22. Änderungsverordnung ab 1. Dezember

Das hessische Corona-Kabinett hat auf Basis der Gespräche der Kanzlerin mit den Länderchefinnen und -chefs die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verlängert und in bestimmten Bereichen weitergehende Regelungen getroffen.

Die aktuelle Pressemitteilung haben wir für Sie verlinkt. Hier hinterlegt finden Sie die 22. Änderungsverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, die am 1. Dezember 2020 in Kraft tritt.
 Quelle: Hessische Landesregierung

Informationen zum Publikumsverkehr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

um die Verbreitung des Corona Virus zu bremsen, wird der Bürgerservice der Stadtverwaltung Babenhausen eingeschränkt. Eine Vorsprachen im Rathaus und den städtischen Außenstellen ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Dies regelt einen Ablauf ohne Wartezeiten und mit reduziertem Kontakt. Weiterhin ist dadurch eine Absprache mit unserer Verwaltung möglich, welche Unterlagen für Ihr Anliegen benötigt werden. Das erspart weitere Behördengänge.

Für einen Besuch der Stadtbücherei oder des Stadtarchivs benötigen Sie keinen Termin. Sie erreichen die Kolleg*innen dort zu den gewohnten Öffnungszeiten. Hier finden Sie nähere Informationen zur Stadtbücherei und zum Stadtarchiv.

Die bundesweite Maskenpflicht gilt auch in den städtischen Gebäuden. Alle Besucher*innen dürfen das Rathaus bzw. die Außenstellen der Stadtverwaltung nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten. Wir weisen aber darauf hin, dass trotz des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes die Distanzregel von 1,50 m sowie die Hygienevorschriften einzuhalten sind. An den Eingängen stehen für Sie Spender mit Desinfektionsmittel bereit.

Machen Sie bitte von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Fragen und Anliegen per E-Mail, auf dem Postweg oder per Telefon vorzubringen. Hier finden Sie das Telefon- und Emailverzeichnis.

Die Schließung aller stadteigenen öffentlichen Einrichtungen für private Veranstaltungen bleibt vorerst bestehen.


Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

Appell des Bürgermeisters

Liebe Bürger*innen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
liebe Babenhäuser, Harreshäuser, Hergershäuser, Harpertshäuser, Sickenhöfer und Langstädter,

als Bügermeister appelliere ich ganz dringend an euch alle:

Meidet öffentliche Flächen zum Treffen und Spielen. Schränkt Euch ein. Bleibt bitte daheim, auch, wenn es noch so schwer fällt.
Damit schützt Ihr Euch und Eure Freunde, Eltern, Familien und Großeltern. Haltet Abstand. Nehmt das wirklich sehr Ernst, geht mit gutem Beispiel voran. Seid verantwortungsvoll – ich verlasse mich auf Euch.

Danke für Eure Mithilfe.

(auch als Audio Datei)

Der Ernst der Lage wird hier im ZDF Magazin terra von Herrn Lesch recht plastisch erklärt …

Zwei Impfzentren im LaDaDi: Eines im östlichen Teil des Kreises und Eines im Westlichen

Am Montag (23.) hat der Krisenstab der Hessischen Landesregierung die Kreise und kreisfreien Städte mit ihren Gesundheitsämtern und unteren Katastrophenschutzbehörden beauftragt, landesweit Impfzentren einzurichten.

Der Bund rechnet damit, dass ein Impfstoff gegen das Corona-Virus ab Mitte Dezember zur Verfügung stehen wird. Die Hessische Landesregierung geht davon aus, dass in Hessen rund 4 Millionen der 6,2 Millionen Hessinnen und Hessen geimpft werden müssen, um eine Impfquote von 60 Prozent zu erreichen. Nach Expertenmeinungen ist diese Impfquote notwendig, um der Corona-Pandemie wirkungsvoll begegnen zu können.

Zwei Impfzentren im LaDaDi

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird es zwei Impfzentren geben: Eines in Reinheim und das Zweite in Pfungstadt. „Der Landkreis mit seinen fast 300.000 Einwohnern umfasst eine Fläche von 658,5 km². Aufgrund der Größe und auch der Einwohnerzahl brauchen wir zwei Impfzentren, damit die Menschen sich wohnortnah impfen lassen können und damit wir die angedachten 1500 Impfungen täglich schaffen können“, erläutert Matthias Maurer-Hardt, Leiter der Rettungsleitstelle und stellvertretender Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes beim Landkreis Darmstadt-Dieburg. Klinikdezernent und Landrat Klaus Peter Schellhaas fügt hinzu: „Wir haben uns intensiv mit verschiedenen Standorten auseinandergesetzt. Neben einer guten ÖPNV-Anbindung und ausreichenden Parkplätzen, braucht es auch die räumlichen Strukturen, um neben den Behandlungsräumen auch Aufenthaltsräume für das Personal sowie entsprechende Warteräume für die Menschen zur Verfügung zu stellen.“

Das Impfzentrum in Reinheim wird in der Flüchtlingsunterkunft am Sportzentrum sein. Die 27 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft werden in anderen Unterkünften beziehungsweise Wohnungen untergebracht. Im Westen des Kreises wurde eine Gewerbeimmobilie in der Ostendstraße in Pfungstadt angemietet. Beide Standorte verfügen über die notwendige Infrastruktur. Aufgrund der zeitlichen Vorgabe musste der Kreis auf schnell verfügbare und geeignete Objekte zurückgreifen. „Mit den beiden ausgewählten Standorten haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass die Menschen keine weiten Wege auf sich nehmen müssen. Selbst vom östlichen Teil des Kreises wie beispielsweise aus Babenhausen oder Schaafheim kommt man gut nach Reinheim“, so Landrat Schellhaas.

Neben all der Logistik und der Organisation, die hinter dem Aufbau von Impfzentren steht, braucht es Personal. Personal, das die Menschen impft, das sich um die Verwaltungsabläufe kümmert. Für die Impfzentren wird dringend medizinisches Personal gesucht. Der Einsatzbefehl des Landes zur Errichtung von Impfzentren sieht vor, dass medizinisches Fachpersonal über externe Dienstleister (zum Beispiel Hilfsorganisationen) und über die Kassenärztliche Vereinigung oder die Landesärztekammer gewonnen werden soll. Darüber hinaus hat der Landkreis einen Aufruf gestartet, dass sich Ärztinnen und Ärzte, medizinische Fachangestellte, pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten, Apothekerinnen und Apotheker sowie Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter unter www.ladadi.de/corona-impfen melden können. Auch Verwaltungsangestellte, Servicekräfte oder kaufmännische Angestellte werden für die Impfzentren gesucht.

„Wir werden bei der Suche unterstützen und auch wir werden Personal bereitstellen, das in den Impfzentren arbeiten wird“, erläutert Klaus Peter Schellhaas. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir zum vorgesehenen Zeitpunkt Mitte Dezember mit den Impfungen im Landkreis beginnen können. Das setzt allerdings voraus, dass Impfstoffe gegen das Corona-Virus bereitstehen. Wir haben schon einmal während der Flüchtlingskrise 2015/16 bewiesen, dass wir in kürzester Zeit Unterkünfte und die Infrastruktur schaffen sowie Personal bereitstellen können.“

Wer wird geimpft?

Solange nicht ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung verfügbar ist, werden die Impfungen auf Basis der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrats sowie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina priorisiert an die zuvor von der Bundesregierung bestimmten Zielgruppen ausgegeben. Dazu gehören Menschen, die aufgrund ihres Alters oder Vorerkrankungen ein stark erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf aufweisen. Außerdem sollen beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von stationären beziehungsweise ambulanten Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Altenpflege vorrangig geimpft werden. Um einen wirksamen Schutz durch eine Impfung zu erzielen, braucht es zwei Impfungen. Nach der ersten Impfung muss man sich nach zwei bis drei Wochen ein weiteres Mal impfen lassen. Es wird keine Pflicht geben, sich impfen zu lassen.

Um die Impfungen effizient durchführen zu können, soll an sieben Tagen (Montag bis Sonntag) in der Woche in der Zeit von 7 bis 22 Uhr geimpft werden. Laut dem Land sollen die Menschen zu den Impfungen eingeladen werden, damit alles geordnet und strukturiert abläuft. Es gibt noch keine weiteren konkreten Details dazu, wie das aussehen kann. Möglich ist, dass man online Termine zum Impfen vereinbaren kann oder das es eine Hotline geben wird. Die Impfzentren müssen bis zum 11. Dezember betriebsbereit sein.

Land richtet weiteren Krisenstab ein

Die Hessische Landesregierung hat zur Organisation der aufwändigen Logistik und zur Unterstützung der Landkreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) und den Kommunalen Spitzenverbänden die Task Force Impfkoordination (TFI) eingerichtet. Die Einheit besteht aus mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesverwaltung sowie weiteren Experten aus dem Gesundheitssektor und dem Katastrophenschutz. 

Die aktuellen Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs

Wegen der Pandemie müssen sich die Menschen in Hessen auch im Dezember auf deutliche Einschränkungen einstellen. Das Corona-Kabinett beschloss am Donnerstag erwartungsgemäß eine Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus und eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vom 1. Dezember an.

Die vom Bund-Länder-Gipfel am Mittwochabend getroffenen Entscheidungen sollen bis mindestens 20. Dezember gelten. Dass sie letztlich länger gelten werden, ist wahrscheinlich. Die Maßnahmen sind nach Ansicht von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) unausweichlich. “So, wie es ist, kann es nicht bleiben”, sagte er heute (26.) in der Staatskanzlei.

Der Regierungschef und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) verteidigten die Beschlüsse mit dem Hinweis auf die gestiegene Zahl an Todesfällen und Patienten in Kliniken. So viele Menschen wie am Donnerstag (52) starben in Hessen laut Robert-Koch-Institut noch nie an einem Tag an oder mit Covid-19.

Private Kontakte und Einkaufen

Die neuen Einschränkungen betreffen neben privaten Kontakten vor allem das Einkaufen in größeren Geschäften und Shopping-Centern. Hessen wolle so “schneller und stärker das Infektionsgeschehen zurückzudrängen”, sagte Bouffier bereits am späten Mittwochabend nach einer langwierigen Videoschalte mit seinen Amtskollegen und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Heftig umstritten waren nicht zuletzt vom Bund gewünschte Einschränkungen des Präsenzunterrichts an Schulen und die Beteiligung der Länder an den Kosten neuer Wirtschaftshilfen. Hier wesentliche Folgen des Gipfels für Hessen:

1. Teil-Lockdown-Verlängerung

Bis 20. Dezember bleiben Restaurants, Kneipen und Hotels (für touristische Übernachtungen) mindestens dicht. Kinos, Hallenbäder und Theater trifft es ebenfalls weiterhin. “Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin müssen”, sagte Bouffier mit Blick auf die immer noch angespannte Lage. Am Tag nach der Schalte legte sich Bouffier fest: Die Gaststätten blieben gewiss auch bis einschließlich Neujahr geschlossen, sagte er. Das könne man jetzt noch nicht formal festlegen, weil solch eine Verordnung immer nur befristet für die Dauer von vier Wochen gelten dürfe.

2. Stärkere Kontaktbeschränkungen

Im Dezember dürfen nur noch maximal fünf statt zehn Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zusammentreffen. “Das ist glatt eine Halbierung”, befand der Regierungschef zur Tragweite der Maßnahme. Kinder unter 14 Jahren zählen allerdings nicht mit. Auf die Frage, ob die Verschärfung in Wohnungen gelte, verwies Bouffier auf die vorgeschriebene Wahrung der Privatsphäre. Die Kontaktbeschränkung in den eigenen vier Wänden wird daher lediglich empfohlen.

3. Ausnahmen für die Festtage

Vom 23. Dezember bis Neujahr sollen allerdings zehn Erwachsene aus dem “engsten Familien- und Freundeskreis” außen und drinnen zusammenkommen dürfen – aus “Respekt vor Tradition und religiösen Überzeugungen”. Kinder unter 14 werden auch hier nicht mitgezählt. Das gelte, “wenn das Pandemiegeschehen nicht ganz außer Rand und Band gerät”, schränkte Bouffier ein. Wer Besuch von Verwandten erwartet und daheim zu wenig Platz hat: Für diesen Fall sind Übernachtungen in Pensionen und Hotels erlaubt. Rein touristische Übernachtungen sollen aber auch rund um die Festtage nicht gestattet werden.

4. Feuerwerk

Ein Verbot wird es auf belebten Straßen und Plätzen geben, um größere Gruppenbildungen zu verhindern. Die Kommunen legen die Orte fest. Bouffier hält nichts von mehr Strenge bei privater Böllerei: “Wir möchten den Menschen auch nicht die Freude nehmen, wenn sie mit ihren Kindern in ihrem Garten drei Raketen abschießen wollen.”

5. Auflagen für Einzelhandel

Um Überfüllungen bei den Weihnachtseinkäufen zu vermeiden, ist in größeren Geschäften, Kaufhäusern und Shoppingzentren ab insgesamt 800 Quadratmetern Verkaufsfläche maximal ein Kunde auf 20 Quadratmetern erlaubt. In den kleineren Geschäften bleibt es in Hessen bei einem Kunden pro zehn Quadratmetern. Schon vor dem Eingang und auf den Parkplätzen sind Masken Pflicht.

6. Neuer Hotspot-Wert

Zusätzliche Verschärfungen sollen dort greifen, wo die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner) auf über 200 steigt. Das war am Mittwoch in sechs hessischen Kreisen und kreisfreien Städten der Fall: Frankfurt, Stadt und Kreis Offenbach, Rheingau-Taunus, Main-Kinzig und Groß-Gerau. Dann sollen zusätzliche Maßnahmen zur Kontaktverringerung und für Schulen getroffen werden. Details dazu sind noch nicht geregelt.

7. Wenig Neues für die Schulen

Es bleibt beim Ziel, möglichst Präsenzunterricht anzubieten, da Schulen kaum zum Infektionsgeschehen beitrügen. Die vom Gipfel beschlossene Maskenpflicht ab Klasse 7 habe Hessen schon für die weiterführenden Schulen, betonte Bouffier. Zur von Bayern eingeführten Maskenpflicht an Grundschulen sagte er: “Das wollen wir hier in Hessen nicht.”
Homeschooling oder zeitversetzter Unterricht in Schichten sollen entgegen der Kritik der Opposition immer noch nicht Standard werden. Das erachtet Bouffier am ehesten dort für sinnvoll, wo es zu Ausbrüchen kommt oder der neue Hotspot-Inzidenzwert von 200 überschritten wird. Das müsse aber auch dann für jede Schule individuell entschieden werden.

8. Lockerungen

“Umfassende Beschränkungen” dürften bis zum Jahresbeginn in Kraft bleiben – gerade in der Gastronomie. Lockerungen sind in den einzelnen Ländern möglich, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt. Hessen liegt deutlich darüber. Ab diesem Wert glauben Gesundheitsämter, Infektionsketten wieder gut nachverfolgen zu können.

9. Dezember-Hilfen für Wirtschaft

Die umsatzabhängigen Hilfen für von Schließung betroffene Betriebe sollen wie für November auch für Dezember fließen. Die EU muss aber noch zustimmen. “Man kann nicht auf der einen Seite schließen und auf der anderen Seite sagen, es gibt keine Hilfe”, sagte Bouffier. Diesmal hatte der Bund darauf gedrängt, dass die Länder sich an den Kosten beteiligen.

Plädoyer für Plausibilität

Die Tagung des hessischen Corona-Kabinetts am Donnerstag war von Bedeutung, weil vieles aus dem Bund-Länder-Beschluss Empfehlung blieb. Forderungen nach schärferen Maßnahmen, wie sie unter anderen die Kanzlerin und auch Experten vertreten hatten, entgegnete der Ministerpräsident: “Wir brauchen die Einsicht und das Mitmachen der Menschen.” Das gehe nur, wenn die Corona-Regeln nachvollziehbar seien. Vor Weihnachten wollen Bund und Länder die Lage noch einmal neu bewerten – in der Hoffnung, dass bis dahin die Corona-Fallzahlen deutlicher als bisher gesunken sind.

Quelle: Hessenschau online

Kolumne vom 26.11.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell stehen im Bereich der Mobilität verschiedene Themen an. Hinweise auf Regelungen und Wünsche zu Radverkehr in Fahrradabstellplätze in der Bummelgasse sind ebenso wie E-Lastenräder-Nutzung nicht nur in den Kaisergärten im Gespräch, außerdem Maßnahmen unserer DaDiNa als ÖPNV-Träger zur Mobilität und neuen Konzepten im Ostkreis.

Unsere Sozialstation hat trotz Corona den Jahresabschluss 2019 vorgestellt. Ein leichtes Plus ist erneut zu vermelden. Leider ist absehbar, dass die Corona-Situation unsere Unterstützungsgruppe für von Demenz in der Familie („die Brücke“) derzeit nicht funktionieren kann. Für die Zukunft muss die aktuelle Herangehensweise überdacht werden.

Auch die Steuerungsgruppe für die Gemeinwesenarbeit sieht sich diversen Herausforderungen ausgesetzt, hier gilt es, das mögliche auch durchzuführen und sich auf die „nach-Corona-Zeit“ vorzubereiten.

Ein Blick zurück anlässlich der Baumpflanzung zu 725 Jahren Stadtrechte wurde von Heimat- und Geschichtsverein gegeben. Herr Wittenberger gab dem sehr begrenzten Teilnehmerkreis eine kurze aber prägnante Ausführung mit Blick in die entferntere Vergangenheit.

Gar nicht so weit in die Vergangenheit haben wir geschaut anlässlich der Kranzniederlegung am Volkstrauertag in Harreshausen, gerade jetzt, wo die Geburt der Rechtsprechung zum Völkerrecht mit den Nürnberger Prozessen wieder in den Blick rückt.

Trotz der Corona-Situation, die uns alle zu Vorsicht und Rücksicht anhält, gibt es ein anderes Virus, dass an der Grenze steht, daher unsere Vorbereitung zu Maßnahmen in Bezug auf die Afrikanische Schweinepest gemeinsam mit dem Landkreis, aber auch im Schulterschluss mit den umliegenden Gemeinden.

Die Verwaltung hat einen Haushaltsentwurf für 2021 erarbeitet, der im Magistrat abgesprochen wurde und in der nächsten Stadtverordnetenversammlung in die Diskussion und Beschlussfassung eingebracht wird. Mit Sonderregelungen zu Corona wird ein Genehmigungsfähiger Haushalt möglich sein, allerdings sind rosige Zeiten nach wie vor fern, durch die seit 2016 stabile Grundsteuer sind insgesamt 3.000.000 € nicht vereinnahmt worden, daher sind keine Polster mehr vorhanden, die in schwierigen Zeiten so wichtig wären.

Zum guten Schluss noch die Nachricht, dass ein historisches Fachwerkgebäude in Babenhausen einen Preis für Denkmalschutz erhalten wird. Eine Feierstunde muss auch hier auf später verschoben werden, die Freude jetzt ist aber ungebrochen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus,

Ihr Achim Knoke

Überbrückungshilfen III

Die Überbrückungshilfe III, die die Neustarthilfe enthalten wird, soll ab dem 1.1.2021 gelten. Sie gilt bis Juli 2021 und soll nun auch Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder Kosten für Abschreibungen ansetzbar machen.

Bei der Höhe sind bis zu 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich. Es wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, z.B. aus dem Kunst- und Kulturbereich sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe) ergänzt.

Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Der ZUSCHUSS soll, wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen, nicht zurückzuzahlen sein!

Weitere Infos: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/11/2020-11-13-mehr-hilfe-fuer-soloselbstaendige-kultur-und-veranstaltungsbranche.html

Kolume vom 19.11.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während diese Zeilen entstehen, sprechen Bundeskanzlerin und Ministerpräsident*innen über die weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Folgen der Pandemie. Bei den hohen Zahlen ist mit Lockerung nicht zu rechnen, es wird wohl auf eine zusätzliche Verschärfung hinauslaufen, damit unsere bisherigen Bemühungen nicht vergebens waren.

Für uns bedeutet das neben Prüfungen, ob wir dem Schul- und Betreuungsbetrieb mit zusätzlichen Räumen unter die Arme greifen können eben auch den Verzicht auf vielerlei Kontakte, Jubilaren wird weiter telefonisch gratuliert, Kontakte auf das absolut notwendigste reduziert bleiben.

Die Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag wurden im Stillen und in kleinster Runde durchgeführt. Das Gedenken an die Opfer von Gewalt bedarf nicht mehr dem Blick in die weitere Vergangenheit und aus Schlachtfelder außerhalb Deutschlands in die Ferne. Akte des Terrors nicht nur in Frankreich, auch in Kassel, Berlin oder Hanau machen und deutlich, dass der Gewalt kein Millimeter Boden gewährt werden darf. Die Würde des Menschen ist und bleibt unantastbar.

Unsere Schüler*innen haben in den vergangenen Jahren den Volkstrauertag auch genutzt, um Gelder für das Erinnern zu sammeln. Hier ist dieses Jahr auch aus Pandemie-Gründen eine neue Form im Gange, engagierte junge Menschen werden Ihnen Post in den Briefkasten werfen, eine freundliche Geste – ein Lächeln, ein Winken durchs Fenster oder ein kleines „Danke“ verbunden mit einer Unterstützung im Nachgang hilft sicher, die Bereitschaft für Engagement in der jungen Generation zu stärken. Helfen Sie gern mit.

In der Innenstadt ist die Weihnachtsbeleuchtung wieder aufgehängt, den fleißigen Händen ein herzliches Dankeschön, dass unsere Stadt zum Advent wieder in weihnachtliche Stimmung eintaucht. Auch wenn die Beschränkungen uns vieles Abverlangen und manches auferlegen, wir alle werden Wege finden, uns auf Weihnachten vorzubereiten und hoffentlich ein Weihnachtsfest erleben, das ab von Weihnachtsmärkten und Glühwein mehr zu bieten hat, als eine Geburt in einem kalten Stall. Gedenken wir des Ursprungs und feiern wir dieses Fest als Familienfest in genau diesem Kreis so gut wir können. Das wünsche ich schon jetzt in der Vorbereitung allen. Wenn neben gehortetem Toilettenpapier noch Mehl da ist, backen Sie doch mal gemeinsam Plätzchen oder wagen Sie sich in Ermangelung des Restaurantbesuchs vielleicht mal wieder an ein großelterliches Rezept zu den Festtagen, die in der Erinnerung an die Kinderzeit noch präsent ist. Und wenn das so gar nicht klappen will: Babenhausens Gastronomie liefert auch hier Tolles nach Hause oder zum Abholen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke

„Willkommen kleiner Erdenbürger“ – Baby-Info-Box kommt super an

Eltern von Neugeborenen in Babenhausen freuen sich seit diesem Jahr über ein Willkommenspaket, reich an Informationen und Geschenken rund um das Thema Baby und Elternsein. Mittlerweile hat Daniela Kambor rund 70 in mühevoller Handarbeit gepackte Boxen verteilt und damit viele Eltern glücklich gemacht. Die Babenhäuser Eltern aller in 2020 geborenen Kindern werden von der Stadtverwaltung Babenhausen angeschrieben und haben die Möglichkeit, sich telefonisch oder per Mail ein solches Paket zu „bestellen“. Das Paket ist kostenfrei und wird auf Wunsch persönlich übergeben oder kann direkt bei Frau Kambor abgeholt werden. Das geht natürlich völlig kontaktlos vonstatten. Die Box ist bestückt mit Infomaterial zu lokalen Angeboten, interessanten Vergünstigungen, Gutscheinen und Geschenken. Das Highlight unter den Geschenken ist eine komplett ausgestattete Wickeltasche der Firma Lässig. Eine Vielzahl an Sponsoren hat Frau Kambor für diese Box begeistern können.

Die Aktion „Willkommen kleiner Erdenbürger“ ist aus der Initiative von Daniela Kambor entstanden, die gemeinsam mit dem Fachbereich V Soziales & Familie der Stadt Babenhausen und BEA (Babenhäuser Ehrenamtsagentur) dieses Projekt umsetzt. Selbst Mama von zwei Kindern und Unternehmerin (mykidssafe) kennt Frau Kambor die Themen von Eltern.

Gerade in Zeiten von Corona ist diese Aktion umso wichtiger geworden, denn alles rund ums Baby muss erstmal organisiert werden. In Nicht-Corona-Zeiten lernen sich Elterngewordene in Kursen und Treffs kennen – alles schwierig momentan oder gar nicht erst angeboten. Der wichtige Austausch findet nicht oder nur wenig statt und die Eltern sind auf sich alleine gestellt. Auch die Möglichkeit sich unter Eltern zu vernetzen, Kontakte zu knüpfen, Informationen, Geschichten, Ängste und Sorgen miteinander zu teilen ist nur eingeschränkt möglich. Für diese Bedürfnisse hat sich eine Facebook-Gruppe „Mamas & Papas Babenhausen“ unter der Schirmherrschaft des Fördervereins KITA Wichtelwald Babenhausen e.V. gegründet, in der zumindest digital genau das gemacht werden kann. Eltern sind dazu herzlich eingeladen.

Da die Eltern so begeistert von der Box waren, wird das Projekt auch 2021 fortgeführt. Eltern können sich gerne mit Ideen und Wünschen bei Frau Seel im Fachbereich Soziales & Familie der Stadt Babenhausen unter der Telefonnummer 06073 602-40 oder per Mail an lora.seel@babenhausen.de melden.

Meldung des ZAW: Stau bei Abfuhr der Gelben Säcke durch Corona

Der Zweckverband Abfall- und Werstoffeinsammlung (ZAW) gab folgende Mitteilung über seine Homepage sowie in der Abfall-App bekannt:

Coronabedingt wurden aus Sicherheitsgründen ganze Mannschaften vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt. Dadurch kommt es zum Stau bei der Abholung der Gelben Säcke im gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg. Mit einem “Notfallteam” werden derzeit die Gelben Säcke abgefahren und nachgefahren. Bitte sehen Sie von Reklamationen (telefonisch, per E-Mail oder Fax) bei Remondis ab.
Selbstverständlich arbeitet die Firma Remondis mit Hochdruck daran, dass alle stehengebliebenen Gelben Säcke umgehend noch abgeholt werden.
Die Firma Remondis bittet um Verständnis.

Quelle: https://www.zaw-online.de/791-corona-stau-bei-abfuhr-der-gelben-saecke

Kolumne vom 12.11.20

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sand, Kies, Flussläufe und Auen – alles hat sein für und wider. Der sandige Grund an der Gersprenz hat nun auch an der Stadtmühle zu Setzrissen geführt, die am Stuhllager und dem Technikraum erhöhte Aufmerksamkeit fordern.

Gute Nachrichten für unsere Feuerwehr und die Finanzen, der Landkreis bezuschusst das TLF4000 mit 56.250 €, das Geld wird zeitnah fließen und zum Jahresende noch die Liquidität stützen. Der Fördermittelbescheid zur grundhaften Erneuerung der Ziegelhüttenstraße in Höhe von 765.000 € ist auch eingegangen, das erleichtert die Planungen der kommenden Haushalte. Leider haben die mutwilligen Beschädigungen von Straßenbeleuchtung entlang des Schwanenwegs völlig unnötig ca. 16.000 € auf die Rechnung gebracht.

Für die Konversion wird weiter am Mobilitätskonzept der Kaisergärten auch in Verbindung mit der Reststadt gearbeitet, hier sind einige sehr interessante Ideen in der Prüfung.

Und auch das nächste Bauprojekt Kita Hergershausen ist in der finalen Klärung für die Ausschreibung. Ein entsprechender Stadtverordnetenbeschluss hat den Weg dafür freigemacht. Mit den vielen Bauvorhaben der unterschiedlichen Akteure, die auch Gewerbesteuer ermöglichen sollen, dürfen aber Infrastrukturprojekte wie der Neubau der Feuerwehr West nicht hinten runterfallen. Die Stadtplanung braucht hier dringend Verstärkung. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt, trotzdem sollten wir hier im Stellenplan nachbessern und die Möglichkeit schaffen, wichtige Projekte auch durchzuführen. Nicht verbaute Stadtumbaufördermittel mussten wir leider zurückzahlen.

Die Corona-Zahlen gehen weiter hoch, es dauert, bis die neuen Bestimmungen ihre Wirkung entfalten. Die Einschläge kommen näher, auch bei uns. Wir suchen nach Wegen, zum einen auf die sich teilweise täglich ändernden Bestimmungen zu reagieren, zum anderen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie der Gastronomie unter die Arme zu greifen. Auch, wenn das Angebot an Speisen und Getränken derzeit begrenzt ist, lade ich Sie herzlich zu einem Spaziergang durch die Bummelgasse ein. Schauen Sie mal rein, am besten erst beim Optiker, damit Sie scharf sehen, dann im Dessousladen, zum scharf aussehen. Intellektuell trägt die Auslese bei, und weil Essen Leib und Seele zusammenhält, ist das Mitnehm-Angebot der Gastronomie sehr geeignet. Diesbezüglich hat die entega drei Gastronomen eine Teststellung e-Auto bereitgestellt, um den Lieferservice zu stärken. Danke nach Darmstadt.

Die dunkle Jahreszeit macht es mit Corona angeblich besonders schwer, die Stimmung oben zu halten. Ich finde gerade jetzt ist das gemütliche Heim am Abend mit heißem Kakao, einer Kerze, die vielleicht auch den Nachbarn durchs Fenster auffällt, gemeinsames backen und verschenken eine willkommene Gelegenheit, sich und anderen eine Freude zu machen. Probieren Sie es mal aus. 500g mehr Plätzchenteig, ein kleines Tütchen für die Nachbarn, corona-sicher vor die Tür gelegt oder über den Zaun gegeben, ist doch eine schöne Geste. Babenhausen hält zusammen.

Herbstliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund und kreativ,

Ihr Achim Knoke