Kolumne vom 16.05.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich melde mich heute aus meinem Urlaub an der Ostsee und dies bedeutet im Umkehrschluss, dass unser erster Stadtrat Herr Rupprecht in dieser Woche meinen Platz im Rathaus eingenommen hat. Als mein Vertreter durfte Herr Rupprecht, zusammen mit Herrn Stadtrat Heintzenberg, am vergangen Sonntag das Freibad eröffnen. Zwar bescherte Pankratius den Besuchern des Schwimmbades kein angenehmes Badewetter, doch da die Eisheiligen gestern ihr Ende fanden, steht der Saison 2019 nun hoffentlich nichts mehr im Wege.

Seit letztem Donnerstag kann die Feuerwehr Langstadt ein neues LF (Löschgruppenfahrzeug) 10 ihr Eigen nennen. Dieses wurde als Ersatz für das über 30 Jahre alte LF 16 angeschafft, das im Jahr 2007 von der Feuerwehr Trebesing an die Langstädter Kameraden überging. Ende Mai wird das Fahrzeug wieder den Weg nach Trebesing antreten, um dann in den Besitz eines Sammlers und Liebhabers zu kommen.

Nun der Sprung zu einem negativen Ereignis der deutschen Geschichte, in dem auch das Feuer einer Rolle spielte, die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. Anlässlich des 86. Jahrestages fand in der Stadtmühle eine Lesung in Zusammenarbeit mit dem Büro für Erinnerungskultur, der Bachgauschule und dem Bund deutscher Pfandfinder statt, um an die damals verbotenen Autorinnen und Autoren zu erinnern und ihrer Literatur eine öffentliche Stimme zu geben. Ebenso wurden in der DDR diffamierte Publizisten vorgetragen. Hoffen wir, dass so eine Unterdrückung und Zensur nie wieder vorkommt.

Bleiben wir beim Thema Geschichte, nun aber aus einem positiveren Blickwinkel. Die Familie Rogers aus Iowa/USA wandelte am Dienstag auf den Spuren ihrer Vorfahren in Langstadt. Neben der Besichtigung der Heimat ihrer Vorfahren und der Langstädter Kirche samt einem kleinen Orgelkonzert, stand auch eine Sightseeing-Tour durch Babenhausen und Harreshausen auf dem Programm. Ich hoffe, den Gästen aus Übersee hat das Programm gefallen und sie kommen bald wieder in unsere schöne Stadt.

Ihnen allen wünsche ich eine schöne Restwoche, besuchen Sie doch am Samstag mal das Spargelfest in Sickenhofen oder feiern Sie mit dem Schützenverein Diana Langstadt sein 60-jähriges Vereinsjubiläum.

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 09.05.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir freuen uns sehr über die Wiedereröffnung des frisch renovierten Jugend Cafés in der Kinder- und Jugendförderung in der Bürgermeister-Rühl-Str. Und da wir uns bereits hier befinden, haben wir voll Stolz die Neuauflage des Kinderstadtplans am vergangenen Freitag gemeinsam mit den Sponsoren der ersten Schule übergeben. Unsere Schulen setzen dieses Werk sowohl in Kartenkunde als auch in Heimatkunde ein. Und die Kinder finden dort schnell alles, was Kinder so zur Freizeitgestaltung oder sonst wie brauchen.

Als Gremium und „Stimme der Jugend“ ist unser Jugendforum nun seit Jahren aktiv. Viele gute Ideen sind seitdem geboren, derzeit ist „das Freitagsding“ als eine Reihe ganz unterschiedlicher Veranstaltungen der neuste Renner. Dagegen langerprobt ist der Handyworkshop für Senioren, der nicht nur weit über die Grenzen Babenhausens bekannt und geschätzt wird, nun kooperieren die Jugendforen Babenhausen und Schaafheim, um dieses Konzept noch breiter umzusetzen.

Das Wetter gerade am vergangenen Wochenende hat diverse Pläne – vielleicht auch bei Ihnen – durchkreuzt, trotzdem sind wir für den Regen dankbar, denn es reduziert die Waldbrandgefahr und nützt Flora, Fauna und Landwirtschaft.

Zur Einführung des Kollegen Lautenschläger in seine dritte Amtszeit in Modautal gab es am Ende noch eine nächtliche Führung durch die neue Kita in Mühltal. Diese Einrichtung wurde als 3-gruppige Kita in der Mobi-School-Bauweise sehr schnell errichtet und ist wirklich eine schöne Lösung mit warmem Holz innen wie außen.

Der Bau der Kita in der Martin-Luther-Str. geht nun richtig vorwärts, hier haben die Kinder der Schule im Kirchgarten in den Pausen interessante Baustellentätigkeit zu beobachten.

Und auch an der Fahrstraße am ehemaligen Feuerwehrgelände ist der Baufortschritt zu beobachten. Damit auch die Verwaltung den Fortschritt hinreichend unterstützen kann, haben die Stadtverordneten die Wiederbesetzungssperren im Bauamt aufgehoben und nach den Bewerbungsgesprächen können wir nun zusätzliche Kräfte als Verstärkung an Bord willkommen heißen.

Neben vielen Unterlagen war unter anderem auch der Qualitätsbericht der Fachambulanz für Suchterkrankungen zu studieren. Hier wird großartige Arbeit geleistet. Das Gros der Arbeit setzt sich übrigens mit den „legalen“ Suchterzeugnissen auseinander, wobei die Glimmstengel immer auch eine Rolle spielen, aber Alkohol und Medikamente tatsächlich den Hauptteil ausmachen.

Derzeit wichtigstes Thema ist sicher die Kinderbetreuung. Auch auf der Bürgermeisterdienstversammlung des Landkreises wurde hier vom Pakt für den Nachmittag an Grundschulen bis zu den Situationen in den Kindertagesstätten die Problematik der Finanzierung wie auch der Verfügbarkeit von Fachpersonal besprochen. Für Babenhausen als Gesamtstadt werden wir noch einige dicke Bretter bohren müssen, Ansätze haben wir genug. Wir packen es an.

Frühlingsgrüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 02.05.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alles neu macht der Mai oder vielleicht war es doch ein Bagger? Zumindest steht bereits ein Bagger in den Startlöchern und erledigt die ersten Erschließungsarbeiten für das Wohnbaugebiet „südlich der Bürgermeister-Hartmann-Straße“ in Harreshausen.

Viele von Ihnen nutzen die jetzige Zeit für einen Frühjahrputz und trennen sich dabei auch gleich von nicht mehr benötigen Gegenständen. Die Meisten von Ihnen kümmern sich anschließend auch um die ordnungsgemäße Entledigung dieser Besitztümer, leider trifft dies aber nicht auf Alle zu.

So musste der Bauhof in der letzten Woche zur Gefahrenverhütung ausrücken um „an der Hasenbühl“ (Zwischen Babenhausen und Sickenhofen) eine umweltgefährdende Abfallablagerung in Form von Kanister zu entfernen. Da es bei dieser illegalen Art der Entsorgung zu erheblichen Gefahren für Mensch, Tier und Natur kommen kann, wurden durch die Polizei weitere Ermittlungen eingeleitet. Sollte Sie Hinweise zu dem Verursacher geben könne, wenden Sie sich bitte an die Polizeistation Dieburg oder an die Kollegen vom Ordnungsamt.

Leider muss berichtet werden, dass trotz Setz- und Brutzeit eine erhebliche Anzahl an freilaufenden Hunden in Wald und Flur zu vermelden ist. Es werden auch immer wieder gerissene Kadaver von Jungwild gefunden. Hierbei handelt es sich um Wilderei. Und auf Entfernung ist nicht zu erkennen, ob ein wildernder Hund ein Haushund mit Marke und Halsband oder ein ausgewildertes Tier ist. Verantwortungsvolle Hundehalter haben Ihren besten Freund unter Kontrolle, durch Erziehung oder an der Leine.

Eine neue Infrastruktur zur besseren Koordination mit den Kollegen im Feuerwehrstützpunkt ist fast fertiggestellt. War die Anbindung an das Rathausnetzwerk für den Bauhof vor Jahren noch 10.000 € schwer, gelingt die Verbindung heute für wenige Hundert Euro. In dem Zuge waren die Kameraden aus Sickenhofen mit dem neuen LF10 zur Übung am Stützpunkt anzutreffen. Um im Einsatz die neue Technik blind zu beherrschen, wurde geübt, geprobt, und dafür die vorhandene Zisterne für die Wasserversorgung verwendet. Das Urteil über die neue Technik fällt sehr positiv aus, ein durchdachtes, gut ausgestattetes Fahrzeug steht nun zur Verfügung. Auch die Jugend- und die Kinderfeuerwehr Sickenhofen können sich früh mit dieser Technik unter fachkundiger Anleitung befassen und begeistern.

In der vergangenen Woche fanden einige Termine mit interessierten Vorhabenträgern statt. Die Stärkung unserer Gesamtstadt durch neues Gewerbe und innovative Projekte hat hohe Priorität.

Nachdem bereits am Wochenende viele Termine in den Stadtteilen lockten, war der erste Mai traditionell der Radtour durch die Stadtteile gewidmet. Babenhausen im Ganzen ist so vielfältig, dass gar nicht alle Veranstaltungen besucht werden können.

Ein besonderer Dank geht an den Heimat- und Geschichtsverein für die innovative und liebevolle Präsentation des Lebens im Jahre 1919 in Babenhausen, ein spannender Montagabend im Territorialmuseum.

Frühlingsgrüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne des Bürgermeisters vom 25.04.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„who you gonna call? – Goat-Busters!“ Nein, kein Tippfehler zur Titelmusik aus dem Film Ghostbusters, denn wer rettet die arme eingeklemmte Ziege aus ihrer misslichen Lage? Genau, unsere Feuerwehr rückt am Ostersonntag aus. Leider außerdem auch zu einer Ölspur, deren Verursacher nicht festgestellt werden konnte. Statt dessen Versicherung, bezahlt nun die Stadt den Einsatz.

Über die Feiertage hat sich im Rathaus nicht viel Neues ergeben, die Kollegen kommen mit ihren Familien aus dem Urlaub zurück, dann geben wir wieder Vollgas. Bis dahin waren schöne Termine zu den Osterveranstaltungen wahrzunehmen.

Vor den Feiertagen hat der Magistrat gemeinsam mit den Stadtführern in Personalunion mit Teilen der Arbeitsgruppe Tourismus und Stadtmarketing einen Rundgang durch unsere schöne Altstadt gemacht. An der Stadtmauer neben der Ev. Kirche taucht gerade durch die liebevolle Restauration des neuen Eigentümers ein lange unter Verschalung verborgenes Fachwerk wieder auf. Gleiches ist an vielen anderen Immobilien in allen historischen sechs Stadtkernen noch als ungehobener Kulturschatz im Dornröschen Schlaf. Hoffen wir, dass noch viele sich ihrer Schätze erinnern, wir unterstützen gern bei der Suche nach Fördermöglichkeiten bei Land und Bund.

Von der letzten Versammlung des Gersprenzverbandes wurde an dieser Stelle bereits kurz berichtet. Der Retensionsraum „Herrensee“ flussaufwärts ist fertiggestellt und bedarf noch der Abnahme. Dazu muss die Fläche mit Wasser gefüllt werden. Die Trockenheit 2018 hat das verhindert. Leider sieht es für 2019 schon heute nicht wesentlich besser aus, wie auch die Waldbrandwarnstufe deutlich macht. Die Maßnahme Herrensee wird hoffentlich 2020 beendet werden und hat dann 5 Mio. € gekostet, damit im unteren Flusslauf, also auch bei uns, Überschwemmungen wirkungsvoll verhindert werden können. Am Richer Bach wird die nächste Maßnahme dazu folgen. Die Fischaufstiegsanlage an der Konfurter Mühle mit 250.000 € ist auch beendet, 85% davon hat das Land Hessen gefördert. Zur Erfüllung der Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie sind aber noch einige Arbeiten an Gersprenz und Nebenflüssen erforderlich. Der Verband ist dazu aber gut aufgestellt. Die Maßnahmen an den von Bäumen gesäumten Wasserläufen nach Sturmtief Fabienne haben in 2018 zwar ein 200.000 € Loch in die Kasse gerissen, in 2019 schließt der Wirtschaftsplan allerdings mit einem 5-stelligen Plus-Betrag.

Der vergangene trockene Sommer, die Frühlingsstürme in Nordhessen, die Spätsommerstürme hier im Süden haben dem Wald hart zugesetzt. Das spüren wir heute an den Holzpreisen, aber auch an der Verfügbarkeit von Setzlingen zur Wiederaufforstung und an der Entwicklung der Schädlinge. Im Stadtgebiet hat der Baumgutachter an einigen Stellen einen Befall mit Borkenkäfern festgestellt. Wir haben sofort mit den Kollegen der Naturschutzbehörde Kontakt aufgenommen und werden, um eine Verbreitung zu verhindern, einige Bäume im öffentlichen Raum trotz Setz- und Brutzeit fällen müssen. Dieses Holz muss dann schnellstmöglich verbrannt werden, denn der Käfer breitet sich sonst schnell aus. Also wundern Sie sich nicht, wenn die Kettensägen arbeiten, die Maßnahmen sind abgestimmt und leider nicht vermeidbar.

Im Schwimmbad sind die meisten Reinigungsmaßnahmen im Gange oder schon fertig. Die Eröffnung kann am 12.05.2019 stattfinden, es besteht also die Möglichkeit, den Muttertag im Schwimmbad zu verbringen.

Frühlingsgrüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 18.04.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

als große Stütze des Vereinten Europa hat mein geschätzter Kollege Alain Janus aus Bouxwiller in seinem Grußwort zum Ostermarkt die richtigen und wichtigen Worte gefunden. Keine drei Tage später beweinen die ehemals verfeindeten Völker Frankreichs und Deutschlands gemeinsam den Feuerschaden an der Kathedrale Notre Dame, der Verlust an Kunstwerken und Kulturdenkmal ist kaum bezifferbar. Durch unsere Freundschaft sind wir auch in diesen Krisenzeiten eng verbunden.

Ähnlich starke Worte zu Europa fand der britische Europaabgeordnete Richard Ashworth. Er hielt eine bedeutsame Rede im Europaparlament und sprach für die Europäer der Britischen Nation warnende Worte an alle. Es lohnt sich, diese Rede zu googeln.

Die Europäische Union hat die zweite Phase des Förderprogramms „WiFi4EU“ gestartet und wir waren wieder bei den ersten, die sich beworben haben um Fördermittel zum weiteren Ausbau des freien W-LANs.

Unser Fachbereich Finanzen hat einen aktuellen Stand unserer Budgets mit Prognosen für den Rest des Jahres erstellt. Zwar sind nach gerade ¼ des Jahres noch Unschärfen zu verzeichnen, allerdings können frühe Tendenzen erkannt werden. Unser ordentliches Ergebnis wird zwar Stand heute kleiner als erwartet, der Ausgleich ist unter schwierigen Bedingungen noch erreichbar.

Besuche bei unseren Unternehmern gibt uns die Möglichkeit, deren Sorgen und Wünsche in persönlichen Gesprächen zu erfahren und Rückmeldungen an die Stadtverwaltung zu geben. Dabei ist immer wieder der Innovationsgeist zu spüren, der Wunsch, zeitgemäße und moderne Angebote zu ermöglichen, es wird investiert.

Und auch Investoren von außerhalb präsentierten Ihre Ideen und Vorstellungen in der vergangenen Woche. Viele interessante Ideen sind im Wachsen.

Laufende Projekte schreiten voran. Für das Baugebiet Bürgermeister-Hartmann-Straße in Harreshausen sind die Erschließungsarbeiten beauftragt, die Baugenehmigung zur Ev. Kindertagesstätte ist auf dem Weg zu uns und die Arbeiten dort können beginnen. Und auch in den Kaisergärten wird fleißig geschafft, immer mit dem Naturschutz abgestimmt sind Abbruchmaßnahmen im Gange, während Planungsbüros arbeiten und sich Beratungsrunden abstimmen.

Der Ostermarkt war trotz des kühlen und am Samstag nassen Wetters ein Erfolg, viele Gäste fanden den Weg nach Babenhausen und konnten das Wochenende bei uns genießen.

Gemeinsam mit allen Kollegen wünsche ich Ihnen gesegnete Ostertage, den Kindern schöne Ferien und allen Gästen viel Spaß in unserem schönen Babenhausen.

Österliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Firmenbesuche

Nah am Menschen und an den Unternehmen zu sein ist uns ein wichtiges Anliegen. Nur so bekommt man mit, wo der Schuh drückt und welche Anliegen die Unternehmen haben.

So haben wir – Bürgermeister Joachim Knoke und ich – die Wirtschaftsförderin aus Babenhausen – gestern das Autohaus Scinardo in der Südstadt Babenhausen und die Firma Büxler Metall & Kunststofftechnik im Gewerbegebiet Im Riemen I besucht.

Beides Unternehmen, die dafür sorgen, dass es uns in der Stadt gut geht. Beide Unternehmen bilden aus und beschäftigen Mitarbeiter, beide fühlen sich am Standort wohl und platzen aus allen Nähten, weil die Erweiterungen und Ergänzungen in ihrem Tätigkeitsfeld in den letzten Jahren enorm waren.

Und noch etwas haben beide gemeinsam: sie wünschen sich eine niedrigere Gewerbesteuer – mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Das Foto zeigt links Joachim Knoke, Bürgermeister, mit rechts Firmeninhaber Sebastian Büxler an einer modernen Maschine
Joachim Knoke mit Inhaber Sebastian Büxler

Kolumne vom 11.04.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unsere Kinder- und Jugendförderung hat die Neuauflage des Kinderstadtplans realisiert. Ein Neudruck war zum einen erforderlich, weil der Plan in die Jahre gekommen war, zum anderen waren alle Exemplare vergriffen. Der Kinderstadtplan wird auch in den Schulen gern verwendet, als Arbeitsmittel für Heimatkunde. Spenden und Sponsoren haben die Neuauflage möglich gemacht, hier hat die Kinder- und Jugendförderung fleißig die Gelder beschafft.

Bleiben wir bei den Kindern. Der Neubau der Kita ev. Kirche in der Martin-Luther-Straße geht in die nächste Runde. Die Kellerlöcher der abgerissenen Gebäude werden verfüllt und verdichtet, damit eine solide Basis für die Bodenplatte das neuen Bauwerk tragen kann. Die Tiefbauarbeiten dafür sind diese Woche angelaufen.

Und immer noch für Eltern und Kinder aktuell: Die Anmeldung zu den Ferienspielen läuft. Es sind bereits 1/3 der Plätze vergeben, auf www.babenhausen.de finden Sie den Weg zum Anmeldeformular. Hier haben wir das Online-Zugangs-Gesetz (OZG) bereits umgesetzt. Bis 2022 sollen möglichst alle Dienstleistungen der Verwaltung online nutzbar sein, dieser großen Aufgabe beschäftigt uns im Tagesgeschäft ebenfalls.

Für Groß und Klein soll die Friedel-Wiesinger-Halle in Sickenhofen weiter zur Verfügung stehen. Die Erneuerung der Elektroanlage ist beauftragt und soll über den Sommer konfliktfrei mit den bekannten Terminen stattfinden. Hier wird ein sechsstelliger Betrag fällig. Die ebenfalls defekte Heizungsanlage wird mit Mitteln aus der Hessenkasse in Stand gesetzt, derzeit rechnen wir mit weiteren Kosten zwischen 50 und 60 Tausend Euro, damit im kommenden Herbst und Winter nicht gefroren werden muss.

Viele Gremientermine, vom Hessischen Städte- und Gemeindebund über den ÖPNV bei der DaDiNa bis zum Gremium der Vereine und dem Unternehmerstammtisch und in dieser Woche die Ausschüsse geben Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen und zu steuern. Damit sind wir lokal und regional gut vertreten und bringen unsere Standpunkte und Bedürfnisse mit ein, haben aber auch das Ohr am Puls der Zeit.

Zum Ostermarkt wünsche ich uns allen gutes Wetter und eine interessante Zeit, viel Spaß am Osterfeuer und einen herzlichen Dank an alle, die diese Veranstaltung ermöglichen. Wir erwarten unsere Partnerstädte Bouxwiller und Lichtentanne und planen auch die Gegenbesuche schon im Kalender.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Future Walk & Talk 1. Etappe Rödermark

Letzten Freitag kam ich bei einer Wanderung ins Gespräch mit einem Unternehmer aus Groß-Bieberau, der in der Phase der Neuorientierung ist und sich mit dem Thema Kräuteranbau und -Wanderungen beschäftigt.

Wie das denn?

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Rödermark und Unternehmensberatern aus dem Odenwald haben wir ein neues Veranstaltungsformat entwickelt und probieren dieses jetzt aus.

Neu am Gesamtkonzept des Future Walk and Talk ist der interkommunale Austausch. So sind für die Wanderung nicht nur Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Rödermark, sondern auch aus Babenhausen und dem Odenwaldkreis eingeladen.

Beim Wandern ergeben sich ganz andere Gespräche wie z.B. beim Unternehmerstammtisch. Man hat mehr Zeit und kann tiefer in das jeweilige Thema einsteigen. Den “Kräuterunternehmer” konnte ich bereits mit einem Babenhäuser Unternehmen in Verbindung bringen, ich bin gespannt, was daraus entsteht!

Die 2. Etappe findet am 25. Mai in Babenhausen statt, die Runde sollte nicht zu groß werden, daher geht es in diesem Format nur mit Anmeldungen: Sylvia.Kloetzel@babenhausen.de oder 06073 602-88.

Die Abschlusswanderung am 15.06.2019 findet in Erbach/Odenwald statt.

Kolumne vom 04.04.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in diesen Tagen sind die Wege zwischen unseren Stadtteilen ein Spaß. Die Narzissen Bänder erfreuen uns und viele Radwanderer mit ihrem Frühlingsgelb. Und auch die Uhrenumstellung ist an den meisten Stellen erfolgt, nur kleine Restarbeiten sind fällig.

Haben Sie sich schon mit der Planung Ihres Sommerurlaubs befasst? Oder bereiten Sie sich gerade für einen Auslandstrip über die Osterfeiertage oder die folgenden Brückentage vor? Dann werfen Sie doch bitte einen kurzen Blick auf Ihren Personalausweis oder Ihren Reisepass und überprüfen das Gültigkeitsdatum. Sollte Ihr Ausweisdokument in der nächsten Zeit ablaufen oder bereits abgelaufen sein, bitten wir Sie rechtszeitig in unserem Einwohnermeldeamt vorbeizukommen um diese zu verlängern. Bedenken Sie auch, dass die Ausstellung eines Passes ca. 3 – 4 Wochen dauert, also schieben Sie den Gang zum Rathaus nicht allzu lange auf.

Ein Synonym für das Amt des Bürgermeisters ist sicher „Ansprechpartner“. Ob nun beim Jubiläum Anregungen oder Fragen zur Abfallwirtschaft gestellt werden, oder ein Gespräch auf dem Weg ins Rathaus zu Fragen der Verkehrssicherung mittels Verkehrsspiegel – die leider nicht mehr genehmigt werden – in einer Stadt unserer Größe ist es doch immer wieder schön, wenn kurze Wege und persönlicher Kontakt Klärung bringen. Schade dann, wenn trotz persönlicher Kontakte bereits in Klärung befindliche Themen in den sozialen Netzen breitgetreten werden, oft sogar trotz bereits erfolgter Antworten einseitig.

Eine Ausstellung zum Thema „Altersarmut“ mit vielen Veranstaltungen zeigt, dass dieses Thema uns alle angeht. Diese Fragen sind ebenso wichtig wie die Digitalisierung, die die Regierung mit dem Online-Zugangs-Gesetz (OZG) auch den Kommunen ins Buch geschrieben hat. Hier werden wir noch einige Anstrengungen unternehmen, um möglichst viele unserer Kommunalen Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger online bereitzustellen. Dazu geht unser Zweckverband ekom21 neue Wege. Jede Kommune in Hessen kann von dem profitieren, was andere Kommunen bereits geschafft haben, wenn eigene Entwicklungen wiederum der Gesamtheit der kommunalen Familie zur Verfügung gestellt werden. In der IT gab es einen Slogan „when in doubt: share“ – also im Zweifel lieber teilen und zusammenarbeiten, als allein vor sich hinzuwerkeln. Und während bereits Termine für den Hessentag eintreffen, bereiten wir uns auf unseren Ostermarkt vor. Leider werden bis dahin einige Baustellen offenbleiben. Viel zu lange sind beispielsweise Baugruben für das schnelle Internet auf beiden Seiten der Bouxwiller Straße unvollendet. Auch der Spessartplatz ist vorübergehend nur eingeschränkt erreichbar. Dafür schließen sich die Baustellen an der Brauerei oder dem ehemaligen Feuerwehrgelände zusehends. Und wer seinen Frühlingsspaziergang zu den Przewalski Pferden macht, sieht auch die Abrissabreiten in der Kaserne vorwärtsgehen.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke

Kolumne vom 28.03.2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

persönlich überrascht war ich vergangene Woche, nachdem ich feststellen musste, dass die lange Wartezeit auf die Ummarkierugen auf der Bouxwiller Straße ursächlich nicht Teil einer Gesamtaktion zur Ertüchtigung der weißen Linien war. Meine Erwartungshaltung war tatsächlich, dass vom Bahnhof bis zum Kreisel mit der Baggerschaufel die abgeplatzten Markierungen erneuert werden, wenn wir schon neun Monate warten müssen.

Diese Enttäuschung wurde rasch aus der Welt geschafft, überlagert durch die schiere Fassungslosigkeit ob der gleichmäßigen Verteilung von Waschbetonplatten oder Teilen derselben in mehr

oder weniger regelmäßigen Abständen entlang des Uferweges der Lache in Verlängerung der Waldstraße. Schockierend ist dabei nicht der Akt illegaler Entsorgung – da sind wir ja einiges gewohnt. Hätten wir diese Hinterlassenschaften nicht zeitnah gefunden und eingesammelt, hätte es bei der Böschungspflege im besten Fall nur die Maschinen zerlegt, die mit unser aller Steuermittel hätten repariert werden müssen. Im schlimmsten Fall wären durch umherfliegende Trümmer Menschen zu Schaden gekommen. Man fragt sich wirklich, was sich diese Menschen bei solchen

Aktionen denken.

Doch es gibt auch positives zu berichten, von tollen Begegnungen mit Mitbürgern, die sich wirklich Gedanken um ihr Umfeld machen bis hin zu der großartigen Nachbarschaft, die gerade in Krisensituationen zu Tage tritt. Der Wasserrohrbruch in der Straßburger Str. zeigte, wie Menschen sich gegenseitig helfen und unterstützen. Es sind sicher die bewegenden Momente, wenn man nass, kalt und müde aus seinem vom Wasser und Schlamm befreiten Keller kommt in eine Wohnung, in der kein Wasser fließt und Nachbarn sagen: Komm rüber, Du kannst heiß duschen, dich aufwärmen.

In vielen Vereinen finden derzeit Jahreshauptversammlungen statt. Vorstände werden neu besetzt, Aufgaben werden mit tief empfundenem Dank von erfahrenen Schultern genommen und auf neue kräftige Schultern gelegt. Wir können dankbar sein für unsere reiche, vielfältige Vereinswelt und die Menschen, die sie tragen.

Im Rathaus durften wir mit drei Kollegen das 25-jährige Dienstjubiläum feiern, mussten uns aber auch von zwei geschätzten Kollegen verabschieden, die ihre berufliche Zukunft auf andere Wege führt.

Zu guter Letzt erwarten wir mit großer Freude zum Ostermarkt auch wieder Besuch aus unserer Partnerstadt Bouxwiller, mein Amtskollege Alain Janus und Patrick Michel können unserer Einladung folgen.

In unserer schönen Umgebung nahmen viele das schöne Wetter für Spaziergänge oder Radtouren zum Anlass. Unsere vielfältige Gastronomie in allen Stadtteilen versorgte viele Besucher entlang der Rad- und Wanderwege mit Kaffee, Kuchen und Eis. Genießen Sie am Wochenende die Schönheit und Gastfreundschaft unserer Heimat.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Achim Knoke