Informationen zum Publikumsverkehr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

um die Verbreitung des Corona Virus zu bremsen, wird der Bürgerservice der Stadtverwaltung Babenhausen eingeschränkt. Eine Vorsprachen im Rathaus und den städtischen Außenstellen ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Dies regelt einen Ablauf ohne Wartezeiten und mit reduziertem Kontakt. Weiterhin ist dadurch eine Absprache mit unserer Verwaltung möglich, welche Unterlagen für Ihr Anliegen benötigt werden. Das erspart weitere Behördengänge.

Für einen Besuch der Stadtbücherei oder des Stadtarchivs benötigen Sie keinen Termin. Sie erreichen die Kolleg*innen dort zu den gewohnten Öffnungszeiten. Hier finden Sie nähere Informationen zur Stadtbücherei und zum Stadtarchiv.

Die bundesweite Maskenpflicht gilt auch in den städtischen Gebäuden. Alle Besucher*innen dürfen das Rathaus bzw. die Außenstellen der Stadtverwaltung nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten. Wir weisen aber darauf hin, dass trotz des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes die Distanzregel von 1,50 m sowie die Hygienevorschriften einzuhalten sind. An den Eingängen stehen für Sie Spender mit Desinfektionsmittel bereit.

Machen Sie bitte von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Fragen und Anliegen per E-Mail, auf dem Postweg oder per Telefon vorzubringen. Hier finden Sie das Telefon- und Emailverzeichnis.

Die Schließung aller stadteigenen öffentlichen Einrichtungen für private Veranstaltungen bleibt vorerst bestehen.


Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

Appell des Bürgermeisters

Liebe Bürger*innen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
liebe Babenhäuser, Harreshäuser, Hergershäuser, Harpertshäuser, Sickenhöfer und Langstädter,

als Bügermeister appelliere ich ganz dringend an euch alle:

Meidet öffentliche Flächen zum Treffen und Spielen. Schränkt Euch ein. Bleibt bitte daheim, auch, wenn es noch so schwer fällt.
Damit schützt Ihr Euch und Eure Freunde, Eltern, Familien und Großeltern. Haltet Abstand. Nehmt das wirklich sehr Ernst, geht mit gutem Beispiel voran. Seid verantwortungsvoll – ich verlasse mich auf Euch.

Danke für Eure Mithilfe.

(auch als Audio Datei)

Der Ernst der Lage wird hier im ZDF Magazin terra von Herrn Lesch recht plastisch erklärt …

Schwimmbadbetrieb im Hochsommer

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Es gab einige Kritik an unserer im Landkreis abgesprochenen Praxis zum Schwimmbadbetrieb. Mehr oder weniger sachlich wurden Bespiele vorgetragen, wo es anders angeblich bessergeht. Nachdem nun an vielen genau dieser Stellen in den letzten Tagen Auswüchse stattgefunden haben, werden genau die Maßnahmen, mit denen wir von Anfang an unterwegs waren bis hin zu von uns nicht gewollten Schließungen umgesetzt. Die Vermeidung von Schlangen namentlich lange in Hitze und unter Schrumpfung der Sicherheitsabstände wird nun auch anderswo durch Buchungspflicht und den Verzicht auf Zahlung und Adressenerfassung vor Ort umgesetzt. Sogar vollständige Schließungen und Sperrungen werden ausgesprochen.

Unsere Lösung sollte dies von Anfang an verhindern und hat das bis Samstag auch hervorragend geleistet. Ein letztes Software Update mit Verbesserungen auch auf Grund sachlich vorgetragener Kritiken und Ideen hat unserem IT-Dienstleister leider einen Programmierfehler beschert, der beträchtliche Auswirkungen hatte. Am Samstag wurde plötzlich klar, dass mehr als 200 Tickets verkauft worden sind. Zeitgleich wurde unter Erklärung des Sachverhalts der Zugang zum Bad sofort gestoppt und mit der Fehleranalyse begonnen. Viele hatten Verständnis. Natürlich sind wir durch den Buchungsprozess und die Einlasskontrolle in der Lage, allen, die trotz gültigem Ticket nicht ins Bad kamen, den Eintrittspreis zurückzuerstatten. Das sollte schnell gehen und maximal 14 Tage dauern, danach erst lohnt sich eine Nachfrage.

Nicht erstatten können wir Kilometergeld oder Aufwands-Anfahrtpauschalen, wie in einem Forderungsschreiben angefragt.

Am Montagmorgen war der Fehler schnell gefunden und behoben, sodass ab Mittag die Buchungsplattform wieder zur Verfügung stand. Eine bereits erfolgte weitere Überbuchung am Sonntagabend musste ebenfalls abgewickelt werden. Hier hat sich der Bäderservice Kahl als leistungsstarker Partner erwiesen. Allerdings werden illegale Zutritte von hinten über den Zaun unter Ausübung des Hausrechts und mit Hilfe von Ordnungsamt und Polizei unterbunden. Es geht sehr stringent um die Sicherheit und gesundheitliche Unversehrtheit der Badegäste.

Für das große Verständnis in dieser Krise möchte ich mich herzlich bedanken. Wie in den persönlichen Gesprächen schon gesagt ist die Rückzahlung des (überschaubaren) Eintrittspreises das eine. Uns ist aber auch klar, dass die Anfahrt mit der Aussicht auf Spaß im kühlen Nass am Wochenende nicht ersetzbar ist. Umso mehr freut mich der verständige Umgang mit der Situation von vielen Seiten sehr. Das Bad zu öffnen, war und ist eine große Verantwortung, der wir uns professionell gestellt haben. Viele sind dafür sehr dankbar. An anderer Stelle werden ganze Seen geschlossen oder Buchungssysteme wie das unsere nun eingeführt. Prophylaxe verdient keine Orden, heißt es. Was sie bewirkt, sieht man erst, wenn es anderswo richtig schiefgeht.

Daher danke an alle, die diese Situation am Wochenende gemeinsam mit uns so verständigt und gut gemeistert haben. Die Rückzahlungen sind auf dem Weg.

Joachim Knoke

Bürgermeister

56 Neuinfektionen – auch Odenwaldkreis über Grenzwert

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 56 gestiegen. Weitere Todesfälle gab es nicht. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen blieb damit bei 523.

In der Stadt Offenbach wird auch am Donnerstag der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 28,7. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 22,4 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke. Erstmals überschritten wurde die Marke, ab der weitere Beschränkungen möglich sind, auch im Odenwaldkreis: Hier wurden 25,8 Neuinfektionen innerhalb einer Woche gezählt.

Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden insgesamt 12.310 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen.

Quelle: Hessenschau online 

Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer/innen aus den Risikogebieten ab Samstag

Einreisende aus internationalen Corona-Risikogebieten müssen sich ab Samstag bei ihrer Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen. Das gab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin bekannt.

Einen Überblick über alle aktuellen Risikogebiete finden Sie hier.

Kolumne des Bürgermeisters vom 06.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Am letzten Montag (03.08.20) begannen bei Babenhausen und Münster im Auftrag von Hessen Mobil die Arbeiten zur Sanierung zweier Brücken. Es handelt sich zum einen um den Übergang bei Langstadt die den “Länderbach” unter der Landesstraße L 3065 (Kleestädter Straße) hindurchführt und zum anderen um die Brücke des „Semder Bach“ an der Landesstraße L 3095 (Münsterer Straße) bei Altheim. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Bereiche durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Ende Dezember an. Wir bitten um Ihr Verständnis und Geduld. Wo dadurch Wege durch Wohngebiete als Ausweichstrecke genutzt werden, denken Sie sich, es wäre Ihr Heim, Ihre Kinder spielen dort- fahren sie so vorsichtig, wie sie es von anderen erwarten.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Spielplatz “Am Hasenpfad” am 30.07.2020 vorübergehend gesperrt. Bei einer der regelmäßigen Spielplatzbegehungen des Bauhofes waren teilweise dürre und abgestorbene Bäume auf einem der Nachbargrundstücke aufgefallen. Der sofort beauftragte Sachverständige stellte sofortigen Handlungsbedarf fest; durch die Bäume geht eine unmittelbare Gefährdung für Personen- und Sachwerte aus. Der Eigentümer des betreffenden Grundstückes ist informiert. Der Spielplatz kann wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Verkehrssicherheit der Bäume wiederhergestellt ist.

Mit den ersten heißen Ferientagen haben Bäderservice und Verwaltung die ersten Erfahrungen gesammelt mit der vollen Ausschöpfung der Plätze im Schwimmbad. Mit diesen Erfahrungen haben wir die maximale Anzahl gleichzeitig im Bad befindlicher Gäste auf 200 erweitert. Eine schrittweise Anhebung hatten wir uns ja vorbehalten. Im Zuge steigernder Infektionszahlen ist eine entsprechend umsichtige Vorgehensweise sicher zielführend. Das betrifft ganz generell auch das weitere Verhalten aller. Mit Sorge, aber auch mit Zuversicht und Hoffnung auf die Vernunft gehen wir an vielen Stellen wieder Richtung Regelbetrieb. Die Kitas werden nach den Schließzeiten ebenso wie die Schulen nach den Ferien die Beschränkungen weiter lockern. Wie die Werte der Covid-19 Infektionen sich dann entwickeln, bleibt engmaschig zu kontrollieren. Auch Feiern und Menschenansammlungen sollten alle mit wachem Auge betrachten. Wir in Babenhausen feiern gern und gern ausgelassen, aber verantwortungsbewusst. Ich diesem Sinne einen schönen August Ihnen allen.

Sommerliche Grüße aus dem Rathaus, bleiben Sie gesund, gelassen und kreativ,

Ihr Achim Knoke

Barrierefrei in den Bus – Start des Ausbaus von vier weiteren Haltestellen im Stadtgebiet Babenhausen

Das Behindertengleichstellungsgesetz wird u.a. konkretisiert durch das Personenförderungsgesetz. Dieses beschreibt das Ziel, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine möglichst weitgehende Barrierefreiheit zu erreichen.

Im Babenhäuser Stadtgebiet gibt es 51 Bushaltestellen, von denen 11 aktuell barrierefrei ausgebaut sind. Das heißt, sie sind mit höheren, sogenannten Sonderbordsteinen ausgestattet, die die Stufe oder einen großen Spalt zwischen Gehweg und Bus verringern. Das erleichtert den Zugang für behinderte oder anderweitig gehandikapte Menschen. Im Idealzustand wird der Sonderbord ergänzt durch sogenannte taktile Leitelemente, das sind Rippen- und Noppenplatten, die durch Farbgebung/Kontrast und tastbares Profil Sehbehinderten und Blinden Orientierung bieten.

Im Rahmen eines gemeinsamen Förderantrages von neun Kommunen unter Federführung der DADINA werden bis Jahresende in Babenhausen und Hergershausen vier weitere Bushaltestellen ausgebaut. Den Beschluss dazu fasste der Magistrat bereits im Dezember 2017. Es folgte die Planung und Beantragung der Zuschüsse bei Hessen Mobil und nach Eingang des Zuwendungsbescheides die Ausschreibung der Maßnahmen.

Das beauftragte Bauunternehmen Wilhelm Schütz aus Weilburg wird ab dem 10. August mit den Haltestellen „Elsässer Straße“ in der Jürgen-Schumann-Straße in Babenhausen beginnen. Hier wird auch eine Wartehalle errichtet, so dass die Fahrgäste in Richtung Bahnhof und Rodgau Dudenhofen nicht mehr im Regen stehen.

Im weiteren Verlauf folgen die Haltestellen „Jürgen-Schumann-Straße“ und „Bahnhof“ (Nordseite) in Hergershausen.

Zu den Maßnahmen gehört auch, dass die Haltestellen barrierefrei erreicht werden können. Aus diesem Grund werden in der Nähe auch die Straßenquerungen ausgebaut, d.h. Borde abgesenkt und Oberflächen mit taktilen Leitelementen ausgestattet.

DADINA und Stadtverwaltung bitten alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für vorrübergehende Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen.

Das Bauamt plant bereits weitere Bushaltestellen auszubauen. Im Rahmen der grundhaften Erneuerung der Ziegelhüttenstraße schließen sich im nächsten Jahr die Haltestellen „Luisenstraße“ an.

Joachim Knoke

Bürgermeister

So berechnet die Corona-Warn-App Ihr Ansteckungsrisiko

Wann schlägt die Corona-Warn-App roten Alarm? Wann hält sie eine Begegnung für harmlos und bleibt grün? Wir haben nachgerechnet.

Die Corona-Warn-App sammelt per Bluetooth Kontaktdaten, schließt über die Signalabschwächung auf den Abstand und berechnet über einen komplexen Algorithmus Ihr Ansteckungsrisiko. Die grundsätzlichen Parameter, die die App dazu heranzieht, sind schon länger bekannt. Doch wie der Algorithmus die konkrete Gefahr berechnet, haben nur wenige verstanden. 

Nun haben die Hersteller SAP und RKI im Repository auf GitHub Beispielrechnungen veröffentlicht, die Entscheidungen des Algorithmus erläutern. Diese lassen sich mit Kenntnissen der Mittelstufenmathematik nachvollziehen, sodass wir sie hier nicht noch einmal wiederholen.

Interessant sind jedoch die Grenzfälle, die auf GitHub nicht beschrieben sind: Wann gibt die App trotz Risikobegegnung eine grüne Entwarnung? Wann schlägt sie roten Alarm? Mit den Entwicklern und Epidemiologen von SAP und vom RKI haben wir diese Grenzfälle nachvollzogen. So verstehen Sie besser, was es bedeutet, wenn die App ihnen beispielsweise eine Risikobegegnung mit grüner Farbe anzeigt.

10 Minuten, 8 Meter, 6 Tage
Wenn die Corona-Warn-App neue Kontaktschlüssel von Infizierten vom Server abruft, berechnet die Risikowerte in zwei Schritten. Zunächst werden alle Begegnungen ausgefiltert, die kürzer als 10 Minuten dauerten, weiter als 8 Meter entfernt waren oder länger als 6 Tage vom Zeitpunkt der Warnung her sind. Alle Begegnungen mit Infizierten, die diese Schwelle überschreiten, gelten als Risikobegegnungen. Die App zeigt die Anzahl und das Datum der jüngsten Risikobegegnung an.

Im zweiten Schritt berechnet die App als Risikowert eine fiktive Dauer. Dazu addiert die App die tatsächliche Dauer aller Risikobegegnungen und gewichtet sie mit Korrekturwerten. Die Korrekturen berücksichtigen den Abstand und die Anzahl der Tage, die seit dem Kontakt bis zur Versendung der Warnung vergangen sind. Ist die berechnete fiktive Dauer über 15 Minuten, dann wird die App-Anzeige rot, ist sie unter 15 Minuten, dann bleibt die App grün.

Liegt der Kontakt zu einem Infizierten zwei bis vier Tage seit der Warnung zurück, genügen bereits zehn reale Minuten im Abstand von bis zu 1,5 Metern, um die App rot zu färben. Im Abstand von 1,5 bis 3 Metern sind dazu ein bis zwei Begegnungen mit 20 realen Minuten nötig.

Liegen Kontakte zu Infizierten hingegen sechs Tage seit der Warnung zurück, kann sich die reale Dauer, bevor die App von grün auf rot umspringt, auf bis zu fünf Begegnungen in drei Meter Abstand mit insgesamt 50 realen Minuten erhöhen.

Wichtig ist dabei: Wenn Sie mehrere Begegnungen mit Infizierten an verschiedenen Tagen hatten, dann nimmt die App zur Berechnung der Risikodauer an, dass Sie alle Infizierten am selben Tag der Begegnung mit der höchsten Infektiösität getroffen haben. Diese liegt im Zeitraum von zwei bis vier Tagen seit der Warnung. Am ersten, fünften und sechsten Tag geht die App von einer niedrigeren Infektiösität aus. Ab dem siebten Tag seit der Warnung hält das RKI sie für so gering, dass die App keine Risikobegegnungen mehr anzeigt. Eine Funktion, die es Infizierten erlaubt, das Datum ihrer ersten Symptome einzutragen, soll in einer der kommenden Versionen der App implementiert werden. Darüber ließen sich die tatsächlichen Zeiträume der höchsten Infektiösität genauer berechnen.

Unsichere Abstandsmessung
Den Abstand misst die App aber nicht direkt, sondern schließt auf ihn anhand der Dämpfung des Bluetooth-Signals. Die Abstandsangaben gelten also nur, wenn das Smartphone optimal ausgerichtet ist und keine Kleidung, Möbel oder Körper die Übertragung behindern. Deshalb können beim ersten Filter bereits Kontakte mit Infizierten durch den Filter fallen, die deutlich näher als acht Meter waren. Und auch bei der Zonenberechnung bis 1,5 Meter und bis drei Meter können Fehler entstehen. Das RKI und SAP gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Begegnungen bis drei Meter tatsächlich in nächster Nähe bis 1,5 Meter waren, und gewichtet sie deshalb mit einem Faktor von 0,5.

Ebenso können die Zeitangaben in Minuten abweichen, da die App aus Akkuspargründen jeweils nur etwa alle fünf Minuten für zwei bis vier Sekunden die Umgebung scannt. Die zuvor genannten 10 Minuten Mindestbegegnungsdauer können sich daher auf bis zu 15 reale Minuten ausdehnen, wenn die Zeitfenster der Scans unglücklich liegen.

Da der entscheidende Zeitraum für Warnungen der App lediglich bei sechs Tagen liegt, ist es umso wichtiger, dass Infizierte ihre Testergebnisse schnell bekommen. Am schnellsten klappt das über QR-Codes, die die App bei der Testabgabe scannt und dann das Ergebnis automatisch abruft. Die QR-Codes stehen auf Formularen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), die inzwischen gedruckt sind und an Labore und Ärzte verteilt werden.

Laut SAP seien am 17. Juli in Deutschland 112 von 144 Laboren digital an die Corona-Warn-App angeschlossen gewesen. Bei den übrigen kann es im schlechtesten Fall mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis dem Infizierten per Post mitgeteilt wurde.

Geplante Verbesserungen
Aktuell nutzt der Algorithmus der App nur zwei von vier Variablen, um das Ansteckungsrisiko zu berechnen. Die Parameter und Grenzwerte kann das RKI künftig anpassen. Dazu wertet es Forschungsstudien aus. Die App selbst gibt dem RKI keinerlei Rückmeldungen, wie gut oder schlecht die gewählten Parameter funktionieren.

Mit der Version 1.1.1 hat die Corona-Warn-App vor drei Tagen die Informationen zu den Warnungen verbessert und eine türkische Übersetzung hinzugefügt. Die Entwickler arbeiten weiter daran, dass die App auch mit Corona-Warn-Apps im Ausland zusammenarbeitet, genaue Termine gibt es allerdings noch nicht.

Quelle: heise online

Instandsetzung zweier Brückenbauwerke bei Langstadt und Altheim

Hessen Mobil: Arbeiten beginnen Anfang August unter Vollsperrung

Am Montag, den 03. August begannen bei Babenhausen und Münster im Auftrag von Hessen Mobil die Arbeiten zur Sanierung zweier Brücken.

Es handelt sich zum einen um eine Brücke, die bei Babenhausen – Langstadt den “Länderbach” unter der Landesstraße L 3065 (Kleestädter Straße) hindurchführt, zum anderen um eine Brücke, die im Zuge der Landesstraße L 3095 (Münsterer Straße) bei Münster- Altheim den “Semder Bach” unterführt.

Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Brücken durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Ende Dezember an.

Instandsetzung der Unterführung “Länderbach” bei Langstadt

Die Umleitungsempfehlung während der Bauarbeiten erfolgt ab Langstadt über die Kreisstraße K 108 über Harpertshausen und die B 26 in Richtung Babenhausen zurück auf die L 3065 (siehe Abbildung).

Im Zuge der Arbeiten muss zudem im Zeitraum der Bauarbeiten die Hauptstraße voraussichtlich für zwei Wochen vollgesperrt werden. Zur Vollsperrung wird Hessen Mobil noch einmal gesondert informieren.

 Im Zuge der regelmäßig durchgeführten Bauwerksprüfungen waren an der 1975 errichteten Stahlbetonbrücke vor allem Schäden an der Überbauuntersicht, den Kappen, dem Geländer und dem Fahrbahnbelag festgestellt worden. Zum Erhalt der Dauerhaftigkeit werden diese Schäden im Rahmen der kommenden Bauarbeiten beseitigt.

 Im Rahmen der Sanierungsarbeiten erfolgt die Erneuerung der Kappen, der Abdichtung des Fahrbahnbelages sowie des Geländers. Am Konstruktionsbeton der Ober- und Unterseiten werden Schadstellen beseitigt und eine widerstandsfähige Oberflächenbeschichtung auf Widerlager und Flügel aufgetragen.

Instandsetzung einer Brücke über den Semder Bach bei Altheim

Hier erfolgt die Umleitungsempfehlung ab der Kreuzung L 3095 / Babenhäuser Straße / Hauptstraße über die Hauptstraße bis zur Bundesstraße 26, weiter in Richtung Babenhausen und von dort zurück auf die L 3095 (siehe Abbildung). An der Einmündung der Hauptstraße in die B 26 wird während der Bauzeit der Verkehr mittels einer provisorischen Ampelanlage geregelt.

 Der Fußgänger- und Radverkehr wird am Baufeld vorbeigeführt.

Im Zuge der regelmäßig durchgeführten Bauwerksprüfungen waren an der 1965 errichteten Stahlbetonplattenbrücke im Wesentlichen Schäden an den Kappen, dem Geländer und dem Fahrbahnbelag festgestellt worden. Zum Erhalt der Dauerhaftigkeit werden diese Schäden im Rahmen der kommenden Bauarbeiten beseitigt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten erfolgt die Erneuerung der Kappen, der Abdichtung des Fahrbahnbelages sowie des Geländers. Am Konstruktionsbeton des Überbaus werden Schadstellen beseitigt und eine widerstandsfähige Oberflächenbeschichtung auf der westlichen Kappe aufgetragen.

Aufgrund einer im Semder Bach heimischen Biberpopulation werden die notwendigen Bauarbeiten nur von der L 3095 aus ausgeführt. Ein Eingriff in den “Semder Bach” sowie in die dortige Wasserhaltung findet nicht statt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 410.000 Euro. Rund 188.000 Euro der Kosten entfallen dabei auf die Instandsetzung des “Länderbaches”, rund 222.000 auf die Sanierung des “Semder Baches”.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter mobil.hessen.de oder verkehrsservice.hessen.de

Spielplatz “Am Hasenpfad” vorübergehend gesperrt

Aus Sicherheitsgründen wurde der Spielplatz “Am Hasenpfad” am 30.07.2020 vorübergehend gesperrt. Bei einer der regelmäßigen Spielplatzbegehungen des Bauhofes waren teilweise dürre und abgestorbene Bäume auf einem der Nachbargrundstücke aufgefallen. Der sofort beauftragte Sachverständige stellte sofortigen Handlungsbedarf fest; durch die Bäume geht eine unmittelbare Gefährdung für Personen- und Sachwerte aus. Der Eigentümer des betreffenden Grundstückes ist informiert. Der Spielplatz kann wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Verkehrssicherheit der Bäume wieder hergestellt ist.