In dieser Woche übernimmt Herr Rupprecht als erster Stadtrat in gewohnter Art die Pflichten meines Amtes, während mich der Weg zu einigen Partnerstädten der Kommunen unseres Landkreises in die Toskana führt. In der kommenden Woche stehe ich wieder vor Ort zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen allen eine österliche Grundstimmung auch ab von Schokohasen und den bunten Nougateiern

Viele Grüße aus dem fast fertig sanierten Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 29.03.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am vergangenen Donnerstag lies die Witterung noch Schlimmes befürchten für unseren Ostermarkt. Doch Petrus zeigte sich als Babenhäuser und ließ uns auf dem Weg in die Karwoche nicht im Stich. So wurden alle belohnt, die froher Hoffnung bei unsicherer Wetterlage aufgebaut haben, denn Sonnenschein und Windstille waren gute Voraussetzungen für ein gelungenes Wochenende in unserer Stadt – und was war das für ein Wochenende.

Nicht nur Ostermarkt und Gewerbeschau waren stimmungsvoll und gut besucht. Das Osterfeuer mit tollem Feuerwerk bot eine tolle Partymeile an der Bleiche, in Langstadt lud der Schützenverein zum Ostereier schießen und im Anschluss präsentierten sich unsere Tischtennis Damen in Topform und nahmen in nervenzerfetzenden Spielen als Tabellenzweiter dem Tabellenführer den Rang ab. Im Territorialmuseum wurde die Ausstellung heimatlicher Impressionen eröffnet, hier sind Bilder all unserer Stadtteile noch bis in den Juni hinein zu sehen.

Zwar war das Wochenende eine Stunde kürzer, und der ein oder andere muss sich in den Sommerzeitrhythmus erst hineinfinden, trotzdem sind wir gut in die kurze Woche gestartet. Der wunderschön geschnitzte Holzaltar in unserer Stadtkirche war in der Fastenzeit geschlossen zu sehen, bis Karfreitag kann man noch einen Blick auf die Außenansicht der sonst nach hinten weisenden Bilder erhaschen, bevor dann die großartigen Holzarbeiten des Inneren wieder sichtbar werden.

Im ersten Babenhäuser Datenschutzdialog wurden Vereine und Gewerbetreibende über die aktuellen Herausforderungen der Datenschutzgrundverordnung informiert, die am 25. Mai in Kraft tritt. Unsere Jagdgenossen beschäftigen sich mit den aktuellen Themen der Hege von Wald und Flur, die Ausschüsse tagten vor den Osterferien noch einmal zu aktuellen Themen.

So wünsche ich gemeinsam mit allen Kollegen aus Rathaus, Bauhof, Kläranlage und Jugendförderung Ihnen allen schöne Ostertage ganz nach Ihren Wünschen.

Ihr Achim Knoke